Impfstoffnationalismus: große Solidaritätswelle für Bundespräsident Steinmeier

Impfstoffnationalismus: große Solidaritätswelle für Bundespräsident Steinmeiervon WiKa (qpress)

BRDigung: Die Dramatik der anhaltende Pandemie kann derzeit nur mit zunehmenden Bußgeldern und weiter zu verschärfenden Maßnahmen aufrecht erhalten werden. Gut, dass man das ganze Szenario bereits im Herbst 2019 mit dem Event 201 minutiös proben konnte. Damit sitzen heute alle wesentlichen Handgriffe wie nach Drehbuch und auch die Pharmaindustrie weiß sehr genau was sie nun zu tun hat. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass die Pandemie nicht versehentlich oder durch Unachtsamkeit Einzelner abrupt endet. Zur alljährlichen Husten- und Schnupfensaison lassen sich weitere gute Gründe finden, in dieser Thematik nicht nachzulassen.

Kein geringerer als Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, lenkt nunmehr den Blick auf die unzweifelhaft anstehende Impf-Ungerechtigkeit, die sich bereits jetzt abzeichnet. So seien die reicheren Staaten hier entschieden im Vorteil, so seine Einlassung. Sie könnten sich ihr Überleben, anders als arme Schuckerländer, durch ihre Geldmittel leichter erkaufen. In diesem Zusammenhang bringt er eine völlig neue Vokabel auf den Markt: “Impfstoffnationalismus”[BR], die seine steile These mehrsilbig aber monoton, der total egoistischen deutschen Bevölkerung ins Bewusstsein dengeln soll.

Der Kampf ums Überleben der Menschheit hat gerade erst begonnen

Anlässlich des Weltgesundheitsgipfels zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, fühlte er damit einmal mehr ganz zaghaft ins Portmonee der Bürger, um diese zaghaft vor gesellschaftlichen Egotrips und Impfstoffexzessen zu Lasten ärmerer Staaten zu warnen. Besonders nahm er dabei die USA in den Blick, die sich unter Trump von der WHO abwendete. Darüber hinaus scheint Trump gegenüber verpflichtenden Impfungen eine deutliche Abneigung zu zeigen, während man hier, nach einer ausbleibenden Freiwilligkeit, durchaus geneigt zu sein scheint auf Zwangsmittel in Sachen Impfung zu setzen. Unter diesem Aspekt kann jeder den Seitenhieb unseres theoretisch neutralen Bundespräsidenten leicht nachvollziehen. Wer auf internationalem Parkett nicht mitzieht, der muss halt “gedisst” werden.

Bestimmt sind die letzten Erkenntnisse der WHO und des CDC zur erheblich geringeren Mortalität von COVID-19 noch nicht bis zu Steinmeier durchgedrungen. Er hängt vermutlich noch im Drehbuch des Event 201 fest. Umso entschiedener muss aus seiner Sicht gegen offen bekennende Abweichler und Andersdenkende vorgegangen werden. Da braucht es die obligaten Weltbeschwörungsformeln: “Niemand ist sicher vor Covid-19, bevor nicht alle davor sicher sind”. Nach dieser eindringlichen Mahnung debütiert er sogleich mit dem bereits erläuterten “Impfstoffnationalismus”, wofür er sich vermutlich in den Folgezeit einmal selbst das Bundesverdienstkreuz wird verleihen können.





Steinmeier verkennt deutsche Solidarität

Wie es ausschaut, verkennt er die soziale Einstellung und Bereitschaft der Deutschen fundamental. Er macht sich nicht einmal die Mühe diese Einstellung bei den Bürgern, die ihn nicht gewählt haben, abzufragen. Das ist gelinde ignorant, wenn nicht gar grob fahrlässig. Die Solidarität der Deutschen ist spätestens seit 2015 grenzenlos, wenngleich auch nur von oben verordnet und mit dem unverkennbaren “Wir Schaffen das”-Mantra verankert. Wenn Steinmeier ergänzend zur Unterstützung der COVAX-Initiative aufruft, befindet er sich damit in bester Gesellschaft aller großen Konzerne. Besonders die Pharmakonzerne stechen hervor, die ausnahmslos wie selbstlos die “sieben Milliarden Menschen durchimpfen”-These stützen, soweit ihnen dafür eine Haftungsausschluss für etwaige Folgen gewährt wird.

Wenn die Mittel den Zweck zu heiligen beginnen …

Impfstoffnationalismus: große Solidaritätswelle für Bundespräsident SteinmeierSteinmeier deshalb als Wegbereiter der Lobby betrachten zu wollen, nur weil derzeit alles wie geschmiert läuft, ist sicher ein wenig zu weit hergeholt. Ihn treibt mehr seine eigene Bedeutung in der Sache um, was jeder SPD-Kundler sofort versteht. Vielleicht übertreibt er ein wenig, wenn er die Pandemie als “Die größte Krise der modernen Zeit” herausarbeitet und nicht, wie es zutreffender erscheint, als “größte Krise der Globalisierungspolitik”. Letztere könnte scheitern, sobald auch nur geringfügig vom Drehbuch abgewichen wird. Natürlich ist das eine unstatthafte Meinung, die außer durch die zu beobachtenden Fakten durch rein gar nichts zu belegen ist.

Zurück zur Solidarität des deutschen Volkes und der unsagbaren Bereitschaft unsere Impfstoffe zu spenden. Wir möchten Steinmeier hier einen Eindruck davon vermitteln, wie solidarisch die Menschen im Lande tatsächlich sind. Dazu machen wir eine kleine Volskbefragung unter unserer Leserschaft. Abgesehen davon, das so etwas auf Bundesebene nicht statthaft ist,  müssen die Nuancen dazu auf dieser Seite nicht so systemkonform sein. Noch sind abweichende Meinungen, wenngleich unter immer ruppigeren Bedingungen, erlaubt. Die verzweifelten Anstrengungen, durch intensive Spaltung der Gesellschaft, weiter der “richtigen Seite” zum Durchbruch zu verhelfen, sind unverkennbar. Kommen wir nun zum kleinen Solidaritätstest. Der sollte die Politik und besonders den Bundespräsidenten inspirieren, sich nochmals Gedanken zu diesem Thema zu machen. So kann die Politik sehr leicht festzustellen, welchen Grad der Solidarität “die schon länger hier Lebenden” tatsächlich bereits erreicht haben.

Hier die ausführlichen Fragen:

Ja, ich bin bereit, im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte, von ganzem Herzen und aus freiem Entschluss, auf die für mich bereits bestellte und produzierte Corona-Schutzimpfdosis zugunsten bedürftiger Politiker (für tägliche Impfungen) und Menschen aus Viert- und Fünftweltländern zu verzichten, um dem von Steinmeier kritisierten “Impfnationalismus” eine deutliche und vollständige Absage zu erteilen.

Nein, ich will sofort und unbedingt geimpft werden, sobald der Impfstoff, von dem wir nicht wissen ob er wirkt, wie er wirkt und wie lange er wirkt (Fachtierarzt Lothar H. Wieler), verfügbar ist. Zu meiner persönlichen Überlebenssicherung kann ich auf diesen bundesrepublikanischen Komfort eines politischen Drittweltlandes, der mir als Mitglied dieser Nation zusteht, nicht verzichten.

Hier zur knappen Beantwortung

Solidarität: Impfstoffspende satt „Impfstoffnationalismus“

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