Die SPD schafft sich ab

Irrsinn aus der Hauptstadt

Berlin ist anders. War schon immer so. Das hat schon allein mit der Größe zu tun. Bei mehr als 3,5 Millionen Einwohnern ist die Wahrscheinlichkeit, dass darunter auch jede Menge Chaoten, Irre und Durchgeknallte sind, ausgesprochen hoch. Zum andern liegt es natürlich auch daran, dass die Hauptstadt seit Jahrzehnten von Leuten regiert wird, die in jedem Kasperletheater gut aufgehoben wären und in manchem Kabarett Karriere machen könnten. Der derzeitige rot-rot-grüne Senat ist diesbezüglich kaum zu toppen und dementsprechend zahlreich sind die Wahnsinns-Meldungen aus Berlin. Mit dieser Kolumne wollen wir unsere Leser künftig noch besser mit den Spezialitäten unserer Hauptstadt vertraut machen.

SPD beschließt: In Berliner Schulen darf die Bundeswehr nicht mehr auftreten

Der „Bürger in Uniform“ ist das Leitbild der Inneren Führung der Bundeswehr und damit der zentrale Aspekt zur Ausgestaltung des Selbstverständnisses eines Soldaten. Er ist seit der Gründung der Bundeswehr gültig, wenngleich dieser als Vermittler zwischen Militär und Zivilgesellschaft gedachte Slogan seit Abschaffung der Wehrpflicht 2011 mehr und mehr zu einer sinnentleerten Phrase verkommen ist. Durch die vielen Auslandseinsätze wird die Bundeswehr heute in weiten Teilen der Bevölkerung eher als Söldnerheer empfunden, das im Inland – außer bei Hochwasser – kaum in Erscheinung tritt. Das ist eine zutiefst bedauernswerte Entwicklung, denn auch die Berufssoldaten haben einen Eid auf das Vaterland geschworen und müssen im Zweifelsfalle ihren Kopf zur Verteidigung des Volkes hinhalten – vorausgesetzt, man stellt ihnen das notwendige Material zur Verfügung.

Die Berliner SPD hat diesbezüglich jedoch ganz andere Ideen. Auf ihrem Landesparteitag am Wochenende hat die „Arbeiterpartei“ beschlossen, dass „Militärischen Organisationen“ gesetzlich verboten werden soll, an Berlins Schulen tätig zu werden. Da es in unserem Land keine anderen „militärischen Organisationen“ als die Bundeswehr gibt – es sei denn, die SPD hat klammheimlich eine Nahles-Miliz aufgebaut, die Wähler mit Waffengewalt einfangen soll – bedeutet dieser Beschluss: Die Bundeswehr und deren rd. 100 Jungoffiziere, die bundesweit unterwegs sind, um junge Leute über die Arbeit der Parlaments-Armee zu informieren, dürfen das in Berlin nicht mehr tun. Raed Saleh, der Chef der Berliner SPD-Fraktion, ist begeistert von dem pazifistischen Impetus dieses Parteibeschlusses, den er wie folgt kommentiert: „Es soll die Achtung vor dem Leben gelehrt werden, nicht der Gang ans Maschinengewehr.“





Für ein derart verblödetes und bösartiges Statement, müssten dem Saleh sämtliche Bürgerrechte entzogen werden. Mit seiner Äußerung verunglimpft er unsere Soldaten, die gewiss keinen leichten Job haben, als schießwütige Rambos, diskreditiert die Bundeswehr, die existenzieller Bestandteil unserer Demokratie ist, und hetzt junge Menschen auf, eben diesen Grundpfeiler der Demokratie als etwas Abscheuliches zu betrachten. Diese platte Polemik hat für reichlich Empörung gesorgt, auch unter den Genossen. So stellt der SPD-Wehrexperte Fritz Felgentreu fest: „Der ganze Antrag taugt von vorne bis hinten gar nichts und ist unsinnig.“ Und weiter: Die Bundeswehr erfüllt „einen Verfassungsauftrag und natürlich muss sie darüber an den Schulen reden.“ Wohl wahr! Diese Aufklärungsarbeit in eigener Sache aus erster Hand ist wichtig, nicht zuletzt, um Jugendlichen ein Verständnis dafür zu vermitteln, dass es gescheiter ist, eine demokratisch legitimierte Armee zu unterstützen, als sich von Steine werfenden Antifa-Extremisten einvernehmen zu lassen. Ganz abgesehen davon bietet die Bundeswehr attraktive Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen zu sehr guten Konditionen an. Für Jugendliche auf Jobsuche durchaus eine Alternative.

Es ist schon bemerkenswert, auf welche absurden Ideen führende Mitglieder der SPD kommen, um sich sukzessive selbst abzuschaffen. Dieser geisteskranke Vorstoß der Berliner Genossen, bietet doch den anderen Parteien, vorneweg CDU/CSU und AfD, reichlich Munition für den Wahlkampf. A propos CDU: Laut Bild-Zeitung hat der SPD-Beschluss im Verteidigungsministerium für „Kopfschütteln“ gesorgt. Sieh an! Mehr hat Frau von der Leyen diesbezüglich nicht zu bieten. Wir haben doch immer noch GroKo, oder irre ich mich? – Ach nein, es war ja Wochenende und da waren keine Berater da, die der Uschi hätten ins Ohr flüstern können, was sie dazu sagen soll. Und die Kanzlerin? Sie ist irgendwie in der Versenkung verschwunden und sagt gar nichts mehr. Vielleicht auch besser so! HVB, 01. 04. 2019

Quelle: anderwelt

Zum Glück war ich nie beim Kriegsmynisterium angestellt!  :mrgreen:

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4 Kommentare

  1. Ein großer Fan von "Anderwelt" bin ich, aber dies Thema sehe ich ganz anders.

    Diese Indoktrination der Kinder in den Schulen durch Konzerne und auch die Bundeswehr müssen endlich aufhören.

    Die Bundeswehr ist heute eine Söldnertruppe, sie gehört zur NATO und im Bündnisfall ist die Bundeswehr dem Oberbefehl der NATO und damit den USA unterstellt. Der militärische Oberbefehlshaber der NATO ist nämlich IMMER ein Amerikaner. 
    Die Europäer dürfen den Generalsekretär (einen besseren Pressesprecher stellen) und sonst NICHTS!

    Somit könnten und werden sicherlich auch NATO und US-Propaganda in den Schulen landen. Das können wir nicht wollen!

    • " Diese Indoktrination der Kinder in den Schulen durch Konzerne und auch die Bundeswehr müssen endlich aufhören. "

      Odonata, damit liegst Du sicherlich richtig!  🙂

       Wenn es das einzige wäre, um so besser! Leider ist es nur ein kleiner Teil dessen, was unsere Kinder, und wohl auch schon wir, in der Schule "lernen" dürfen … 🙁

       

       

  2. Immer weiter so im Galopp.

    Bundeswehr zerstören

    Wirtschaft zerstören

    Gesellschaft zerstören

    Land zerstören

    Das ist das Einzige was diese Möchtegern-Politiker können. Und alles andere, was ich hier jetzt schreiben könnte, würde mich hinter Gitter bringen. Zum Glück müssen meine Eltern das alles nicht mehr erleben, welche mitgeholfen haben, dieses Land nach dem Krieg wieder mit aufzubauen. Ruhet in Frieden.

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