Wie bekommen, so zerronnen

Beim Tanz um das Goldene Kalb klatschen sich Pharma- und Rüstungssektor gerade ab.


Und das betrifft neben jener Westeuropas auch und vor allem die Rüstungsindustrie der USA. Die „Gutmenschen“ um Gates, Schwab und Co. heizen mit ihren ideologischen, tief in die Massenmedien hineinreichenden Netzwerken das profane Geschäft mit Waffen und Pharmaerzeugnissen an. Dort investieren die „Philanthropen“ fleißig, um noch fleißiger abzusahnen. Und so, wie man den Corona-Betrug so lange wie möglich weiterführen möchte, strebt man das nun auch im Falle des Ukraine-Konflikts an.


von Peter Frey (peds-ansichten)

Wie sagte schon Paul von Hindenburg, als im Ersten Weltkrieg Machtwahn, überzogener Nationalismus, gekoppelt mit technologischem Fortschritt und blühendem Rüstungssektor Millionen Menschen auf den Schlachtfeldern industriell abschlachtete?

„Der Krieg bekommt mir wie eine Badekur.“ (1)

Dieser Hindenburg wurde im Jahre 1925 deutscher Reichspräsident und war einer der Wegbereiter für die spätere Hitler-Diktatur (2). Sein Zitat aber geht in der Symbolik über das Wesen dieses Militaristen hinaus. Erlebten doch die europäischen Rüstungskonzerne über die feindlichen Grenzen der verfeindeten Staaten hinweg einen beispiellosen Aufschwung. Dieser wurde allerdings in den Schatten gestellt von dem eines Akteurs, der von den territorialen Auseinandersetzungen des Ersten Weltkrieges gar nicht betroffen war.

„Im Jahr 1914 erzielten die USA einen Exportüberschuss von rund einer Milliarde Dollar. 1916 lag dieser bei 1,6 Milliarden Dollar – pro Woche. Denn inzwischen lieferten US-Firmen nicht weniger als 40 Prozent des Kriegsmaterials an Großbritannien, Frankreich und Russland.“ (3)

Behalten wir das im Kopf:

Während in Europa Tod und Elend Einzug hielten, klingelten auf der anderen Seite des Atlantik die Kriegskassen. Gar nicht nebenbei, stiegen die US-Banken, welche kurz zuvor die FED (Federal Reserve System) ins Leben gerufen hatten (4), zum Gläubiger der Welt auf. Diese Kombination ermöglichte die Herstellung ganz anders gearteter, aber nicht weniger wirksamer Mechanismen zu Herstellung von Abhängigkeiten, als man sie damals mittels „traditioneller“ mehr oder weniger kolonialer „Landnahme“ umzusetzen versucht hatte.

Kleiner Einschub:

Der Erste Weltkrieg war nicht nur ein Jungbrunnen für die Rüstungsindustrien in Europa und den USA, sondern auch für den Pharmasektor, der eine den gesamten Krieg andauernde exzessive wie lukrative Impfkampagne, vor allem an Soldaten betrieb (5 bis 7). Das ist eine erstaunliche Parallele zur Gegenwart, in der sich der weltweite Rüstungssektor, im Bunde mit der „impfenden“ und testenden Pharmabranche exorbidante Gewinne einstreicht.

Edle Argumente wurden vorgeschoben, um den Völkermord dese Ersten Weltkrieges quasi zu legitimieren, aber die eigentlichen Motive, um dieses Schlachten zumindest billigend in Kauf zu nehmen, waren ziemlich profan. Es war eine Melange aus Machtwahn, Gier, Opportunismus und ideologischer Verblendung.

Mit diesen Erinnerungen an eine über ein Jahrhundert zurückliegende Epoche, wenden wir uns nun der Gegenwart zu.

Wenn uns heutzutage der Ukraine-Krieg als Kampf des kleinen unschuldigen David gegen den blutrünstigen Goliath verkauft wird, ist das eine Nebelkerze, die uns den Blick dafür nehmen soll, was wirklich diesen Krieg — aus der Sicht des „Wertwestens“ gesehen — „rechtfertigt“. Diese tatsächlichen Motive sind freilich nicht geeignet, das Volk hierzulande für den Krieg im Osten zu begeistern.

Das Ukraine-Geschehens kann jedoch dem aufmerksamen und emotional nicht gefangenen Beobachter derzeit gut erkennen lassen, wie die eigentlichen Interessen mit einem Spiel über Bande verfolgt und umgesetzt werden. Man muss lediglich in der Lage sein, das aufgeladene Narrativ „Rettet die demokratische Ukraine vor dem russischen Autokraten“ links liegen zu lassen.

Werden wir konkreter. Ende März 2022 verbreiteten die Massenmedien folgende Nachricht:

„Nach Angaben des slowakischen Ministerpräsidenten Eduard Heger hat die Slowakei der Ukraine ihr Flugabwehrsystem geschenkt.“ (8)

„Ihr Flugabwehrsystem“ lässt darauf schließen, dass es sich um das einzige System dieser Art handelte. Und das haben die Slowaken verschenkt; wie edel, nicht wahr? Auf jeden Fall passt das gut in die Geschichte, uneigennützig einem bedrängten Partner zu Hilfe zu kommen. Glaubt der geneigte Leser tatsächlich, dass die Slowakei so blöd ist, ihr einziges, immer noch recht taugliches, weil hochwirksames Raketensystem zum Schutz des Luftraumes vor gegnerischen Raketen einfach so zu verschenken? Und zwar „auf Bitten Kiews“ (9)?

So simpel kann man also den durchschnittlichen Medienkonsumenten — nicht nur in Deutschland — hinters Licht führen. Dabei geht es hier um die Abwicklung eines Geschäfts! Eines in dem der Kiewer Regierung die Rolle des Komparsen aufgetragen wurde. Wer wird wohl dafür gesorgt haben, dass die Ukraine die Slowakei um deren S-300-System bittet und diese das dann den Bittenden auch gleich mal schenkt? Das S-300 ist keine Allerweltsware. Es handelt sich, wie man so schön sagt, um fortschrittliche Waffentechnik und die hat ihren Preis. Die Geschichte ist so abstrus, dass sie fast heiter wirkt. Was sie leider nicht ist, denn sie ist eine von vielen Episoden, die den Ukraine-Krieg verlängern.

Aus militärischer Sicht ist das zumindest diskutabel. Russland hat einerseits Systeme, die das S-300 orten, überwinden und vernichten können. Es bedarf weiterer, interagierender Komponenten von Waffentechnik, um das S-300 vor rascher Auslöschung durch den Gegner bewahren zu können. Aber zudem kann diese komplexe Waffe nicht einfach so überstellt und in Betrieb genommen werden, weil sie eben kompliziert ist und geschultes, wie trainiertes Personal benötigt. Warum tut man dann so etwas. (b1)?

Flugabwehrsystem S-300; Quelle: Wikipedia

Lassen wir erst einmal außen vor, was mit Waffensystemen dieser Art geschieht, wenn sie in Zeiten des Russland-Ukraine-Konflikts über die ukrainische Grenze gelangen. Fragen wir uns stattdessen, was die Slowakei nun tut oder tat, nachdem sie ihr einziges Luftabwehrsystem dieser Art „aus Solidarität verschenkt hat“. Die Anführungszeichen sind bedacht gesetzt, denn ein solidarischer Impuls kommt aus eigenem Antrieb und ist tatsächlich uneingennützig. Davon kann im gegebenen Fall keine Rede sein.

Das ist auch der Grund warum die slowakische Regierung diesen Spagat zu „ihrem Geschenk“ hinlegte (Hervorhebung durch Autor):

„Bratislava hoffe, mit dieser Entscheidung „so viel unschuldige Leben der Ukrainer wie möglich wegen der Aggression des Putin-Regimes zu retten“, fügte der slowakische Ministerpräsident hinzu. Gleichzeitig machte Heger deutlich, dass die Gewährung des Luftverteidigungssystems »nicht bedeute, dass die Slowakische Republik eine Partei im bewaffneten Konflikt in der Ukraine sei«.“ (9)

Viel deutlicher lässt sich die diplomatische Geste kaum darstellen. Es ist ein Signal an Russland, dass man „eigentlich“ nicht in den Konflikt hineingezogen werden, nicht zum Angriffsziel werden möchte. Weil die slowakische Führung, und nicht nur diese in einem Dilemma steckt. Wirklich und gewissermaßen nachdrücklich „gebeten“ wurde sie mit Sicherheit nicht von der Kiewer Regierung. Von wem dann?

Die obigen Meldungen zum slowakischen „Geschenk“ an die Ukraine wurden zwischen dem 8. und 10. April des Jahres verbreitet. Wenn wir nun die folgende, drei Wochen ältere Nachricht erfassen, könnten wir zu der Schlussfolgerung kommen, dass die Slowakei im April 2022 ihr S-300-System gar nicht mehr benötigte. Wenn etwas nicht mehr benötigt wird, kann man es verschrotten. Oder man verschenkt es. Dann kann sich ja der Beschenkte um die Verschrottung kümmern — oder stellt dies anderen anheim. Jedenfalls erfuhren wir am 16. März:

„Die Bundeswehr hat mit einer Verlegung des Flugabwehrraketensystems Patriot in die Slowakei begonnen. Fahrzeuge mit Ausrüstung und Waffensystemen setzten sich am Mittwoch nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Husum (Schleswig-Holstein) in Bewegung.“ (10)

Es stellt sich die Frage, ob die PATRIOT-Systeme, ihrem Verwendungszweck dem S-300 ähnlich geartet, wegen der „weggeschenkten“ S-300 erworben wurde? Oder doch nicht eher das S-300 „auf Bitten Kiews verschenkt“ wurde, weil es aufgrund der vorher beschlossenen Neuanschaffungen schlicht der Verschrottung zugeführt werden musste? Zumal auch die Niederlande ein PATRIOT-Luftabwehrsystem, samt Personal in die Slowakei entsandt haben (11). Ist das jetzt ein Geschenk der Deutschen und Niederländer an die Slowaken?

Oder können die PATRIOTs im Grunde gar nicht das S-300-System ersetzen (Hervorhebungen durch Autor)?

„Der Schritt kam überraschend, weil die Regierung in Bratislava bisher stets erklärt hatte, das Raketensystem sei für ihre eigene Verteidigung unverzichtbar. Das im März aus Deutschland und den Niederlanden zur Verstärkung der Nato-Ostflanke gelieferte System Patriot sei kein Ersatz, sondern nur eine vorübergehende Ergänzung, erklärte Verteidigungsminister Jaroslav Nad regelmäßig auf Drängen ukrainischer und amerikanischer Partner.“ (8i)

Nun sind „Verteidigungsminister“ andernorts recht unbedarft, um sich fachlich kompetent über Waffensysteme äußern zu können. Aber ich bin geneigt, dem slowakischen Minister zu glauben. Das S-300 ist dem PATRIOT-System offensichtlich überlegen (12, 13). Und wenn der Minister recht hatte, wurde das S-300 verschenkt und danach nicht ersetzt. Das PATRIOT ist lediglich eine Ergänzung — zu etwas, das jetzt nicht mehr vorhanden ist. Nicht mehr in der Slowakei und wohl auch nicht mehr in der Ukraine. Militärisch ist dieser Vorgang nicht zu erklären, aber vielleicht politisch?

Noch im März des Jahres betonte der slowakische Premier:

„Man kann nicht auf Waffen verzichten, solange man sie zum eigenen Schutz braucht.“ (14)

Mit den unverzichtbaren Waffen meinte er unmissverständlich das S-300. Allerdings erfuhr man zur gleichen Zeit:

„Dennoch werde dies ein Thema beim bevorstehenden Besuch des amerikanischen Verteidigungsministers Lloyd Austin in Bratislava sein. In der Slowakei wird die Stationierung von Patriot-Raketen unter deutscher Führung erwartet.“ (14i)

Unverkennbar wurde hier politischer Druck aufgebaut, der die slowakische Führung schließlich „zum Umdenken bewegte“. Man kann es auch anders ausdrücken: Mittels politischer Einflussnahme, gespeist von emotional wirksamer Propaganda, wurde die für einen US-Rüstungskonzern unliebsame Konkurrenz moderner wie preiswerter russischer Waffentechnik beseitigt und der slowakische Markt für lukrative Aufträge geöffnet.

Dabei sieht es nicht danach aus, dass das PATRIOT-Waffensystem den sozusagen letzten Schrei der Waffentechnik für die Luftwabwehr eines Landes darstellen würde, auch nicht dessen Weiterentwicklungen. In Deutschland hörte man ähnliches:

„Die Bundeswehr verfügt zur Abwehr von Kurzstrecken-Raketen bisher über das veraltete Patriot-System. Der Ukraine-Krieg hat die Bundesregierung nun aufgeschreckt.“ (15)

Dazu passt, dass beispielsweise Saudi-Arabien das PATRIOT unlängst durch ein leistungsfähigeres, allerdings auch wesentlich teureres Produkt, das THAAD-System ersetzt hat (16).

So waren am 14. September 2019 unter anderem sechs Abteilungen von PATRIOT-Raketenabwehrsystemen nicht in der Lage gewesen, auch nur einen Bruchteil der Angriffe der jeminitischen Huthis auf strategisch wichtige Förder- und Verarbeitungsanlagen in Saudi-Arabien zu vereiteln – weder die durch Drohnen noch die durch ballistische oder gelenkte Raketen (Marschflugkörper) geführten (17).

Die Slowakei hat also ihr zuverlässiges S-300 verschenkt und dafür stehen jetzt fremde Truppen im Land, die ein veraltetes Abwehrsystem mitgebracht haben. Das Land hat einen Teil seiner militärischen Souveränität aufgegeben und bezahlt wohl zukünftig Dienstleister eines US-Rüstungskonzerns für den Betrieb und Erhalt der Systeme. Hätten denn ihrerseits stattdessen nicht die Deutschen und die Niederländer ihre PATRIOTS an die Ukraine verschenken können?

Das hätten sie zwar tun können. Allerdings hätten sie auch das Personal mitliefern müssen, um die Systeme in Nutzung überführen zu können. Damit wären sie dann direkte Kriegsteilnehmer (verdeckt sind sie es eh längst) im Ukraine-Konflikt geworden und somit umgehend zum Abschuss durch russisches Militär qualifiziert. So umfassend auch die ukrainische Armee inzwischen in die NATO-Strukturen eingebunden ist (18 bis 20), hat sie trotzdem kein Personal für PATRIOT-Systeme, allerdings sehr wohl für die S-300-Systeme.

Der Wertewesten führt seinen Krieg in der Ukraine lieber indirekt. Man weiß in Berlin, London und Paris sehr wohl, dass man bei aller Eskalation, die aus Washington so sehr gewünscht ist, bestimmte Linien nicht überschreiten darf. Das Hickhack um die Kampfflugzeuge MiG-29, welche Polen der Ukraine ebenfalls „schenken“ wollte, beweist das eindrücklich. Polen war sich bewusst, möglicherweise zum direkten Angriffsziel für Russland zu werden und schlug deshalb den USA vor, die Jets auf dem US-Stützpunkt Ramstein (Deutschland) zwischenzuparken, wo diese dann von US-Personal in die Ukraine überführt werden könnten. Das US-Außenministerium lehnte seinerseits dankend ab (21).

Da gibt es aber noch etwas, und damit kommen wir zum Geschäft.

„Investitionen sichern die Fähigkeiten für die bodengebundene Verteidigung des Luftraumes. Für rund 120 Millionen Euro beschafft die Bundeswehr Komponenten für das Waffensystem Patriot (Phased Array Tracking Radar to Intercept on Target). […] Bis 2022 sollen die modernisierten Systeme in der Truppe ankommen.“ (22)

Diese Pressemitteilung des deutschen Kriegsministerium datiert aus dem Jahre 2019. Der üppige Betrag von 120 Millionen Euro fließt übrigens zu einem US-Konzern, dem Rüstungsgiganten Raytheon. Da passt es doch hervorragend, wenn jetzt die Slowakei ihr S-300 „verschenkt“ und die ihrerseits „verschenkten“ PATRIOTS natürlich umgehend ersetzt werden „müssen“. Zumal diese in größere Systeme eingebunden sind. Das kann nur gut fürs Geschäft sein:

„Es ist gerade einmal knapp eineinhalb Jahre her, da kündigte das Rüstungsunternehmen MBDA in Schrobenhausen [Bayern] den Abbau Hunderter Stellen an. Die große Koalition hatte Ende 2020 aus Kostengründen das Aus für das milliardenteure Projekt TLVS [Taktisches Luftverteidigungs-System] beschlossen, an dem MBDA seit Jahren gearbeitet hatte. […] Inzwischen gibt es bei MBDA wieder die Hoffnung, dass die Regierung ein modifiziertes Konzept des TLVS auf den Weg bringt. Teil des Systems wären Patriot-Raketen, die in der deutschen Variante ebenfalls von MBDA kommen.“ (23)

Die meisten Anteile an MBDA halten die beiden größten europäischen Rüstungskonzerne BAE (Großbritannien) und Airbus. Auch Raytheon ist beteiligt (24). Die herbeigeführten politischen Verhältnisse verheißen glänzende Geschäfte, ganz nach dem eingangs zitierten Motto: „Der Krieg bekommt mir wie eine Badekur.“

Was kaputt geht, muss wieder neu angeschafft werden. Das funktioniert nur, solange auch Krieg ist. Also möge doch der Krieg nicht enden. Dafür pumpt man Waffen und Munition in das Konfliktgebiet. Und je geringer die Halbwertzeit dieses Materials, desto besser. Gern unterstützt man dabei das zweitgrößte europäische Land bis zum letzten Ukrainer oder auch gern letzten Söldner.

Wie schön für die Waffenlieferanten, wenn Waffen gleich kaputt gehen. Die Halbwertzeit der von der „unparteiischen“ Slowakei“ gelieferten S-300PMU, samt 45 mitgelieferten Raketen bemaß sich in Tagen (25). Die in einer „geheimen Aktion“ (26) gelieferten Waffensysteme flogen — im doppelten Sinne des Wortes — rasch auf.

„Am Sonntag, den 10. April, zerstörten seegestützte hochpräzise Kaliberraketen am südlichen Stadtrand von Dnepropetrowsk die Ausrüstung der S-300 Flugabwehrraketen-Division, die an das Kyiwer Regime von einem der europäischen Länder geliefert wurde, versteckt in einem Hangar. Vier S-300 Abschussvorrichtungen und bis zu 25 Personen der ukrainischen Streitkräfte wurden getroffen, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow. Es handelt sich um eine Charge von S-300-Flugabwehrraketensystemen (SAM), die die Slowakei als militärische Hilfe an die Ukraine geschickt hat. […]“ (27)

Der slowakische Premieminister Heger beeilte sich, die Zerstörung der S-300 in Dnjepropetrowsk als „Fake News“ zu bezeichnen (28).

Das klingt nicht sehr überzeugend. Die russische Aufklärung weiß ziemlich gut Bescheid über den Transfer von Waffen und Söldnern in und durch die Ukraine. Es blieb auch nicht bei der Zerstörung der eigentlichen Raketen. Das System ist komplexer. Es kann aus vier bis zwölf Abschusseinrichtungen bestehen. Dazu kommt ein Zielradarsystem und ein Gefechtsstand (29). Somit ist es eben auch groß und der Transport schwer geheim zu halten:

„Übrigens haben unsere Luft- und Raumfahrtkräfte eine Charge von S-300 sofort nach Ihrer Inbetriebnahme und der Aktivierung derer Radare liquidiert. Die Inbetriebnahme wurde sofort von unserem Geheimdienst entdeckt.“ (27i)

Ein weiteres S-300-System wurde nun auch in der Gegend von Charkow zerstört (30). Da Russland mindestens die Lufthoheit über der Ukraine und zudem eine eigene satellitengestützte Überwachung aus dem All besitzt, ist es in der Lage mittels Flugzeugen und Raketen systematisch militärische Infrastruktur zu vernichten — und tut es auch, Tag für Tag (31, 32).

Das juckt die Profiteure nicht die Bohne. Ganz im Gegenteil bringt es das Geschäft mit den Waffen erst so richtig in Schwung. Es darf fleißig modernisiert werden und die angeblich oder tatsächlich veraltete Technik wird zum Verschrotten an die Ukraine abgegeben. Wobei das Verschrotten vor Ort die russische Armee übernimmt. Oder es wird zuverlässige und keinesfalls veraltete Technik aus politischen Gründen „verschenkt“, um dann ebenfalls umgehend in Rauch aufzugehen.

So gedenkt Großbritannien Selbstfahrlafetten an die Ukraine zu liefern. Diese Haubitzen mit gewaltiger Feuerkraft und großer Reichweite sind zwar eine mächtige Waffe, aber trotzdem veraltet. Damit sind sie bestens geeignet, an die Ukraine „verschenkt“ zu werden (33). Aber die schon weiter oben erwähnte BAE-Systems, als Hersteller dieser Waffen dürfte in diesem Zuge sicher noch einmal absahnen. Die Kriegsgewinnler, bis hin zum unschuldig dreinblickenden Kleinanleger dürften begeistert sein (34).

Gern liefert auch der Panzerhersteller Rheinmetall seinen längst veralteten Kampfpanzer Leopard 1, nachdem die deutsche Außenministerin Bearbock beim Konzern nachgefragt hatte. Gleich hinterher werfen würde man ein paar Dutzend stillgelegte Schützenpanzer vom Typ Marder. Alles Kanonenfutter und zu nichts weiter zu gebrauchen, als zur Verlängerung des Krieges in der Ukraine. Schenken an die Ukraine tut dann die deutsche Regierung. Bezahlen würde sie mit frisch gedruckten Schuldtiteln. Rheinmetall selbst hat natürlich nichts zu verschenken (35).

Andere Länder, gleiche Sitten (Hervorhebung durch Autor):

„Norwegen liefert der Ukraine weitere Verteidigungswaffen, darunter knapp 100 Flugabwehrraketen vom Typ „Mistral“ aus den Beständen des norwegischen Militärs. Es sei ein Luftverteidigungssystem, das die norwegischen Streitkräfte ersetzen wollten, womit die Waffenlieferung an die Ukraine keine größeren Auswirkungen auf die eigenen Einsatzfähigkeiten habe, teilte das Verteidigungsministerium mit. Die Waffen sind demnach bereits außer Landes gebracht worden.“ (36)

Nichts von diesen Rüstungsprodukten hilft den Menschen in der Ukraine, dient einer baldigen Beendigung des Krieges. Das Geschäft mit dem Krieg ist einfach zu lukrativ und die Gewissensbisse lassen sich leicht verschmerzen, wenn man sich opportunistisch hinter dem „Kampf gegen Putins Aggression“ verstecken kann. Die Krieger geben den Ton an und dass ihnen so unzureichend in die Parade gefahren wird, kann nicht (mehr) verwundern. Nicht nach der Nicht-Reaktion der breiten Öffentlichkeit auf die diversen „humanitären Interventionen“ des Westens in der jüngeren Vergangenheit.

Der türkische Außenminister hat vor einigen Tagen den NATO-Staaten vorgeworfen, bewusst den Konflikt in der Ukraine verlängern zu wollen (Hervorhebungen durch Autor):

Es gibt Länder innerhalb der NATO, die wollen, dass der Krieg in der Ukraine weitergeht. Sie sehen die Kontinuität des Krieges als Schwächung Russlands. Sie kümmern sich nicht viel um die Situation in der Ukraine. Wir haben nicht erwartet, dass aus den Verhandlungen in Antalya etwas hervorgehen würde. Wichtig war, die Parteien dort zusammenzubringen. Nach den Gesprächen in Istanbul wurden unsere Hoffnungen geweckt, aber als die Bilder des [angeblichen] Massakers [in Butscha] kamen, verließen sie das Istanbul-Abkommen.“ (37)

Ursache und Wirkung: Wenn die Urheber der Toten von Butscha (nördlich von Kiew) bis heute nicht ermittelt wurden, ist damit auch kein Nachweis einer russischen Urheberschaft gegeben. Warum also hat man dann die dortigen Toten propagandistisch dermaßen ausgeschlachtet? Um Verhandlungen zu ersticken? Wenn dieser und andere Vorfälle reichweitenstark verbreitet werden: Wer entwickelt, also erfindet und orchestriert sie? Nur die ukrainische Seite? Oder darf man hier nicht die Beteiligung westlicher Geheimdienste zumindest in Betracht ziehen?

Was jedoch nie thematisiert wird, ist, dass es sich bei all dem um ein gigantisches Rüstungsprogramm handelt, eingebettet in eine ebenso gigantische Geldmaschine, an deren Tropf Geldinstitute aller Art sowie exponierte Bereiche der Realwirtschaft (derzeit vor allem Rüstung und Pharma) absahnen. Wer in diesem Bereich fleißig genug recherchiert, landet irgendwann bei elitären „Gutmenschen“ wie zum Beispiel Bill Gates und Warren Buffet (38, b2).

Von BlackRock und Vanguard ist es dann nicht mehr weit zum PATRIOT-Lieferanten Raytheon (siehe weiter oben) und anderen Rüstungsgiganten … (39).

Was nun tun?

Man sollte in den Diskussionen zum Thema immer wieder darauf hinweisen, dass der Großteil der Ukraine-Hilfen keine wirklichen Hilfen für die ukrainischen Menschen darstellen, sondern unter fadenscheinigen humanitären Gründen ins Leben gerufene Beschaffungsprogramme für die europäische und US-Rüstungsindustrie (40).

Echte Hilfe wäre neben jener streng nicht-militärischen, welche die einfachen Menschen in diesem geschundenen Land auch erreicht, jene Hilfe, die Politiker des Westens am Verhandlungstisch leisten müssten. Das tun sie nicht. Ihre Rufe nach Frieden sind unaufrichtig, weshalb auch ihr Handeln im krassen Widerspruch zu den Worten steht. Reißen wir also den Kriegstreibern in unserem eigenen Land die Maske herunter.

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam, liebe Leser.

Nachtrag: Die größte slowakische Oppositionspartei hat die Regierung in Bratislava zum Rücktritt aufgefordert, nachdem diese das einzige und inzwischen zerstörte S-300 Luftabwehrsystem an die Ukraine verschenkt und so die Verteidigungsfähigkeit des Landes geschwächt hatte (41).


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(1) »Geflügelte Worte«, Bibliographisches Institut Leipzig, 1981, S. 601; entnommen bei: https://gutezitate.com/autor/paul-von-hindenburg

(2) Geschichte Kompakt; Fabio Schwabe; Paul von Hindenburg — Biografie; https://www.geschichte-abitur.de/biographien/paul-von-hindenburg; abgerufen: 19.04.2022

(3) 23.08.2014; Handelsblatt; Thorsten Giersch; Der große Profiteur des Weltkriegs; https://www.handelsblatt.com/politik/international/100-jahre-weltkrieg/der-krieg-und-seine-folgen/usa-der-grosse-profiteur-des-weltkriegs/10061800.html

(4) 23.12.2014; Gegen den Strom; Heute vor 101 Jahren: Gründung der Federal Reserve; https://marbec14.wordpress.com/2014/12/30/heute-vor-101-jahren-grundung-der-federal-reserve/

(5) 22.06.1931; Georg Mayer; Die Schutzimpfungen des Türkischen Heeres; https://www.zobodat.at/pdf/Sitzber-physik-med-Soc-Erlangen_63-64_0075-0084.pdf; S. 70; im weiteren GMSTH; aus: Liman; Fünf Jahre Türkei; Verlag August Scherl, Berlin, 1919, Seite 78/79.

(6) 04.01.2014; Erich Kocina; Der Krieg als Massenexperiment; https://www.diepresse.com/1512982/der-krieg-als-massenexperiment; aus: Wolfgang U. Eckar; Medizin und Krieg 1914-1924; Ferdinand Schöningh Verlag; 2014

(7) 30.07.2014; Astrid Stölzle; Wehrmedizin und Wehrpharmazie; https://wehrmed.de/article/2595-gesundheitsrisiken-des-zivilen-etappenpflegepersonals-in-den-kriegslazaretten-des-ersten-weltkriegs.html

(8, 8i) 08.04.2022; RND; S-300: Slowakei schenkt Ukraine eigenes Flugabwehrsystem; https://www.rnd.de/politik/waffen-fuer-die-ukraine-slowakei-verschenkt-eigenes-flugabwehr-raketensystem-GCNI5YXY6IW3PGPLDSSGVZDIIE.html

(9) 12.04.2022; Ukrinform; Slowakei übergibt Luftverteidigungssystem S-300 an Ukraine; https://www.ukrinform.de/rubric-ato/3452323-slowakei-ubergibt-luftverteidigungssystem-s300-an-ukraine.html

(10) 16.03.2022; BZ, dpa; Bundeswehr verlegt Flugabwehrraketen in die Slowakei; https://www.bz-berlin.de/deutschland/bundeswehr-verlegt-flugabwehrraketen-in-die-slowakei

(11) 15.04.2022; Euractiv; Martin Herrera Witzel; Niederlande liefern Patriot-Raketensysteme an die Slowakei; https://www.euractiv.de/section/eu-aussenpolitik/news/niederlande-liefern-patriot-raketensysteme-an-die-slowakei/

(12) Militärhistorisches Museum der Bundeswehr — Luftwaffenmuseum Gatow; PATRIOT PAC-2/PAC-3; https://flugzeuglexikon.com/Luftwaffenmuseum/Patriot%20PAC-3%20-%20Flugabwehrsystem/patriot%20pac-3%20-%20flugabwehrsystem.html; abgerufen: 20.04.2022

(13) Flugabwehr-Raketensystem S-300: Technische Daten; https://ger.agromassidayu.com/zenitno-raketnij-kompleks-s-300-tehnicheskie-harakteristiki-a-607492; abgerufen: 20.04.2022

(14, 14i) 13.03.2022; Bulletin 1; Slowaken behalten S-300-Flab, erhalten Patriot; https://bulletin-1.ch/slowaken-behalten-s-300-flab-erhalten-patriot/

(15) 27.03.2022; Morgenpost; Miguel Sanchez, Christian Unger; Ukraine-Krieg: Scholz für Raketenschutzschirm „Iron Dome“; https://www.morgenpost.de/politik/article234928625/ukraine-krieg-raketen-abwehr-schutzschild-arrow-3.html

(16) 08.04.2021; Global Defense Corp; Lockheed and Raytheon Awarded Contract to Build THAAD for US, Saudi Arabia; https://www.globaldefensecorp.com/2021/04/08/lockheed-awarded-contract-to-build-thaad-for-us-saudi-arabia/

(17) 22.9.2019; https://www.washingtonpost.com/gdpr-consent/?destination=%2fworld%2f2019%2f09%2f17%2fbillions-spent-us-weapons-didnt-protect-saudi-arabias-most-critical-oil-sites-crippling-attack%2f%3f; (Link hat Bezahlschranke)

(18) 04.09.2014; ARD-Tagesschau; Barbara Schmickler; So engagiert sich die NATO in Osteuropa; https://www.tagesschau.de/ausland/die-nato-in-osteuropa-100.html

(19) 08.04.2021; Esut; Gerhard Heiming; Leistungsgesteigerte Kampfpanzer für die Ukraine; https://esut.de/2021/04/meldungen/26601/leistungsgesteigerte-kampfpanzer-fuer-die-ukraine/

(20) 26.01.2022; Behörden-Spiegel; Dorothee Frank; Vereinbarungen NATO-Ukraine; https://www.behoerden-spiegel.de/2022/01/26/vereinbarungen-nato-ukraine/

(21) 09.03.2022; Focus; Deutschland verkaufte sie einst für einen Euro: Der brisante Dreiecks-Deal mit den Nato-Jets; https://www.focus.de/politik/ausland/28-flieger-vom-typ-mig-29-einst-fuer-1-euro-aus-deutschland-gekauft-jetzt-sollen-polens-kampfjets-die-ukraine-retten_id_65051779.html

(22) 27.06.2019; BMVG; Alexander Schröder; Modernisierung: Beschaffung von Komponenten für Patriot; https://www.bmvg.de/de/aktuelles/modernisierung-beschaffung-komponenten-patriot-63908

(23) 30.03.2022; BR; Stephan Lina; Flug- und Raketen-Abwehr: Bayerische Firmen sind Experten; https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/flug-und-raketen-abwehr-bayerische-firmen-sind-experten,T1Y1z5U

(24) MBDA Missile Systems; https://www.mbda-deutschland.de/das-unternehmen/; abgerufen: 20.04.2022

(25) 10.04.2022; Southfront; Satellite Images Show Damage At Ukrainian Airport Where S-300 Air-Defense System Was Struck; https://southfront.org/satellite-images-show-damage-at-ukrainian-airport-where-s-300-air-defense-system-was-struck/

(26) 08.04.2022; BZ; Slowakei schenkt der Ukraine ihr Flugabwehr-Raketensystem; https://www.bz-berlin.de/welt/slowakei-schenkt-der-ukraine-ihr-flugabwehr-raketensystem

(27, 27i) 12.04.2022; ePrimeFeed; Brown; Ministry of Defense: Four S-300 divisions from Europe were destroyed in a hangar near Dnepropetrovsk; https://eprimefeed.com/latest-news/ministry-of-defense-four-s-300-divisions-from-europe-were-destroyed-in-a-hangar-near-dnepropetrovsk/57651/

(28) 12.04.2022; Euractiv; Michal Hudec; Slowakei könnte sowjetische Kampfjets an die Ukraine liefern; https://www.euractiv.de/section/eu-aussenpolitik/news/slowakei-koennte-sowjetische-kampfjets-an-die-ukraine-liefern/

(29) 11.04.2022; BigNewsNetwork; https://www.bignewsnetwork.com/news/272471036/eu-supplied-s-300-launchers-obliterated-russia; übernommen von RT.com

(30) 10.04.2022; Top War; Air strikes on the Chuguev airfield and in the Nikolaev region led to the destruction of launchers of the S-300 air defense system of the Armed Forces of Ukraine; https://en.topwar.ru/194719-aviaudar-po-ajerodromu-chuguev-v-nikolaevskoj-oblasti-privel-k-unichtozheniju-puskovyh-ustanovok-zrs-s-300-vsu.html

(31) 12.04.2022; AA; Elena Teslova; 86 Ukrainian military targets hit in overnight operations, says Russia; https://www.aa.com.tr/en/europe/86-ukrainian-military-targets-hit-in-overnight-operations-says-russia/2560189

(32) 11.04.2022; Strategen-Kurier; Ukraine, Tag 46-47; https://ahnenrad.org/2022/04/11/strategen-kurier-ukraine-tag-46-47/

(33) 06.04.2022; Top War; British AS-90 self-propelled guns for the Ukrainian army; https://en.topwar.ru/194495-britanskie-samohodki-as-90-dlja-ukrainskoj-armii.html

(34) 28.03.2022; Finanznachrichten; BAE Systems: Rüstungsaktie vor Ausbruch!; https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2022-03/55613701-bae-systems-ruestungsaktie-vor-ausbruch-061.htm

(35) 11.04.2022; ARD-Tagesschau; Leopard-Panzer für die Ukraine?; https://www.tagesschau.de/ausland/ukraine-waffen-baerbock-eu-aussenminister-103.html

(36) 20.04.2022; ZDF; Norwegen stattet Ukraine mit Flugabwehrraketen aus; https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ukraine-russland-konflikt-blog-100.html

(37) 20.04.2022; CNN Turk; Putin ve Zelenski Türkiye’ye gelecek mi? Bakan Çavuşoğlu: Her an görüşebilirler; https://www.cnnturk.com/video/turkiye/disisleri-bakani-mevlut-cavusoglundan-cnn-turk-ekranlarinda-onemli-aciklamalar

(38) 01.04.2019; Focus; Gerd Hübner; Bei seinem wichtigsten Investments setzt Bill Gates ganz auf Warren Buffett; https://www.focus.de/finanzen/boerse/die-portfolio-der-gurus-sicher-und-solide-die-investments-von-bill-gates_id_10511533.html

(39) 18.08.2022; American Faith; Jon Fleetwood; Military-Industrial Complex, Big Media Owned by Same Companies; https://americanfaith.com/military-industrial-complex-big-media-owned-by-same-companies/

(40) 27.02.2022; Alexandra Möckel; Bundesministerium für Verteidigung; Mehr als 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr — für unsere Sicherheit; https://www.bmvg.de/de/aktuelles/mehr-als-100-milliarden-euro-bundeswehr-sicherheit-5362112

(41) 19.04.2022; Slowakische Opposition fordert Rücktritt der Regierung wegen S-300-Transfer an die Ukraine; https://de.news-front.info/2022/04/19/slowakische-opposition-fordert-rucktritt-der-regierung-wegen-s-300-transfer-an-die-ukraine/

(b1) Radar-gestützte Luftüberwachungskomponente des komplexen Flugabwehrsystems S-300PMU-2; Autor: Shukowskij; Datum: 20.8.2005; Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/S-300_missile_system#/media/File:S-300PMU2_64N6E2.jpg; Lizenz: Public Domain

(b2) Anteile der Gates-Stiftung im Fonds von Warren Buffet (Berkshire Hathaway); Finanzen 100; 21.04.2022; https://www.finanzen100.de/aktien/berkshire-hathaway-b-wkn-a0yjq2_H1382306076_27651144/

(Titelbild) 2021; Ukraine, Armee, Panzer, Schützenpanzer; Rehearsal for the Independence Day military parade in Kyiv, 2021; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:BTR-3,_Kyiv_2021,_10.jpg; Lizenz: Creative Commons, CC 4.0

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Wie bekommen, so zerronnen
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10 Kommentare

  1. „Es ist erst mal an uns, dass wir unsere Häupter aus elitär-dogmatischen Sumpf ziehen. Erst dann können wir auch nur daran denken, irgend etwas von außen zu erwarten!“
    Wie zieht man sich aus einem dogmatischen Sumpf, wenn der Sumpf von den gleichgeschalteten Massenmedien ausgeht und mit dem Strafrecht der Besatzer und ihren Kollaborateuren geschützt wird . Wir haben doch viel von „außen“ , die EU, die Nato und den Sumpf zum Beispiel. Was hätte Putin davon? Einen Feind wenige und einen Handelspartner mehr. Darum geht es doch hier, um Rohstoffe um Macht und Geld, um Wirtschaft, um Handel, um Leistung und Gegenleistung.

  2. Es müsste doch mittlerweile, nach 100 Jahren , jedem noch denkenden Deutschen langsam ein Licht aufgehen.
    Das Kapital greift da ab, wo es etwas zum abgreifen gibt und die Bevölkerung leicht zu manipulieren ist. Es ist wie mit den uns untergeschobenen zwei Weltkriegen. In Österreich und Deutschland gab und gibt es was zu ernten und deshalb hat man uns eben zum Ausnehmen auserkoren. Im Hottentotten Land gibt es nichts zu holen, außer der Entwicklungshilfe der idiotischen Gutmenschen.
    Afrika bekommt schon seit der NS Zeit Hilfe aus Deutschland und was hat sich geändert? Nichts, außer das die noch mehr Kinder machen und vom Westen mit Waffen eingedeckt werden!

    • Die Schweiz ist für mich das heuchleristische Land auf der Welt
      Geben sich neutral, aber die Vermögen der Diktatoren nehmen sie gerne. Da wissen sie, das manche nicht wieder auftauchen und somit geht das Geld in den Staatssäckel. Ich möchte nicht wissen wieviel Geld sie von den NAZIs in Besitz genommen haben.
      Bei dem Zusammenbruch der DDR, spielten sie auch eine, dem Volk unbekannte Rolle. Ein Patient von mir erzählte : Sein Sohn war in der DDR Major gewesen. 14 Tage vor dem Zusammenbruch haben die DDR Größen DDR Mark drucken lassen. Das wurde dann Lastwagen weise in die Schweiz gefahren und dort auf Konten eingezahlt! Über diesen Verbleib wurde nicht ein Wort in den Medien erwähnt! Das sagt Alles!

    • „Schweiz verbietet deutsche Munitionslieferungen in die Ukraine“, und zwar vielleicht auf Bitten von Scholz, dem Doppelagent und Banken-Protegé. Der Christian Sievers, der Mann mit der brutalen Fresse, steht klar auf Kriegskonfrontation mit Rußland, weil wir ja von den Kriegsposaunen des anglo-zionistischen Westens nicht abweichen dürfen. Jedes Interview, das er und Slomka führen, legt die Inkonsequenzen und Bedenklichkeiten dar, die wir im Ukraine-Krieg zeigen, indem wir von den beiden außereuropäischen Mächten, USA und UK, abweichen. Allerdings ist unsere geopolitische Lage eine ganz andere als deren. Die USA und die UK können leicht fordern, daß wir die Russen bis zum letzten provozieren, weil es nur ihrer, aber nicht unserer, Agenda dient, aber sie selbst im Trockenen sitzen. Deswegen sieht man, daß unser Rundfunk nicht unseren Interessen dient, sondern uns mit der GEZ-Steuer ausbeutet, um uns immer mehr dem Untergang entgegenzuführen, ohne Rücksicht auf unseres Verluste.

  3. Interessanter Artikel. Selbstverständlich macht die Rüstungsindustrie wieder, wie immer schon, massive Gewinne, insbesondere ist die ganze Lobby an Krieg, Gewalt und Zerstörung interessiert. Die westlichen Firmen sichern sich auch den Wiederaufbau, wie Halliburton (Dick Cheney) im Irak:

    Der Streit über die amerikanische Vergabepolitik für Wiederaufbauprojekte in Irak reißt nicht ab. Australien und Großbritannien verteidigten am Freitag die Entscheidung der Vereinigten Staaten, keine Aufträge an Unternehmen aus kriegskritischen Staaten wie Deutschland und Frankreich zu vergeben.
    FAZ 12.12.2003

    „Outsourcing war“

    Eine britische Zeitung fordert nun Deutschland zu sanktionieren, weil Scholz, hoffentlich bleibt er standhaft, keine direkten Waffenlieferungen zulässt, was den anglo-amerikanischen Kriegstreibern der Banken, Rüstungs- und Pharmakonzernen u.a gar nicht passt.

    Aber beide (GB und USA) kaufen das Öl von Russland selbst in steigendem Maße. Und Russland verkauft.

    Was ein Schmierentheater das alles.

  4. Blödsinnige Tatsachenverdrehung und nicht lesenswert. Die Literaturhinweise sind beweisgrundlos. Hitler war kein Diktator und das Dritte Reich war eine Demokratie und kein Faschismus. Das Versailler Völkermorddiktat lastete 1933 schwer auf Deutschland. Juden, aus dem Osten kommend, versuchten mit Masseneinwanderungen den Staat zu übernehmen. Juden ließen sich dass alleinige Recht geben, Lebensmittel in das besetzte und verhungernde Deutschland zu liefern. Sie beuteten die hilflosen und besetzten Deutschen nach Kräften aus. Zuwanderung von Fremden aus Asien und Afrika sollte das Schicksal des Deutschen Volkes besiegeln. Hitler wurde deshalb von den Deutschen gewählt und angenommen, zu einem Zeitpunkt, als das deutsche Volk in größter Not und vom Untergang bedroht war. Hitler einigte das Volk und richtete Deutschland und Österreich wieder auf. Böhmen und Mähren waren von Österreich abgespalten, die deutschsprechende Bevölkerung dort wurde teilweise terrorisiert, ermordet und vertrieben. Das zu Österreich gehörende Böhmen und Mähren wurde mit Zustimmung noch vernünftiger Briten von Hitler befreit. Im neu geschaffenen Polen das gleiche Bild, Völkermord der Polen an der dortigen Bevölkerung war das Ziel. Im Elsass auch das gleiche Bild, die Deutschen wurden verfolgt, wer deutsch sprach wurde eingesperrt und geschlagen oder ermordet. Am Völkermord grenzendes Vorgehen gegen Deutsche auch da. Die Westernplatte in der vogelfreien Stadt Danzig wurde von den Polen völkerrechtswidrig beschlagnahmt, damit die USA und UK dort Waffen zur Aufrüstung Polens anlanden konnten. Terror gegen die Deutschen auch da. 95% der Danziger waren Deutsche. Welche Unmenschen haben Danzig von Deutschland getrennt und warum wohl. Die Deutschen in Ostpreußen sollten verhungern, deshalb sperrten die Polen die Versorgungszüge aus dem Reich. Alles dies geschah mit Willen und unter dem Schutz der von Morgenthau und Co. dominierten USA. Das Dritte Reich unter Hitler und seiner Politik blühte auf, während die USA und UK im Sumpf der von den Reichen angezettelten Globalisierung versanken. Das führte schnell zu Neid und Missgunst und die Juden trieben die Welt zum Krieg gegen Deutschland und benutzten, genau wie in den Protokollen beschrieben, ihre erkaufte Medienmacht zur Kriegshetze. Die Briten wurden seit 1933 immer wieder aus den USA aufgefordert Deutschland anzugreifen. 1937 wollten die Briten über die Ostsee kommend, Deutschland erneut überfallen. Hitler konnte den Überfall irgendwie abwenden. Spätestens seit 1937, als die Briten für den Angriff massiv aufrüsteten, war Deutschland massiv vom erneuten Völkermord bedroht. Der von den Juden eingekaufte Mr. Churchill hat dann tatsächlich einen totalen Krieg gegen Frauen und Kinder geführt. Dieser Völkermord dauert immer noch an. Die Machthaber der BRD sind deren Kollaborateure. Die von denen arrangierte verharmlosend genannte Zuwanderung dient eindeutig der Umvolkung, mit einem Wort Völkermord. Das Strickmuster lieferte wohl der Völkermord an den Indianern in Amerika. In der BRD gibt es bis heute keinerlei freie Massenmedien. ARD und ZDF sind Propagandamedien der Besatzer. Die Zwangsgebühren dienen der Umvolkung und der Verbreitung von Desinformation und Schuldzuweisungen. Die Massenmedien erscheinen allesamt als unterwandert, teilweise direkt in Israel hergestellt. Sie werden zentral aus einer wahrscheinlich in Prag sitzenden Agentur mit den „passenden Informationen“ beliefert. Das nennt man dann Pressefreiheit.

    • Der größte Unterschied zu Hitler und den heutigen deutschen Politikern ist, Hitler hat sein Volk geliebt und die heutigen Politiker hassen Deutschland!
      Es gibt ja genug Politiker im Bundestag, welche schon ihre Verachtung für die Deutschen und deren Tugenden bekundet haben. Und heute kassieren diese Lumpen ungeniert dicke Gehälter ein.
      Man kann nur hoffen, das Putin hier mal seine Verantwortung, als Besatzungsmacht ernst nimmt und den Laden in Berlin dem Erdboden gleich macht!
      Es war 1990 der schwerste Fehler den westlichen Politikern ein Wort zu glauben und sich aus Berlin zurück zu ziehen. Ich glaube nicht eine einziges Wort was ein deutscher Politiker sagt. Mich mit meinen 71 Jahren haben die Politiker ein Leben lang betrogen und belogen!

      • Asis1: Lügen und betrügen, wenn man es so nennen will, ist das Merkmal jeder Politik. Ich hoffe dass Putin den „Laden in Berlin“ nicht „dem Erdboden gleich machen“ kann und will.
        Der Fehler begann 1933 als Roosevelt begann den bekannten Massenmörder und Verbrecher Stalin zu hofieren und die Juden um Morgenthau ihn und seine überwiegend jüdische Gefolgschaft in ihre Pläne gegen Deutschland einbezogen. Man wollte Russen und Deutsche aufeinander treiben, damit sie sich gegenseitig schwächen und dann, als lachende Dritte, „den Laden“ übernehmen. Die dann schwache Sowjetunion war als neuer globaler Spielplatz der USA angedacht. Das die Menschen im Westen sich von dem Mordquartett und der Medienmacht um Roosevelt dermaßen haben hinreißen lassen und in den Krieg haben schicken lassen, ist der traurige Höhepunkt der Weltgeschichte, welche derzeit wieder am Abgrund steht. Das Ziel Roosevelts war klar, er wollte die USA zum neuen Rom machen und die Welt beherrschen. Die Globalisierung hatte bereits begonnen. Dazu benötigte Roosevelt die neuen Entwicklungen aus Deutschland: Kernspaltung und Raketentechnik. Deshalb musste der Krieg vorangetrieben werden und zur Rechtfertigung dieses Kriegsverbrechens war keine Lüge zu groß und gemein genug.
        Die BRD ist nun im westlichen System verankert. Das Überleben des deutschen Volkes ist sie Aufgabe der deutschen Politik. Sie muss also mit den Wölfen heulen und auch Lügen was das Zeug hält. Wenn Putin etwas Vernunft hat, so wird er Deutschland Garantien anbieten und es mit Atomwaffen und Raketentechnik so weit ausstatten, dass Deutschland sich im Gegenzug von der Nato lösen und als neutral erklären kann. Dazu gehört atomare Abschreckung. Andere Europäer werden sich der neuen Macht anschließen, in einem europäischen Europa, vielleicht mit einem assoziierten Russland. Dann kommt Europa – auch die Ukraine – zur Ruhe und die Kriegstreiber in den USA sehen ihre Felle – die russischen Ressourcen – davon schwimmen. Die Folge dieser Ausdünnung der US dominierten Nato wird ein Niedergang der USA sein, der Untergang des neuen Roms sein. .

        • „Wenn Putin etwas Vernunft hat, so wird er Deutschland Garantien anbieten und es mit Atomwaffen und Raketentechnik so weit ausstatten, dass Deutschland sich im Gegenzug von der Nato lösen und als neutral erklären kann. Dazu gehört atomare Abschreckung.“

          Warum sollte Putin das tun(wollen)? Wer überhaupt braucht „das beste Deutschland, das wir je hatten.“? Kein Mensch braucht das! Was nützen Raketen und Atomwaffen, solange man sich in einem geistigen Gefängnis befindet? Als ob die(fehlende?) militärische Ausstattung unser Problem wäre?!

          Wir sind in den Köpfen dominiert und das ist unser haupt- und ursächliches Problem! Von „Deutsch“, also, was man so als Deutsches Wesen bezeichnet, ist was übrig geblieben? Nichts! Warum sollte also ein Herr Putin auch nur einen Hauch von Interesse an uns verspüren?

          Es ist erst mal an uns, daß wir unsere Häupter aus elitär-dogmatischen Sumpf ziehen. Erst dann können wir auch nur daran denken, irgend etwas von außen zu erwarten!

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