Bettelarm trotz Rente: So einfach wäre die Lösung für Altersarmut

Der ehemalige Minister für Arbeit und Sozialordnung Norbert Blüm sagte einst „die Renten sind sicher“. Nur in welcher Höhe und ab welchem Alter sagte er nicht. Seither wird das Renteneintrittsalter kontinuierlich angehoben, woran nicht wie behauptet der demografische Wandel schuld ist, sondern… [weiterlesen bei kla.tv]

Das kommt davon wenn man Parteien wählt, die einem alles klauen und das Geld der Steuerzahler an andere verschenkt.

„Keine Kunst lernt eine Regierung schneller als die, Geld aus den Taschen der Leute zu ziehen“ (Adam Smith, 1723-1790)

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Bettelarm trotz Rente: So einfach wäre die Lösung für Altersarmut
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9 Kommentare

  1. Auf weniger als 1000 Euro im Monat kommt der Berechnung zufolge etwa jeder vierte Rentenempfänger (26,4 Prozent). Die durchschnittliche Brutto-Rente hierzulande lag laut dem Rentenatlas 2023 der Deutschen Rentenversicherung im Jahr 2022 bei 1728 Euro bei den Männern und 1316 Euro bei den Frauen.
    Damit leben viele Rentner unter der Armutsgrenze. Diese liegt laut EU-Standard bei 60 Prozent des mittleren bedarfsgewichteten Einkommens der Bevölkerung in Privathaushalten. Laut Statistischem Bundesamt liegt dieser Wert für einen Einpersonenhaushalt bei 1250 Euro pro Monat beziehungsweise 15.000 Euro im Jahr.
    Ein weiterer Missstand ist die Tatsache, dass Beamte eine Pension in Höhe ihres letzten Gehaltes bekommen, während Arbeitnehmer ihre Rente nach dem Durchschnittseinkommen von 45 Jahren berechnet wird. Eine völlige und unverhältnismäßige Ungleichbehandlung.
    Diese Zahlen sind ein Armutszeugnis für für die Politiker und Beamtenkaste Die Rentnerinnen und Rentner sind die „Hauptverlierer der Inflation“, sagte die AfD und forderte die Bundesregierung auf, tätig zu werden.

  2. Als Goethe mit Eckermann Gespräche führte, erzählte dieser, sein Vater habe nur ein paar Kühe besessen. Unsere Vorfahren besaßen kaum Pferde, höchstens ein paar Ochsen und Kühe, womit sie schon freie wohlhabende Bauern waren. Jeder von uns verbraucht jedoch Energie, die ungefähr 100 Pferde-PS entsprechen, die in der Produktion mit Maschinen ungeheure Mengen Güter herstellen. Ein Bauer kann heute lässig soviel Nahrungsmittel erzeugen, für die vor 150 Jahren mehr als 100 gesunde beide Hände benötigt worden wären. Deswegen wäre soviel Arbeitszeit und Altersarmut bei uns gar nicht nötig – wenn, wenn sie nicht gewollt wäre. Die unteren Schichten müssen bei unserem System immer unter Druck bleiben. Jetzt auch gerne durch die Konkurrenz mit Migranten. Wegen unserer Kinderarmut wird sich Schopenhausers Erkenntnis bewahrheiten: „Armut im Alter ist ein großes Unglück!“ Wer für diese Kinderarmut und die Abtreibungen verantwortllich ist, mag sich jeder selbst Gedanken machen, wenn die Armut ihn erwischt hat!

  3. Hauptsache, Gelder für Radwege in Peru werden locker gemacht.

    Aber: Was haben die Alten jahrzehntelang gewählt?
    Ich frag nur für einen Freund.

  4. Es ist unglaublich: Deutsche bekommen nach mindestens 45 Jahren Einzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung maximal 1543 Euro monatliche Rente im Schnitt tatsächlich aber nur ca. 900 Euro.

    tik der letzten zwei Jahrzehnt“, kritisierte Bartsch gegenüber dem RND. Dass Frauen und Ostdeutsche deutlich weniger erhielten, zeige, „dass wir weit entfernt sind von einem gerechten System auskömmlicher Renten“.
    Es dürfe nicht sein, so die AfD, „dass Minister, Staatssekretäre und Pensionäre 3000 Euro Inflationsprämie kassieren, aber Rentner real weiter Kaufkraft verlieren“.

    Deutschland brauche ein deutlich höheres Rentenniveau, mahnte Bartsch in dem Interview. „Dies kann finanziert werden durch eine große Rentenreform hin zu einer ‚Rentenkasse für alle‘ – wie in den USA üblich, eine Versicherung, in die alle Erwerbstätigen einzahlen: auch Beamte, Selbstständige und vor allem Abgeordnete und Minister.“ Die US Rentenversicherung legt die Beiträge am Kapitalmarkt an und ist staatlich überwacht und Verluste werden ggf. vom Staat ausgeglichen. So bleibt im Falle einer Inflation den Versicherten die Kaufkraft durch Inflationsgewinne erhalten. Daran fehlt es in der BRD völlig, die Beitragszahler wurden von den Regierenden über den Tisch gezogen. Immobilienpreise z.B. haben sich in den letzten 45 Jahren mehr als verdreifacht. Die gesetzliche Rentenversicherung hat keinerlei Inflationsausgleich gewährt, weil die Beiträge nicht am Kapitalmarkt angelegt wurden, sondern Manipulationsmasse der Regierenden waren, die man nach belieben auch an Personen ausschütten konnte, von denen man Vorteile erwartete, auch wenn diese nie selber nie Beiträge in diese Scheinversicherung eingezahlt haben. Renten- und Etikettenschwindel.

    • Die Eliten meinen wohl der Zusammenbruch sei sowieso unvermeidbar wegen ihrer Geld-, Verschuldungs- und Bevölkerungspolitik und in Sibirien können sie sich doch nicht sanieren. Deswegen betreiben sie einen methodischen Zusammenbruch, den sie noch unter Kontrolle halten können, was sie bei einem zufälligen unausweichlichen nicht könnten, der sie dann unangenehm überraschen könnte.

    • Moin Josef,

      …eine Versicherung, in die alle Erwerbstätigen einzahlen: auch Beamte, Selbstständige und vor allem Abgeordnete und Minister.

      Genauso sollte es sein. In der BRD werden die Rentner komplett verarscht und wählen die Parteien, die sie ausplündern, immer wieder. Woran mag das wohl liegen? In Seniorenheimen z.B. lassen sich da schon einige Stimmen für die Altparteien holen. Und die Beamten mit ihren fetten Pensionen sind eine sichere Bank.
      Und nun stellt sich die Frage, warum die BRD so einen riesigen Beamtenapparat benötigt?

          • Meines Erachtens müßten alle Beamten, die Parteimitglied waren oder sind, sofort ENTLASSEN werden, denn man kann nicht dem Staat als ganzes dienen, wenn man nur als Partikularkraft, also einer Partei, berufen wurde. Dann wird man immer nur einer einzigen Partei dienen und kann unmöglich für das ganze Volk arbeiten. Wenn die Beamten sich immer herkömmlich auf die Treuepflichten zwischen ihnen und dem Fürsten berufen, dann sollte man daran denken, daß es nur EINEN Fürsten gab und nicht mehrere Parteien!

            Diese sofortige Entlassung hätte auch den Vorteil, daß es nicht soviele Parteimitglieder gibt, die derzeit gegen die AfD demonstrieren, weil die hauptsächliche Erwägung für eine Parteimitgliedschaft sein dürfte, als Beamter eine gute sichere Sinekure vom Staat zu bekommen!

            Wegen des Ukraine-Kriegs würde ich mir eine Stärkung der AfD wünschen, gebe mir aber keinen Hoffnungen hin, daß sie nicht auch sofort die Beamtenstellen mit ihren Leuten besetzen würde. Da lobe ich mir die USA, wo die Parteimitglieder der Gegenseite bei einem Machtwechsel komplett rausgeschmissen werden, weil sie unmöglich die Politik der siegreichen Partei fortführen können.

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