Deutschland wurde an der Ostfront besiegt, nicht in der Normandie

Die Propaganda über den Zweiten Weltkrieg geht unerbittlich weiter. D-Day ist das grausamste Beispiel. Ich habe diesen Artikel letztes Jahr in der Normandie geschrieben. Er ist in diesem Jahr so gültig und relevant wie im letzten Jahr und erfordert keine Verbesserung, die ich sehen kann. Die Infragestellung der Großmachtpolitik des Krieges mindert in keiner Weise den Ruhm und den Mut der Männer, die auf beiden Seiten kämpften. Als ehemaliger Soldat grüße ich sie. Aber wir dürfen die Wahrheit nicht ignorieren.

 

Eric Margolis (antikrieg)

Bei meinen vielen Wanderungen auf dem riesigen Schlachtfeld der Normandie in Frankreich erinnerte ich mich immer wieder an das so weise Diktum des großen preußischen Monarchen Friedrich des Großen: „Wer alles verteidigt, verteidigt nichts“. An diesem 74. Jahrestag der D-Day-Landungen lohnt es sich, sich an den alten Soldatenkönig zu erinnern.

Adolf Hitler, ein Veteran der Infanterie, hätte es sicherlich besser wissen müssen. Die Verteidigung der europäischen Küste von der Bretagne bis nach Norwegen war angesichts der militärischen und wirtschaftlichen Schwäche Deutschlands 1944 unmöglich. Aber er hat das nicht verstanden. Nachdem Hitler und sein Oberkommando 1940 die Befestigungen der französischen Maginot-Linie so glänzend überwunden hatten, wiederholten sie nur vier Jahre danach dieselben strategischen und taktischen Fehler wie die Franzosen: sie hatten nicht genügend Reserven, um die feindlichen Durchbruchstruppen wirkungsvoll zu bekämpfen.

Der gepriesene deutsche Atlantikwall sah auf dem Papier beeindruckend aus, aber er war zu lang, zu dünn, mangelte an Verteidigungstiefe und es mangelte an ausreichenden Reservekräften. Die lineare Maginot-Linie erlitt die gleichen Mängel. Amerikas Befestigungen zum Schutz von Manila und Britanniens „uneinnehmbare“ Befestigungen in Singapur erwiesen sich ebenfalls als wertlos. Die Japaner marschierten nur in ihre unverteidigten Gebiete im Hinterland.

1940 war die deutsche Wehrmacht die mächtigste Kampfmaschine der Neuzeit. Aber nur vier Jahre später war die Wehrmacht gebrochen. Die meisten Amerikaner, Briten und Kanadier glauben, dass der D-Day der entscheidende Schlag war, der den Zweiten Weltkrieg in Europa beendete. Aber das ist nicht wahr.

Deutschlands mächtige Wehrmacht, zu der auch die Luftwaffe gehörte, wurde von der Sowjetunion unter Führung Stalins zerstört. Die Rote Armee behauptet, 507 deutsche Divisionen, 48.000 deutsche Panzer, 77.000 deutsche Flugzeuge und 100 mit Deutschland verbündete Axis-Truppen aus Italien, Rumänien, Ungarn, der Slowakei und Finnland zerstört zu haben.

Nur wenige Amerikaner haben je von der sowjetischen Fernost-Offensive von 1945 gehört, einer riesigen Operation, die sich von Zentralasien bis in die Mandschurei und den Pazifik erstreckte. Mindestens 450.000 japanische Soldaten wurden von der Roten Armee getötet, verwundet oder gefangen genommen, das sind 32% der gesamten militärischen Verluste Japans im Krieg. Die Sowjets waren bereit, Japan anzugreifen, als die USA ihre zwei Atombomben abwarfen.

Von den 10 Millionen Toten Deutschlands im Zweiten Weltkrieg wurden 75% von der Roten Armee zugefügt. Die einst mächtige Luftwaffe wurde über Russland dezimiert. Fast die gesamte deutsche Militärproduktion ging an die 1.600 km lange Ostfront, wo die deutschen Elitetruppen in gigantischen Schlachten wie Kursk und Stalingrad zermalmt wurden, an denen Millionen von Soldaten beteiligt waren.

Die sowjetischen Truppen verloren mehr als 20 Millionen Mann. Die Gesamtverluste der USA, einschließlich des Pazifiks, betrugen eine Million. Für Marschall Stalin waren D-Day, der nordafrikanische und der italienische Feldzug lediglich Ablenkungsmanöver, um die Achsenmächte zu binden, während die Rote Armee nach Berlin vordrang.





Der D-Day war ohne Zweifel eine der größten logistischen Leistungen der modernen Militärgeschichte. Denken Sie an General Motors gegen den deutschen Krieger Siegfried. Für jeden US-Panzer, den die Deutschen zerstörten, kamen zehn weitere an. Jeder deutsche Panzer war fast unersetzbar. Der Transport von über einer Million Männern und ihrer schweren Ausrüstung über den Ärmelkanal war ein Triumph. Aber wer erinnert sich, dass Deutschland 1940 den stark verteidigten Rhein nach Frankreich überquerte?

Im Juni 1944 hatten die deutschen Streitkräfte in der Normandie und entlang der gesamten Kanalküste fast keinen Dieselkraftstoff oder Benzin. Ihre Panzer und Lastwagen waren lahm gelegt. Alliierte Luftwaffe schossen auf alles, was sich bewegte, einschließlich eines Dienstwagens mit Marschall Erwin Rommel, der von Kanadas zukünftigem Fliegergeneral Richard Rohmer beschossen wurde. Die deutschen Einheiten in der Normandie lagen unter 40% der Kampfkraft, den Treibstoffmangel nicht mitgerechnet.

Die Deutschen in Frankreich waren auch sehr knapp an Munition, Nachschub und Kommunikation. Die Einheiten konnten sich nur nachts und dann sehr langsam bewegen. Hitler zögerte, gepanzerte Einsatzkräfte aus seinen Reserven freizugeben. Allein die massive Bombardierung der Normandie durch die Alliierten tötete 15.000 bis 20.000 französische Zivilisten und zerstörte viele Städte und Gemeinden.

Churchill sagte einmal: „Du wirst den Krieg nie kennen, bis du gegen die Deutschen kämpfst.“ Ohne Luftdeckung und ohne Treibstoff und gegen eine große Übermacht konnten die deutschen Streitkräfte in der Normandie einen starken Widerstand aufbauen und den amerikanischen, kanadischen, britischen, französischen und alliierten Streitkräften 209.000 Tote zufügen. Die deutschen Verluste beliefen sich auf rund 200.000.

Der wichtigste Punkt der großen Invasion ist, dass ohne sie die Rote Armee bis Ende 1944 Paris und die Kanalhäfen erreicht hätte, wodurch Stalin der Herr über ganz Europa außer Spanien geworden wäre. Natürlich hätten die Alliierten 1944 ein Friedensabkommen mit Deutschland schließen können, das Hitler anstrebte und für das General George Patton eintrat. Aber der die Deutschen hassende Churchill und der linksgerichtete Roosevelt waren zu blutrünstig, um über einen Frieden nachzudenken, der Stalin zumindest aus einem Teil Osteuropas herausgehalten hätte.

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5 Kommentare

  1. Ich finde diese d-day-Veranstaltung betreffend normandy invasion einiger Prostituierten bzw. männlicher Arschgeigen absolut abartig.  

    Nachdem es die Angelsachsen geschafft hatten, das Monster Stalin gegen das Deutsche Reich in Stellung zu bringen, wußten sie natürlich aufgrund seiner Annektion der baltischen Staaten, daß er dort, wo er einmal war, nicht mehr zurückging.  Sie haben von Anfang an Stalin gehaßt, wie sie jetzt den sunnitischen IS innerlich hassen, aber den IS als nützliche Idioten im Interesse Israels gegen den Iran bzw. die Schiiten hoffieren und mit Waffen unterstützen. Oder glaubt irgendjemand die Waffen des IS wären ein Geschenk Allahs, das vom Himmer fällt???  Nein, dieser verlogene, satanische "Westen" liefert ihm selbstverständlich die Waffen zu seinen terrroristischen Aktionen, nicht die Russen, nicht die Chinesen, nein die USA, die EU und ihre sunnitischen Busenfreunde am Persischen Golf!

    Frankreich mußte nach seiner Niederlage im Juni 1940 selbstverständlich Elsaß-Lothringen als Kriegbeute  wieder herausgeben; denn Strafe muß sein, wenn man ohne Not in einen Krieg eintritt.  Der marxistisch-zionistische Komplex hatte Frankreich fahrlässig in den Krieg getrieben und mußte sich später vor den Franzosen selbst rechtfertigen, deswegen der Prozeß von Riom:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Prozess_von_Riom

    Ansonsten blieb Frankreich weiter eine Großmacht wie vor dem Ersten Weltkrieg auch ohne Elsaß-Lothringen.

    Allerdings paßte das neuerliche deutsch-französische  Arrangement den Angelsachsen gar nicht, so daß sie schon einmal sicherheitshalber die Französische Flotte bei Mers-el-Kébir überfielen und versenkten sowie eine Menge Franzosen dabei töteten.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Catapult

    Im übrigen wurde der völkerrechtswidrige Bombenterror der Angelsachsen auch in Frankreich verübt:

    "Am 4. März 1942 verübt die britische Luftwaffe einen verbrecherischen Angriff auf Paris, dem 600 Zivilpersonen zum Opfer fallen."

    http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/HitlerReden_1941_1942.pdf

    Die Angelsachsen hätten liebend gerne Stalin weiter als nützlichen Idioten eingesetzt und auf die Invasion verzichtet, wenn sie nicht befürchtet hätten, das Gleichgewicht der Kräfte würde allzusehr aus dem Lot geraten, wenn Stalin an der Atlantikküste angekommen wäre, und die Engländer sich mit ihrem selbst geschaffenen Monster hätten auseinandersetzen müssen.

  2. Diese Idioten!

    Zu Recht haben sie ihr Weltreich eingebüßt!

    Anstatt das sie zu uns gehalten hätten….

    Nichts und Niemand wäre je stark genug geworden, uns zu bedrohen.

    Alle die heutigen Probleme mit China, mit Russland und Anderen gäbe es erst garnicht!

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