Frankreich: Festnahmen und Tränengas bei Schweigemarsch in Nantes

Bei einem Schweigemarsch in Nantes setzte die Polizei Tränengas und Wasserwerfer ein. Menschen gingen auf die Straße, um gegen Polizeigewalt zu protestieren. Anlass ist der Tod eines 24-Jährigen, der bei einer Polizeiaktion in die Loire gefallen war.

Ende Juni war Steve Maia Caniço nach einem umstrittenen Polizeieinsatz bei der Fête de la Musique in Nantes verschwunden. Anfang der Woche wurde seine Leiche gefunden. Die Demonstranten gingen am Samstag nach der Entdeckung der Leiche auf die Straße, um für „Gerechtigkeit für Steve“ durch das Stadtzentrum von Nantes zu marschieren. Die Menge hielt nicht nur eine stille Mahnwache ab, sondern skandierte auch Parolen, in denen der französische Präsident Emmanuel Macron scharf kritisiert wurde.

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Stellen Sie sich nicht manchmal auch die Frage, wie es um die innere Moral der Polizisten bestellt ist, die gegen ängstliche und besorgte demonstrierende Bürger gewaltsam vorgehen und somit die wahren Verbrecher schützen? In deren Haut möchte ich nicht stecken. Gewalt geht nicht von der Politik ins Abseits gestellten Menschen aus, sondern von Staatsführern und deren Handlangern.

Noch gibt es Art. 20 GG Absatz (4)

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Es wird höchste Zeit, dieses Recht in Anspruch zu nehmem!

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