Staatsschulden! Und was ist mit dem Privatvermögen?

Für jeden Staat sind zunehmende Schulden für die Volkswirtschaft und das Volk verheerend.  Eine untragbare Staatsverschuldung führt letztendlich zur Enteignung der Bürger (Bürger = Bürgender der  ReGIERungen). Carl Fürstenberg, deutscher Bankier, hat es treffend auf den Punkt gebracht:

„Wenn der Staat Pleite macht, geht natürlich nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.“

Und wie kann es einfacher sein, das soziale Gesellschaftsgefüge zu zerstören? Man vernichte das Geldwesen bzw. die Landeswährung.

„Um die bürgerliche Gesellschaft zu zerstören, muss man ihr Geldwesen verwüsten.“ (Wladimir I. Lenin)

Mit der Einführung des Euro wurden 1.) viele Währungen souveräner europäischer Staaten zerstört  und 2.) auch deren Finanz- und Volkswirtschaften. Um einen Staatsbankrott hinauszuzögern, wurden immer mehr Staatsbetriebe privatisiert. Somit wurden Einnahmen aus Staatsbetrieben an private Investoren abgegeben. Politverbrecher haben kein Problem damit, wegen ihrer Schuldenmacherei Staatseigentum zu privatisieren – ohne überhaupt das Volk zu fragen. Jedoch es gab Ausnahmen, wie z.B:

Die Ratsmehrheit in Münster/Westf. beschloss im Sommer 2001 den Öffentlichen Nahverkehr aus den Stadtwerken auszugliedern und in einer privaten Gesellschaft weiterzuführen.

„Einziger Zweck: Absenkung der Busfahrerlöhne um ein Drittel, weil der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst im neuen »Privatbetrieb«, der allein der Stadt gehört, nicht mehr gilt.

Im November 2001 läßt sich die Ratsmehrheit etwas Neues einfallen. Sie beschließt, für den Teilverkauf der Stadtwerke einen Investor zu suchen – jetzt unter Ausgliederung der Verkehrsbetriebe, weil ein privater Konzern kein Interesse habe, diesen Defizitbetrieb, der jährlich 15 Millionen Euro kostet, mit zu übernehmen. Die Versorgungsbetriebe für Strom, Gas und Wasser sollen zu 49 Prozent veräußert werden. Davon erhofft man sich einen Erlös von mindestens 200 Millionen Euro. Man verspricht, 50 Millionen für die Schulsanierung auszugeben und mit dem Rest vorzeitig Schulden zu tilgen.“ (ossietzky)

Eine Bürgerinitiative wehrte sich und argumentierte, dass die Stadtwerke für das Gemeinwohl unverzichtbar sei und bürgernahe Energieversorgung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme nicht einem Konzern überlassen werden dürfe, der nur auf Gewinnmaximierung aus sei.

Am 16. Juni 2002 fand ein Bürgerentscheid statt, mit der Fragestellung: „Soll die Stadt Münster alleinige Gesellschafterin der Stadtwerke Münster GmbH bleiben?“.

Ja-Stimmen = 42.929 (65,4 %)
Nein-Stimmen = 22.706 (34,6 %)

Der Bürgerentscheid wurde angenommen und für den Rat auf zwei Jahre bindend. Volkswirte der Westfälischen Wilhelms-Universität kritisierten die Entscheidung, auch Stadtwerke-Geschäftsführung und CDU zeigten sich enttäuscht. War ja auch nicht anders zu erarten. Zumindest bis heute befinden sich die Stadtwerke (noch) in kommunaler Hand. Privatisierung von kommunalem und staatlichem Eigentum ist auch eine Art von Staatsverschuldung.

Und wo fließt das Geld der Staatsverschuldung hin? Zu den Reichen, die die Schuldpapiere des Staates und die Staatsbetriebe kaufen. Die ehemalige DDR z.B. war geradezu das „Große Fressen“ vieler Privatinvestoren. Marode Betriebe wurden quasi verschenkt und oben drauf gab es für die Sanierung  sogar auch noch staatliche Subventionen. Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher haben damals für Privatinvestoren ganze Arbeit geleistet. Frau Merkel führt diese Arbeit – „Ausplünderung Deutschland“ – seit ihrem Amtsantritt als Bundeskanzlerin weiter fort.

Während die Schulden fast aller Staaten kontinuierlich zunehmen, steigen die Privatvermögen rasant an. Laut einem Bericht der Schweizer Großbank Credit Suisse liegt das gesamte Privatvermögen bei etwa 263 Billionen US-Dollar (rund 207 Billionen Euro).

„Die Bank aus der Schweiz hat diagnostiziert, dass ein Anstieg in den nächsten fünf Jahren um 40 Prozent zu erwarten ist.“ (Auszug aus dem obigen Link)

Nun, eine private Vermögensanhäufung von etwa 40 Prozent in den nächsten fünf Jahren würde auch eine weltweit höhere Verschuldung mit sich bringen. Hinsichtlich des gesamten Privatvermögens von 263 Billionen US-Dollar liegt die globale Staatsverschuldung bei „nur“ etwa 60 Billionen US-Dollar.

Wo liegt also das Problem, könnte man sich fragen? Das gesamte Privatvermögen ist mehr als vier mal höher als die weltweite Staatsverschuldung. Was wäre also leichter, die Großvermögenden ab einem Vermögen von z.B. zwei Mio. Euro heranzuziehen, um den Staat zu entschulden?

Ein kleines Rechenbeispiel:

Einem zweifachen Millionär werden 25 Prozent seines Vermögens zur Staatsentschuldung abverlangt. Es bleiben ihm dann noch nach einmaliger Abgabe zur Staatsentschuldung 1,5 Mio. Euro. Legt er die 1,5 Mio. Euro zu drei Prozent Zinsen an, ergibt sich daraus ein Einkommen aus Vermögen. In Zahlen sieht das so aus:

1,5 Mio. Euro zu 3 Prozent Zinsen = 45.000 Euro jährliches Einkommen aus Vermögen. Die Steuern auf Kapitalerträge liegen bei 25 Prozent. Bei dem leistungslosen Einkommen von 45.000 Euro fallen also 11.500 Euro Steuern an. Macht unter’m Strich netto 2.792 Euro monatlich. Davon würden bestimmt mehr als die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer träumen.

Das sollen sie auch, so die Einstellung der Volksverräter, die dem Wahlvieh das Blaue vom Himmel versprechen, um hinterher alles wieder zu revidieren. Sie brauchen nur ihre Stimmen des Wahlviehs und alles geht weiter wie bisher. Ob ReGIERung oder Opposition, sie sind sich alle einig. Die Umverteilung von unten nach oben!

Zur globalen Vermögenskonzentration in den Krisenjahren 2008-2015 gibt es in diesem Zusammenhang einen lesenswerten Artikel von Dr. Stefan L. Eichner: Die größten Gewinne der Krisenjahre sind beim finanziellen Privatvermögen angefallen.

Es überrascht wohl niemandem, dass die USA der Schuldenkönig der globalen Staatsverschuldung ist. Mit fast einem Drittel (ca. 29 Prozent) sind die USA absoluter Spitzenreiter, gefolgt von Japan (ca. 20 Prozent).

„Es erscheint eher realistisch als illusorisch, das Obama zum Ende seiner Amtszeit aus diesen Gründen oberhalb der 20 Billionen Schulden Marke enden wird, trotz all der harten Einsparungen.“ (Quelle: Schulden-Nobel-Preis, Obama macht mehr Schulden als alle 43 Vorgänger zusammen)

Damit dürfte der Autor voll ins Schwarze getroffen haben, denn zum 29.01.2016 gab  das US-Finanzministerium eine Staatsverschuldung von knapp über 19 Billionen US-Dollar bekannt. Sieht man sich die folgende Grafik der US-Staatsverschuldung an, dürfte es für den Schuldenkönig Obama ein Kinderspiel sein, die magische Grenze von 20 Billionen Schulden zum Ende seiner Amtszeit locker zu überschreiten. Seit seiner Amtszeit waren fast regelmäßig über eine Billion Euro jährliche Verschuldung die Regel. 

Staatsschulden USA 19 Billionen per Januar 2016Als Vergleich eine Grafik, die eine US-Staatsverschuldung von 1940 bis 2010 darstellt. Und jetzt projezieren Sie weitere fünf Billionen USD bis heute in diese Grafik. Besser ist eine Exponential-Funktion exemplarisch bzgl.  im Kontext einer Staatsverschuldung nicht darstellbar.

Es gibt tatsächlich namhafte Ökonomen, die der Meinung sind, dass die USA niemals pleite gehen kann, weil sie, um ihre Schulden zu bedienen, ohne Ende USD drucken können. Ja, sogar Wirtschaftsprofessoren dürfen in Talk-Shows so einen Unsinn verbreiten. 

Lügen muss man nur oft genug wiederholen, um die Masse davon zu überzeugen, dass es die Wahrheit ist. Dafür wurde die Lügenpresse und das -fernsehen geschaffen. Diese verlogenen Staats-Medien steuern die Gedanken und das Verhalten der Masse. 

Die USA ist mehr als pleite. Nur die Weltleidwährung Dollar hält dieses überschuldete Imperium noch am Leben. Europäische Nationen, insbesondere die EU, haben sich diesem Untergangs-Imperium unterworfen, statt sich davon zu befreien. Bedanken Sie sich bei ihrem Abgeordneten, den Sie ihre Stimme gegeben haben.

Nicht China, Russland und … ist unser Feind, wie es die US-bezahlten Lügen-Medien täglich herausposaunen, sondern das Schulden-Imperium und sein Falschgeld, der US-Dollar.

„Staatsverschuldung ist einfach ein Mechanismus für versteckte Enteignung von Vermögen und Gold verhindert diesen heimtückischen Prozess.“ (Alan Greenspan)

Was also tun? Es gibt mehrere Möglichkeiten. Wichtig jedoch ist, sein Erspartes, das bei den Banken für alle gar nicht existiert, abzuholen und eventuell auszuwandern, oder für den kommenden Crash Krisenvorsorge zu treffen, oder zu glauben: „Wir schaffen das“!

Seien Sie sich sicher, das jetzige Merkel-Regime schafft Deutschland ab – ganz sicher!

Ein paar Notgroschen in Form von Silbermünzen könnte auch überlebenswichtig sein. Liebhaber von Papiergeld sollten möglichst viele zehn Euro-Scheine bunkern.

„Ist es vollkommen auszuschließen, dass „dass Gold in einigen Jahren durch die Zentralbanken in USA und China sowie die EZB deutlich aufgewertet werden wird, um so einige Probleme quasi über Nacht zu lösen. Gold bei 4.000 oder 8.000 Dollar wäre dann für die Mehrheit der Öffentlichkeit nicht mehr erschwinglich und solle so lediglich als Anker für das neue Finanzsystem dienen.“ (Quelle)

Wie dem auch sei, es gibt viele Theorien wie man dieses System überleben kann oder wie ein Neustart aussehen könnte. Eins jedoch ist gewiss. Es braut sich etwas gewaltiges zusammen.

 

 

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