Draghi verrichtet Goldman’s Werk

Die Goldman „Mario“nette® von der EZB hat gestern die Geldschleusen sehr weit aufgerissen. Ein Segen für die Banken, die nun die Möglichkeit haben, ihre Schrottpapiere loszuwerden. Endlich können die Banken ihre Kellerleichen gewinnbringend bei der EZB entsorgen.

Von März 2015 bis September 2016 haben die Banken die Gelegenheit dazu. Das Ankaufprogramm der EZB umfaßt 1.140 Milliarden Euro. Davon sollen rund 920 Mrd. Euro für Staatsanleihen aufgewendet werden. Sollten die Banken feststellen, dass darüberhinaus noch mehr Leichen in Form von Staatsanleihen in deren Bilanzen stinken, hat die Goldman „Mario“nette verkündet, notfalls ein Drittel der Leichen aller Euro-Länder zu entsorgen, was in etwa 2.000 Mrd. bedeuten könnte. Es darf also über den September 2016 hinaus noch weiter Geld ohne Ende gedruckt werden.

Laut Artikel 123 des EU-Vertrages sind diese Maßnahmen der EZB zwar verboten, aber wer in der EU hat sich bisher an Verträge und Gesetze gehalten? Versuchen Sie mal gegen Gesetze zu verstoßen (z.B. Steuerhinterziehung). Sie landen garantiert im Knast – außer Sie sind EZB-Chef! Dann brauchen Sie sich nicht an Gesetze und Verträge halten.

Was das deutsche Verfassungsgericht dazu sagt, bleibt abzuwarten. Wahrscheinlich wird es mit dem EuGH-Gutachten konform gehen.

Zweck dieser irrsinnigen Geldvermehrungsaktion soll sein, dass die Banken mehr Liquidität für Kredite zur Verfügung haben, die sie an Unternehmen und Privatpersonen weitergeben. Entweder hat diese  Goldman „Mario“nette immer noch nicht erkannt, dass selbst bei fast Null-Zinsen Kredite nicht gefragt sind, oder er verwendet diese Aussage als Täuschungsmanöver. Ganz klar, die Banken werden mit der zusätzlichen Liquidität, indem sie ihre Schrottpapiere an die EZB entsorgen, weiterhin an den Märkten zocken. Bei Verlusten haftet wie immer der Steuerzahler. Letztendlich gewinnen die Banken bzw. deren superreichen Kunden IMMER!

Sollten diese Staatsanleihen, die dann in den Leichenhallen der EZB lagern, wertlos werden, haftet Deutschland mit 28 Prozent. Das wären satte 319,2 Mrd. Euro für die der deutsche Steuerzahler aufkommen darf. Verschweigen Sie das nicht länger Ihren Wählern, Frau Merkel. Ein Worst Case Szenario würde bedeuten, dass JEDER Deutsche mit knapp 4.000 Euro für den Wahnsinn, den die Goldman „Mario“nette hier verkündet hat, haftet.

Das Ganze nochmal verdeutlicht in Zahlen:

319.200.000.000 Haftung
80.000.000 Einwohner
————————
3.990 pro Einwohner

Das ist aber noch nicht alles Frau Merkel. Hinzu kommen noch die TARGET2-Salden der Deutschen Bundesbank von über 500 Mrd. Euro, sowie die Haftung beim ESM … usw. Wenn schon die verlogenen Medien nicht auf diese verheerenden Zahlen hinweisen, so sollte doch zumindest die Bundesregierung den Bürgern reinen Wein einschenken.

Nicht das deutsche Volk hat über seine Verhältnisse gelebt, sondern die Bundesregierungen, die das Geld der Steuerzahler zum Fenster rauswerfen, das nicht nach unten fällt, sondern nach oben zu den Superreichen aufsteigt.

Die Goldbugs gehören bei diesen Papiergeldvermehrungsauswüchsen auch zu den Gewinnern. Die Aktion der Goldman „Mario“nette war von langer Hand geplant, sodass sich die Elite im Vorfeld mit physischem Gold eingedeckt hat, insbesondere auf Derivate in Papiergold.

Die Finanzmafia braucht nur die richtigen Personen an den entscheidenen Schaltstellen und die Manipulationen an den Märkten funktionieren perfekt in derem Sinne. Entsprechende Schmiermittel für korrupte Polit-Darsteller sind reichlich vorhanden.

Die Dummen sind leider die Dummen, die den Lügen-Medien alles glauben und immer wieder den gleichen Mist wählen. Das Übel einer Demokratie sind Parteien. Es geht auch ohne! Denken Sie einfach mal darüber nach wie es auch ohne Parteien funktionieren könnte.

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