Gelbwesten in Deutschland? – Ausgegrenztes Bürgertum

Von Peter Helmes (conservo)

Das Kochen der Volksseele

Jeder politisch halbwegs Orientierte weiß, daß die Volksseele in Frankreich lodernder kocht als in Deutschland. Frankreich, um es anders zu auszudrücken, hat eine radikalere Protestkultur als wir. „Das Volk“ dort steht in der Tradition der Französischen Revolution, das deutsche Volk eher in der Kultur von Befehl und Gehorsam – will heißen: Die Deutschen sind obrigkeitsfurchtsamer als unsere Nachbarn.

Dies hat sich im gerade ablaufenden Jahr wieder einmal bewiesen: Die „Gelbwesten“ haben die französischen Oberen das Fürchten gelehrt. Der „große Umsturz“ blieb zwar aus, aber die Straßenkämpfe hinterließen schmerzende Wunden. Und: Es war mehr als ein Schock; denn es offenbarte (wieder einmal) die Kluft zwischen Volk und Herrschenden.

Die Bewegung hat zwar letztlich ihr Ziel verfehlt, sich als politische Kraft zu formieren, aber die Gelbwesten haben Präsident Macron zu einem Kurswechsel und damit zu einem neuen Dialog mit den Bürgern gezwungen. So diffus ihre Forderungen auch waren:

Die Proteste der Gelbwesten gegen die Reformpolitik von Emmanuel Macron haben Frankreich verändert. Sie haben dem Land gezeigt, wie groß die Entfremdung zwischen Präsident und Bevölkerung inzwischen ist und wie viele sich von der Regierung in Paris und von Europa allein gelassen fühlen.

Die Gelbwesten haben der abgehängten Provinz eine Stimme gegeben und eine verborgene Seite Frankreichs sichtbar gemacht, nämlich die der verarmten Mittelschicht insbesondere im ländlichen Raum – ein verarmendes Bürgertum.

Übrigens in Frankreich das gleiche Bild wie in Deutschland: Das „Bild vom Volk“ ist bei den Regierenden offenbar geprägt von den Städten, und man glaubt, „das Land“, die Landbevölkerung, nicht berücksichtigen zu müssen. Die Großstädte scheinen den Fortschritt gepachtet zu haben.

In Frankreich wäre dies in den letzten Monaten beinahe ins Auge gegangen. In Deutschland steht uns das noch bevor. Denn ein Jahr nach dem Beginn der Unruhen in Frankreich sind die sozialen, geographischen und politischen Risse längst nicht gekittet. Im Gegenteil, sie haben ansteckend gewirkt. Es gibt sie nicht nur in Frankreich, sondern in vielen westlichen Demokratien. Und das ist nicht nur auf die zunehmende Entfremdung bzw. die wachsende Islamisierung zurückzuführen.

Es ist ein Problem von großer ökonomischer, sozialer und ideologischer Tragweite, das allerdings an den „sozialen Brennpunkten (sic!) durch die Überfremdung verstärkt wird. Insoweit ist das Phänomen der Gelbwesten eine Warnung für ganz Europa.

So lebt die Regierung auch ein Jahr nach dem Beginn der Gelbwesten-Bewegung in ständiger Furcht vor einem erneuten Aufflammen der sozialen Proteste. Vor allem aber befürchtet sie eine „Koalition der Unzufriedenen“ – eine sich perpetuierende Massenbewegung, die irgendwann Einzug in die Politik halten könnte.

Denn die Gelbwesten-Bewegung hat eines besonders deutlich gezeigt: Sie hat das Stadt-Landgefälle schonungslos offengelegt z.B. bei den fehlenden öffentlichen Dienstleistungen in großen Teilen des Landes und die Konzentration der meisten politischen Gestaltungsinstrumente auf einige wenige Großräume – besonders Paris.

Aufkeimende Unzufriedenheit in Deutschland

Was in Frankreich brutal aufbrach, keimt in Deutschland erst noch langsam, ist aber nicht mehr zu überhören. Unzufriedenheit mit den Internetverbindungen – 5000 Gemeinden sind z. B. noch ohne schnelles Internet und/oder haben mangelnde Verkehrsverbindungen, ganze Landstriche bestehen ohne ausreichende Einzelhandelsstrukturen usw.

Ganz deutlich wird die Vernachlässigung des ländlichen Raumes hierzulande bei der Umweltpolitik. Mit einer an Ignoranz nicht zu überbietenden Chuzpe werden Windspargel in eine bisher „blühende Landschaft“ gesetzt, werden neue Kfz-Standards gefordert und eingeführt (Stichwort z. B. „Diesel“), die weitab von den finanziellen Möglichkeiten auf dem Land sind. „Mobil sein“ wird gefordert, aber bitte nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Keinen Politiker scheint es zu scheren, daß Verbindungen von Kleinstadt zu Kleinstadt oder gar von Dorf zu Dorf und/oder Stadt, wenn überhaupt, dann nur mit großen Zeitlücken bestehen.

Kleines Beispiel: Ich wohne in einem absolut ländlich strukturierten Raum (Westerwald). Viele Dörfer in der näheren Umgebung verzeichnen zw. 300 und 800 Einwohner. Hier gibt es Orte, die entweder gar nicht oder nur zweimal am Tag von einem Bus angefahren werden, und wo Zugverbindungen gar nicht erst existieren. Viele kleine Kommunen helfen sich (bzw. den Bürgern) mit „Sammeltaxis“. Und wenn die Vernachlässigung des ÖPNV auf dem Land so weitergeht, werden wir irgendwann in südamerikanischen oder asiatischen Lösungen landen: Colectivos, Conchos oder „Sammeltaxis auf Zuruf“. In der nächsten Großstadt fahren derweil komfortable, geheizte Busse im Zehn-Minutentakt, deren Service aber am Stadtrand endet.

Die Grünen schüren das unsoziale Feuer

Beim (bemühten) Umweltschutz zeigt sich die ganze Abgehobenheit der Grünen. Sie schüren das unsoziale Feuer! Es ist leicht, Forderungen gegen die Umweltverschmutzung zu erheben, aber bei der Frage nach der Bezahlung neuer Belastungen sind die „Gutsituierten“ fein raus.

Eine CO2-Steuer trifft vor allem die kleinen Leute besonders hart, nämlich die, die keine neuen Autos kaufen können, oder es trifft Menschen, die in schlecht isolierten Wohnungen leben. Da sagt jetzt der Sachverständigenrat zwar, das müsse sozial abgefedert werden, aber Sylvia Kotting-Uhl, die Energieexpertin der Grünen und Vorsitzende des Umweltausschusses im Bundestag, erklärte im Deutschlandfunk völlig ungeniert, wir bräuchten uns da keine Illusionen zu machen:

O-Ton Kotting-Uhl: „Veränderungen tun erst mal weh. Das muß man ausgleichen, das muß man abfedern, aber zu versuchen, es sozusagen ohne Einschnitte fertigzubringen, die CO2-Ziele zu erreichen, das ist eine Fehlannahme (…)

…Als Wirtschaftsmacht sollte Deutschland dabei Vorbild für andere sein (…)

…Wenn man die CO2-Bepreisung erhöht oder CO2-Preise einführt, heißt das in der Tat, Benzin und Dieselpreise, Heizöl und Heizkosten erhöhen sich, und das führt in der Tat dazu, daß auch einkommensschwache Haushalte hier Belastungen haben…“ (DLF 12.7.19)

Klar, wem die Träume und Wünsche, ja die konkreten Vorhaben der Grünen wehtun: nämlich den Leuten, die jeden Cent dreimal umdrehen müssen. Aber den (typischen) besserverdienenden Grünen juckt das nicht.





Verbohrte, ignorante Grüne

Nur mal kurz zur Erinnerung, worüber es hier in diesem Artikel vor allem geht: zum Beispiel um die Benachteiligung des Landes gegenüber der Stadt – oder genauer: „Grüner“ Stadtblick versus „kleiner Mann auf dem Lande“.

Da hören sich die Äußerungen der Grünen wie eine direkte Verhöhnung der Bürger an. Auf die Frage des DLF:

„Selbst wenn in Deutschland von jetzt auf gleich quasi gar kein CO2 mehr emittiert werde, was natürlich nur rein theoretisch das Gedankenspiel ist, das würde doch nichts daran ändern, daß die Welt, daß global wir weiter natürlich auf diesen Kipppunkt, von dem die Forscher ja sprechen, zulaufen. Daß der schon in näherer Zukunft erreicht sein könnte, daran würde sich doch global überhaupt nichts ändern“ (DLF-Redakteur), antwortet Kotting-Uhl (Grünen-MdB):

„Das kann so sein. Es kann aber auch anders sein. Wenn ich an die Dinge jetzt noch mal erinnern darf, die ich gerade aufgeführt habe, zum Beispiel auch Freihandelsabkommen danach auszurichten, das Vorbild zu nutzen, als starke Wirtschaftskraft zu zeigen, daß es den Menschen nicht schlechter geht, daß sich Dinge verändern, daß sich Mobilität zum Beispiel verändern wird, daß sich unsere Art der Landwirtschaft verändern muß, aber daß es den Menschen deshalb nicht schlechter geht, und wenn Wirtschaft sich umstellt, es auch der Wirtschaft nicht schlechter geht. Das zu zeigen als wirtschaftsstarke Kraft in der Welt, das kann eher dazu beitragen, als wenn wir jetzt wieder jahrelang verhandeln und dann irgendwann (2030 wird nicht reichen) einen ausgeweiteten Emissionshandel haben, der dann wahrscheinlich auch erst wieder zögerlich greift. Dann wird nicht nur Deutschland seine Ziele verfehlen, wie wir das ja 2020 definitiv tun und eventuell auch 2030, wenn wir jetzt nicht vorangehen, sondern dann werden auch andere Länder die Ziele nicht erreichen.“

Ein unerträgliches Gestammel von oben herab!

Frankreich schien zu lernen

Die Frau kann (noch) froh sein, deutsche Abgeordnete zu sein. In Frankreich ist der Ton schärfer. Der Präsident hat unter dem Eindruck brennender Autoreifen an den Verkehrskreiseln, zertrümmerter Fensterscheiben und geplünderter Geschäfte Zugeständnisse gemacht. Die Steuererhöhung auf Diesel und Benzin wurde zurückgenommen, für Geringverdiener gab es mehr staatliche Zuschüsse, und es sind Diskussionen im Gange, wie die Steuerlast für Durchschnittsverdiener gesenkt werden kann.

Der unnahbar wirkende Präsident sah sich gar gezwungen, eine Charmeoffensive zu starten. Er tingelte durchs Land. „Grand Debat“ nannte sich die Zuhörtour, die die Gemüter beruhigen sollte. Das ist gelungen, die Proteste sind abgeebbt. Aber es ist und bleibt eine trügerische Ruhe, denn die Probleme sind ja nicht vom Tisch.

Da Macron immer noch überzeugt zu sein scheint, das Richtige zu tun, bastelt er weiter an grundlegenden Änderungen der Renten- und Arbeitslosenversicherung. Dagegen haben die Gewerkschaften bereits landesweite Streiks angekündigt. Allerdings haben es die Gelbwesten bislang abgelehnt, sich von anderen Interessengruppen, sei es Gewerkschaften oder Parteien, vereinnahmen zu lassen, weil sie sich eben nicht als Teil des Systems verstehen.

Viele „Gilets Jaunes“ hatten gehofft, daß es in Frankreich – ausgelöst durch ihren Protest – zu einer Reflexion über das politische System kommen würde. Eine Debatte, die letztendlich zu mehr Beteiligung und zu mehr direkter Demokratie hätte führen sollen.

Noch ist es nicht so weit. Für die Gelbwesten, die nach mehr sozialer Gerechtigkeit rufen, wird aber immer klarer: Sie müssen ihre Forderungen irgendwie in politische Bahnen lenken. Sie müssen sich des politischen Systems bedienen, wenn Sie Erfolg haben möchten.

Was das heißt, dürfte auch uns zu denken geben.

Schluß mit der Abgehobenheit, der Entscheidungen in Hinterzimmern, der Ausgrenzung von Andersdenkenden – und vor allem des blinden Vorrangs der Ökologie vor der Ökonomie! Und da kommen wir der deutschen Wirklichkeit ein bißchen näher; denn auch hier ist der Unmut greifbar. Noch ist er eher gedämpft – der (kaum gepflegten) deutschen Protestkultur entsprechend. Aber das kann sich auch mal ändern. Die Stimmung nach einer Alternative, nach einem Wechsel des Systems ist greifbar geworden. Und das gilt nicht nur dem Überdruß an Merkel.

Zugegeben, wir haben keinen Macron, auf den man den Ärger lenken könnte. Und zugegeben, DER Deutsche ist kein Revolutionär. Er würde gewiß aus Verzweiflung eine Revolution behördlich anmelden und eine Eintrittskarte dazu erwerben. Aber physisch protestieren? Auf der Straße? Noch nicht!

Irgendwann jedoch wird es wieder heißen: Wir sind das Volk! Wenn wir uns dessen nur endlich mal bewußt würden! (Allons, enfants de la patrie…!)

 

Wandere aus, solange es noch geht!

(Visited 232 times, 1 visits today)
Gelbwesten in Deutschland? – Ausgegrenztes Bürgertum
5 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (99% Ergebnis)

10 Kommentare

      • malocher,

        das wird sich bald ändern, wenn spätestens in wenigen Jahren die meisten Fußballvereine, die sich kreditfinanzieren und ihre Spieler nicht mehr bezahlen können, pleite gehen. Alles nur eine Frage der Zeit.

        Der Crash ist nicht mehr aufzuhalten. Die Vollidioten in der ReGIERung …, ach lassen wir das. Es hat eh keinen Sinn, ständig auf die Fehlallokationen der Vollpfosten hinzuweisen.

        Der Zug ist abgefahren. Rette sich, wer kann.

  1. Man betrachte sich einmal die Vita dieser Kotting-Uhl.

    Eine gelernte Staatsnettoprofiteurin ohne jede valide Ausbildung, der durch die Gesellschaft endlich Gelegenheit gegeben werden sollte, sich eine Arbeit zu suchen – aber eine richtige.

    Über den Transmissionsriemen der "Parteien" hat sich, aufbauend auf den Gruppenherrschaftstrukturen des verhängnisvollen Systems "Demokratie" und geschoben durch die Interessen von Drittmächten und informellen, internationalen Finanzoligarchen, die die Schwächung Deutschlands um jeden Preis als erste Priorität sehen, eine Bande von Taugenichtsen, Zivilversagern und psychisch Kranken auf die Kommandohöhen des "Staates" hinaufgehangelt – von wo aus diese Figuren, noch zusätzlich ebenso verwirrt wie besessen durch die von Ihnen aus Gründen einfältiger Beschränktheit auch nur oberflächlich rezepierten Wahnideen kommunistischer Ideologen, durch  das Gewaltmonopol des "Staates" zu einer bösartigen und haßgetriebenen Kampagne zu Zerstörung der Bürgerlichen Gesellschaft ansetzen.

    Auf die bürgerliche Gesellschaft, der diese Subjekte doch sonst bei jeder sich bietenden Gelegenheit, zumal durch das ostentativ-peinliche Zurschaustellen "gehobener Lebensgewohnheiten" und Sich-Behängen mit Statussymbolen und Konsumpopanz [vgl. die "Dienstwagen" dieser "GRÜNEN"-Nomenklatura aus der Reststofftonne oder der "Siegelring" des Gewohnheitsasozialen J.Fischer mit selbst erfundenen "Familienwappen", also sozusagen Göring oder Idi Amin light]  nachäffen – dieses Verhalten ist als rundheraus schizophren und damit im medizinischen Sinne krank zu verstehen.

    Ich hege seit geraumer Zeit die Vermutung, daß hierin nur eine primitive Rache gegen jene Bürgerliche Gesellschaft zu sehen ist, von der diese mit Staatsknete parvenierten Versagerexistenten nur zu genau wissen, daß sie sie eben trotz aller "an den Hintern gehängten" Attribute und pseudoeloquenter Dummschwätzerei als -wie die Franzosen es bezeichnen- "parachutes" zutiefst verachtet.

    Das wäre dann wie der Prolet Mielke:"Ich liebe Euch doch alle" (mit dem unausgesprochenen Ressentiment: "Aber Ihr erwidert die Liebe nicht, also werde ich Euch vernichten").

    Ich habe jedenfalls gründlich genug davon, über Steuergelder verhaltensauffällige und mutmaßlich psychisch kranke Elemente wie Kotting-Uhl in der Selbsthilfegruppe "Bundestag" mit Edel-Hartz IV-Versorgung (Diäten) auszuhalten.

    Zumal diese einst recht gut funktionierende Gesellschaft nach der Sozialisation und der Vita dieser bösartigen Knallchargen mittlerweile -eine Zwangsläufigkeit- in Richtung "Bunte Khmer" und damit im Ergebnis in ein System Pol Pot abdriftet.

    Der war nämlich ein Produkt desselben Milieus, obschon er -immerhin- als Student in F noch an Elektrotechnik und nicht -wie Kotting-Uhl und Konsorten- an Geschwätzwissenschaften gescheitert war.

    Hierzu zitiert aus "Wikipedia":

    "Nach dem Abitur studierte sie Germanistik, Anglistik und Kunstgeschichte in Heidelberg, Edinburgh und Saragossa. Anschließend arbeitete sie als Dramaturgin an der Badischen Landesbühne, entschied sich aber mit der Familiengründung für ein „alternatives Leben im Kraichgau mit Selbstversorger-Tendenzen“.

    In einem zweiten Berufsleben baute sie ab 1985 eine Kinderwerkstatt auf, die sie über zehn Jahre leitete und der inzwischen auch eine Frauenwerkstatt angegliedert ist. Darüber hinaus war sie als Dozentin bei freien Bildungsträgern tätig und absolvierte ein Fernstudium in Psychologie."

    Und mit dieser Vita heute (vgl. ebenfalls "Wikiepdia") in einem der noch immer am höchsten technisierten Länder der Welt, das trotz aller irren Versuche der Kotting-Uhls dieser Gesellschaft, den Weg zurück in den Steinzeitkommunismus zu gehen, noch immer über hunderte diplomierter und habilitierter Atomphysiker verfügt, allen ernstes in einer Partei auf Parlamentsebene als "Expertin" für "Fragen der Atomenergie" firmiert.

    Dieser Irrsinn ist heute nicht lediglich bei den "GRÜNEN", sondern im politischen System dieses "besten Deutschlands" nicht nur überhaupt gar kein Problem, sondern vielmehr eine "Normalität".

    Das ist in der Sache nichts anders, als eine Gummientenkapitänin aus der Badewanne an das Steuer eines A 380 lassen, um den Landeanflug in ein Atomkraftwerk zu vollenden – nur weil diese, vom Wahnsinn besessen, ernsthaft meint, dieses apokalyptische Mannöver erfolgreich zu Ende führen zu können.

    Im Ergebnis wären nicht nur das Flugzeug und dessen Insassen vernichtet, sondern mit dem explodierten Reaktor auch das Land und dessen Bewohner selbst -aus diesem Grunde gebietet es der Schutz der Öffentlichkeit, Elemente wie Kotting-Uhl beizeiten so zu isolieren, daß jeder Einfluß auf leitende Entscheidungen in der Gesellschaft ausgeschlossen werden kann.

    Diese "Dame" möge Ihre Fähigkeiten beim Auswischen von Bahnhofstoiletten ausleben, denn das entspricht dem Niveau dessen, was sie intellektuell sicher und v.a. sozialadäquat beherrscht.

     

     

    • Dazu muß man aber beachten, dass Wiki oftmals die Lebensläufe schönt. Die meisten Grünen sind einfach strunzdumme nützliche Idioten und haben keine Ahnung, wovon sie reden, geschweige denn von Regierung oder wirtschaftlichen Fachbereichen.
      "Edel-Hartz-IV-ler" . Treffende Bezeichnung.

  2.  Den Blick auf die überwiegend urbane Betrachtung der Abgeordneten zu richten, ist durchaus gerechtfertigt! Wer, im Zehnminutentakt, überall mit S- oder U Bahn hinkommt, kann wahrlich über CO2 Besteuerung schwadronieren. Ihn trifft es ja nicht!

     Und wenn man die Landflucht des Einzelhandels, der Lebensmittelgeschäfte, Zweigstellen von Banken und der Ärzte hinzurechnet, warum macht man dann alles unter 10 tausend Einwohnern nicht gleich dicht?

     Aber 5000 Masten für 5G Funk aufstellen, damit der Bauer satellitengesteuert seine Äcker bearbeiten kann; dazu an jeder Ecke ein Windrad. Hauptsache den Öko- Logen geht das Fressen und der Strom nicht aus!

  3. In der flächigenTiefe des Landes sind alle Versuche, den "Neuen Menschen" durch Neuansiedlung kultur-, religions- und volksfremde Gruppen zu "erschaffen", traditionell zum Scheitern verurteilt.

    Die sehr persönlichen und meist in Jahrzehnten -auf der Grundlage von Jahrhunderten- gewachsenen Beziehungen in dörflich und mit Einschränkungen noch kleinstädtisch geprägten Siedlungsstrukturen gestatten anders als der Moloch der Großstädte eben durch einen Mangel an Anonymität nicht die Bildung von "Parallelgesellschaften" mit dem Ziel der schließlichen Verdrängung und Auflösung des einst autochthonen, homogenen Volkes.

    Mir sind zahllose Beispiele bekannt, in denen der "zuwandernde Migrant" entweder -was gar nicht so selten ist- nicht etwa integriert (was Bewahrung des Fremd- oder Anderssein bedeutet bei gleichzeitiger Eingliederung in das einheimische Volk), sondern -v.a. durch Heirat- assimiliert wurde (dies übrigens für die globalen Kommunisten der "worst case") oder aber, wenn Sprachbarrieren und Fremdheit dies nicht zuließen, nach kurzer Zeit die dörfliche Gemeinschaft in Richtung Großstadt wieder verließ.

    M.a.W. sind also die homogenen Volksstrukturen in den ländlichen Gebieten durch die Globalisten nicht zu "knacken", was selbst noch 70 Jahre Vereinigtes west"deutsches" Wirtschafsgebiet unter dem Primat der "Verdünnung" und des schließlichen "Austausches" des einst die alleinige Souveränität über sein Land ausübenden Volkes klar erweisen.

    Aus diesem Grunde muß der ländliche Raum mit anderen Mitteln -d.h. durch Verödung und Zerstörung der Basis seiner Existenz- "adaptiert" werden – andernfalls das Projekt der "Einen Welt des Neuen Menschen" nicht umsetzbar wäre.

    Denn das traditionelle Modell eines in seiner Volkszugehörigkeit homogenen Staates, das bald vor dem Hintergrund von Chaos, Verbrechen, Armut, Schmutz und Anonymität in den Ballungszentren eine allzu große Strahlkraft entwickelte und damit den erfolgreichen Abschluß des stereotyp als "alternativlos" oktroyierten, großen Planes "der Wenigen" (die seit jeher in der Unpersönlichkeit einer noch dazu heterogenen Masse besonders gut gediehen) zwangsläufig vereitelte, ist um jeden Preis zu beseitigen.

    Ein bayrischer Rechtsprofessor, der dann aber ungewollt schließlich den Bayrischen Senat beerdigte, faßte dies in einer Vorlesung einmal so zusammen:"Meine Damen und Herren, die Städte sind krank."

     

     

     

     

     

     

    • "In der flächigenTiefe des Landes sind alle Versuche, den "Neuen Menschen" durch Neuansiedlung kultur-, religions- und volksfremde Gruppen zu "erschaffen", traditionell zum Scheitern verurteilt."

      Deswegen konnte das Christentum auf dem Land am Anfang nicht gut gedeihen – und die auf dem Land lebten, der Heide, hießen die Heiden.

      Und die Germanen haßten anfangs die Städte, so daß die Stadt der Ubier (Köln) und Mainz anfangs nach der Landnahme jahrhundertelang verfielen.

      Und für die Juden war natürlich zum Erwerb eine differenziert entwickelte Arbeitsteilung erforderlich, um den Rahm in der oberen Pyramide der Arbeitsteilung absahnen zu können, was nur  in den Städten möglich war, weil die Juden nicht den Bodern bearbeiten wollten – dessen Ertrag war schon immer zu gering. Deswegen ist es nicht richtig zu behaupten, sie durften den Boden nicht bearbeiten, sie wollten nicht!

      Und dazu paßt auch, daß der jüdische Frankfurter SPD-Oberbürgermeister, Peter Feldmann, nahe der Nord-West-Stadt und Niederursel, einen Stadttteil schaffen will, der ausschließlich für Ausländer geschaffen wird, Deutsche haben ja fast keine Kinder.  Damit wird ohne Rücksicht auf Verluste wieder allerbestes Ackerland unwiderruflich zerstört.

    • Das ist bei uns auch gut zu beobachten. Hier in unserer Gemeinde sind alle dezentral untergebracht. Es gibt hier auch keine "Sammelstellen", wo sie sich treffen. Der Bahnhof liegt außerhalb der Ortschaft, ist so gut wie tot und es gibt hier nur 2 Geschäfte. Außerdem ist tagsüber hier auf der Straße auch kaum Publikumsverkehr und abends sind die Bürgersteige hochgeklappt. Um am Leben teilzunehmen, müssen sie umständlich in die nächste Stadt mit dem Bus und mit der Bahn fahren. Der Bus fährt nur jede Stunde bis abends 20.30 Uhr. Und am Bummelbahnhof halten die Züge auch nur teilweise.

      Das scheint tatsächlich ein Vorteil zu sein. Abgesehen davon, dass ständig neue Gesichter hier auftauchen, sind es nur wenige Familien, die länger hier zu sehen sind. Deren Kinder gehen hier in den Kindergarten oder in die Schule. Die Eltern sieht man kaum, außer auf dem Spielplatz im Sommer. Die anderen scheint es tatsächlich in die Stadt zu ziehen, wo mehr Leben ist.

  4. "Die Stimmung nach einer Alternative, nach einem Wechsel des Systems ist greifbar geworden."  Leider muß man sagen, daß die "Demokratie" unserer Art völlig versagt hat, so daß was neues her muß:  "Gezählt, gewogen und zu leicht befunden."

    https://de.wikipedia.org/wiki/Menetekel

    Macron scheint das Wasser so am Hals zu stehen, daß er sogar die Mitgliedschaft Mazedoniens in der EU, wieder überwiegend muslimisch, torpedierte. Sollte er meinen, den Franzosen nicht mehr zumuten zu können, oder steht bei ihm wieder ein besonders teuflisch-perverser Plan dahinter?

    Die Schattenregierung hat sich meiner Meinung nach entschlossen, das Wirtschafts- und Finanzsystem in einem großen Chaos zusammenfallen zu lassen.  Denn die CO2-Steuer und die verrückten Aussagen der Regierung, die mit den Grünen zusammenarbeiten will, bedeuten das Ende des Wachstums.  Denn Wachstum bedeutet Energieverbrauch und ist gleichbedeutend mit einer kapitalistischen Wirtschaft, die auf Zinsen basiert.  Um die Zinsen auf Investitionen zu bezahlen, muß immer ein Mehrwert geschaffen werden, was wieder Wachstum bedeutet.

    Da die Schattenregierung den Energieverbrauch drosseln will, also auch das Wachstum, hat sie sich entschlossen, das Chaos ausbrechen zu lassen, um die unerläßlichen Veränderungen vornehmen zu können.  Es wird dann genauso sein wie den Deutschen nach 1945, denen man dem Verhungern nahe, alle möglichen Vorwürfe und Schuld in die Schuhe schieben konnte, weil sie diese akzeptieren mußten – bis auf den heutigen Tag.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*