Wird jetzt die FIFA als Sündenbock eingespannt?

Mag sein, dass Blatter die FIFA korrupt geführt hat, aber war es unter Havelange anders? Ich will und kann diese Korruptionsverdachtsmomente nicht beurteilen. Auffällig ist aber, warum gerade jetzt die US-Amerikaner ein Interesse daran haben, die FIFA und Sepp Blatter zu demontieren. Geht es dem Schurkenstaat USA nicht viel mehr darum, Russland zu diskreditieren?

Inzwischen hat die US-Administration festgestellt, dass die Sanktionen gegen Russland nicht die Wirkungen zeigen, die sie sich gewünscht haben. Die EU hat zwar den Sanktionsbefehl aus Washington befolgt, aber der Widerstand der wirtschaftsschädigenden Sanktionen innerhalb Europa wird immer größer, zumal US-amerikanische Unternehmen bei diesen Sanktionen nicht mitspielen. Wenn aber in Washington gepfiffen wird, stehen die EU-Demokratten stramm!

Ja, Russland hat von der FIFA den Zuschlag für die Ausrüstung der Fußball WM 2018 bekommen. Was ist daran so verwerflich? Hat Korruption dabei eine Rolle gespielt? Mag sein. Natürlich ging es bei der Ausrüstung der WM 2006 in Deutschland und 2010 in Südafrika mit rechten Dingen zu. Oder?

Unglaublich! Wie kann die FIFA nur eine Fußball-WM nach Russland vergeben? Erlaubt ist aber die Vergabe an ein fußballverrücktes Land wie die USA, in dem Fußball nur eine untergeordnete Rolle spielt. Wenn es aber um Millionen-Gewinne für US-Großkonzerne geht, ist selbst eine Fußball-WM ein Highlight. Hauptsache, es kommen Devisen ins Land – aber bloß nicht nach Russland!

Als die USA für die Ausrüstung 1994 den Zuschlag erhielt, war Blatter noch nicht Präsident der FIFA. Zu der Zeit war Havelange Präsident der FIFA und der war natürlich der Saubermann schlechthin.

Nein, hier geht es (jetzt) nicht um die Aufklärung der „korrupten“ FIFA, sondern um ganz andere Kriegsschauplätze. Die Ausrüstung der Fußball-WM 2018 ist der usraelischen Regierung ein Dorn im Auge, denn bei dieser Veranstaltung könnte sich Russland als ein weltweit offenes und gastfreundschaftliches Land zeigen. Genau das muss unter allen Umständen verhindert werden. Schließlich wird ja seit einiger Zeit mithilfe der westlichen Lügenpresse daran gearbeitet, Russland als Schurkenstaat darzustellen, „koste es was es wolle“!

Viele europäische Fußballverbände, darunter die UEFA, sogar auch der DFB u.a. wurden dafür auf Linie gebracht. Ganz nach dem Motto des Kriegsverbrechers George W. Bush: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. In den westlichen Lügen-Medien wird diese Korruptionsuntersuchung jetzt mächtig aufgebauscht, um Millionen von Fußball-Fans aufzuzeigen, dass Russland mit unlauteren Mitteln sich diese Veranstaltung erkauft hat. Nicht nur, dass Russland der Alleinschuldige am Ukraine-Konflikt ist, nein, Russland hat auch bereits den Fußballweltverband FIFA unterwandert! Genau das versucht die Lügenpresse zu vermitteln.

Und wenn die US-Justizbehörde nichts beweisbares finden wird, dann wird sie irgendwelche Beweise initiieren, um die FIFA und Russland zu schaden. Denken Sie dabei nur an den Fall Osama bin Laden, den die USA ausfindig gemacht, getötet und seine Leiche im Meer versenkt haben, obwohl dieser von der USA geförderte „Terrorist“ seit Jahren verstorben war. Die USA sind schließlich zu allem fähig. Selbst Tote können sie wieder zum Leben erwecken – wenn es sein muss!

Vielleicht wäre es sinnvoller, wenn sich die US-Justizbehörde mehr auf die korrupten Politiker im US-Repräsentenhaus und in der US-Regierung konzentrieren würde, anstatt sich mit kleinen Fischen abzugeben. Das scheint aber nicht möglich zu sein, denn wie soll ein korrupter Sumpf gegen einen korrupten Sumpf vorgehen. Auf gut Deutsch: „Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus“ oder, „eine Hand wäscht die andere“.

Abschließend dazu noch ein interessanter Kommentar von Olivier Kessler, stv. Chefredaktor der «Schweizerzeit».

„Die beiden US-Reporter Michael Schmidt und Sam Borden von der New York Times standen mitsamt einem Fotografen bereit, als die Zürcher Kantonspolizei letzte Woche sieben amerikanische Fussballfunktionäre in einem Zürcher Luxushotel verhaftete. Wie die beiden Journalisten das wissen konnten? Alex Baur schrieb dazu in der aktuellen «Weltwoche»:

«Jeder Journalist weiss, wie solche Quellenwunder funktionieren. Mit journalistischer Leistung hat das wenig zu tun, sehr wohl aber mit Gegenleistung: Der Reporter lässt sich in eine Kampagne einbetten und bekommt den Scoop, dafür stellt er keine dummen Fragen.»“

 

 

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