Wozu brauchen wir den öffentlich rechtlichen Rundfunk?

Um eines vorwegzunehmen. Niemand will die ARD und das ZDF (ÖR) abschaffen, aber was in der SWR Talkshow am 29. Nov. ablief, war die pure Propaganda für das GEZ-Zwangsgebührensystem. Rund 95 Prozent der Gäste waren pro Zwangsgebühren. Es gab lediglich zwei bis drei echte Kritiker.

Was überhaupt nicht zur Sprache kam, waren z. B. die fetten Pensionen und Gehälter von Intendanten, Programmdirektoren, sowie die vielen teuren Spartensender  usw. Außerdem wurde kaum darauf eingegangen, dass die Rundfunkanstalten finanzschwache Menschen, die die Zwangsgebühren nicht aufbringen können, in den Knast befördern lassen, obwohl laut Menschenrecht niemand wegen Schulden in Haft genommen werden darf.

Und diese Heuchlerin Dreyer. „Gerade der öffentlich-rechtliche Rundfunk als Garant für Qualitätsjournalismus ist von elementarer Bedeutung in der dualen Rundfunkordnung für unsere Demokratie“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Qualitätsjournalismus und Demokratie? So, so! Immer die gleichen hohlen Phrasen. Wieviel Euro die Chefin des ZDF-Verwaltungsrates jährlich für ihre überflüssige „Arbeit“ erhält, darf von den Lesern gerne recherchiert werden. Hier das Video zur thematisierten Talk-Show.

Im Fratzenbuch soll es Infos geben, dass Zwangsgebühren-Kritiker nach Anfrage wieder ausgeladen wurden. Die Diskussionen zu dem Zwangsgebühren der ÖR werden nicht abbrechen. Es gibt nur eine faire Lösung: pay per view. Wer etwa bei ARD/ZDF eine Verdummungs-Talkshow, einen Tatort oder den Atlantiker Kleber, Fussball … usw. sehen möchte, soll dafür auch zahlen. Die Garantie einer Selbstbedienung aus den Zwangsgebühren könnte dann allerdings gefährdet sein.

„Auf die Frage: „Wie zufrieden sind Sie alles in allem mit den Angeboten der öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehsender?“ antworteten 61 Prozent der Befragten mit „sehr zufrieden“ (12 Prozent) oder mit „zufrieden“ (49 Prozent). Die Quote lag in allen befragten Altersgruppen deutlich über 50 Prozent. Auffällig ist, dass sich in der Gruppe der jüngeren Zuschauerinnen und Zuschauer (18 bis 34 Jahre) 60 Prozent der Befragten „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“ mit den Angeboten des gemeinsamen, freien Rundfunks zeigen. Mit 67 Prozent ist die Zufriedenheitsquote in der Altersgruppe ab 65 Jahren am höchsten. Am niedrigsten liegt die Quote (52 Prozent) im Bereich der 35 bis 49-Jährigen. Infratest dimap hatte für den Südwestrundfunk und seine Fernsehsendung „mal ehrlich …“ 1.004 Bürgerinnen und Bürger befragt.“ (Quelle: opposition24)

Ist ja sehr interessant! Letzten Monat gab es hier auf diesem Blog auch eine Umfrage zum Thema GEZ und den ÖR. Die Frage lautete: „ARD und ZDF sind zwangsgebührenfinanzierte Sender. Wie würden Sie entscheiden, wenn es zu diesem Thema eine Volksbefragung gäbe?“ Insgesamt nahmen 1.376 Leser daran teil. Das Ergebnis zeigt ein völlig anderes Bild.

Für die Antwort, „Zwangsgebühren abschaffen und ARD/ZDF dem freien Markt überlassen“, entschieden sich satte 1.081 Teilnehmer. Weitere 145 Teilnehmer stimmten für ein „Pay per view System“, was letztendlich auch für die Abschaffung der Zwangsgebühr spricht. Demnach lehnen  89 Prozent der Krisenfrei-Leser das GEZ-Zwangsgebührensystem ab.

Welche Zahlen entsprechen wohl eher der Wahrheit? Die Antwort darauf mag sich jeder selbst stellen. Immerhin sollen es inzwischen über vier Millionen Haushalte geben, die sich gegen dieses Zwangsgebührensystem wehren. Und es werden immer mehr. Allerdings werden die Methoden zur Eintreibung der Zwangsgebühren auch immer dreister. Inzwischen werden sogar schon mickrige Renten gepfändet. Rentner im Merkel-Land sind ja auch nur noch lästig. Als Arbeitssklaven können sie nicht mehr ausgebeutet werden und als Bezieher aus den klammen Rentenkassen sind sie überflüssig. Für den nächsten Wiederaufbau nach einem Krieg werden die jetzigen Rentner garantiert nicht mehr gebraucht.


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In diesem UN-Rechtssystem ist jeder Funktionär darauf bedacht, noch alles in seine eigene Tasche zu wirtschaften, bis es kracht – und das wird wahrscheinlich nicht mehr allzu lange dauern. Hier eine Übersicht der Gehaltsstrukturen in der ARD (bessere Abbildung s. Quelle):

Gehaltsstrukturen in der ARD
Landesrundfunkanstalt BR HR MDR NDR RBB RB SR SWR WDR
Jahresgehälter 2016 der Intendantinnen und Intendanten der Landesrundfunkanstalten der ARD
Intendant/in p.a. 367 T€ 272 T€ 275 T€ 348 T€ 257 T€ 257 T€ 237 T€ 338 T€ 399 T€
Durchschnittliche Monatsgehälter 2016 der Direktorinnen und Direktoren der Landesrundfunkanstalten der ARD (Grundvergütung)
Direktor/innen 17.983 € 16.540 € 14.750 € 18.500 € 15.593 € 13.851 € 14.133 € 17.718 € 18.328 €
Durchschnittliche Monatsgehälter 2016 der außertariflich bezahlten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesrundfunkanstalten der ARD (Grundvergütung)
Außertarifliche Gehälter (z.B. Programmbereichsleiter/innen, Hauptabteilungsleiter/innen) 11.016 € 11.632 € 10.346 € 12.477 € 10.191 € 9.880 € 10.110 € 10.911 € 11.456 €

Schließlich müssen ja die jährlichen GEZ-Zwangseinnahmen von über 8.000 Millionen Euro irgendwo hinfliessen. Und da bietet es sich doch an, zuerst die eigenen Taschen zu füllen. Um sich fette Gehälter und Pensionen einzustreichen, bedarf es eines Selbstbedienungsladens, der mit Zwangsgebühren finanziert werden muss. Was die Pensionen anbetrifft, die liegen nicht selten im Millionenbereich. 

„Beim Westdeutschen Rundfunk (WDR), der seine Intendanten traditionell sehr gut bezahlt, lassen sich die Ansprüche für Ex-Intendantin Monika Piel auf beeindruckende 3,2 Millionen Euro beziffern. Für den derzeitigen Intendanten Tom Buhrow wurden zuletzt 3,1 Millionen Euro genannt. Für alle aktuellen Mitglieder der Geschäftsleitung zusammen kommt der WDR 2014 auf 15,1 Millionen Euro.“ (Quelle: faz)

Ich könnte ein Buch über den Selbstbedienungsladen „Öffentlich rechtlicher Rundfunk“ schreiben, aber noch ein Buch zu diesem Thema – nein Danke! 

Der Titel (wozu brauchen wir …) dieser üblen Propagandashow ist eine Suggestivfrage. „Brauchen wir“ suggeriert, dass etwas benötigt wird. Grundsätzlich sind TV-Sender dazu da, um die Masse hinters Licht zu führen – ganz im Interesse der wenigen Macher. Die Frage, die einen Wahrheitsgehalt impliziert, hätte daher lauten müssen:

Wozu muss der öffentlich rechtliche Rundfunk mit Zwangsgebühren finanziert werden?

Ob das Zwangsgebührensystem für den Selbstbedienungsladen ÖRR überhaupt rechtens ist, muss an dieser Stelle nicht erneut eingegangen werden. Dazu gibt es hier schon genug Hinweise. Die Zwangsfinanzierung des ÖRR jedenfalls braucht kein Mensch, außer die die davon fürstlich profitieren. 

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