“Der Dollar ist buchstäblich eine BOMBE, die jeden Tag hochgehen kann,” warnt Peter Schiff

Nach RT (einarschlereth)

Die Dollar-Bombe

Das Ausmaß des Gelddruckens in den Vereinigten Staaten ist beispiellos, sagt der altgediente Börsenmakler Peter Schiff. Die Defizite gehen „durch die Decke, und die Regierung gibt mehr Geld aus als je zuvor“.

Schiff, der CEO von Euro Pacific Capital ist, sagte der MoneyShow, dass mehr als 60 Cent von jedem Dollar, den die Regierung ausgibt, gedruckt werden. Die Federal Reserve druckt also mehr Geld, das die Regierung ausgibt, als die US-Regierung an Steuern einzieht.

„Der Mythos ist, dass die US-Wirtschaft vor Covid stark war. Sie war überhaupt nicht stark; sie war die schwächste, die es je gegeben hat. Es war die größte Blase, die es je gegeben hat. Deshalb implodierte die Wirtschaft als Folge der Covid-19-Sperren so schnell. Die Luft begann im vierten Quartal 2018 zu entweichen … Und der Dollar wird ausgelöscht“.

Schiff weist darauf hin, dass „alles, was die US-Regierung im Gefolge der Finanzkrise von 2008 getan hat, ein Fehler war“. Ihre gesamte Geldpolitik war falsch, ihre gesamte Finanzpolitik war falsch. „Infolgedessen haben wir uns nie wirklich von der Krise erholt, die von der Fed und der Regierung verursacht wurde. Wir haben einfach alle Probleme, die diese Krise verursacht haben, nur verschlimmert“.

Amerika steht vor einer Inflation in einem noch nie dagewesenen Ausmaß, sagt er. Die Lebenshaltungskosten werden in die Höhe schießen, und das wird sehr schnell geschehen. „Sie wird die Menschen wie eine Tonne Ziegelsteine treffen. Und sie werden das nicht kommen sehen.“

Von der Dollarkrise werden mehr Menschen überrumpelt werden als von der Finanzkrise, und die Dollarkrise ist viel schlimmer, warnt Schiff. „Denn als wir eine Finanzkrise hatten, konnte die Fed Dollars drucken, um allen aus der Klemme zu helfen. Wenn man eine Dollarkrise hat, spielt das keine Rolle mehr. Man kann keine Dollar drucken, weil niemand sie will.“

Er erklärt, dass dies eine Staatsschuldenkrise sein wird, was bedeutet, dass die US-Staatsanleihen sowie alle Schulden, die auf US-Dollar lauten, in den Ruin getrieben werden.

Der Dollar „wird durch den Boden fallen und die Inflation wird eine Schande für die Vereinigten Staaten sein“, prognostiziert Schiff und fügt hinzu: „Was passieren wird, ist, dass die Welt den Dollarstandard verlassen und zum Goldstandard zurückkehren wird. Darauf steuern wir zu“.

Das gegenwärtige System funktioniert nicht, man kann seine Währung nicht mit einer nicht gesicherten Währung stützen, sagt er. „Die gesamte amerikanische Wirtschaft ist auf dem Fundament des Dollars als der Reservewährung der Welt aufgebaut. Das ist die geheime Quelle, die diese Wirtschaft zum Funktionieren bringt. Wenn der Dollar erst einmal nur eine beliebige Währung ist, dann ist alles vorbei, das ist das Ende des Spiels für Amerika.”
Dem Wirtschaftswissenschaftler zufolge „könnte der Dollar jeden Tag zusammenbrechen, es ist buchstäblich wie eine Bombe. Der Schlüssel liegt darin, Geld aus dem US-Dollar herauszuholen, denn es ist der Dollar, der zusammenbrechen wird“.

Er sagt, es sei vernünftig, Gold zu kaufen, um die finanziellen Schmerzen zu lindern, denn „Gold- und Silberaktien sind ein Schnäppchen“.

Quelle – källa – source

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“Der Dollar ist buchstäblich eine BOMBE, die jeden Tag hochgehen kann,” warnt Peter Schiff
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4 Kommentare

  1. Für Inflation, sogar für Hyperinflation, ist 2008 schon mal der Alarmknopf gedrückt worden. Und fürs Gold hat Hartgeld.com den Leitwolf gemacht. Wirklich alle sind damals hinterher gelaufen.. Die Phantasie prognostizierte für die Unze Gold 50.000 Euro.

    Seit März hat die USA zweimal den Leitzins gesenkt, der nun zwischen 0,0 bis 0,25% liegt.

    Alle großen Player haben den Leitzins gesenkt. Die EZB liegt ebenfalls zwischen 0,0 bis 0,25%.

    Wie sollte Gold die Schuldenberge tragen? Für jede Unze gibt“s ’ne Hypothek von 5 Mrd. Euro?

    Verkehrte Welt: Europa hatten den höchsten Leitzins 2007 und mit der Gelddruckerei senkte sich der Leitzins auf ein Rekordtief. Genau wie in den USA. Billiges Geld ist hart wie Kruppstahl?

    Den Denkfehler sollten die Propheten zuerst mal erkennen, und dann korrigieren.

    Ich würde kein Gold kaufen. Habe 2008 übrigens aus denselben Gründen davon abgeraten. Und erinnere mich an die langen Gesichter.

    Außerdem ist der wichtigste Inflationsindikator unter Druck, das Erdöl. Sinkende Erölpreis, sinkende Verbraucherpreise.

    Vielleicht stecken wir schon mitten drinnen in Soilent Green und haben es nur nicht gemerkt?

    Da steckt ein Trick drinnen. Vielleicht der Teufel? Deflation passt nun wahrlich nicht zum Geldtsunamie.

    • Ich betätige mich mal als Fährtensucher:

      Von der Regierung Kohl ist damals die Wirtschaftspolitik umgestellt worden von nachfrageorientiert auf angebotsorientiert. Ausgelöst hat das eine gewaltige Überproduktion.

      Die Überproduktion war in der 1. Weltwirtschaftskrise ein (!) Faktor für den Wirtschaftskollaps.

      Ronald Reagan hat die Wirtschaftspolitik umgestellt; nur Magie Thatchers Umstellung ist uns noch im kollektiven Gedächtnis. Das war ein ganz schönes Theater.

      Thatcher hat sich an Pinochet orientiert.

      Ist ja immer so, wenn man verrät, wie es gemacht wird, haben’s entweder alle schon immer so gesehen, oder alle lehnen’s ab. Selber suchen macht klug.

    • Moin Lutz,

      wie bitte?

      "Ich würde kein Gold kaufen. Habe 2008 übrigens aus denselben Gründen davon abgeraten. Und erinnere mich an die langen Gesichter."

      Ich hingegen habe schon vor 2008 zum Goldkauf geraten. Noch vor der Einführung des T€uro habe ich ein 10 Gramm Stüch für rund 200 DM gekauft und verschenkt. Anstieg des Goldpreises in 20 Jahren in etwa das Vierfache.

      Zur Lehman- Krise in 2008 kostete eine Unze Gold ca. 750 Euro. Heute gut das Doppelte. Die langen Gesichter möchte ich mal sehen, die vor 20 Jahren kein Gold gekauft haben.

      Außerdem ist der Goldpreis völlig unwichtig. Gold ist nur eine Versicherung gegen dieses Falschgeldsystem. Steigende Goldpreise sind somit ein Ausdruck für das Mißtrauen in das staatlich zwangsverordnete Fiat-Falschgeld.

      Und schauen Sie mal 100 Jahre zurück. Hyperinflation 1923.

      • Richtig. Gold ist eine Versicherung. Die meisten denken nur über Gewinn oder Verlust nach. Ist das Geld nichts mehr wert, so hat Gold trotzdem noch einen Wert. Man könnte auch sagen: besser einen Barren Gold und Silber in der Tasche, als Papiergeld, dass man dann, wie oben in den Ofen stecken kann. Oft kommen die Argumente, Gold und Silber kann man nicht essen. Tja, aber man kann was zu essen kaufen, mit wertlosem Papiergeld nicht mehr. In der heutigen Situation muß man sich von dem Gedanken verabschieden mit Gold zu spekulieren. Vielleicht dient es mal eher dazu, um zu überleben.

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