Türkei schickt „getürkte“ Flüchtlinge gen Europa

Gehen der Türkei die Flüchtlinge aus?

Türkei schickt "getürkte" Flüchtlinge gen EuropaAnne Karre: Auf den Bolzen muss man erst einmal kommen. Aber die moderneren Formen der Kriegsführung kommen zeitweilig schon ganz gut ohne Waffen aus. Noch charmanter ist es, wenn die zu erobernden Staaten ihre Eroberung und Besetzung auch noch selbst finanzieren. Exakt so, wie das in Deutschland eh Tradition ist. Dann darf man, wenn so ein Plan aufgeht, durchaus von der Kür in Sachen moderner Kriegsführung und Eroberung ausgehen. Was Erdogan da gerade an der griechischen Grenze abliefert, passt exakt in diese Schema. Ein unerhörter Vorgang[RT Deutsch], für den bestimmte unterbelichtete Kreise bei uns sofort wieder den Karlspreis oder etwas vergleichbares auf den Markt werfen würden.

 

Nun, wir wären ja nicht „die Deutschen“, wenn wir bei solchen Sachen nicht sofort die Augen schlößen und das Scheckbuch zückten. Dieser weltmännische Reflex, der über Jahrzehnte mit der Nazi-Keule, gut dosiert, eingebläut wurde, ist der in der Welt bestbekannte und gern gesehenste Umschalter auf „finanziellen Humanismus“. Der wiederum ist ein einmaliges deutschen Markenzeichen. Den gibt es sonst nirgends auf dem Planeten. Spätestens wenn dieses Stadium erreicht ist, oder eingefordert wird, verbietet sich jedwede weitere Differenzierung. Ab dem Punkt darf nicht weiter zwischen Flüchtling, Wirtschaftsflüchtling, Migrant, Fachkraft, Asylant, Abenteurer, Kriminellen usw. unterscheiden werden … dann sind nur noch sämtliche Schleusen zu öffnen.

Flüchtlingswelle, die Zweite …

Offenbar sind wir nach 2015 wieder an diesem Punkt angelangt. Endlich können wir die zweite Welle der vielen Hilfsbedürftigen jungen Männer zwischen 18 und 30 Jahren in Empfang nehmen. Die vielen Frauen, Kinder und Alte in den Herkunftsregionen können sich zumeist die Flucht nach Europa nicht leisten. Da in ihren Herkunftsländern jetzt noch die jungen Arbeitskräfte fehlen, sind wir gut beraten, sogleich abermilliarden Euro dorthin zu überweisen, um diesen Mangel zu kompensieren.

Immerhin zählt auch das zu unseren besonderen moralischen Verantwortlichkeiten, während wir die Flüchtlinge hier, zu ihrer allfälligen Ertüchtigung, zunächst ein wenig in unserm sozialen Netz Trampolinspringen üben lassen. Natürlich schicken diese braven Jungs auch ein wenig von der hier ergatterten Beute nachhause, um in ihren Familien daheim nicht als asozial zu gelten. Vor allem aber, damit es dort nicht so trist für die Opfer aller möglichen Kriege ist, vor denen die jungen Männer ausnahmslos und so dringend fliehen mussten.

Genau in diesem Umfeld leistet Erdogan seine wertvollen Makler-Dienste. Das stellt sicher, dass uns hier in Europa das Humankapital nicht ausgeht. Und wie das bei Maklern nun mal so ist, müssen die auch erklecklich daran verdienen, denn in diesem Bereich kann man einfach nicht umsonst den Dienstleister mimen. Das wäre ja humanitär … und genau das wiederum ist doch das deutsche „Scheckbuchprivileg“.

Erdogan schickt getürkte Flüchtlinge

Vermutlich hat Erdogan mal nachgesehen, was „Made in Germany“ bedeutet. Von diesem Glanz hätte er gerne einiges, aber ein „Made in Turkey“ erinnert viele Leute einfach nur an Geflügelbraten. Also besinnt er sich auf das, was er kann: Flüchtlinge machen. Da kann man als Regionalmacht schon mal auf den Putz hauen. Viele Flüchtlinge sind ein gutes Anzeichen dafür, dass es mit dem osmanischen Großreich unter einem Sultan Erdogan doch noch etwas werden könnte. Nur mit seiner neuen Strategie hat einfach niemand gerechnet.

Jetzt sieht der große Weltenplan, den ja auch Erdogan kennt, eigentlich die Arabisierung und Afrikanisierung Europas und besonders Deutschlands vor. Irgendwie müssen jetzt dringend die Dichter und Denker weg, noch bevor die Menschheit dahinter kommt, warum sie hier auf diesem Planeten weilt. Also exakt das, was Angela Merkel schon seit einigen Jahren erfolgreich in die Tat umsetzt. Klar ist auch, dass man das nur über sogenannten Flüchtlinge und Fachkräfte schaffen kann, wenngleich mehr und mehr zu offiziellen Umsiedlungsprogrammen nach den Vorgaben der UN und der EU übergegangen wird.

Der intelligente Flüchtlingstausch

Erdogan hat aber bemerkt, dass es für ihn besser ist wenn er Flüchtlinge fälscht. Jetzt schickt er eigene Leute, die sauber türkisch sprechen und stellt so sicher, dass das eine „Osmanisirung“ Europas wird. So muss er auch nicht mehr lange um einen Beitritt betteln. In zwei bis drei Generationen wird sich Europa einfach der Türkei unterwerfen, weil dort der Kalif ihres Gottesstaates residieren wird. Über die gefälschten Flüchtlinge kann man in dem nachfolgenden Film etwas mehr erfahren. Abgesehen davon schützt Erdogan Europa so effektiv vor der Arabisierung bzw. Afrikanisierung. Denn wo die Türken sind, können die anderen kaum mehr sein.

Die vermeintlich echten Flüchtlinge kann er solange irgendwo in der Türkei zwischenlagern, bis die ausgestorben sind oder er macht mit ihnen das, was er auch gern mit den Kurden macht. Vielleicht macht er die Nummer aber auch nur mit türkischen Landsleuten, weil ihm de facto die Flüchtlinge längst ausgegangen sind, er das gegenüber der EU allerdings nicht zugeben kann, weil dann sein einziges Erpressungsmittel Richtung EU kaputt wäre.

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1 Kommentar

  1. "Dieser weltmännische Reflex, der über Jahrzehnte mit der Nazi-Keule, gut dosiert, eingebläut wurde, ist der in der Welt bestbekannte und gern gesehenste Umschalter auf „finanziellen Humanismus“. Der wiederum ist ein einmaliges deutschen Markenzeichen."  Es ist eigentlich nicht Humanismus, der zu dem Fehlverhalten unserer Politiker führt, sondern Trägheit und Eitelkeit, weswegen die zukünftigen Probleme nicht näher analysiert werden, um sich vor harten Entscheidungven zu drücken.  Dazu Schopenhauer:  

    "An unserm Zutrauen zu andern haben sehr oft Trägheit, Selbstsucht und Eitelkeit, den größten Anteil: Trägheit, wenn wir, um nicht selbst zu untersuchen, zu wachen, zu tun, lieber einem andern trauen; Selbstsucht, wenn das Bedürfnis von unsern Angelegenheiten zu reden uns verleitet, ihm etwas anzuvertrauen; Eitelkeit, wenn es zu dem gehört, worauf wir uns etwas zugute tun. Nichtsdestoweniger verlangen wir, daß man unser Zutrauen ehre."

    "Nur mit seiner neuen Strategie hat einfach niemand gerechnet."  Nein, wer Merkels große Transformationsrede in Davos hörte:  "Nachtigall ick hör' dir trapsen."

    "Umsiedlungsprogrammen" ist euphemistisch für muslimisch-türkische Kolonisierung wie der Weißen in Nord- und Südamerika.

    "oder er macht mit ihnen das, was er auch gern mit den Kurden macht" bzw. Armeniern machte und auch heute noch leugnet.

    Konstantinopel fiel, weil die christlichen Kirchen wie heute in ihrem Glauben sehr schwach waren, der letzte Kaiser Konstantin aus der Millionenmasse der Einwohner nur ein paar Tausend Verteidiger zusammenbekam, deren Schlachtruf Kyrie eleison (Herr erbarm dich unser) von den Mauern vollkommen verwehte vor dem türkischen Istanbul (Hinein in die Stadt), die Genueser in Pera gleich die weiße Flagge hißten und es eine Menge Verräter  à la Merkel, Steinmeier, Seehofer, Schäuble und Gerald Knaus gab. Weg mit ihnen!

    https://www.imdb.com/video/vi2667881241?playlistId=tt1783232&ref_=tt_ov_vi

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