Wem gehört die Deutschland AG?

von Conrad Schuhler (isw)

In der Nationalen Industriestrategie 2030 der Bundesregierung heißt es:

Die Frage der industriellen Souveränität unserer Volkswirtschaft ist die entscheidende Herausforderung für die Bewahrung der Zukunftsfähigkeit unseres Landes.

Demnach ist Deutschland längst nicht mehr souverän und seine Zukunftsfähigkeit gefährdet. Eine aktuelle Studie des Deutschen Investor Relations Verbands (DIRK) legt dar, dass US-Anleger ihren Anteil an der Deutschland AG (DAX-Unternehmen) von 32,6% (2016) auf 34,6% (2018) ausgebaut haben. Britische Anleger halten mit rund 20% ebenfalls einen höheren Anteil als deutsche Anleger. Diese besitzen nur noch 15,3% am DAX. Das übrige Europa ohne Deutschland hält mit 18,8% mehr. BlackRock, die US-Firma, der Friedrich Merz zu Diensten ist, allein verfügt über 9,4% des DAX.

Wenn von den Nöten der „deutschen Wirtschaft“ die Rede ist, geht es allemal um ein globales Kapital, das keine nationalen Bezüge außer der optimalen Profitmacherei kennt.

Wem gehört die Deutschland AG?
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4 Kommentare

  1. Zur ersten Altmaier-PDF: In welcher Blase purzelt der denn durch den Orbit?
    "Gefährdung der nationalen Sicherheit muss ausgeschloßen werden" LOL
    "Neue Innovationen müßen her!" Dafür haben wir doch Fachkräfte importiert.
    "Der Mittelstand…blabla…sonst werden wir abgehängt!" Ach was.
    "Der Staat hat sich rauszuhalten, wenn Unternehmen fusionieren"

    Ja, aber der Staat verkauft auch gerne UNSERE Unternehmen!
    Die Post, Die Bahn, Autobahn, Flughäfen, Wälder, Strände…alles haben WIR erwirtschaftet.
    Und jetzt zahlen WIR Nutzungsgebühr an fremde Besitzer (Chinesen etc.) dafür.
    Sogar für die Sanierung von Orts-Straßen muß man extra blechen, und zwar nicht wenig.
    "Wir brauchen eine gute Infrastruktur, damit Deutschland wieder konkurrenzfähig wird!"
    Und wofür? KI. Digitalisierung.

    Fang mal bei kostenlosen Kita´s und Nahverkehr an oder sowas, oder hau Dir noch ne Schweinshaxe rein.

  2. Zulu,

    und nicht zu vergessen die vielen kommunalen Wohnungen, die von den Politgangstern an Immo-Konzerne quasi verschenkt wurden, um die klammen Gemeinekassen kurzfristig aufzufüllen. Inzwischen sind diese aber wieder leer. Kein Wunder, wenn die Mieteinnahmen ausbleiben. 

     

    • Stimmt Dieter, und Traditions-Werften gehören heute den Arabern.
      Sonderschlußverkauf, und der Fussel redet von Aufbruchstimmung?
      Das gibt´s doch gar nicht.

      •  Und wenn dann, eines Tages, alles nicht mehr "Deutsch" ist; wenn juckt´s? Kann man davon ausgehen, daß es so bleibt? Nein!

         Alles hat seine Zeit! …

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