Venezuela: US Regimewechsel ist im Gange!

Daniel McAdams (antikrieg)

Als die Neokonservativen in den Irak eindringen und seine Regierung stürzen wollten, verbrachten sie viel Zeit damit, uns davon zu überzeugen, dass sie nicht nur in den Irak eindringen und seine Regierung stürzen wollten. Nein, es ging um 9/11 und Massenvernichtungswaffen und die nationale Sicherheit der USA und letztendlich um „Humanitarismus“. Wir würden als Befreier begrüßt werden, sagten sie. Sie versuchten, das Argument im Laufe von Monaten und sogar Jahren zu vertreten und beteiligten sogar den Kongress an den Bemühungen: Der Iraq Liberation Act (Irak-Befreiungsgesetz) wurde bereits 1998 verabschiedet!

Jetzt ist alles anders. Im Januar, am Vorabend der zweiten Amtszeit des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro, erhielt ein in Venezuela fast unbekannter Politiker einen Anruf von US-Vizepräsident Mike Pence, in dem er ihn aufforderte, sich auf den venezolanischen Verfassungsartikel 233 zu berufen und sich zum „Interimspräsidenten“ zu erklären. Pence versprach die Unterstützung der USA für den Schritt zum Sturz des gewählten Venezolaners zugunsten eines Politikers, der noch nie eine Wahl zum Präsidenten Venezuelas bestritten hatte. Ah, aber sie behaupteten, dass die in Artikel 233 der venezolanischen Verfassung festgelegten Bedingungen erfüllt seien, damit dieser obskure Politiker, der Präsident der Nationalversammlung Juan Guaido, das Amt des Präsidenten übernehmen könne. Natürlich sagt Artikel 233 nichts dergleichen, aber der Regimewechsel in den USA hat zu Recht auf konforme Mainstream-Medien gesetzt, um diesen Schwachpunkt unangefochten zu lassen.

Die Überprüfung ihrer Ansprüche ist eigentlich ganz einfach, da Artikel 233 ziemlich einfach ist. Dieser legt sechs Szenarien fest, in denen der Leiter der Nationalversammlung vorübergehend für 30 Tage das Amt des Präsidenten für den ausdrücklichen Zweck übernehmen kann, eine weitere Abstimmung zur Besetzung des vakanten Präsidialsitzes durchzuführen. Keine der Bedingungen wurde erfüllt. Es ist zwar absurd zu behaupten, dass die US-Außenpolitik von dem Wunsch getrieben werden sollte, die Verfassung eines anderen Landes durchzusetzen (während wir gegen unsere Verfassung verstoßen), aber selbst wenn wir zulassen würden, dass das in diesem Fall durchgeht, gäbe es einfach keinen rechtlichen Grund, Juan Guaido als Präsidenten Venezuelas anzuerkennen.

Aber die Legalität hat die Neokonservativen bei ihrem globalen Streben nach Mord und Chaos nie gestört.

Die Speerspitze des US-Angriffs auf Venezuela zum Zwecke der Installation seiner Marionette im Amt ist nichts anderes als ein massiver Vorrat an „humanitärer Hilfe“ auf der kolumbianischen Seite der Grenze, der in der vergangenen Woche oder so von US-Militärtransportflugzeugen in Begleitung von US-Militärpersonal geliefert wurde.

Und wer ist vor Ort, um die Lieferung dieser „Hilfe“ nach Venezuela zu überwachen? Kein geringerer als der Kerl, dessen Spezialgebiet es ist, Waffen in humanitären Hilfslieferungen zu verstecken, Elliott Abrams!

Wer möchte wetten, dass es in dieser „Hilfslieferung“ nach Venezuela viele Waffen gibt, um die Rebellen zu bewaffnen? Man wird uns natürlich sagen, dass es sich nur um „moderate“ Rebellen handelt!

Jede US-Regimewechsel-Operation hat einige ihrer eigenen Besonderheiten, aber diese ist besonders zynisch: die Verwendung von Lebensmitteln und Medikamenten als Waffen und die Militarisierung ihrer Lieferung.

„Aber Maduro verweigert die internationale humanitäre Hilfe, während sein Volk am Verhungern ist! Er wirft praktisch Babys aus den Inkubatoren!“ Außer, dass er humanitäre Hilfe nicht ablehnt. Vor kurzem erhielt er eine Lieferung von 900 Tonnen Hilfe aus China, Kuba, der Türkei und Russland. Auch die UNO und andere internationale Hilfsorganisationen leisten Hilfe. Die venezolanische Regierung verweigert lediglich die Hilfe, die auf US-Militärtransportern kommt, die von US-Militärangehörigen angeliefert wird, deren Oberbefehlshaber offen geschworen hat, die Regierung zu stürzen.





Würde Trump eine Hilfslieferung blockieren, die aus Mexiko von einem China kommt, das gerade dabei war, die US-Regierung zu stürzen? Von bewaffneten Mitgliedern des chinesischen Militärs geliefert?

Es ist wie das Trojanische Pferd, aber sie haben sich nicht einmal mit dem Pferd beschäftigt!

Heute ist also der Showdown-Tag, an dem der selbsternannte „Präsident“ Guaido ins benachbarte Kolumbien hinübergefahren ist, um vom kolumbianischen Präsidenten flankiert die „humanitäre“ Hilfe der USA persönlich an den venezolanischen Grenzschutzbeamten vorbeizubringen. Das ist ein Rezept für ein Blutbad und das ist genau das, was die Neokonservativen wollen. Vizepräsident Mike Pence drängt auf dieses Blutbad und stellt es als eine Art religiösen Heiligen Krieg hin, wenn er zu ihnen sagt: „¡Vayan con Dios!“ – geht mit Gott!

Wie sich herausstellt, sind einige der Hilfsfahrzeuge in Brand geraten (wurden sie bombardiert oder sabotiert?), was einen massiven PR-Gewinn für die Neokonservativen und Regimewechsel bedeutet: „Maduro verbrennt die humanitäre Hilfe der USA, während die Menschen verhungern! Die Läden sind alle leer!“

Aber … wie der investigative US-Journalist Max Blumenthal feststellte, sind sie nicht leer. Das ist eine weitere US-Lüge.

Jede von den USA initiierte „Regime Change“-Operation muss Scharfschützen haben, die dem kritischen Zweck dienen, der Bevölkerung weißglühende Angst einzujagen und selbst die bisher Unbeweglichen zu mobilisieren. Und auf den Punkt gebracht, hat Venezuela seine Scharfschützen bekommen! „Maskierte Männer“, die zufällig Demonstranten erschießen. Natürlich wird die lokale Bevölkerung sie als verdeckte Sicherheitskräfte der Regierung betrachten, die auf unbewaffnete Unschuldige schießen, und beginnen, sich auf die Seite der Anti-Maduro-Kräfte zu stellen. Außer, dass es sich sehr wahrscheinlich entweder um bewaffnete Oppositionskräfte oder vielleicht sogar um Ausländer (lies: CIA) handelt, die zur Erfüllung dieser kritischen Aufgabe entsandt wurden.

Das ist genau das, was im Maidan in der Ukraine passiert ist. Es war das Scharfschützenfeuer in die Menge, das die Bevölkerung gegen Janukowitsch und für den Aufstand mobilisierte. Außer, dass sich die Leute, die die Schießerei machten, als die Demonstranten selbst herausstellten!

Der britische Milliardär Richard Branson hat es irgendwie geschafft, in etwas mehr als einer Woche (!!!) eine große internationale Popmusikveranstaltung an der kolumbianischen Grenze zu Venezuela zu organisieren, vermutlich um den Venezolanern zu zeigen, welche bezaubernden Leben sie führen werden, wenn sie nur ihren Präsidenten stürzen. Normalerweise dauert die Organisation eines solchen Events Monate oder länger, aber irgendwie hat es Branson geschafft, das innerhalb weniger Tage zusammenzubringen. Ordnen Sie es ein unter „Dinge, die einen zum Nachdenken anregen“.

Auch Popmusikkonzerte sind üblich, wenn ein Regimewechsel stattfindet. Ich erinnere mich, dass ich bei den Präsidentschaftswahlen 2005 in Minsk, Belarus, war, wo die USA einen Kandidaten unterstützt hatten, um sich dem langjährigen und beliebten Alexander Lukaschenko zu widersetzen. Dort wurde nach Inkrafttreten der vorgeschriebenen Wahlkampfstille illegal ein „improvisiertes“ Rockkonzert im Stadtpark veranstaltet. Das illegale Konzert wurde zu einer politischen Kundgebung für die von den USA unterstützte Opposition, und der von den USA unterstützte Kandidat selbst trat bei der Veranstaltung auf.

Und wieder nach diesem Muster tauchte der von den USA unterstützte Juan Guaido bei Bransons Popkonzert auf und machte es zu einer politischen Kundgebung!

Aber ein Problem für die Planer des Staatsstreichs: niemand nahm an Bransons großer Anstrengung teil. Während die Washington Post behauptete, dass 200.000 Menschen in die Konzertarena eingedrungen seien, können wir in diesen Tagen der Drohnenfotografie feststellen, dass die tatsächliche Beteiligung etwa ein Zehntel dieser Zahl betrug.

Bislang findet der US-Coup in Venezuela nicht statt. Das Militär ist im Großen und Ganzen loyal geblieben. Aber das ist kein Sieg für Maduro: Die Neokonservativen und Regimewechsel werden nun die Gewalt verstärken. Jetzt werden sie es auf die harte Tour machen.

Die „humanitäre“ Hilfe, die knapp über der Grenze in Kolumbien steht, soll nicht den Menschen helfen. Sie soll den Regimewechsel erleichtern. Es ist eine Win-Win-Situation für die Betreiber des Regimewechsels: Wenn die Sendungen es nach Venezuela schaffen, zeigt dies, dass Maduro seinen Einfluss verloren hat; wenn Maduro die US-Kisten erfolgreich aus seinem Land hält, unterstreicht dies die Erzählung „Er hungert sein eigenes Volk aus“ und wird wahrscheinlich einen R2P-Anspruch durchsetzen, eine internationale militärische Anstrengung, ihn zu stürzen, zu „rechtfertigen“. Dies ist das Modell Libyen in Kombination mit dem Modell Syrien. Das Ergebnis wird ein Massaker und eine Dezimierung der Wirtschaft des Landes sowie des bereits niedrigen Lebensstandards sein.

Es ist ein US-Krieg gegen eine souveräne Nation, und der Kongress schweigt. Antikriegsliberale schweigen. Libertarier sind so mesmerisiert von dem Wort „sozialistisch“, mit dem die venezolanische Wirtschaft beschrieben wird, dass viele das Nichtangriffsprinzip aufgegeben haben und über eine Operation derselben US-Regierung jubeln, von der viele von ihnen nicht glauben, dass sie kompetent genug ist, um auch nur zu Hause Straßen zu bauen!

Niemand kümmert sich darum, diesen Rückfall in alle gescheiterten US-Regimewechseloperation zu stoppen, weil niemand zu sehen scheint, dass es das ist, was es ist. Die Lügen fließen offen und werden durch die Mainstream-Medien gebührend verstärkt. Oh … ja … es wird diesmal klappen.

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Venezuela: US Regimewechsel ist im Gange!
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14 Kommentare

  1. 26.02.2019

    Die Lima-Gruppe, die unter Pence in Bogota tagt, fordert vom  International Court of Justice (Internationaler Gerichtshof) Maduro zu verurteilen, was bedeutet, daß der Hauptverbrecher, die USA, der selbst nicht Mitglied dieses Gerichts ist, für Maduro die Aburteilung durch ein Gericht politischer Richter verlangt.   

    Pence richtete sich zum Schluß an das venezuelanische Volk persönlich und beendete seine Rede mit den Worten "go on god" ("geh auf Gottes Wegen")   "¡Vayan con Dios!“  Also die Übersetzung von Adieu (mit Gott).

    Ich finde es fürchterlich blasphemisch (gotteslästerlich), daß die amerikanischen Politiker den Namen Gottes in den Mund nehmen, um ihre materielle Gier und Herrsucht zu begründen.  So berief sich auch Bush auf den Segen Gottes beim Einmarsch im Irak, den er – wohl wissend –  mit nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen begründete.  Haben die Amerikaner vergessen, daß der Fluch Gottes auf ihnen wegen dieser Kapitalsünde ruht?  Denn im ersten Gebot  steht geschrieben (2. Mose 20, 7):

    https://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/2_mose/20/

    "7 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht mißbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht."

    3. Mose 24, 16

    "Welcher des HERRN Namen lästert, der soll des Todes sterben; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen. Wie der Fremdling, so soll auch der Einheimische sein; wenn er den Namen lästert, so soll er sterben."

    Der Segen Gottes kann also unmöglich auf den USA ruhen;  sein Fluch muß sie zerstören wie einstmals Sodom und Gomorra.  Die Nachkommen der frommen Puritaner sind von rechten Wege abgekommen und wandern jetzt in der Dunkelheit.

    Bleibt noch festzustellen, daß Hitler ein religiöser Mensch war, allerdings frei-kirchlich, aber sich doch theologisch viel gedankenreicher oder frommer auf Gottes Segen berief und keinesfalls gotteslästerlich:

    http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/HitlerReden_1941_1942.pdf

    3. Oktober 1941:

    Es war, das darf ich heute hier aussprechen, der schwerste Entschluß meines ganzen bisherigen Lebens. Denn jeder solche Schritt öffnet ein Tor, hinter dem sich nur Geheimnisse verbergen. Erst die Nachwelt weiß ganz genau, wie es kam und was geschah. So kann man nur sich mit seinem inneren Gewissen abfinden und dann das Vertrauen auf sein Volk, auf die selbstgeschmiedeten Waffen stärken und dann das, was ich früher oft sagte, den Herrgott bitten, nicht daß er einem hilft durch die Unterstützung des Nichtstuns, sondern daß er dem den Segen gibt, der selbst bereit und gewillt ist, heilig und opfervoll für sein Dasein zu kämpfen. …

    Und nur dann, wenn dieses ganze deutsche Volk zu so einer einzigen Opfergemeinschaft wird, dann allein können wir auch erwarten, dann können wir hoffen, daß uns die Vorsehung auch in der Zukunft wieder beistehen wird. Der Herrgott hat noch niemals einem Faulen geholfen. Er hilft auch keinem Feigen. Er hilft auch keinem Volk, das sich nicht selber helfen will. Hier gilt im größten der Grundsatz: Volk, hilf dir selbst, dann wird der Herrgott seine Hilfe Dir nicht verweigern!

    8. November 1941:

    Was der Heldenmut an der Front geleistet hat, ist unsterblich, und für eine so unsterbliche Tat wird auch – das können wir als Menschen, die an eine Vorsehung glauben, annehmen – (auch) ein unvergänglicher Lohn kommen.

    11. Dezember 1941:

    Der Herr der Welten hat so Großes in den letzten Jahren an uns getan, daß wir in Dankbarkeit uns vor einer Vorsehung verneigen, die uns gestattet hat, Angehörige eines so großen Volkes sein zu dürfen. Wir danken ihm, daß wir angesichts der früheren und kommenden Generationen des deutschen Volkes auch uns in Ehren eintragen können in das unvergängliche Buch der deutschen Geschichte!

    30. Januar 1942:

    Und das Gebet dieses Teufelspriesters (des Erzbischofs von Canterbury), der wünscht, daß Europa vom Bolschewismus bestraft wird, wird nicht in Erfüllung gehen, sondern das Gebet wird in Erfüllung gehen:

    Herrgott, gib uns die Kraft, daß wir uns die Freiheit erhalten, unserem Volk, unseren Kindern und unseren Kindeskindern, nicht nur uns Deutschen, sondern auch den anderen Völkern Europas. Denn es ist nicht ein Krieg, den wir alle dieses Mal führen nur für unser deutsches Volk allein, es ist ein Krieg für ganz Europa und damit wirklich für die ganze Menschheit.

    • Für Jürgen:

      „Dir ist aber schon klar, daß das AT nur für Juden maßgeblich ist?“

      Die zehn Gebote stellen so eine Art von Human rights (Menschenrechte) dar, die für alle Menschen gelten, nicht nur für Juden. D. h. wenn die zehn Gebote den Juden besagen, Du sollst nicht stehlen, dann bedeutet es nicht, daß es nur innerhalb der Juden gilt, d. h. daß ein Jude einen Nicht-Juden bestehlen darf.

      Paulus hat die zehn Gebote auch hochgehalten, insbesondere: Du sollst Vater und Mutter ehren (Epheser 6, 2):

      https://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/epheser/6/

      1 Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem HERRN, denn das ist billig. (Markus 7.10-13)
      2 „Ehre Vater und Mutter,“ das ist das erste Gebot, das Verheißung hat: (2. Mose 20.12)
      3 „auf daß dir’s wohl gehe und du lange lebest auf Erden.“

      Ansonsten wurde das Christentum von einem großen Teil jüdischer Spezialitäten befreit im Apostelkonzil, Apostelgeschichte 15, wobei dort allerdings noch das Verbot der Blutwurst enthalten ist. Wann das Blutwurstverbot im Christentum abgeschafft wurde, vermag ich allerdings nicht zu sagen.

      https://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/apostelgeschichte/15/

      28 Denn es gefällt dem heiligen Geiste und uns, euch keine Beschwerung mehr aufzulegen als nur diese nötigen Stücke: 29 daß ihr euch enthaltet vom Götzenopfer und vom Blut und vom Erstickten und von der Hurerei; so ihr euch vor diesen bewahrt, tut ihr recht.

      Die Emanzen und Feministinnen sollten dem Christentum für die Monogamie dankbar sein (1. Timotheus 3, 2):

      https://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_timotheus/3/

      Es soll aber ein Bischof unsträflich sein, eines Weibes Mann, nüchtern, mäßig, sittig, gastfrei, lehrhaft, 3 nicht ein Weinsäufer, nicht raufen, nicht unehrliche Hantierung treiben, …

      • „D. h. wenn die zehn Gebote den Juden besagen, Du sollst nicht stehlen, dann bedeutet es nicht, daß es nur innerhalb der Juden gilt, d. h. daß ein Jude einen Nicht-Juden bestehlen darf.“

        Na gut. Dann sind wir uns ja einig! Der Talmud bezeugt ja auch nichts anderes …
        Ansonsonsten halte ich mich an das Wort Jesu, das besagt, „Schädlich ist, was dem Menschen Munde entspringt!“ Also sinngemäß!
        Und eines kann ich Dir auch gleich sagen! Da Du doch ins Oberschwäbische gewechselt bist. Es ist enorm schwierig, eine Blut- oder Leberwurst zu finden, die auch mundet!

  2. Heute fahre ich nach vier Monaten Eremitendasein im Ostalbkreis wieder zurück ins Sünden-Babel: Frankfurt am Main. Über die hiesige Blut- und Leberwurst (Schlachtplatte) kann ich mich nicht beklagen, bei Edeka-Bengelmann kostet das Kilo 9,90 Euro.

    Warum bist Du nicht im Bett? Du mußt doch heute morgen zur Arbeit?!

    • Arbeit? Wohl wahr! Aber, manchmal gibt es wichtigeres! 🙂
      Und so eine Schlachtplatte ist wahrlich nicht zu verachten!
      Hatte allerdings noch nie eine vom EDEKA!

  3. 27.02.2019

    Vielleicht wird es zu einer US-Intervention in Venezuela kommen. Ob die Russen, Chinesen und Inder das verhindern können, ist fraglich. Immerhin handelt sich dann bei dem ablaufenden Western-Krimi um einen absolut normalen Vorgang (Blaupause) in der amerikanischen Politik. Siehe:

    http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/Wirsing_USA_1943.pdf

    Jeder interessierte Zeitgenosse sollte den derzeitigen Vorgang parallel mit der Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs verfolgen und vergleichen, was allerdings für die meisten unmöglich ist wegen des 70jährigen Copyright-Verbots und der tagtäglichen Desinformation des deutschen zionistischen Rundfunks, der heute um 11 Uhr mit großem Pomp im Bayrischen Rundfunk die Wiedereröffnung der Synagoge in Regensburg feiern wird. Aber immerhin: Hier einige Beispiele verzweifelter Vorwürfe an die USA aus den Reden des Verfehmten:

    http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/HitlerReden_1941_1942.pdf

    Am 11. Dezember 1941

    „Denn warum haben sie nun Deutschland 1939 den Krieg erklärt? „Weil sie in einer Art von Welt nicht leben wollen, wie wir sie wünschen“, plaudert am Kamin der größte Kriegshetzer unserer Zeit, Herr Roosevelt. Nun hat die deutsche Welt mit Amerika so wenig zu tun, wie die amerikanische mit uns. Keinem Menschen wäre es eingefallen, etwa Frau Roosevelt einzuladen nach deutscher Art zu leben, genau so wie sich das deutsche Volk niemals mit amerikanischen Prinzipien oder Lebensgrundsätzen abfinden wird. …

    3. Das Deutsche Reich hat sich an keinem Krieg gegen die Vereinigten Staaten selbst beteiligt, wohl aber wurde es von den Vereinigten Staaten im Jahre 1917 mit Krieg überzogen, und zwar aus Gründen, die durch einen Ausschuß restlos aufgeklärt worden sind, den der jetzige Präsident Roosevelt zur Prüfung dieser Frage selbst eingesetzt hatte.

    Gerade dieser Untersuchungsausschuß zur Klärung der Gründe des amerikanischen Kriegseintritts hat einwandfrei festgestellt, daß diese für den amerikanischen Kriegseintritt 1917 ausschließlich auf dem Gebiet der kapitalistischen Interessen einiger kleiner Gruppen lagen, daß Deutschland selbst jedenfalls keinerlei Absicht hatte, mit Amerika in einen Konflikt zu geraten. …

    Im Vollzug dieser sich nun dauernd steigernden Haß- und Hetzreden des Präsidenten Roosevelt beruft er nach neuerlichen beleidigenden Erklärungen den amerikanischen Botschafter in Berlin zur Berichterstattung nach Washington. Seitdem sind die beiden Staaten nur noch durch Geschäftsträger miteinander verbunden. …

    Sie erinnern sich, meine Abgeordneten, daß ich damals diesen zudringlichen Herren eine ebenso höfliche wie deutliche Antwort gab, was immerhin wenigstens für einige Monate den Strom der Redseligkeit dieses biederen Kriegshetzers abstoppte.

    An seine Stelle trat aber nun die ehrenwerte Frau Gemahlin [eine glühende Zionistin!!!]. Sie lehnte es ab, mit ihren Söhnen in einer Welt leben zu wollen, wie wir sie besitzen. Das ist allerdings verständlich. Denn dies ist eine Welt der Arbeit, nicht eine solche des Betruges und der Schiebungen. Nach kurzer Erholung aber setzt dann der Mann dieser Frau dafür am 4. November 1939 die Abänderung des Neutralitätsgesetzes so durch, daß nunmehr das Waffenausfuhrverbot aufgehoben wird, und zwar zugunsten einer einseitigen Belieferung der Gegner Deutschlands.“

    • „Geschichte wiederholt sich!“?
      Wenn die Blaupausen auch lange funktioniert haben mögen, mittlerweile gestaltet es sich deutlich schwieriger, sie glaubhaft herüber zu bringen und, wenn man sich Syrien anschaut, sie scheinen auch nicht mehr zu funktionieren!
      Das „finde einen Vorwand“ Spiel, es hat sich selbst überlebt!

      • Assad ist noch lange nicht aus dem Schneider! Denn Israel steht weiterhin zu seiner Vernichtung bereit, steht als Damokles-Schwert weiter über seinem Haupt. Und ist nicht überraschend, wieviel sich einvernehmlich bemühen, um in Nord-Syrien weiterhin die illegalen US-Truppen dort zu belassen??? Lindsey Graham, Macron, May, Maas, Merkel usw. Alle diese ziehen zusammen am selben zionistischen Strang.

        „Das „finde einen Vorwand“ Spiel, es hat sich selbst überlebt!“ Vielleicht für Dich und mich, aber nicht für die anderen 99,9 %! Und auf uns wenige kommt es nicht an!!! Wenn wir morgen abgeholt würden, fiele es gar nicht auf. Wer spricht schon noch von Horst Mahler oder Ursula Haverbeck???

        Die Venezuela-Krise zieht sich auch hin, aber die Blutsauger werden nie und nimmermehr von dem einmal eingeschlagenen Weg aufhören! Nur ihr Sieg garantiert für sie die Wahrheit unterdrücken zu können wie 1945 in Europa! Deswegen muß auch Syrien letztendlich fallen, um Assad die Zerstörung der dortigen zahlreichen Städte in die Schuhe zu schieben und auch von Venezuela werden sie nicht locker lassen, auch wenn heute sicherheitshalber die Europa-Zentrale von Petróleos de Venezuela S.A. (PDVSA) von Lissabon nach Moskau verschoben wurde.

        Der Verfehmte sagte zutreffend, daß Roosevelt selbst wußte, daß es nur kapitalistische Gruppen in den USA waren, die das Deutsche Reich vernichteten:

        „Das Deutsche Reich hat sich an keinem Krieg gegen die Vereinigten Staaten selbst beteiligt, wohl aber wurde es von den Vereinigten Staaten im Jahre 1917 mit Krieg überzogen, und zwar aus Gründen, die durch einen Ausschuß restlos aufgeklärt worden sind, den der jetzige Präsident Roosevelt zur Prüfung dieser Frage selbst eingesetzt hatte.

        Gerade dieser Untersuchungsausschuß zur Klärung der Gründe des amerikanischen Kriegseintritts hat einwandfrei festgestellt, daß diese für den amerikanischen Kriegseintritt 1917 ausschließlich auf dem Gebiet der kapitalistischen Interessen einiger kleiner Gruppen lagen, daß Deutschland selbst jedenfalls keinerlei Absicht hatte, mit Amerika in einen Konflikt zu geraten. …“

        Als er aber letztendlich selbst die Revision des Versailler Vertrags durchsetzen wollte, stand eine ganze Welt auf, um die Ungerechtigkeiten der plutokratischen Clique zu erhalten, und sei es um den Verlust eines Drittels unseres Staatsgebiets, für Millionen von Menschen die Heimat.

        • Jürgen,
          dann müssen wir uns jetzt mal die „Gretchenfrage“ stellen!
          Sind Trump und Putin ebenfalls Zionisten?
          Ist alles nur ein Spiel unter ihresgleichen? Dann können wir gleich einpacken! Oder stehen die beiden Genannten doch auf der anderen Seite? Was verschiedene Beobachtungen ja durchaus vermuten lassen!

          • 01.03.2019

            Gehen wir einmal davon aus, daß seit der Balfour-Deklaration am 2. November 1917 die ganze Weltgeschichte sich nur darum dreht, daß heimlich ein Judenstaat namens Israel gescfhaffen werden sollte, um reichen Juden im Fall eines Pogroms eine Zufluchtsstätte zu ermöglichen, was Wolfgang Eggert einen jüdischen Vatikan nannte, also einen klitzekleinen geographischen Staat einer tatsächlich universellen Weltmacht, wie die katholische Kirche. Diese universelle Macht herrscht tatsächlich, ansonsten hätte Frau Merkel das stolze Deutschland nicht als Wurmfortsatz Israels genannt (Erhaltung Israels ist deutsche „Staatsraison“!!!). Das Deutsche Reich war natürlich für die Zionisten das Böse an sich, weil es bis 1918 im Reichstag eine kleine antisemitische Partei gab, obwohl es in der Arrmee zahlreiche jüdische Feld-Rabbis gab (!!!), und Hitler meinte, die Juden seien nicht-deutsche Elemente, die zu vertreiben seien. Später hat das starke jüdische Element in der Sowjetunion in den USA ihn sehr erbost, so daß er den USA mit seiner Revanche an den Juden in Europa drohte, so daß die USA an dem jüdischen Unglück in Europa nicht ganz unschuldig sind.

            Putin will sein Rußland unabhängig bewahren, sieht sich jedoch von dem zionistischen Weltherrschaftsanspruch bedroht, der auch Rußland seit 1991 in die zionistische Weltherrschaft eingemeinden will. Deswegen lassen die Russen nichts unversucht, um Israel anzuklagen und in RT medial vorzuführen. Er war zwar bereit, den ehemaligen russischen Staatsbürgern in Israel Renten zu überweisen, aber die Zusammenarbeit Israels mit Dschihadisten und den Saudis hat er in Syrien durchkreuzt, schon weil er Latakia nicht aufgeben wollte. Dabei bedient sich Putin gerade wieder sehr intelligenter Juden wie Paula Slier, Dan Cohen oder Max Blumenthal oder Henry Wolff. Während also Israel sofort den Angriff gegen Maduro unterstützte, der selbst Sohn eines sephardischen Juden ist, gemeinsam mit den jüdischen Speerspitze Mnuchin und Elliott Abrams, tingeln Cohen und Blumenthal durch Venezuela, um Maduro zu unterstützen. Es war fatal, daß Hitler das vielgestaltige jüdische Wesen nicht erkennen konnte. Er war halt ein pauschaler platter Antisemit, wie es auch heute noch welche gibt.

            Und Trump ist auch ein Zionist, schon aus familiären Gründen, weil sein Schwiegersohn angeblich chassidischer Jude ist. Deswegen hat er die Botschaft nach Jerusalem verlegt und bemüht sich jetzt den Iran zu zerstören. Aber Trump vertritt zionistische Politik nicht aus einem Guß, die vom Hintergrund gut überlegt orchestriert wird, weil er jetzt z. B. seine Truppen in Nord-Syrien herausholen will. Die echten Zionisten, wie Maas, Merkel und Lindsey Graham, verfolgen einwandfreie zionistische Ziele. Trump könnte als Elephant im Porzellanladen (Klimamärchen!!!) die ganze zionistische Weltherrschaft zum Kippen bringen, weil er nicht den richtigen Stallgeruch hat und findet. Deswegen ist er bei den Zionisten auch unbeliebt.

            Und die muslimische Masseneinwanderung in Europa könnte durchaus auch zionistische Politik sein. Denn um die Araber zu vertreiben, mußten sie ja irgendwo hin, und da bot sich das unterworfene Europa an. Ich erinnere mich im Studentenheim viele arabische Palästinenser kennengelernt zu haben, die ihre Heimat durch Israel verloren hatten und bei uns eine neue Bleibe finden mußten.

            • „Und Trump ist auch ein Zionist, schon aus familiären Gründen, weil sein Schwiegersohn angeblich chassidischer Jude ist.“

              Seit wann stammen die Vorfahren von den Nachfahren ab? 🙂

              Man muß sich in seine Lage (seinen Auftrag?) versetzen.
              Würde er wirklich wie ein Elephant agieren, hätte er sich dann für Jerusalem „eingesetzt“? Ist es nicht viel mehr taktisches Kalkül?
              Seinen Schwiegersohn kann man sich auch nicht wirklich aussuchen? Ich zuindest nicht; wobei ich mit der Wahl meiner Tochter durchaus zufrieden bin! 🙂

              Ich würde auch nicht so weit gehen wollen, den Verfemten als platten Antisemiten bezeichnen zu wollen. Er hat doch durchaus ausgesprochen, was uns von dieser universellen Seite aus droht, wie sie herrscht.
              Was Mahler und Haverbeck angeht, sie mussten, im Gegensatz zu uns wenigen, aus dem Verkehr gezogen werden. Haltung hat eben ihren Preis, zumal wenn sie unbequem ist und Öffentlichkeit erzeugt.
              Ich weiß, daß meine emailadresse bei der Staatsanwaltschaft bekannt ist. Da gibt es Seiten, die listen einem alles auf …
              Davon abgesehen, sollte es jedem hier klar sein, seit des Betreibers Rechner zur „Inspektion“ war. 🙂

              • 01.03.2019

                Wir haben seit längerem die prinzipielle Dissonanz, daß Du von einem Auftraggeber von Trump ausgehst, was ich nicht glaube, weil ich keinen erkennen kann, ihn also für einen Selfmademann ansehe, der den Zionisten nicht paßt, obwohl er sich bei ihnen anbiedert.

                Ich hatte mich seinerzeit ausführlich mit Trump beschäftigt und 3 Artikel über ihn veröffentlicht, wozu mir Wolfgang verhalf:

                http://krisenfrei.com/das-ende-der-pax-americana-ist-gekommen/

                http://krisenfrei.com/das-ende-der-pax-americana-ist-gekommen-2/

                http://krisenfrei.com/der-amerikanische-wahlkampf/

                Was den Verfemten angeht, so macht er keine Unterschiede innerhalb der Juden, dürfte also auch nicht erkannt haben: die die Weltherrschaft anstrebenden Zionisten, die sich in der EU, UNO, Israel, Globalisierung manifestieren und die große Menge der kleinen Juden als Händler, Handwerker, Ärzte, Gelehrte. Meine Mutter hat ihre Schneiderlehre bei Zechermann-Abraham in Frankfurt gemacht meine Tante bei Gebrüder Seemann einem Wäschegeschäft, alles kleine Juden. Der Prof. Löw im Elisabethenkrankenhaus hat die Hand meines Großvaters gerettet und hat dann später Selbstmord gemacht. Seine Frau schrie ihm dann ins Grab nach: „Jetzt hast Du endllich Deine Ruh‘.“

                Die unheimlich weitgehenden Ziele der Zionisten auf Weltherrschaft hat der Verfemte vermutlich nicht erwartet bzw. für möglich gehalten. Sie waren damals auch nicht so deutlich absehbar: Keine Sondererlaubnis für Israel Atombomben zu bauen usw. Sonst hätte er sie bestimmt angesprochen. Über Palästina äußert er sich nur so eher allgemein:

                http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/HitlerReden_1941_1942.pdf

                „Die Engländer haben sich um ihre Verbündeten nicht mehr gekümmert. Sie haben die Araber um ihr Selbstbestimmungsrecht betrogen. Den Indern, die sie erst im Kriege brauchten, haben sie später auch alle Zusagen wieder kurzerhand weggenommen.“

                http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/HitlerReden_1939_1940.pdf

                „Man hat betrogen damals die Araber; man hat ihnen versichert, daß sie dann ein großes arabisches Reich erhalten würden. Man hat allerdings nebenbei dann auch die Juden betrogen, denen man das gleiche Gebiet, das man den Arabern zusprach, auch gleich vornweg zugesprochen hatte. Man hat auch die eigenen Völker betrogen. In all diesen sogenannten Siegerstaaten haben die eigenen Völker nicht das bekommen, was sie damals erwarteten. Denn es sollte ja nun ein Zeitalter der Gerechtigkeit kommen. Allein auch innerhalb dieser Nationen ist Gerechtigkeit, auch die soziale Gerechtigkeit, ausgeblieben. …“

                „Jedenfalls hat Deutschland in seinem Protektorat Böhmen und Mähren nicht nur die Ruhe und Ordnung sichergestellt, sondern vor allem auch den Grund zu einer neuen wirtschaftlichen Blüte gelegt und zu einer immer enger werdenden Verständigung zwischen beiden Nationen. England wird noch sehr viel zu tun haben, bis es in seinem palästinensischen Protektorat auf ähnliche Ergebnisse wird hinweisen können.“

                • Nun gut,
                  was unsere Dissonanz angeht; ich kann mir hingegen nicht vorstellen, daß Trump allein, aus sich heraus, tut, was er tut!
                  Kommt „so einer“ in die Position, die er jetzt innehat? Es wäre doch ein Leichtes gewesen, es zu verhindern? Es muß ja kein Attentat sein!
                  Ich denke, daß er nicht umsonst Präsident ist! Möglicherweise sind es die gleichen Geheimgesellschaften, die hinter ihm stehen? Wie gesagt, „Pläne können sich auch ändern.“!
                  P.S.: Hast Du „Mainz bleibt Mainz“ verfolgt?

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