Venezuela im Chaos – Initiiert von den USA und deren Gier nach Öl

Von Peter Haisenko (anderwelt)

Auf seiner dritten Reise hat Kolumbus 1498 erstmals den Boden des südamerikanischen Kontinents betreten, an der Mündung des Flusses Orinoco. Es war das Gebiet, das später Venezuela heißen sollte. Von dieser Zeit an war dieses rohstoffreiche Land Spielball erst europäischer Interessen, später dann auch nordamerikanischer. Es ging immer um die Ausbeutung von Quellen des Wohlstands für die Länder der Eroberer. Bis heute ist dieses Land niemals zur Ruhe gekommen.

Die gesamte Karibik inklusive der kontinentalen Küstengebiete war über Jahrhunderte Lieferant für Produkte, die Kaufleute reich gemacht haben, weil sie einen permanenten Mangel Europas mildern konnten. Es ging vor allem um Kalorien in Form von Zucker und Alkohol. Die Gier nach Gold konnte dort weniger befriedigt werden. Gold war mehr im Inneren des Kontinents zu finden und hat dort zur Zerstörung der südamerikanischen Hochkulturen geführt. Die industrielle Ausbeutung der Karibik und Venezuelas war gekennzeichnet durch den Import von Sklaven aus Afrika, denn es wurden Arbeitskräfte benötigt. Das führte in der gesamten Region zu einer Durchmischung der indigenen Bevölkerung mit afrikanischen Elementen. Die ursprünglichen Kulturen sind auf immer ausgelöscht.

Die karibischen Inseln unterscheiden sich in ihrer Entwicklung erheblich vom kontinentalen Festland. Während die kleinen Inseln keinen Widerstand gegen die vollständige Kolonialherrschaft leisten konnten, war das auf dem Festland nicht so einfach. Die Tiefe der Länder erlaubte es mit den damaligen Mitteln nicht, totale Kontrolle zu erlangen. Immer wieder gab es Aufstände, die meist ihren Ursprung im Hinterland hatten. Das bedingt bis heute eine allgemeine Instabilität der Regionen südlich der Grenzen der USA. Mit der Monroe-Doktrin des Jahres 1823 haben die USA ihren Anspruch auf Herrschaft über beide amerikanische Kontinente formuliert. Eine Fülle an politischen Umstürzen, orchestriert durch die USA, haben die Länder südlich der US-Grenze bis heute nicht zur Ruhe kommen lassen. Erst ging es um Nahrungsmittel, später um Rohstoffe und in Venezuela eben um Öl. Verdammt viel Öl. Heute die größten Reserven der Welt.

Bis Ende der 1970-er Jahre erlebte Venezuela einen wirtschaftlichen Aufschwung

Ebenso wie in Arabien war auch Venezuela nicht in der Lage, sein Öl in eigener Regie zu fördern. Obwohl es eine der ersten Regionen war, in denen Öl gefördert wurde, entwickelte sich keine eigenständige Ölindustrie. So gesehen war es dort nicht anders als in den arabischen Förderländern, wobei sich die politische Situation jedoch gänzlich anders darstellte. Während das frisch von Ibn Saud eroberte Saudi-Arabien ein absolutistisch-fundamentalistisch-islamischer Staat ist, wie auch die anderen Emirate auf der Halbinsel, litt Venezuela seit Jahrhunderten unter Aufständen und Revolutionen. Saudi-Arabien und die Emirate haben einfach ihre alten Abhängigkeiten vom British Empire erweitert, später auch auf die USA, und dürfen so ihre monarchischen Diktaturen bis heute weiterführen. Jedenfalls so lange, wie sie nicht gegen die amerikanisch-englische Dominanz aufbegehren.

Für Persien, die uralte gewachsene Kultur, lief es anders. 1952 hat der demokratisch gewählte Präsident Mossadeq gegen die britische Ausbeutung aufbegehrt, wurde von der CIA gestürzt, die Perser mit der Diktatur des US-Vasallen Schah Reza Pachlevi “belohnt” und nach dessen unrühmlichem Abgang mit Sanktionen bestraft. Wohl für die ursprüngliche Anmaßung, sich dem Diktat des angelsächsischen Kapitals zu widersetzen. Hier ist die Parallele zu Venezuela. Bis Ende der 1970-er Jahre erlebte Venezuela einen soliden Aufschwung. Dann wurde der Sozialist Carlos Andrés Pérez zum Präsident gewählt und der hat 1976 die Ölindustrie verstaatlicht. Es folgten Jahre des weiteren rasanten Aufschwungs und der politischen Stabilität, weil Pérez eine ähnliche Politik betrieb wie die arabischen Länder.

Pérez verteilte die Einnahmen aus der – jetzt staatlichen – Ölförderung unter die Bevölkerung und legte weitgreifende Bildungsprogramme auf. Die Verstaatlichung der Schlüsselindustrien, Eisen und Öl, war ein voller Erfolg für die Bürger des Landes. So muss es unverständlich erscheinen, dass bereits drei Jahre später, 1979, Pérez abgewählt und durch den Christdemokraten Campins ersetzt worden ist. Unverständlich allerdings nur so lange, wie man die Interventionen der USA außer Acht lässt, denn in einer Hinsicht unterschied sich die Politik Pérez von der der Saudis: In Venezuela gingen die Einnahmen aus dem Ölgeschäft direkt in die Staatskassen und für die US-Konzerne blieb nichts übrig.

Vergleiche mit dem “Arabischen Frühling” und dem “Maidan” drängen sich auf

Es folgten Jahre des chaotischen Wechsels zwischen Sozialisten und Vasallen des US-Kapitals. Nach Aufständen und Plünderungen wurde 1989 wieder Pérez zum Präsident gewählt, der nun wieder versuchte, Ruhe ins Land zu bringen, indem er die Verstaatlichung der Ölindustrie rückgängig machte. Er hoffte so, die USA dazu bewegen, ihre destabilisierenden Aktionen in Venezuela zu beenden. Es hat nicht geholfen und auch die Bevölkerung Venezuelas war keineswegs glücklich mit der Re-Privatisierung und so trat der Sozialist Hugo Chávez auf die Bühne. 1992 scheiterte er mit einem Putschversuch und wurde eingesperrt.

Auch die folgende Amtszeit der sozialistischen Koalition unter Rafael Caldera brachte keine Besserung. Kein Wunder, denn es waren immer noch Sozialisten – demokratisch legitimiert – an der Macht. Das konnten die USA nicht fördern. So kam schließlich Hugo Chávez – diesmal auf demokratischem Weg – an die Macht, nachdem er seine Gefängnisstrafe abgesessen hatte. Er erhielt 1998 eine solide Mehrheit von 56 Prozent der Stimmen.





Bei der Präsidentschaftswahl 2006 gewann er sogar knapp 63 Prozent der abgegebenen Stimmen. Erklärtes wichtiges Vorhaben der neuen Regierung war die Wiederverstaatlichung der in den 80-er und 90-er Jahren im Zuge einer neoliberalen Politik re-privatisierten Betriebe und Ölfelder. Damit hatte er sich die USA endgültig zum Feind gemacht. Diverse Embargos und Sanktionen waren die Folge. Das Land erlebte einen wirtschaftlichen Niedergang und gleichzeitig einen dramatischen Anstieg der Kriminalität. Obwohl es etliche Versuche gab, Chávez aus dem Amt zu treiben, wurde er am 7. Oktober 2012 mit guter Mehrheit wieder auf sechs Jahre zum Präsident gewählt. Fünf Monate später verstarb er jedoch an Krebs. Gerüchte, die CIA hätte ihn vergiftet, wurden als Verschwörungstheorie abgetan. Derartige Behauptungen haben nur Bestand, wenn Russland der Angeklagte ist. So oder so, bei den Vorgängen in Venezuela drängt sich der Vergleich mit den Abläufen des “Arabischen Frühlings” und dem “Maidan” in der Ukraine auf. Besonders jetzt, wo die USA und andere den selbsternannten “Präsident” Guaido als Präsident anerkennen, obwohl das keine demokratische Legitimation hat.

Mit Embargos und Sanktionen haben die USA das Land gezielt destabilisiert

Auf Wunsch von Chávez folgte ihm Nicolás Maduro im Amt und wurde am 14. April 2013 durch eine Wahl knapp im Amt bestätigt. Die gewaltsamen Proteste nahmen nicht ab, bis heute. Nachdem auch Maduro die Verstaatlichung der Ölindustrie nicht zurückgenommen hat, kann mich das nicht verwundern. Doch betrachten wir dazu, warum die Bevölkerung Venezuelas überhaupt bereit ist für Massenproteste.

Nach der Katastrophe des Vietnamkriegs und der weltweiten Proteste dagegen, konnten die USA in den 1970-er Jahren nicht schon wieder einen richtigen Krieg anfangen – weder gegen das Mullahregime in Persien, noch gegen Venezuela. So haben sie einen Wirtschaftskrieg angezettelt, mit den üblichen menschenverachtenden Mitteln, die sie auch gegen Kuba, Iran und den Irak nach dem ersten Golfkrieg anwenden. Lebenswichtige Güter, Medikamente und Technologien werden auf Sanktionslisten gesetzt und andere Staaten werden mit aller Macht daran gehindert, diese zu unterlaufen. So wird die Bevölkerung in einen Mangelzustand versetzt, obwohl das Land genügend Geld hätte. Das ist die Voraussetzung, um Aufstände zu provozieren. Der Beweis hierfür sind in Venezuela die Jahre nach 1976, nach der ersten Verstaatlichung der Ölindustrie, die dem Land wegen der guten Lebensbedingungen Stabilität gebracht hatte. Eben bis die destruktiven Maßnahmen der USA Wirkung gezeigt haben. Hätten die USA hier nicht interveniert, könnte Venezuela in einem ganz anderen Zustand sein. Eben wie die gefälligen Länder am arabischen Golf, bei denen es niemand interessiert, ob sie hässliche Diktaturen sind.

Wo bleibt der Protest der Alt-68-er?

Der Umgang der westlichen Medien mit Venezuela zeigt, dass es immer noch ein westliches Politkartell gibt, jenseits des Hasses auf Donald Trump. Die “Berichterstattung” ist einseitig. Nicht einmal die linken Medien scheren da aus, denn man sollte doch erwarten können, dass sich die Alt-68-er in höchstem Maße darüber aufregen, dass schon wieder ein sozialistisches Land kaputt gemacht wird. So aber wird groß berichtet, dass sich bereits ein venezolanischer General gegen Maduro gestellt hat. Eine Korrespondentin der ÖRR-Medien in Venezuela hat das richtig gestellt, indem sie feststellte, dass es 2.000 Generäle dort gibt und der Abtrünnige bereits pensioniert ist. Nein, gelogen haben sie nicht, sie haben nur nicht die ganze Wahrheit gesagt.

Venezuela hat dieselben Grundprobleme wie die arabischen Staaten. Man hat zu viel Geld, aber keine gewachsenen Strukturen, die mit dem Geld umgehen können. Bereits Ende der 1980-er Jahre haben Freunde, die in Venezuela leben, das so beschrieben: Es kann nicht gut gehen, wenn die Menschen von der Palme direkt in den Mercedes steigen. Ich sage dazu, dass es nur gut gehen kann, wenn zum einen niemand in den internen Angelegenheiten herumpfuscht und wenn ein autoritäres System dafür sorgt, dass das viele Geld nicht sinnlos in Konsum und Korruption versickert. Nicht dass die arabischen Staaten nicht korrupt wären, aber dort ist Korruption Staatsräson und man befindet sich unter der Schutzherrschaft der USA. Das bleibt solange so, wie man nicht aufmuckt. Libyen, Iran und Irak haben das getan und bitter dafür bezahlt.

Jetzt ist mal wieder Venezuela dran und man kann nur hoffen, dass China und Russland ihre Ansage wahr machen, nicht mehr zuzulassen, dass die USA in ihrer imperialen Gier weitere Staaten zerstören. Venezuela wird die Nagelprobe für Donald Trump. Er hat zwar dem Interventionismus eine Absage erteilt, aber bei Venezuela und dessen Öl geht es mehr ums Geschäft. Wenn er hier tatsächlich militärisch eingreift, dürfte er das nach seinem Selbstverständnis nicht als Intervention betrachten, sondern als geschäftliche Investition. Hier bei uns muss unverständlich bleiben, warum Venezuela und seine sozialistische Regierung keine “uneingeschränkte Solidarität” erfahren – von Linken und Alt-68-ern. Da muss es doch wie eine völlige Umkehrung des politischen Kompasses wirken, wenn ausgerechnet die als rechtspopulistisch verunglimpfte Regierung Italiens die Sozialisten in Venezuela vor fremden Übergriffen schützen will.

Nachtrag:

Ich erinnere hier an Billy Six, einen aufrechten Journalist, der seit Monaten in Venezuela im Gefängnis sitzt. Die Merkelregierung hat keinerlei Anstrengungen unternommen, Billy Six zur Seite zu stehen. Vielleicht liegt das daran, dass Billy Six kritisch aufgeklärt hat über den Abschuss der MH 17 durch einen ukrainischen Kampfflieger. Vergleicht man das mit dem Zirkus um den deutschen-hassenden Schmierfink Deniz Yücel, zu dessen Gunsten beinahe diplomatische Konfrontationen eingeleitet wurden, muss man sich schon fragen, ob man Deutsch-Türke und anti-deutsch sein muss, um Unterstützung von der Merkelregierung zu erhalten. Lesen Sie dazu: https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-2017/deniz-yuecel-widerlicher-schmierfink-ohne-moral-und-anstand/

Vielen Dank, Herr Haisenko, für die ausgewogene und treffende Analyse zu Venezuela!

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Venezuela im Chaos – Initiiert von den USA und deren Gier nach Öl
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23 Kommentare

  1. Das nächste Land, das die USA bedrohen, wird wohl Bolivien sein.

    https://amerika21.de/2019/02/221580/us-senatoren-wiederwahl-morales

     

    Wer stoppt endlich dieses imperiale, gierige, Massen mordende US-amerikanische Pack. Dieses menschenverachtende Gesindel ist einfach nicht mehr zu ertragen.

    Die USA sind eine Bedrohung für die ganze Welt!!!

    Mögen diese kranken psychopathischen sogenannten Eliten der US-Amerikaner endlich verurteilt und für immer aus dem Verkehr gezogen werden. Dann ist die Welt ein großes Stück besser!

     

     

    • Bolivien ist bestimmt als nächstes dran.  Vielleicht haben die Indigenen was gelernt und wollen nicht so wie ihre Konquistadoren.  Ecuador, Argentinien, Brasilien wurden ja schon gewandelt, Venezuela wird demnächst gewalttätig für die Demokratie missioniert. 

      Der arme Assange sitzt jetzt in der Patsche.  Nachdem ihn zwei Frauen aus Schweden in die Bredouille brachten und ihm Correa Asyl gewährte, will ihn jetzt der Lenin am liebsten wieder los werden, zur Not an die USA.

      Es ist sehr gefährlich seinen Mitmenschen zu helfen, wenn man dies gegen die Mächtigen unternimmt und Pech hat.  Die arme Jeanne d'Arc wurde dafür verbrannt, Jesus gekreuzigt. 

      Und werden wir dafür auch einmal bestraft, daß wir nicht so sind wie die meisten???

      • Guten Morgen Angsthase! Ja, das mag sein. Sobald ein MM-Link im Kommentar-Feld eingefügt ist, und man auf "senden" klickt, ist der komplette Text weg. Geht nicht mehr.

        • Ja, danke. Hatte es erst später gelesen. Schlimm ist das. Auch wie viele YT-Kanäle weg sind! Die ganzen Verknüpfungen zu speichern war sinnlos. Muß man wenn dann gleich runterladen (zum Teil auch gemacht). Unfassbar.

          Land of the free Meinungsäußerung.
          Das mit der SPD-Zensur ist ja wohl wieder der Oberhammer, oder?
          Mannomannomann…

          • …und das mit den JUSO-Kaffeebechern erst! Kann man das noch glauben?

            Es MUß ein Virus sein!!

            Lese gerade einen schönen, aber recht langen Artikel, wie die Germanen den Tierschutz hervorbrachten. Tiere sind wahrlich besser als so manche Menschen. Hab dieses Jahr ein Vogelhaus gebaut. Kommt sehr gut an bei „der Kundschaft". Schön zu sehen, wie die da alle rumhopsen…das entspannt. Eichhörnchen kommen vorbei, Mäuse, Marder und Katzen hab ich auch gesehen.
            Richtiger Treffpunkt geworden. 🙂

            • Das mit den Kaffeebechern habe ich auch gesehen. Völlig krank! Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.

              Vogelhäuschen, Katzen, Marder? Da wird Deine gefiederte "Kundschaft" aber nicht mehr lange rumhopsen.yes

          • Zulu, das Netz vergißt nichts, da können sie löschen so viel wie sie wollen. Das haben die Leute vorher schon massenhaft runtergeladen und gespeichert. Und Mund zu Mund-Propaganda kann man nicht löschen. Ich sagte ja, sie demontieren sich mit der Zeit selbst. Ich persönlich speichere gar nichts und lade auch nichts runter. Ich lese nur und speichere es in meinem Kopf. Und der gehört noch mir. Ich würde mich nicht wundern, wenn die Leute wieder anfangen ihre Schreibmaschine rauszuholen. Jedenfalls ist das alles, was die machen, völlig kontraproduktiv. Sie sägen sich den eigenen Ast immer mehr ab und merken es nicht einmal.

            • Das stimmt, Angsthase. Der Meinung bin ich auch. Wie sehr und wie schnell sich das Ganze die letzen Jahre nur noch ins Absurde bis Lächerliche verkehrt hat, mit nem besoffenen Juncker als Gallionsfigur vorne dran zeigt doch den Zustand dieses blauen Schiffes. Die bohren Löcher rein um das Bilgen-Wasser rauszulassen. Und die Musi spielt dabei weiter. Kann nur schiefgehen. Vor allem wenn Britannien nun tatsächlich aussteigt ist Deutschland & die EU-Idee geliefert. Wen sollen wir denn noch alles durchfüttern??

              Jaja…hast Du recht: Manche merken anscheinend gar nix mehr. Das meinte ich auch mit Virus…und Du sicher mit "Show".

              PS: Nei, die Birdies sind flink, da passiert nix. Nur Mundraub. Fülle das auch nur einmal die Woche auf. Die sollen selber jagen! Aber jetzt als es so frostig war…Insekten finden sie ja auch keine mehr. Darum baue ich dieses Jahr…EIN INSEKTENHOTEL! Hab ich schonmal gemacht. Haben sich dann Wespen drin eingenistet. Super. Das war aber Scheiße auf´m Balkon.
              Neuer Versuch:)

        • Moin Angsthäschen,

          gibt es eine Liste im Netz mit den indizierten Seiten? Von Deinen genannten habe ich noch zwei mehr auf dem Schirm, die ich schriftlich vom Jugendschutz erhalten habe.

          Tja, diese Löschaktion in der letzten Woche war sehr zeitaufwendig und zudem auch noch extrem nervig. Weitere Kommentare zu dieser Thematik erspare ich mir, wohlweislich, denn jeder hier kennt meine Meinung dazu.

          Danke übrigens für Deinen letzten Satz!

          • Das ist aber merkwürdig, dass die Blogbetreiber unterschiedliche Auflistungen bekommen. Naja, ich habe mir alle Bekannten notiert, damit nichts schief läuft.

            • Jürgen,

              es geht darum den Blogbetreiber zu schützen, indem man diese Seiten nicht mehr verlinkt. Die Foristen kennen die Listen eigentlich gar nicht und merken erst, wenn ihre Kommentare oder Links nicht mehr freigeschaltet werden, dass was nicht stimmt.

              Da es ja um "Jugendschutz" geht frage ich mich, ob es juristisch dann doch möglich wäre, wenn man zu jedem Link den Zusatz: " Nicht für Jugendliche unter 18 Jahren erlaubt/geeignet" dranhängen würde? Ich bin kein Jurist, aber vielleicht kann das ja jemand klären, der sich damit auskemnt?

            • Angsthase, würde mal sagen, dann bräuchte das ganze Portal einen Passwort- und Zugangscode. Nur hinschreiben "Ab 18" langt nicht, zudem es ja staatsfeindlich bleibt was wir hier schreiben, ob nun volljährig oder nicht. Halte das für abwegig in dieser Situation.

              Der einzige Ausweg sind ausländische Server und verschlüsselte User. Dein prall gefülltes Briefkasten-Konto auf den Cayman-Inseln kann man mit Bundesjustiz schließlich auch nicht verfolgen. 😉

            • Zulu,

              ist das wirklich staatsfeindlich, was wir hier schreiben? Das sehe ich nicht so. Es ist vielleicht kritisch dem Gebahren des Staates gegenüber, was in einer Demokratie immer möglich sein sollte. Staatsfeindlich wäre, wenn man Dinge macht oder schreibt, die dem Staat und dem Volk schaden würde. Wir machen uns ja nur Gedanken darüber, warum es so läuft, wie es läuft und wie es besser sein könnte zum Wohle des Landes und der Bevölkerung. Und das ist mit Sicherheit nicht staatsfeindlich. Staatsfeindlich ist das, was man mit uns macht, indem man eine friedliche Gesellschaft zersetzt.

            • Jürgen II,

              wenn Du ein bisschen Hirn hättest, würdest Du aufhören, diesen Hitlerkram zu verlinken. Oder willst Du absichtlich Dieters Blog gefährden? Geschichte hin oder her, mir geht das allmählich gehörig auf den Sack, den ich nicht habe.

            • Entschuldigt bitte diesen Test!  Nachdem gestern meine Kommentare immer abgewiesen wurden mit der Bemerkung:

              "FEHLER: Bitte gib einen Kommentar ein.
               « Zurück"

              und Dieter auf meine Mail nicht geantwortet hatte, hielt ich es doch einmal für angebracht einen Test zu machen.

              Schönes bald beginnendes Wochenende!

              Jürgen II

            • @Jürgen II, jupp! Der Link funzt, danke! Gleich mal reinlesen…Angsthase: Mußt es ja nicht lesen.
              Bist Du überhaupt schon 18? Es ist doch nur die Wahrheit!

              @Angsthase: Das war auch eher überspitzt-ironisch gemeint. Als ob wir hier irgendwas staatsfeindliches propagieren würden! Blödsinn. Den Status Quo wiedergeben vielleicht schon eher. Aber wenn das auch schon verboten sein soll, dann können die…awww…
              Zulu muß wieder seine Worte zügeln.

              Mein Chef fragte mich mal, ob ich ein Problem mit Autorität hätte. OH JA! Wenn nichts dahintersteckt? Kann nichts dagegen tun.
              Bitte um Behandlung & Übernahme der Kosten. Danke.

            • "Oder willst Du absichtlich Dieters Blog gefährden?"

              Wenn schon dann gefährde ich mich selbst, weil es sich ja auf meinem Blog befindet, und ich Urheber bin!  Vor einiger Zeit habe ich hier dargelegt, daß eine dringende Revision des Geschichtsbilds erorderlich ist, und diese Revision nach 70 Jahren Aufschub durch das Copyright-Verbot auch legal ist, weil es dem Urheberrecht nicht widerspricht.

              Die Diskussion auf meinem Blog selbst kann ich jedoch leider nicht führen, weil ich nicht immer Zeit habe, um mich um die Kommentare zu kümmern, die nach meiner Erfahrung häufig von Agents Provocateurs stammen.

              "Als Agent Provocateur (frz. für ‚provozierender Agent', Lockspitzel) bezeichnet man eine Person, die üblicherweise im Auftrag des Staates einen oder mehrere Dritte zu einer gesetzeswidrigen Handlung provozieren soll."

            • Jürgen II,

              nein Du gefährdest eben nicht nur Dich selbst. Denn wer solche Links auf seinem Blog duldet, ist bei Strafe auch gefährdet. Was Du auf Deinem eigenen Blog schreibst, ist Deine Sache. Ähnliche Dinge stehen nämlich auch auf den Blogs, die bis jetzt auf dem Index gelandet sind. Denke mal drüber nach.

            • Jürgen II, es ist ja nicht gegen Dich persönlich. Aber anscheinend ist das heute so, wer versucht die Wahrheit zu verbreiten, braucht eben ein schnelles Pferd. Leider. Sonst würden sie ja nicht zensieren auf Teufel komm raus und Blogbetreiber "bedrohen". Sie haben Angst davor, dass die Masse wach wird und die Wahrheit erfährt. Das Internet ist für sie ein Graus, weil es ihnen die Möglichkeit nimmt, die Menschen weiter nur über die MSM zu manipulieren. Deswegen schlagen sie jetzt auf diese Weise um sich. Früher oder später wird sowieso alles rauskommen, weil die ganze Welt vernetzt ist. Dann macht nämlich landesinterne Zensur auch keinen Sinn mehr.

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