Finanz-Tsunami: Jetzt kommt das Derivate-Beben

Ernst Wolff (antikrieg)

In der vergangenen Woche schien es, als ob die Finanzmärkte verrückt spielten. An den Aktienbörsen gab es trotz gewaltiger Kursverluste Rekordsprünge nach oben, an den Anleihenmärkten kam es trotz immer geringerer Renditen zu einer riesigen Kaufwelle und der Goldpreis erlebte einen gewaltigen Aufschwung, obwohl er mehrmals von Großinvestoren attackiert wurde.

Was bei oberflächlicher Betrachtung wie ein unerklärliches Chaos wirkte, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als logische Folge einer historisch einmaligen Situation: Noch nie in der gesamten Geschichte der Menschheit hat ein einzelnes Ereignis die Weltwirtschaft so stark in Mitleidenschaft gezogen wie die Corona-Pandemie.

Die rasante Verbreitung des Virus sorgt dafür, dass in immer mehr Ländern Produktionsstätten stillgelegt und Lieferketten unterbrochen werden. Da gleichzeitig auch Absatzmärkte wegfallen, ist sowohl die Angebots- als auch die Nachfrageseite betroffen – ein Phänomen, das es in diesem Ausmaß bisher nicht gegeben hat.

Trotzdem haben die Finanzmärkte das Problem zunächst ignoriert – in der Hoffnung, dass die Pandemie gestoppt werden und die Welt zur Normalität zurückkehren könnte. In der vergangenen Woche aber haben sie offenbar eingesehen, dass ihr Hoffen vergebens war und plötzlich sehr heftig reagiert. Den Verantwortlichen in den Zentralbanken, der Politik und den Vorstandsetagen der Finanzinstitute dürfte daraufhin ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen sein, und das aus zwei Gründen:

Zum einen, weil die Turbulenzen die für sie äußerst ernüchternde Erkenntnis brachten, dass die Mittel, mit denen das globale Finanzsystem seit 2007/08 am Leben erhalten worden ist, nicht mehr wirken.

So hat die US-Zentralbank Federal Reserve am Mittwoch in einer überhasteten Notaktion den Leitzins um 0,5 Prozent gesenkt – um doppelt so viel Basispunkte wie bei den letzten Zinssenkungen im vergangenen Jahr. Zugleich wurden am Repo-Markt allein am Dienstag und am Mittwoch 200 Milliarden Dollar an frischem Geld an die Wall Street vergeben.

Doch obwohl damit die seit langem schärfsten Geschütze der FED aufgefahren wurden, blieb der Effekt aus: Die Aktienkurse fielen weiter, Investoren flohen in Anleihen und Gold.

 

Warum?

Weil Zinssenkungen und Geldinjektionen nichts daran ändern, dass das Corona-Virus die ohnehin einsetzende weltweite Rezession in nie dagewesener Weise verschärft. Der Ölpreis fällt immer schneller, die Container-Schifffahrt und die Logistik zu Lande erleben gewaltige Einbrüche, mittelständische Unternehmen taumeln zu Hunderttausenden, die Zahl der Kreditausfälle wächst stündlich.

Und das ist noch nicht alles. Das Corona-Virus hat auch die Lebensgewohnheiten der Mehrheit der Menschen drastisch verändert. Hotellerie, Gastronomie und Touristik erleben nie gekannte Ausfälle, erste Fluglinien und Reedereien gehen in Konkurs. Und die Aussichten sind düster, denn die zunehmende Zahl an Infektionsfällen wird alle bereits bestehenden Probleme in den kommenden Wochen weiter verschärfen.

Zum anderen aber gibt es noch einen zusätzlichen Brandherd, der von seinem Ausmaß her alle anderen Probleme in den Schatten stellt: Den Derivate-Sektor des globalen Finanzsystems.

Dieser mit Abstand größte Bereich hat das System bereits zweimal, nämlich 1998 und 2007/08, an den Rand des Zusammenbruchs gebracht, ist aber trotzdem nicht eingegrenzt oder reguliert worden, weil es sich bei ihm um eine der Haupteinnahmequelle von Banken und Hedgefonds handelt.

Derivate sind nichts anderes als Wetten auf zukünftige Preise, Kurse oder Zinssätze. Sie werden aber nicht nur zur Spekulation eingesetzt, sondern dienen auch der Absicherung von Risiken. Diese Risiken verschwinden allerdings nicht, sondern werden nur gegen Zahlung eines bestimmten Betrages von einer Partei auf eine andere Partei übertragen.

Unter normalen Marktbedingungen wäre das kein Problem. Seitdem Regierungen und Zentralbanken die großen Finanzinstitute aber 2007/08 für „too big to fail“ erklärt haben, hat sich die Situation grundlegend geändert: Seitdem gehen die Parteien nämlich immer höhere Risiken ein, weil sie ja davon ausgehen, dass sie im Notfall als „too big to fail“ vom Staat gerettet werden.

Da die Mehrheit der Derivate nicht in den Büchern der Unternehmen auftauchen muss, kann ihr Umfang heute nur annähernd geschätzt werden. Insider gehen von einem derzeitigen Volumen von ca. 1,25 Billiarden US-Dollar aus.





Da bei dieser kaum vorstellbaren Summe jeder größere Einbruch fatale Folgen hätte, muss von Seiten der Zentralbanken absolut alles getan werden, um die Finanzmärkte einigermaßen stabil zu halten. Aus genau diesem Grund haben sie in den vergangenen 12 Jahren immer wieder Geld ins System gespeist und die Zinsen ein ums andere Mal gesenkt – und das sogar mit Erfolg: Wir haben von 2008 bis Anfang 2020 mit kleinen Unterbrechungen einen durchgehenden Aufwärtstrend an den Finanzmärkten erlebt.

Damit aber ist es nun vorbei. Die Erschütterungen der Märkte durch das Corona-Virus sind bereits jetzt so heftig, dass das Wasser einigen großen Finanzinstituten wegen fälliger Zahlungen im Derivate-Bereich bis zum Hals steht.

Die kräftigen Kurseinbrüche der Aktien der großen Wall Street Banken, die in der vergangenen Woche weit über die Verluste anderer Branchen hinausgingen, zeigen, dass diese Probleme den großen Investoren nicht entgangen sind. Die fallenden Aktienkurse aber bedeuten für die betroffenen Institute nichts anderes, als dass ihre Situation sich wegen des schwindenden Vertrauens noch weiter verschlimmert.

Wir stehen also vor folgender Situation: Zentralbanken und Regierungen werden in den kommenden Tagen jedes erdenkliche Mittel einsetzen müssen, um die Situation zu stabilisieren. Zunächst dürfte es in den USA zu einer weiteren Zinssenkung der FED (möglicherweise bis in den Minus-Bereich) und zu weiteren, noch größeren Geldinjektionen über den Repo-Markt kommen.

Beides aber wird bei den Investoren höchstens kurzfristige Strohfeuer auslösen, der Effekt wird wie beim letzten Mal rasch verpuffen. Dann aber bleiben nur noch zwei Optionen: Die von den Derivate-Schäden betroffenen Institute per Bail-in oder Bail-out zu retten.

Das heißt: Entweder die Anteilseigner, Anleger und Sparer von Banken werden teilenteignet oder die notleidenden Institute werden mit Steuergeldern gerettet. Das bedeutet: Auch diesmal wird man wie in der Vergangenheit versuchen, die Schäden im Finanzsektor auf die steuerzahlende Bevölkerung abzuwälzen.

Das aber müsste bei den Summen, um die es diesmal geht, in einem nie dagewesenen Umfang geschehen, so dass man jetzt schon sagen kann: Eine Rettung des Systems durch Bail-ins und Bail-outs wie 2007/08 ist 2020 überaus fraglich, wir stehen möglicherweise schon in den kommenden Tagen vor dem Kollaps des Systems.

Das alles klingt erschreckend und deutet darauf hin, dass vor uns eine der unruhigsten Perioden in der jüngeren Geschichte liegt. Doch so düster dieses Szenario auch wirkt, es birgt auch eine historische Chance: Ein Zusammenbruch würde Millionen von Menschen in einen direkten Konflikt mit diesem System führen, sie seine Auswirkungen am eigenen Leib spüren lassen und sie daher für eine Aufklärung über seinen zerstörerischen Charakter empfänglich machen.

Der Kollaps könnte somit die Grundlage für eine seit langem überfällige breite Diskussion über die Abschaffung des globalen Finanzcasinos und seine Ersetzung durch ein demokratisches Geldsystem schaffen – vorausgesetzt, dass möglichst viele Menschen, die das System bereits durchschauen oder zumindest in Ansätzen verstehen, sich an einer dringend notwendigen Aufklärungs-Offensive beteiligen.

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24 Kommentare

  1. "Stehen wir am Beginn einer neuen Finanzkrise? Ist der Kurssturz an den Börsen erst der Anfang? Müssen Banken verstaatlicht werden? Bewegen wir uns in Richtung Sozialismus?"

    https://www.youtube.com/watch?v=ROsjOHlaAHw&feature=emb_title

    Marc Faber.  Wir münden im Kommunismus ein, weil die Znetralbanken immer mehr Geld drucken müssen und als Sicherheit des gedruckten Geldes immer mehr Aktien nehmen, so daß ihnen zum Schluß die ganze Wirtschaft gehört.  Auch der eventuelle Zusammenbruch von Banken muß verhindert werden, die Banken müssen deswegen von den Staaten übernommen werden, so daß auch hier sich staatliches Eigentum im Bankwesen abzeichnet.

    •  Deine Sorgen möchte ich mal haben! Materielle Schäden können alle bereinigt werden! Wie aber geistig verursachte Schäden beheben? Ich weiß, das Du es besser weißt! Um so mehr wundert es mich, daß Du Dich mit solch´  Unwichtigkeiten abgibst!?

      • Natürlich hast Du recht, daß das wichtigste die seelisch-geistige Wohlfahrt unserer Mitmenschen ist und unserer Kinder und Kindeskinder.  Allerdings leben wir nicht im luftleeren Raum, sondern müssen auch an die materiellen Bedürfnissse unseres Leibes und unserer Familienmitglieder denken.  Insofern halte ich es für notwendig, meine Mitmenschen zu informieren, was auf sie zukommen könnte, so etwa die Überlegungen eines Spekulanten wie des Schweizers Marc Faber, den es nach Thailand verschlagen hat. 

        Ich halte die Coronavirus-Hysterie nach wie vor für übertrieben, besonders wenn sie aus Italien kommt, wo Berlusconi bei der P2, also Freimaurer, war und Andreotti Mafioso. 

        https://www.realclearpolitics.com/video/2020/02/29/dr_drew_pinsky_threat_of_coronavirus_an_overblown_press-created_hysteria.html?fbclid=IwAR0grHt15pKw52qE8bGm-z1u-7AwyTMC6wI0Pk53kOg48rJH8P3JIESpI64&utm_medium=referral&utm_source=mixi&utm_campaign=realclearpolitics

        "We have in the United States 24 million cases of flu-like illness, 180,000 hospitalizations, 16,000 dead from influenza. We have zero deaths from coronavirus. We have almost no cases. There are people walking around out there with the virus that don’t even know they have it, it’s so mild. So it’s going to be much more widespread than we knew. It’s going to be much milder than we knew. The 1.7% fatality rate is going to fall. Where was the press during the Mediterranean Corona outbreak, where the fatality rate was 41%? Why didn’t they get crazed about MERS or SARS? This is an overblown press-created hysteria. This thing is well in hand. President Trump is absolutely correct." 

        "Dies ist eine übertriebene Medien-geschaffene Hysterie."

        Sich um die materielle Seite des Lebens zu kümmern empfiehlt schon Schopenhauer:

        "Ich glaube keineswegs etwas meiner Feder Unwürdiges zu tun, indem ich hier die Sorge für Erhaltung des erworbenen und des ererbten Vermögens anempfehle. Denn von Hause aus so viel zu besitzen, daß man, wäre es auch nur für seine Person und ohne Familie, in wahrer Unabhängigkeit, d. h. ohne zu arbeiten, bequem leben kann, ist ein unschätzbarer Vorzug: denn es ist die Exemtion und die Immunität von der dem menschlichen Leben anhängenden Bedürftigkeit und Plage, also die Emanzipation vom allgemeinen Frondienst, diesem naturgemäßen Lose des Erdensohns. Nur unter dieser Begünstigung des Schicksals ist man als ein wahrer Freier geboren: denn nur so ist man eigentlich sui juris (sein eigner Herr) , Herr seiner Zeit und seiner Kräfte, und darf jeden Morgen sagen: „Der Tag ist mein.“"

        •  Man kann auch Unabhängigkeit überschätzen! Welches Problem tut sich auf für den, der sich in täglicher Plage, um seine Lieben kümmert? Ist es ihm eine Last?

           Auch wenn es so sei, die eigene Befriedigung, in der Freude anderer zu erleben, entschädigt sie nicht mehr, wie jede persönliche, wie auch immer geformte "Freiheit"?

           Freilich, es heißt nicht umsonst, "ein leerer Bauch studiert nicht gerne", womit die grundlegenden und prioren Bedürfnisse auch gesetzt sein dürften!

           Aber selbst ich, mit meinem nicht gerade überschießenden Angestelltengehalt, meinen familiären oder sonstigen Verpflichtungen, kann oder will es mir erlauben, über den Tellerrand hinausblicken zu wollen, wie manch andere auch …

           Gewiß, da wird kein weiterer Schopenhauer oder sonst was daraus werden!  😉 Das braucht es aber auch nicht! Was ist Freiheit, ohne Verantwortung zu übernehmen, außer für sich selbst, wert?

           Was nützt es, "sein eigener Herr zu sein", wenn es niemandem dient oder weiterhilft? Außer sich selbst? Nee Danke!

  2. Zu den Derivaten: Dealer wie Soros oder Rothschild haben ihre Vermögen mit Spekulationen gemacht. Auf Kriege, Hungersnöte, Epidemien wird gewettet. Mit den richtigen Kontakten können diese jederzeit auch selbst erzeugt werden und "die Wette ist gewonnen".

    Ja sogar auf das Wetter wird gezockt! An der CME (Chicago Mercantile Exchange) werden entsprechende Futures und Optionen gehandelt. Mit Hilfsmitteln wie Chemtrails und Haarp können ganze Ernten vernichtet werden. Anschließend ist nur noch entsprechend genmanipuliertes Saatgut in der Lage auf den Schwermetall-verseuchten Böden (basisch statt sauer) zu gedeihen, welches Aktienpaket man nebst passendem Düngemittel natürlich auch im Portfolio hält.

    Ist das pervers. "Aber hoffentlich spielt Dortmund weiter Fußball trotz Corona, läuft doch gerade so gut!" sagte Montag jemand beim Arzt. Könnte man ja auch gleich mal wetten: Nur 5,5% der Aktien gehören noch dem BVB 09 e.V. An seiner Leistung soll´s nicht liegen, lol
    Scheiß Fußball.

  3. Und nicht zu vergessen, die Notstandsgesetze, die die Grundrechte erheblich einschränken. Werden diese bereits in Angriff genommen? Größere Veranstaltungen werden verboten, Reiseverbote …

    Die Leute sollen arbeiten und anschließend nach Hause gehen. Es läuft doch alles nach Plan für die NWO!

  4. Wo bleibt  die Presseaußendung EU mit Erdogan? Kommt diesen Herrschaften der CV gerade recht, um die Verhandlungsergebnisse mit dem Osmanischen GrFaZ unter den Tisch zu kehren? Wir haben ein Recht zu wissen, was mit diesem Despoten und Kurdenmörder vereinbart wurde. Auch die Geldmittel, die diesem in den Rachen geworfen wurden und wie hoch die Geldzuweisungen, die noch getätigt werden? Unterstützen Sie uns, dass diese Fragen im Interesse der Zahler, transparent werden. Das Vertrauen in diese Emporkömmlinge in Brüssel, die nichts auf die Reihe bringen und Milliarden verschleudern, ist am Tiefpunkt.

  5. Aus:

    https://npr.news.eulu.info/2020/03/08/loesung-des-corona-problems-panikmacher-isolieren/

    "Wir beobachten nicht die Krankheiten, sondern die Aktivität der nach ihnen suchenden Virologen. Dem Corona-Hype liegt keine außergewöhnliche medizinische Gefahr zugrunde. Er verursacht aber eine erhebliche Schädigung unserer Freiheits- und Persönlichkeitsrechte durch leichtfertige und unberechtigte Quarantänemaßnahmen und Verbotsregelungen."

    Von Dr. med. Wolfgang Wodarg

    Die Bilder in den Medien sind beängstigend und den Verkehr in den Städten Chinas regelt das Fieberthermometer. Der Karneval in Venedig wurde abgesagt, nachdem bei einem älteren sterbenden Klinikpatient der Test positiv ausfiel. Als eine Handvoll Menschen in Oberitalien auch positiv getestet waren, machte Österreich gleich vorübergehend den Brenner-Pass dicht. Wegen eines Coronavirus-Verdachtsfalls dürfen über 1000 Menschen ihr Hotel auf Teneriffa nicht verlassen. Auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess konnten 3700 Passagiere nicht von Bord. Anfang Februar wurden 126 Menschen aus Wuhan per Flugzeug nach Deutschland gebracht und blieben dort kerngesund über zwei Wochen in Quarantäne. Bei zwei der Gesunden wurden Coronaviren nachgewiesen.

    Ähnliche Horrorszenarien gab es in den letzten zwei Jahrzehnten immer wieder. Doch die „Schweinegrippe-Pandemie“ der WHO war in Wirklichkeit eine der mildesten Grippewellen in der Geschichte und auf die „Vogelgrippe“ warten nicht nur die Zugvögel bis heute.

    Wir messen derzeit nicht die Inzidenz von Coronavirus-Erkrankungen, sondern die Aktivität der nach ihnen suchenden Spezialisten. Alle Institutionen, die uns jetzt wieder zur Vorsicht alarmieren, haben uns schon mehrfach im Stich gelassen und versagt. Viel zu oft sind sie institutionell durch Sekundärinteressen aus Wirtschaft und/oder Politik korrumpiert.

    Wer nicht leichtfertigen Panik-Meldungen hinterherlaufen, sondern lieber das Risiko einer sich ausbreitenden Infektion verantwortungsbewusst abschätzen möchte, muss sich solider epidemiologischer Methodik bedienen. Dazu gehört, dass man das „Normale“, die Baseline anschaut, bevor man von etwas Besonderem sprechen kann.

    Bisher hat nämlich kaum jemand auf Coronaviren geachtet. So kommen sie z.B. in den Berichten des Robert-Koch-Institutes (RKI) nur am Rande vor, weil es 2002 SARS in China gab und weil seit 2012 in Arabien einige Übertragungen von Dromedaren auf Menschen beobachtet wurden (MERS). Von einer regelmäßig wiederkehrenden Anwesenheit der Coronaviren in Hunden, Katzen und Schweinen oder gar in Menschen auch in Deutschland steht da nichts. Kinderkliniken wissen meistens aber sehr wohl, dass ein nicht unerheblicher Teil der oft schwer verlaufenden Viruspneumonien auch bei uns regelmäßig durch Coronaviren verursacht wird.

    Angesichts der bekannten Tatsache, dass bei jeder „Grippe-Welle“ auch immer 7-15% der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) auf das Konto von Coronaviren gehen, liegen die jetzt laufend addierten Fallzahlen immer noch völlig im Normbereich.

    Es sterben bei den allwinterlichen Infektionswellen auch immer etwa einer von je tausend Erkrankten. Durch selektive Anwendung von Nachweisverfahren – zum Beispiel nur in Kliniken und medizinischen Ambulanzen – lässt sich diese Rate natürlich leicht in beängstigende Höhe treiben, denn jenen, die dort Hilfe brauchen, geht es meistens schlechter als jenen, die sich zu Hause auskurieren.

    Seit dem Jahreswechsel hat sich der Focus von Öffentlichkeit, Wissenschaft und Gesundheitsbehörden plötzlich total verändert. Einigen Ärzten in Wuhan (12 Mio. Einw.) gelang es, mit anfangs weniger als 50 Fällen und einzelnen in ihrer Klinik Verstorbenen, bei denen sie Coronaviren als Erreger nachgewiesen hatten, weltweite Aufmerksamkeit zu erregen. Die farbigen Landkarten, die uns jetzt auf Papier oder Bildschirmen gezeigt werden, sind eindrucksvoll, haben aber mit Krankheit zumeist weniger zu tun als mit der Aktivität von tüchtigen Virologen und Scharen von sensationslüsternen Berichterstattern.

    Dort, wo solche Tests durchgeführt wurden – es standen in ganz Europa am 13.Februar 2020 knapp 9000 Tests pro Woche in 38 Labors zur Verfügung – wurde man bisher fast immer bald fündig und jeder Fall wird zu einem sich selbst aufschaukelnden Medienereignis.

    Allein dadurch, dass bei der Entdeckung einer Coronavirus-Infektion in deren Umgebung besonders intensiv gesucht wird, lassen sich viele regionale Häufungen bereits erklären.

    Die Horrormeldungen aus Wuhan waren etwas, worauf Virologen in aller Welt auf der Lauer liegen. Sogleich wurden die in den Kühlschränken vorhandenen Virusstämme gescannt und mit den gemeldeten Neulingen aus Wuhan fieberhaft verglichen. Ein Labor an der Charité gewann das Wettrennen bei der WHO und durfte seine Inhouse-Tests weltweit zu einem Mehrfachen des üblichen Preises vermarkten.

    Man sollte sich jedoch lieber nicht für 200 Euro auf Coronaviren untersuchen lassen. Selbst bei einem nur leichten „grippalen“ Infekt besteht nach mehrjährigen prospektiven Untersuchungen in Schottland (von 2005 bis 2013) ein 7% – 15% Risiko, dass Coronaviren nachgewiesen werden. Ein Nachweis von Coronaviren hätte für den Alltag der Untersuchten und ihre weitere Umgebung derzeit ernste Folgen, wie man allen Medien ohne langes Suchen entnehmen kann.

    Der Befund selbst ist allerdings ohne klinische Bedeutung. Es ist lediglich einer von mehreren Namen für die akuten Atemwegserkrankungen (ARE), die in jedem Winter bei uns 20% bis 40% aller Menschen vorübergehend mehr oder weniger außer Gefecht setzen.

    Die häufigsten Erreger akuter Atemwegserkrankungen waren nach einer guten Studie aus Schottland: 1.Rhinoviren, 2. Influenza A Viren, 3. Influenza B Viren, 4. RS Viren und 5. Coronaviren. Diese Reihenfolge wechselte dabei von Jahr zu Jahr etwas. Auch bei Viren in Konkurrenz um unsere Schleimhautzellen gibt es offenbar ein wechselndes Quorum, wie wir es aus unserem Darm bei den Mikroorganismen und aus dem Bundestag bei den Parteien kennen.

    Wenn es also jetzt eine zunehmende Zahl von „nachgewiesenen“ Coronavirus-Infektionen in China oder in Italien geben soll: Kann denn jemand sagen, wie oft in den vorangegangenen Wintern solche Untersuchungen überhaupt gemacht wurden, bei wem, aus welchem Anlass und mit welchen Ergebnissen? Wenn man behauptet, etwas werde mehr, muss man sich ja wohl auf etwas beziehen, was man vorher beobachtet hat. Es kann schon fassungslos machen, wenn man als routinierter Seuchenwächter sich das derzeitige Getümmel, die Panik und das dadurch erzeugte Leid anschaut. So wird es sicher vielen Verantwortlichen gehen, die heute wie damals bei der „Schweinegrippe“ vermutlich ihren Job riskieren würden, wenn sie sich dem Mainstream entgegenstellen.

    Wir haben jeden Winter eine Virus-Epidemie mit Tausenden von Todesfällen und mit Millionen Infizierten auch in Deutschland. Und immer haben Coronaviren ihren Anteil daran. Falls die Bundesregierung also etwas Gutes tun will, dann kann sie es doch so wie die Epidemiologen in Glasgow machen und die klugen Köpfe im RKI prospektiv (!!!) beobachten lassen und nachschauen, wie sich das Virom der deutschen Bevölkerung im Winter von Jahr zu Jahr wandelt.

    Politik muss auch dafür sorgen, dass vertrauenswürdiges wissenschaftliches Arbeiten im Robert-Koch-Institut, im Paul-Ehrlich-Institut und in anderen Ämtern wieder leichter wird. Wissenschaftlich arbeiten heißt eben nicht, der Politik oder der Wirtschaft nach dem Munde zu reden. Wissenschaft ist vertrauenswürdig, wenn sie mit transparenten Methoden professionell und konsequent angebliches Wissen immer und jederzeit in Frage stellt. Auch wenn das manchmal aufwendig ist, so kann es uns manchen teuren gesundheitlichen Irrweg ersparen, den uns interessengetriebene Grippewächter weismachen wollen.

    Und für den Einzelnen gilt: Wer nur wegen eines positiven Coronavirus PCR-Tests Quarantänemaßnahmen ausgesetzt wird und finanzielle Schäden erleidet, hat u.U. nach §56 des Infektionsschutzgesetzes Anspruch auf Entschädigung. Aber auch gegen einen unsinnigen Freiheitsentzug sollte man sich zur Wehr setzen.

    Über den Autor:

    Dr. med. Wolfgang Wodarg, geb.1947, ist Internist und Lungenarzt, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin sowie für öffentliches Gesundheitswesen und Sozialmedizin. Nach seiner klinischen Tätigkeit als Internist war er u.a. 13 Jahre Amtsarzt in Schleswig-Holstein, gleichzeitig Lehrbeauftragter an Universitäten und Fachhochschulen und Vorsitzender des Fachausschusses für gesundheitlichen Umweltschutz bei der Ärztekammer Schleswig-Holstein; 1991 erhielt er ein Stipendium an der Johns Hopkins University /Baltimore/USA (Epidemiologie) Als Mitglied des Deutschen Bundestages von 1994 bis 2009 war er Initiator und Sprecher in der Enquete Kommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“, Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, dort Vorsitzender des Unterausschusses Gesundheit und stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses für Kultur, Bildung und Wissenschaft. 2009 initiierte er in Straßburg den Untersuchungsausschuss zur Rolle der WHO bei der H1N1 (Schweinegrippe) und war dort nach seinem Ausscheiden aus dem Parlament als wissenschaftlicher Experte weiter beteiligt. Seit 2011 ist er als freier Hochschullehrer, Arzt und Gesundheitswissenschaftler und ehrenamtlich als Vorstandsmitglied und AG Leiter (Gesundheit) bei Transparency International Deutschland engagiert.

    P.S. "Wissenschaftlich arbeiten heißt eben nicht, der Politik oder der Wirtschaft nach dem Munde zu reden."  Das hat meiner Meinung nach der Direktor des Robert-Koch-Instituts heute gemacht, weil er sich vom BR5 zu Panikäußerungen verleiten ließ.  Es sind eben leider auch alle "wissenschaftlichen" Institute wie Robert-Koch-Institut, DIW oder OPCW letztlich nur Gremien für Agitprop.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Agitprop

    • "… wie wir es aus unserem Darm bei den Mikroorganismen und aus dem Bundestag bei den Parteien kennen. "

      Ein Schelm(!), der jetzt was denkt?  cheeky

  6. Heute morgen kam es zu einer  geheimnisvollen Kehrtwende an den Märkten.  Die Märkte in Ostasien drehten wieder ins Plus.  Der Nikkei225 marschiert wieder in Richtung 20.000.  Der Dollar steigt wieder gegenüber Euro, Yen, Schweizer Franken. Das Öl stieg wieder um 7 %.  Die ununterbrochenen Alarmmeldung von Bloomberg News wegen Coronusvirus sind abgeebbt.  Man hatte gestern bei den Alarmmeldungen von Bloomberg das Gefühl, als würde jemand gefoltert und bekäme die Daumenschrauben angelegt.  Nur der Maurer-Staat Italien hat sich jetzt insgesamt unter Quarantäne gestellt, wobei der sich wegen seines  unvermeidlichen Staatsbankrotts einen Wirtschaftsstillstand  am allerwenigsten leisten kann.  Vielleicht hat die oberste Heeresleitung Italien (noch) nicht erreicht, in der sie den Rückzug des Corona-Kriegs gegen die Menschheit befahl?  Die europäischen Märkte werden in ca. einer Stunde wohl ziemlich erholt beginnen.  Während gestern der DAX fast unter 10.000 fiel, wird er jetzt vielleicht 11.000 übersteigen.

    Wenn die Politik das Coronavirus erstnehmen sollte, warum dürfen dann die Massenversammlungen bei Fußballspielen weiter stattfinden?  Warum wird ganz Mailand lahmgelegt, aber die Börse bleibt weiter offen? Gibt es dort keine Ansteckungsmöglichkeiten?  Handeln dort nur Roboter?  

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/140297-kontrollverlust

    "Es ist der gefühlte und tatsächliche Kontrollverlust, der die Menschen in Angst versetzt, sie zu irrationalem Verhalten verleitet und Übertreibungen provoziert, die sich dann in Hamsterkäufen oder Aktienausverkäufen dokumentieren."  Warum trieb man die Menschen in diese Panik hinein?

      • Der Corona-Hype ist bestimmt vorsätzlich gemacht.  Den ganzen Vormittag berichtete heute der BR5 jede Viertelstunde, daß in Italien die Discounter so überlaufen sind, daß sie nur begrenzte Kontingente in die Läden reinlassen,  Wenn man bedenkt, wie gering das Urteilsvermögen vieler unserer Mitmenschen ist, weiß man doch, daß hier ein Ansturm (stampede) losgetreten werden soll.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Stampede

        "Stampede bezeichnet ursprünglich eine unvermittelte Fluchtbewegung innerhalb einer Tierherde, die die gesamte Herde erfasst und diese unkontrollierbar macht. Später wurde die Bezeichnung auch auf die Dynamik von Menschenmassen übertragen, insbesondere auf Massenpaniken."

        Gestern konnte ich beim Aldi in Bopfingen kaum was davon wahrnehmen, nur einige Teigwaren waren ausgegangen.  

        Die landesweite Quarantäne, die heute Italien per Dekret erlassen hat, ist völliger Blödsinn wegen unglaublicher Ausnahmen, ist löchriger als ein Schweizer Käse.  Solche Dekrete passen gut zu einem Staat, der zwar für seine Opern und theatralischen Aufführungen berühmt ist, jedoch seit ca. 300 Jahren keinen einzigen Krieg aus eigener Kraft gewonnen hat, in dem ein Krieg zwischen zwei Geheimlogen tobt:  den Maurern und der Mafia.  

        Kanzler Kurz springt jetzt in die Bresche und läßt jeden Einreisenden aus Italien per Fieberthermometer überprüfen.  Am Brenner wurde bisher kein einziger Kranker erwischt.  Italiener sollen nicht mehr einreisen, Deutsche nur ohne Pause Östereich als Transit passieren.  

        Nachdem unsere Kollegin "Angsthase" vor einigen Tagen aufgefallen ist, daß Fußballspiele weiter vollbesetzt spielen dürfen, hat der BR5 gestern noch eine unverständliche Begründung dafür gefunden, jubiliert jedoch heute, daß eine ganze Reihe von Geisterspielen geplant seien.  Offensichtlich fanden doch einige, daß es inkonsequent und unpassend wäre, die Deutschen gerade wegen ihres Lieblingssports zu gefährden.  Die Politiker tun mir leid;  denn "wer A sagt, mußt auch B sagen".

        Offensichtlich handelt es sich bei dem Corona-Virus um einen Sturm im Wasserglas, was heute auch der Aktienmarkt zeigt, bei dem die Politiker uns beweisen können, wie wahnsinnig wichtig wir für sie sind, daß kein Verbot ihnen für unser Wohl zu schade ist, wenngleich sie blöderweise höheren Orts die Aufgabe haben, ein paar Hunderttausend vorhautbeschnittene junge Männer für den zukünftigen Dschihad in unser Land aufzunehmen.

  7. "… dringend notwendigen Aufklärungs-Offensive .." :

    Geld einfach erklärt – Es ist nie genug Geld da, um ausstehende Schulden zu begleichen, weil alles Geld in Form von Krediten durch die Geschäftsbanken geschöpft wird, und diese nur die Kreditsumme schöpfen, aber nie die bis zur Rückzahlung des Kredits fälligen Zinsen  – (Egal ob Minus- oder Plus-Zinsen). Der Staat kommt deshalb – wie alle – immer mit mehr Geld aus, aber nie mit weniger. Jeder Schuldner benötigt immer mehr Geld, das er jemand anderem abjagen muss, um die nicht mitkreierten Zinsen aufzubringen. Zinsen erfordern deshalb immer neue und weitere Kredite. Geld dient der Hochfinanz nur der Machtausübung, und wird über Wohlstandsextrahierung aus den Massen wieder eingesammelt. Dazu dienen das Spielkasino der Börsen und das Steuersystem des Gesetzgebers. Damit die kartelleigenen Syndikate, Konzerne und Nationalstaaten, nicht pleite gehen, hat die Hochfinanz eine Sonderwährung erfunden: SDR (Special Drawing Rights) werden vom IWF ausgestellt. Die Staaten erhalten es gratis zum Weiterleiten an die Troubled Asset Relief Programme (TARP).  D.h. jeder der Zugang zu einem Zentralbankkonto hat, kann es dort in Kauf- Geld -Guthaben umwandeln lassen. Bei der Zentralbank unterhalten beispielsweise Banken und Staaten eigene Konten, aber keine Hamster.

  8. "Doch so düster dieses Szenario auch wirkt, es birgt auch eine historische Chance: Ein Zusammenbruch würde Millionen von Menschen in einen direkten Konflikt mit diesem System führen, sie seine Auswirkungen am eigenen Leib spüren lassen und sie daher für eine Aufklärung über seinen zerstörerischen Charakter empfänglich machen."  Werden die Massen, die bisher nie was richtig verstanden haben, von uns nicht behelligt werden wollen, einsichtig werden, wenn es ihnen an den Kragen geht? Wer's glaubt wird seelig!  "Der Kollaps könnte somit die Grundlage für eine seit langem überfällige breite Diskussion … schaffen", wenn die Menschen nicht vom Rundfunk immerzu verdummt worden wären, so daß ihnen jedwede intellektuelle Fähigkeit abhanden gekommen ist.

    Die Krise mit dem Coronavirus, und damit der Wirtschaftsabschwung, ist gewollt, weil die Agonie des sich dahinwindenden Wirtschaftssystems (Minuszinsen!) endlich einmal gelöst werden muß.  Man schaffe (unauffällig) eine große Wirtschaftskrise mit viel Arbeitslosigkeit, zwinge die staatlichen Behörden enorme Summen gegen die Krise auszugeben, flankiert von enormem  billigem Geld der Notenbanken, produziere damit eine große Inflation, entwerte alle Ersparnisse und beginne dann das Spiel erneut am Ausgangspunkt mit einer neuen Währung. Damit sind alle Schulden weg, und das Spiel kann erneut beginnen.

    Und soll man wirkllich glauben, das System werde für ein paar ältere Halbtote, die eine Lungeentzündung bekommen, sich selbst gefährden?  Niemals, wenn man nicht selbst gewollt hätte! Dann hätte man nämlich die Gefahr verschwiegen.  Und was jucken, diejenigen, die 300.000 Menschen in Dresden töteten, vor genau 75 Jahren in Tokio Hunderttausende verbrannten, die Hiroshima und Nagasaki dem Erdboden gleichmachten, ein paar alte Lungenkranke? Die paar Toten sind jedenfalls nicht das Motiv, durch die das System mit Hysterie und Panik sondersgleichen sich selbst zu gefährden scheint!!!

    • Kann man das noch unter Wirtschaftsabschwung verbuchen?

      Italien hat gerade das ganze Land als Sperrzone bekanntgegeben. Nix raus nix rein. Langsam mache ich mir jetzt auch Sorgen.

      • Angsthase,

         wir werden die nächsten sein! 🙂 Natürlich wird dieser "Virus" dazu benutzt, um aufzuräumen. Und das weltweit! Nicht umsonst hat dieser aufgebauschte Virus eine Kugelform! Da werden so manche auf der Strecke bleiben … mit ganz atypischen Kopfschmerzen …

         Ausgerechnet jetzt läßt Putin die OPEC+ platzen? War wohl nicht genug, daß in SA ein paar Familienmitglieder verhaftet wurden? Zufälle gibt´s! cheeky

          • Tatsächlich! Drehhofer bleibt erst mal zu Hause!

            Ist aber auch verständlich! So, als junger Vater! … cheeky

             Schauen wir mal, was die Zeit so bringt! Heizöl ist gerade billig und Vorräte sollten genug vorhanden sein! Mehr, können wir nicht machen! Alles wird gut!

            • "Heizöl ist gerade billig und Vorräte sollten genug vorhanden sein!"  Bei mir zu Hause jetzt auf jeden Fall.  Ich habe gestern von Irrgang & Schneider (Nördlingen) 1483 Liter für 0,50 Cents pro Liter bekommen, die ich vor einer Woche zu diesem Preis  bestellt hatte.   Jedenfalls 10 Cents weniger pro Liter als ein Jahr zuvor. Heute ist das Rohöl wieder um ca. 7 % gestiegen.

  9. " Die rasante Verbreitung des Virus sorgt dafür, dass in immer mehr Ländern Produktionsstätten stillgelegt und Lieferketten unterbrochen werden. … ein Phänomen, das es in diesem Ausmaß bisher nicht gegeben hat. "

    Und was, wenn genau das damit bezweckt wird?

    • Das ist auch meine Annahme.

      Die Regierungen werden noch warten, bis sie den größten Teil des Landes gesperrt haben und die Bürger auffordern werden in den Wohnungen zu verbleiben. Dann kann man das System kippen lassen, ohne befürchten zu müssen, das es zu einem Run auf die Banken kommt! Anschließend sind die Leute erst damit beschäftigt, sich was zu Essen zu besorgen und haben alles andere vergessen!

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