USA: Der vorsätzlich entfachte Bürgerkrieg

Ernst Wolff (antikrieg)

Am Dienstag hat der Generalstab der US Army ein Memorandum veröffentlicht, mit dem er sich in ungewohnter Weise an die Öffentlichkeit wandte. Darin verurteilt er die gewaltsamen Ausschreitungen in Washington am 6. Januar scharf und kündigt an, dass das US-Militär „rechtmäßige Befehle der zivilen Führung befolgen“ und „die Verfassung der USA gegen alle äußeren und inneren Feinde verteidigen werde.“

Außerdem heißt es in dem Schriftstück: „Am 20. Januar 2021 wird der gewählte Präsident Biden verfassungsgemäß, von den Staaten und den Gerichten bestätigt und vom Kongress beglaubigt, in sein Amt eingeführt und damit unser 46. Oberbefehlshaber.“

 

Franklin D. Roosevelt: „In der Politik passiert nichts zufällig“

Das Memorandum markiert den vorläufigen Höhepunkt einer Entwicklung, an deren Ende die Machtübernahme durch das Militär in Washington stehen könnte. Um diese Entwicklung zu verstehen, sollte man sich zwei Sätze des US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt ins Gedächtnis rufen, der bereits in den 1930er Jahren gesagt hat: „In der Politik passiert nichts zufällig. Wenn es passiert, können Sie darauf wetten, dass es so geplant war.“

Die Politik sowohl der Demokraten als auch der Republikaner wird seit Monaten von dem Streit um den Ausgang der US-Wahl im November geprägt. Beide Seiten lassen keine Gelegenheit aus, diesen Streit systematisch zu schüren. Auf diese Weise heizen sie die Stimmung in einer Bevölkerung auf, deren Lebensumstände sich in der jüngeren Vergangenheit drastisch verschlechtert haben.

In den USA herrscht zurzeit die höchste Arbeitslosigkeit seit der Großen Depression. Staat, Unternehmen und Privathaushalte leiden unter der schwersten Schuldenlast aller Zeiten, die Infrastruktur zerfällt, der Mittelstand wird durch immer neue Pandemie-Maßnahmen in den Ruin getrieben, Armut und Hunger nehmen zu und der Vermögenszuwachs der Ultrareichen sprengt alle Grenzen.

Diese historisch einmalige Explosion der sozialen Ungleichheit hat gesellschaftliche Spannungen erzeugt, die sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gewaltsamen entladen werden. Die Ereignisse vom 6. Januar dürften nur einen Vorgeschmack auf das geben, was in den kommenden Wochen und Monaten zu erwarten ist.

Statt in dieser heiklen Situation zu deeskalieren, erlebt Washington seit Wochen das Gegenteil: Die Republikaner wettern über Wahlbetrug (von dem sie im Jahr 2000 selbst profitiert haben), stacheln Demonstranten zu Gewaltakten auf und verurteilen diese anschließend. Die Demokraten leiten eine Woche vor dem Wechsel im Weißen Haus ein Amtsenthebungsverfahren ein, das die Amtszeit des Präsidenten zwar um keinen Tag verkürzt, dafür aber die Wut seiner Anhänger systematisch anheizt. Die Digitalkonzerne wiederum schütten durch immer schärfere Zensur ihrer sozialen Plattformen Öl ins Feuer.

Diese Maßnahmen sind in ihrer Gesamtheit nichts anderes als vorsätzlich entzündete Lunten, die dazu beitragen, das soziale Fass der USA zur Explosion zu bringen. Wenn Roosevelt recht hat und diese Entwicklung nicht zufällig ist, dann besteht das Ziel ganz offensichtlich in der Entfachung eines Bürgerkrieges oder zumindest bürgerkriegsartiger Unruhen.

 

Fädenzieher im Hintergrund: der digital-finanzielle Komplex

Um zu verstehen, warum derartige Gewalt ausgelöst werden soll, muss man den Blick auf das wahre Machtzentrum der USA werfen: den digital-finanziellen Komplex mit Microsoft, Apple, Amazon, Google und Facebook sowie den großen Vermögensverwaltungen BlackRock, Vanguard, State Street und Fidelity an der Spitze.

Dieser digital-finanzielle Komplex hat in den vergangenen Jahren und Monaten mehr Macht an sich gerissen als irgendeine Kraft vor ihm in der gesamten Geschichte der USA. Doch auch diese Macht hat ihre Grenzen, und an eine solche Grenze stößt zurzeit die Grundlage, auf der diese Macht beruht: das globale Geldsystem, das um den Dollar herum aufgebaut ist.

Nachdem die Zentralbanken dieses System 12 Jahre lang mehrfach wiederbelebt haben, zeigt es immer stärkere Zerfallserscheinungen und kann auf Dauer nicht mehr am Leben erhalten werden.





Der Einbruch der Aktienmärkte zum Jahreswechsel 2018/2019, die Probleme am US-Repomarkt im September 2019 und der erneute Beinahe-Zusammenbruch des globalen Finanzsystems im Februar/März 2020 haben deutlich gezeigt, dass die Möglichkeiten der Zentralbanken für zukünftige Rettungsaktionen weitgehend erschöpft sind.

Aus diesem Grund hat man sich offensichtlich für eine Radikallösung entschieden: Wie aus Washington zu hören ist, wird der neue Präsident Biden gleich nach seinem Amtsantritt einen mehrmonatigen totalen Lockdown und zusammen mit seiner designierten Finanzministerin, der ehemaligen FED-Chefin Janet Yellen, die bisher größte Geldinjektion in Höhe von zwei Billionen US-Dollar verkünden. Danach soll das Bankensystem in seiner klassischen Form beendet und die Geldschöpfung allein in die Hand der Zentralbank gelegt werden. US-Bürger sollen in Zukunft nur noch über ein einziges Konto direkt bei der FED verfügen.

 

Warum werden soziale Unruhen benötigt?

Warum aber werden für diese Umstrukturierung des Geldsystems soziale Unruhen benötigt? Aus einem einfachen Grund: Weil das neue Geldsystem die komplette Unterwerfung der gesamten Bevölkerung unter die Interessen des digital-finanziellen Komplexes bedeutet. Dieser wird nicht nur über jede einzelne Transaktion informiert sein, sondern auch Zahlungen zurückhalten, an Fristen binden oder auch geographisch einschränken können. Er wird in der Lage sein, willkürlich Negativzinsen zu erheben, ausgewählte Berufsgruppen zu bevorzugen, andere zu benachteiligen, seine Zahlungen von Verhaltenscodes abhängig zu machen und einzelne Bürger finanziell vollkommen kaltzustellen.

Digitales Zentralbankgeld hat mit dem Geld, das die Welt bisher kannte und das sich über Jahrhunderte entwickelt hat, nichts mehr gemeinsam. Es bedeutet ungeachtet aller noch so demokratischen Paragraphen der Verfassung das Ende jeglicher Demokratie, denn es liefert die Bürger der uneingeschränkten Willkür und der totalen Kontrolle durch die Zentralbank und die mit ihr kooperierenden Digitalkonzerne und Finanzunternehmen aus.

Unter normalen Umständen würde die Bevölkerung die Einführung eines solchen Geldes keinesfalls hinnehmen, sondern mit Sicherheit erheblichen Widerstand leisten. Deshalb hat man offenbar auf eine andere Strategie gesetzt: vorsätzlich eine Jahrhundertrezession ausgelöst, Massenarbeitslosigkeit erzeugt, Hilfszahlungen versprochen, aber die Fristen nicht eingehalten und dazu politische Verwerfungen erzeugt, verschiedene Bevölkerungsgruppen gegeneinander aufgehetzt und soziale Unruhen ausgelöst.

Wenn man in dieser Situation das Militär eingreifen und die Zentralbank über Notverordnungen das neue Geld als universelles Grundeinkommen verteilen lässt, schafft man es sogar, beides nicht als Zwangsakt, sondern als einen Akt der Menschlichkeit erscheinen zu lassen. Wie gut diese Strategie funktioniert, haben die vergangenen neun Monate der vermeintlichen Pandemiebekämpfung bewiesen: Die Maßnahmen, die den Lebensstandard von fast zwei Milliarden Menschen gesenkt, 130 Millionen in den Hunger getrieben und Millionen von Existenzen für immer zerstört haben, werden der Weltöffentlichkeit von gekauften Politikern, Journalisten und Wissenschaftlern bis heute als „Schutz vor einer Krankheit“ präsentiert.

(Visited 292 times, 1 visits today)
USA: Der vorsätzlich entfachte Bürgerkrieg
3 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (99% Ergebnis)

2 Kommentare

  1. https://www.fr.de/panorama/donald-trump-usa-familie-us-praesident-melania-ivanka-junior-eric-kimberly-90168989.html

    "Nach und nach zieht die Familie Trump nach Florida. In New York sind der Präsidenten-Sohn Donald Trump Junior und seine Partnerin nicht mehr willkommen.

     "Donald Trump ist nicht der einzige in seiner Familie, der plant, nach Florida zu ziehen.
     In New York werden der Präsidenten-Sohn Donald Trump Junior und Kimberly Guilfoyle nicht mehr willkommen sein. Trump Junior und Guilfoyle sind in Florida auf der Suche nach einem Anwesen, unweit von Mar-a-Lago.
     Auch Ivanka Trump und Jared Kushner planen einen Umzug in den „Sunshine State“. Alles weitere zu den Trumps auf unserer Themenseite Trump News.""

    Nachdem die Stadt und der Staat New York von zwei Italienisch-stämmigen brüderlichen Maffiosi namens Cuomo  beherrscht werden, der eine Lügner und Demagoge bei CNN, der andere als "demokratischer" Gouverneur, scheint es am sinnvollsten zu sein, sich in den Sunshine State (Sonnenscheinstaat) abzuseilen, weil das Klima dort sowieso viel besser ist, weswegen Florida geradezu ein riesiges Altersheim darstellt, aber auch weil es dort keine so verrückten Corona-Lockdowns gibt, wo man das Leben noch ein bißchen in Cafes und Restaurant genießen kann, während bei uns Ende Januar aller Voraussicht nach die Kacke am Dampfen sein wird.  Florida hat einen republikanischen Gouverneur, der bisher den Corona-Quatsch nicht mitgemacht hat.  Man darf gespannt sein, inwieweit er seine Unabhängigkeit bewahren kann, falls Biden mit Hilfe der Massenmedien ab 21. Januar einen monatelangen Lockdown verfügen will,  der Tag an dem angeblich auch das Amtsenthebungsverfahren gegen ihn angestrengt weden soll:

    https://telegra.ph/GOP-Abgeordnete-Marjorie-Taylor-Greene-f%C3%BChrt-am-21-Januar-Amtsenthebungsverfahren-gegen-Joe-Biden-ein-01-14

    Da werden Weiber zu Hyänen [Merkel & Dreyer!]
    Und treiben mit Entsetzen Scherz.

    https://www.aphorismen.de/zitat/142070

  2. "Aus diesem Grund hat man sich offensichtlich für eine Radikallösung entschieden: Wie aus Washington zu hören ist, wird der neue Präsident Biden gleich nach seinem Amtsantritt einen mehrmonatigen totalen Lockdown und zusammen mit seiner designierten Finanzministerin, der ehemaligen FED-Chefin Janet Yellen, die bisher größte Geldinjektion in Höhe von zwei Billionen US-Dollar verkünden. Danach soll das Bankensystem in seiner klassischen Form beendet und die Geldschöpfung allein in die Hand der Zentralbank gelegt werden. US-Bürger sollen in Zukunft nur noch über ein einziges Konto direkt bei der FED verfügen."

    Da es sich um eine Maßnahme kosmopolitischer Geheimlogen handelt, paßt ganz gut, daß Frankreich jetzt schon einmal eine 12stündige Sperrstunde einführt von 18 bis 6 Uhr, Johnson immer strenger gegen Zusammenballung in der Bevölkerung vorgeht, und die Ministerpräsidenten sich nächste Woche verfrüht treffen wollen, um auch bei uns den totalen Lockdown durchzuführen.  Es wird also sowohl in Europa als auch in den USA der totale Zusammenbruch der Wirtschaft planmäßig herbeigeführt , so daß wir uns auf einiges gefaßt machen können.  Und sehr viele Menschen merken gar nicht, was die Stunde geschlagen hat.  So habe ich mich vorgestern mit einer Verwandten unterhalten, die das gut findet, daß die Merkel so rigorios vorgeht, um uns vor dem Unglück zu bewahren, wobei ich ihr aus Höflichkeit recht gegeben habe, und der Söder soll deswegen so beliebt sein, weil er rigoros ist.  Was immer man von Trump halten mag, er mußte einfach fallen, weil er diese Scheiße nicht mitgemacht hätte.  Und wir sind jetzt Statisten in einer mehr oder weniger tragischen schwarzen Komödie und müssen, wenn die große Welle auf uns zuschwimmt, nach Möglichkeit mitschwimmen.

    Es kann auch keine Erleichterung durch Teilnahme an Impfungen geben.  Ersten ist die Impfung von heute schon morgen wieder veraltet, wegen neuer Mutationen, und zweitens darf die Vereinzelung der Menschen unter gar keinen Umständen aufgehoben werden.  Und wer jetzt in den Himmel oder die Hölle abgeholt wird, muß leider diesen Weg alleine gehen, denn trotz aller Humanitätsheuchelei des Systems und ihrers Ethikrats ist es oberen Orts notwendig, daß man alleine verreckt.

    Man betrachte die ganze Angelegenheit als Faschingsveranstaltung gemäß dem Rat Schopenhauers:

    "Wenn die Absurdheiten eines Gesprächs, welches wir anzuhören im Falle sind, anfangen uns zu ärgern, müssen wir uns denken, es wäre eine Komödienszene zwischen zwei Narren. Probatum est. (Es ist zweckmäßig.)  – Wer auf die Welt gekommen ist, sie ernstlich und in den wichtigsten Dingen zu belehren, der kann von Glück sagen, wenn er mit heiler Haut davon kommt."

    Soweit der Walnußbauer.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*