Rundfunkbeitrag soll auf 18,36 Euro steigen – Journalistenverband DJV fordert noch stärkere Anhebung

Der Rundfunkbeitrag soll laut einem vorläufigen Entwurf auf 18,36 Euro pro Monat steigen. Eine abschließende Empfehlung der zuständigen Kommission wird Anfang 2020 erwartet. Der Deutsche Journalisten Verband (DJV) kritisiert die Anhebung als viel zu niedrig.

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) wird eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags um 86 Cent ab 2021 vorschlagen. Damit würde der künftige monatliche Beitrag 18,36 Euro betragen. Dies berichtet die Deutsche Presse-Agentur und verweist jedoch darauf, dass sich dabei immer noch um einen vorläufigen Entwurf handelt. Die abschließende KEF-Empfehlung wird Anfang 2020 erwartet. Jeder Haushalt in Deutschland muss derzeit monatlich 17,50 Euro zahlen.

Kritik vom DJV: Anhebung zu niedrig

Der Deutsche Journalisten Verband (DJV) kritisiert die Anhebung als viel zu niedrig. Die Steigerung müsse deutlich über der von der KEF offenbar geplanten Erhöhung um 86 Cent pro Monat liegen, fordert DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall.

86 Cent sind nur für den Verbraucher mehr, nicht jedoch für die Sender. Die angebliche Steigerung ist nichts anderes als die Festschreibung des Status quo, was unter dem Strich wegen der Kostensteigerungen ein Minus ist“, so Überall.

Die Redaktionen wie die Sender insgesamt arbeiteten bereits am Limit, zum Beispiel über prekäre Beschäftigungsverhältnisse, heißt es weiter in der Mitteilung. „Ein Einfrieren des Finanzaufkommens auf weitere Jahre würde sich negativ auf die Programme auswirken“, ergänzt Überall.

Rund acht Milliarden Euro im Jahr 2018 aus dem Rundfunkbeitrag

Im Frühjahr dieses Jahres mussten die öffentlich-rechtlichen Sender der Kommission, die aus unabhängigen Experten besteht, mitteilen, wie viel Geld sie für die Zeit zwischen 2021 und 2024 benötigen. Die KEF prüft dann, ob der Bedarf im Einklang mit Grundsätzen von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit ermittelt worden ist. Danach macht sie einen Vorschlag für die Beitragshöhe. Die anschließende Entscheidung liegt dann bei den Bundesländern, die den Beschluss im Landtag ratifizieren müssen.

Über die Höhe des Rundfunkbeitrags wurde bisher alle vier Jahre neu entschieden. Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind die bisherigen 17,50 Euro die Haupteinnahmequelle. Aus dem Bericht des Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio für das Jahr 2018 geht hervor, dass die Erträge aus dem Rundfunkbeitrag in dem Jahr bei rund acht Milliarden Euro lagen.

Quelle: rtdeutsch





Natürlich brauchen die Raubritter noch mehr Geld für die vielen überflüssigen Sender, um die Massen zu verblöden. Über die fetten Gehälter und Pensionen der Intendanten und Programmchefs wurde hier bereits ausgiebig berichtet und diskutiert. Außerdem muss ja jemand für die verschenkten2,7 Millionen Euro für nichts und wieder nichtsaufkommen. Wer kann das wohl sein? Die Verantwortlichen sicherlich nicht. Die unnötigen Verblödungs-Talkshows und Kochsoaps sind auch nicht für einen Appel und’n Ei zu haben.

Mit dieser Abzocke muss endlich Schluss sein und daher mitmachen beim Rundfunk-Volksentscheid oder afd wählen, die diesen Betrug ganz abschaffen wollen. Die fairste Lösung wäre allerdings die „pay-per-view“ Variante, aber das lehnen die verlogenen Altparteien und deren Vertreter im Staatsrundfunk kategorisch ab. Wen wundert’s?

Menschen, die im Ausland und im Grenzbereich Deutschlands wohnen, können diesen Schrott zwar empfangen, brauchen aber keine GEZ-Zwangsgebühren zahlen. Beim deutschen Michel wird halt abkassiert, wo es nur geht.

Die rechtlichen Grundlagen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks(ARD, ZDF, Deutschlandradio) im Grundgesetz, dem Rundfunkstaatsvertrag der Länder und gemäß höchstrichterlicher Rechtsprechung… Grundgesetz? So, so. Und wer hat Deutschland dieses Grundgesetz auferlegt? Willy Brandt hat es klar zu verstehen gegeben.

Wandere aus, solange es noch geht!

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Rundfunkbeitrag soll auf 18,36 Euro steigen – Journalistenverband DJV fordert noch stärkere Anhebung
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4 Kommentare

  1. Die Sauerei ist, dass für diese exorbitante Summe fast nur noch Wiederholungen ausgestrahlt werden.

    Ich muss mich jetzt als Krimifan outen. Da stelle ich nämlich fest, dass es kaum einmal einen neuen Krimi gibt. Allüberall nur Wiederholungen, Wiederholung der Wiederholung, Wiederholung der Wiederholung der Wiederholung usw.

    Ganz heftig treibt es der GEZ-Sender Arte. So gab es dort jetzt häufig uralte Schwarz-Weiß-Filme. Ich dachte noch, jetzt fehlt nur noch, dass sie die Stummfilme aus der Kiste holen. Heute ist es so weit. Es gibt um 21.40 Uhr einen Stummfilm mit Charlie Chaplin (The Kid) auf Arte.

    Und dafür dass die diesen alten Dreck aus den Kisten holen und senden, wollen die auch noch die Gebühren erhöhen.

    Wenn der DJV sich da jetzt sogar noch einschaltet, dann kann man wohl davon ausgehen dass die Propagandaschleudern der MSM auch etwas von dem Kuchen wollen, wenn nicht gar schon unter der Hand bekommen.  

    • Ohne Krimi geht die Mimi abends nie ins Bett 🙂

      Ich hatte in den letzten 26 Jahren nur ein Jahr einen Fernseher und den auch nur, weil ich nach 20 Jahren ohne Gehirndreck wissen wollte, wie sich "Normal" anfühlt und weil ich meiner Wohnung einen "Normalen" Anstrick verpassen wollte, um es Besuchern etwas einfacher zu machen…

      Das Einzige, was ich mir noch ab und zu auf Youtube aus dem ÖR anschaue, sind Dokumentationen über altes Handwerk oder Dokumentationen über Schiffe, Gutshäuser und ähnliches. Wenn sie so einen Kanal machen würde und als PayTV laufen ließen, würden sich sicher Leute finden, die das abonieren würden.

      Und ich weiss nicht mal, welche Serien da heute oder vor 10 Jahren im TV gelaufen sind.

      Als ich mal in Therapie war und die Leute Sonntags abends den Tatort schauen mussten, habe ich immer nur läut gezählt, wie lange die jeweilige Kameraeinstellung war und darauf hingewiesen, wenn aufgrund der 2-3 Sekunden Cuts offensichtlich höchste Spannung angesagt war…

  2. Die Sklaven werden es schon zahlen. Oder man wird sie dazu zwingen. Solange die atmen, wird sich die ständig steigende Ausbeutung der Herde nicht ändern.

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