Griechenland zahl Asylanten kein Geld mehr

An Migranten, denen in Griechenland Asyl gewährt wurde, sollen fortan keine Beihilfen mehr gezahlt werden.

Griechenlands Minister für Migration und Asyl, Notis Mitarakis, sagte am 07 März 2020 beim TV-SKAI und in der Sendung „Kalimera“ des Georgios Aftias, im März 2020 sei Schluss mit den Beihilfen für alle, die Asyl bekommen haben.

Unser Ziel ist, den Berechtigten in 2 – 3 Monaten Asyl zu erteilen, und von da an stellen wir Beihilfen und Unterbringung ein, weil all dies bezaubernd wirkte, um in unser Land zu kommen und all diese Leistungen auszunutzen„, erklärte er charakteristisch.

Wer in Griechenland Asyl erhält, ist danach selbst für sich verantwortlich

Griechenland stellt diese Leistungen ein. Wer Asyl erhält, ist danach für sich selbst verantwortlich. Es gibt diverse Eingliederungsprogramme, es gibt diverse Unterstützungsprogramme, darüber hinaus vermögen wir diese Programme jedoch nicht zu finanzieren„, führte der Minister an und ergänzte, „bereits 11.200 Personen haben Asyl bekommen und befinden sich in Strukturen. Das wird im März 2020 eingestellt„.

Notis Mitarakis wiederholte, die griechische Regierung wünsche kleine und geschützte Einrichtungen. Er schloss nicht die eventuelle Schaffung geschlossener Strukturen auf unbewohnten Inseln aus, meinte allerdings, selbst wenn man sich für so etwas entscheiden sollte, sei das nicht einfach umzusetzen. Weiter bestätigte er die Schaffung zweier (Arrest-) Zentren, das eine in der Präfektur Serres und das andere auf Attika, wobei er anmerkte, 2.000 Plätze reichen aus um der temporären Krise zu begegnen.





Bezüglich der Behinderung eines griechischen Schiffs durch ein türkisches Küstenwachtschiff nahe der griechischen Insel Lesbos, dabei sogar ihre Kollision riskierend, unterstrich der Minister dies als „inakzeptable und provokante Handlung der Türkei, welcher Vorfall die schwierigen Momente, die wir als Land durchmachen, aber auch unsere starke, entschlossen Reaktion mit dem Rückhalt der Einheit des griechischen Volkes zeigt„.

Griechenland steht für uns über allem

Herr Mitarakis führte an, die Türkei unterstütze aktiv das illegale Eindringen von Migranten. Er fügte jedoch an, die griechischen Streitkräfte und die Sicherheitseinheiten zeigen, dass Griechenland auf alle Fälle vorbereitet sei.

Parallel merkte er an, „es ist ergreifend, wie die lokalen Gemeinschaften die Sicherheitseinheiten unterstützen, die einen großen Kampf leisten um unsere Grenzen gegenüber einer organisiert aus dem gegenüberliegenden Land kommenden asymmetrischen Bedrohung zu versiegeln„.

(Quelle: skai.gr)

Quelle: gr-blog

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