Die Öl- und Gaslügen aus Brüssel und Berlin

Berlin und Brüssel predigen, die EU solle auf russisches Öl und Gas verzichten, was zu einer Explosion der Energiepreise und einer Rezession geführt hat. Gebracht hat es nichts, denn die EU ist zum größten Importeur von russischem Flüssiggas geworden und kauft russische Erdölprodukte aus Indien.

Quelle: anti-spiegel

Die ganze Absurdität der Politik der EU-Kommission und der Bundesregierung wird an der Frage von russischem Öl und Gas deutlich. Die EU hat Anfang Dezember fast alle Rohöleinfuhren aus Russland verboten, eine der wenigen Ausnahmen ist Öl, das per Pipeline nach Ungarn transportiert wird. Während Raffinerien in Europa nun unter einem Mangel an Rohöl leiden, macht Indien, das immer mehr russisches Öl importiert und in seinen Raffinerien verarbeitet, Riesengewinne. Der Spiegel berichtete darüber am 12. September unter der Überschrift „Trotz Sanktionen – Deutschland importiert offenbar russisches Öl über Indien“:

„Zahlen des Statistischen Bundesamtes legen nahe, dass Deutschland über Indien weiterhin große Mengen russisches Öl importiert. Die Einfuhren an Mineralölerzeugnissen aus Indien haben sich in den ersten sieben Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verzwölffacht, wie die Wiesbadener Behörde am Dienstag mitteilte. Ihr Wert stieg von nur 37 Millionen Euro in den ersten sieben Monaten des Jahres 2022 auf 451 Millionen Euro von Januar bis Juli 2023.
Indien wiederum bezieht zurzeit große Mengen Rohöl aus Russland: Allein im Juli waren es fast 60 Millionen Fass (je 159 Liter), wie das Analysehaus Vortexa errechnete. Das entsprach etwa 40 Prozent der gesamten Ölimporte des einwohnerreichsten Landes der Welt.“

Das ist keineswegs neu, russische Medien berichten darüber schon seit einiger Zeit. Das russische Öl kommt trotz allem Gerede aus Berlin und Brüssel trotzdem in die EU, aber das Geld wird in Indien verdient, während die EU draufzahlt.

Der sinnlose Ölpreisdeckel

Die EU hat im Dezember 2022 den „Ölpreisdeckel“ beschlossen, der den Preis für russisches Öl auf 60 Dollar pro Barrel deckeln sollte. Ich habe damals sofort geschrieben, dass das eine Schnappsidee ist, die erstens nicht funktionieren und die zweitens die Wirtschaft der EU abwürgen wird. Aber das war natürlich „russische Propaganda“, denn die Intelligenzbestien in Berlin und Brüssel hatten sich das ja alles ganz genau überlegt.

Wie üblich hat sich die „russische Propaganda“ mal wieder als wahr erwiesen. Schon im April habe ich berichtet, dass der Ölpreisdeckel nicht funktioniert, jetzt, nur ein halbes Jahr später, kann man das auch in dem eben zitierten Spiegel-Artikel erfahren:

„Daten des KSE Institute der Kyiv School of Economics zeigen, dass der Ölpreisdeckel für russisches Öl floppt : So wird für die russische Referenzsorte Urals weiterhin deutlich mehr gezahlt als der von den G7-Staaten verordnete Maximalpreis von 60 Dollar pro Barrel. (…) Laut dem Branchenportal oilprice.com wurden am Montag für ein Fass Urals gut 74 Dollar gezahlt, für eine andere russische Sorte namens Sokol sogar über 84 Dollar.“

Übrigens wird der Ölpreisdeckel auch weiterhin nicht funktionieren, denn Russland und Saudi-Arabien haben sich gerade erst darauf geeinigt, den Ölpreis auf dem aktuellen Niveau zu halten und daher letzte Woche die Verlängerung der freiwilligen Ölförderkürzungen bis zum Jahresende verkündet.

Das einzige, was die EU erreicht hat, ist die eigene Wirtschaft schwer zu schädigen, während Russland sein Öl nun einfach woanders hin verkauft und der Rest der Welt sich nicht um den Ölpreisdeckel der EU schert. Der Abstieg der EU in die politische Bedeutungslosigkeit geht ungebremst weiter.

Die EU kauft über die Hälfte des russischen LNG

Beim Erdgas sieht es nicht besser aus, denn nach der Sprengung der Nord Streams ist Deutschland vom billigen russischen Pipeline-Gas abgeschnitten. Das ist ganz im Interesse der US-Marionetten, die in Berlin Regierung spielen dürfen, denn die freuen sich über die Abkehr vom russischen Gas. Die daraus folgenden hohen Energiepreise sind der Grund für die Rezession und die schnell steigende Zahl der Firmenpleiten in Deutschland, was die Bundesregierung jedoch nicht dazu veranlasst, über einen Strategiewechsel nachzudenken.

Und auch beim Gas haben Berlin und Brüssel die Menschen im Grunde genommen betrogen, denn auch heute kommen die EU und Deutschland nicht ohne russisches Gas aus. Der einzige Unterschied ist, dass sie das russische Gas nun als Flüssiggas (LNG) kaufen. Schon Anfang September habe ich einen Bericht des russischen Fernsehens übersetzt, in dem man erfahren konnte, dass die EU nun über 50 Prozent des russischen LNG kauft. Die EU und Deutschland importieren also immer noch im großen Stil russisches Erdgas, sie kaufen es jetzt nur teurer ein als früher.

Aber auch das war natürlich nur „russische Propaganda“, wenn auch nur knapp zehn Tage lang, dann konnte man das auch im Spiegel erfahren. Deutsche Medien sind eben immer etwas langsam, weshalb der Spiegel darüber erst am 12. September unter der Überschrift „Steigende Flüssigerdgas-Importe – Europa ist Putins bester Kunde“ berichtet hat. Die Kernaussage des Spiegel-Artikels ist in dieser Grafik aus dem Artikel zu sehen, die zeigt, dass die EU ihre LNG-Importe aus Russland stark erhöht hat und inzwischen mehr als die Hälfte des russischen LNG kauft.

Russisches Gas kommt weiterhin nach Deutschland

Belgien ist in der EU übrigens der zweitgrößte Importeur von russischem LNG und man muss kein Fachmann sein, um zu verstehen, dass Belgien das Gas nicht für sich importiert. Auch seine anderen Nachbarn kaufen es nicht, denn die Niederlande fördern noch ihr eigenes Gas und importieren selbst mehr LNG als sie verbrauchen und Frankreich setzt vor allem auf Atomstrom. Das russische LNG geht also aus Belgien nach Deutschland, was die vollmundigen Erklärungen von Bundeskinderbuchautor Habeck, Deutschland importiere kein russisches Gas mehr, Lügen straft. Deutschland kauft immer noch massenhaft russisches Gas, nur ist das LNG wesentlich teurer als das Pipeline-Gas aus den Nord Streams, und Belgien nimmt ja auch noch Transitgebühren für den Transport nach Deutschland.

Der Spiegel formuliert diese Tatsache nur sehr schüchtern, was wie folgt klingt:

„Das Land mit nicht einmal zwölf Millionen Einwohnern ist zurzeit der weltweit drittgrößte Abnehmer für russisches Flüssigerdgas. Umgerechnet über vier Milliarden Kubikmeter Gas landeten russische LNG-Tanker zwischen Januar und Juli in Zeebrugge an – zweieinhalb mal so viel wie im gleichen Zeitraum 2021.
Dass gar nichts davon beim energiehungrigen großen Nachbarn gelandet ist, erscheint höchst unwahrscheinlich.“

Die Wirtschaft geht vor die Hunde

Dass all diese saudummen Maßnahmen der Eurokraten in Brüssel und der Berliner Traumtänzer die Energiepreise explodieren lassen, was zum größten Problem der Wirtschaft und zum Grund für die angelaufene Deindustrialisierung Deutschlands geworden ist, habe ich schon mehrmals berichtet.

Während die Bundesregierung sich dafür offenbar nicht interessiert, Scholz fabuliert schließlich immer noch von den „glänzenden Aussichten“ der deutschen Wirtschaft, hat die EU-Kommission ihre Prognosen für die deutsche Wirtschaft noch einmal heruntergeschraubt, wie der Spiegel am 11. September unter der Überschrift „Konjunkturprognose – EU-Kommission sieht deutsche Wirtschaft in der Rezession“ berichtet hat:

„Mini-Wachstum in der Eurozone und eine schrumpfende Wirtschaft in Deutschland: Die EU-Kommission blickt deutlich skeptischer als noch im Frühjahr auf die Konjunktur.“

In Brüssel und Berlin wird nach dem Motto „Wir standen direkt am Abgrund, heute sind wir einen großen Schritt weiter“ regiert.

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So geht grüne Wirtschaftspolitik!

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Die Öl- und Gaslügen aus Brüssel und Berlin
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18 Kommentare

  1. Eines wird für mich immer offensichtlicher, nicht Russland ist der Deutschen Feind, sondern unsere angeblichen Partner und Freunde samt der Berliner Pseudo-Regierung.

    Von solch einer Vasallen-Regierung, welche nicht einmal Willens oder in der Lage ist den wahren Feind zu erkennen, kann man selbst dann enttäuscht werden, wenn man zuvor nichts erwartet hat.

    Aufgrund dieses bedrückenden Befundes ist ihre zerstörerische Politik nur folgerichtig bzw. konsequent.

    Einen Ausweg kann ich leider auch nicht erkennen oder gar aufzeigen, was ehrlich gesagt für mich sehr unbefriedigend und depremierend ist.

    Schrecklich finde ich auch diesen alles zerstörenden Selbsthaß, der wohl in dieser Form und Intensität einmalig auf der Welt sein dürfte.

    Stück für Stück wird alles Deutsche planmäßig vernichtet, so daß wir schon bald als gestalterische Macht für diese Welt im Meer der Bedeutungslosigkeit versunken sein werden, vermissen dürfte uns wohl dann niemand mehr.

    Ich hätte auch viel lieber etwas Erbaulicheres geschrieben, leider gibt die aktuelle Lage dies nicht her, wünsche trotzdem allen Lesern eine gute neue Woche.

    • Der deutsche Staat beruht auf Geschichtslügen und diejenigen, die diese Lügen bekämpft haben, wurden seit 1945 unterdrückt, aus Beruf und Wissenschaft verdrängt. Dadurch sind die Deutschen eine amorphe Masse ohne Rückgrat geworden, die gar nicht mehr wissen, was sie für richtig halten sollen, insbesondere seit Merkels Minsk-Offenbarung, die der Staatsrundfunk nicht thematisierte, und dem Corona-Quatsch und seine Folgen, die sie vielfach betroffen haben.

      Ich glaube auch nicht, daß die Deutschen noch eine Zeit der klaren Erkenntnis jemals haben werden, denn einerseits ist das von den Massenmedien produzierte kinderlose überalterte Volk in den Minderheit gegenüber der hier herbeigerufenen Migranten, so daß das mit Asyl, Schengen, Staatsrundfunk und EZB dem Untergang geweihte Volk nicht mehr hochkommen wrid, vor allen wenn man sieht, welche Fehlinterpretationen, wie die beiliegende, ihnen pausenlos zugemutet wird. Zu viele Schweine in diesem Staat suhlen sich in ihrer Scheiße und sind noch stolz darauf, während es ihnen graut, daß ihre Fehlinterpretation der deutschen Geschichte noch einmal durchschaut wird, und sie sich nicht mehr als moralische Parasiten mästen können. Sie wollen die 12 Jahre ewig für sich selbst finanziell ausbeuten, ihre Mitmenschen dadurch drücken und eine moralische Oberheit über sie dadurch innehaben. Allerdings beruht ihre Oberheit nur auf Geschichtslügen, die von der Staatsanwaltschaft erzwungen wird, welche auch immer mehr hundertjährigen Verfehlungen nachzuweisen versucht, weil ihr das historische Fenster der Fehlinterpretation entgleitet. Federfürhrend bei der ununterbrochenen deutschen Selbstbeschuldigung ist der Staatsrundfunk, dessen Finanzierung von allen Richtern erzwungen wird, damit er seine Lügen weiter verbreiten und die Patrioten unterdrücken kann!

      Beiliegend die anonyme Veröffentlichung eines Miarbeiter der taz, der von der deutschen Selbstbeschuldigung weiter leben möchte! Menschen mit negativer Einstellung uns gegenüber, wie in der Ampel, die alles Deutsche zum Kotzen finden, aber gerne jeden Tag den Dannebrog hochziehen,

      https://www.zeit.de/news/2021-04/17/habeck-meine-soehne-sind-eher-daenisch-als-deutsch?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

      wollen sich ewig an unserer ins uferlos getriebenen historischen Schuld mästen! Sie identifizieren sich mit uns in keinster Weise wie ihre Politik jeden Tag eindeutig beweist!!!

      https://taz.de/Aiwanger-und-die-Folgen/!5957931/

      Aiwanger und die Folgen: Eine Zukunft, vor der mir graut

      Geschichtsrevisionismus hat das Land fest im Griff. Von Aiwanger und Söder bis zur AfD wird die Nazivergangenheit als gar nicht so schlimm entsorgt.

      Der Herbst bricht langsam an, jedenfalls in Bayern, wo ich die letzte Woche war. Grauen Himmel und graue Gesichter gab es hier auf Plakaten für die Landtagswahl Anfang Oktober. Vor dem Hotel, in dem ich untergebracht war, hing an einer Laterne ein AfD-Plakat, nicht weit davon machten die Freien Wähler für sich Werbung und Markus Söder grinste irgendwo auch noch sein Grinch-Lächeln. Normal eben. Mir hat sich trotzdem innerlich etwas zugeschnürt. Gut, ich war krank. Fiebrig, Halsweh. Aber das Engegefühl lag weiter unten, in der Brust.

      Zu Bayern hatte ich schon immer ein ambivalentes Verhältnis. Seit der Affäre um Hubert Aiwanger jedoch brauche ich Abstand zu diesem Bundesland, das ist mir nach dem letzten Besuch klar geworden. Mit welchem Selbstbewusstsein Bayerns Vize die Vorwürfe gegen ihn abgebügelt hat, mit welcher Überzeugung er in der Lage war, all das als Kampagne gegen ihn zu verkaufen, wie er diese Erzählung auch jetzt noch weiterträgt und, wie kürzlich, kritische Fragen in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen nachträglich streichen lassen möchte, befremdet mich zutiefst.

      Seit Ministerpräsident Söder „Schwamm drüber“ verkündet hat, präsentiert Aiwanger gefühlt stündlich auf X neue Umfrageergebnisse, die ihn in seiner Arroganz und Uneinsichtigkeit bestätigen. Wenn an diesem Sonntag gewählt würde, kämen die Freien Wähler laut BayernTrend auf 17 Prozent! Sie liegen damit vor den Grünen, ein Höchstwert für die FW. In Deutschland kann man mit Hitlergruß-Vorwürfen und NS-verharmlosenden Flugblättern davonkommen – und die Wähler jubeln einem noch zu.

      Aiwanger hat ein erinnerungspolitisches Schlachtfeld hinterlassen. Eines, das der AfD ganz gelegen kommt, deren Po­li­ti­ke­r ja regelmäßig den geschichtspolitischen Grundkonsens infrage stellen, ganz bewusst.

      Oma und Opa

      Alexander Gauland, der die NS-Zeit als „nur ein Vogelschiss“ in 1.000 Jahren deutscher Geschichte bezeichnete; ebenfalls Gauland, der 2017 argumentierte, man müsse sich die Nazizeit nicht mehr „vorhalten“ lassen; Björn Höckes „Denkmal der Schande“-Rede im Januar 2017; Maximilian Krah, Spitzenkandidat der AfD für die Europawahl, der in einem TikTok-Video „unsere Vorfahren“ von Verbrechen freisprach und die jungen Zu­schaue­r aufforderte, herauszufinden, „was Oma und Opa, Uroma und Uropa gemacht haben, was sie gekämpft und gelitten haben“. Und AfD-Chefin Alice Weidel, mit deren Aussage jüngst im ARD-Som­mer­interview, dass sie – anders als ihr Co-Vorsitzender Tino Chrupalla – im Mai nicht an einem Empfang in der russischen Botschaft in Berlin zum Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs teilgenommen habe, da sie die „Niederlage des eigenen Landes“ nicht „mit einer ehemaligen Besatzungsmacht“ habe feiern wollen, ein neuer Höhepunkt erreicht ist.

      2017 veröffentlichte der neurechte Ideologe und Chefredakteur seiner Zeitschrift Sezession, Götz Kubitschek, den Text „Selbstverharmlosung“. Er spricht darin Empfehlungen für die AfD aus, um die „emotionale Barriere“ der Wählermassen zu beseitigen. Und er plädiert darin auch für die „Schaffung neuer Gewohnheiten“. Politiker der AfD versuchen immer wieder, Grenzen zu verschieben, „in Grenzbereichen des gerade noch Sagbaren und Machbaren provozierend vorzustoßen“, wie es Kubitschek in seinem Text formuliert. Parteivertreter betreiben Schuldumkehr, zeigen offen, dass sie nicht bereit sind, sich mit den Verbrechen des NS-Regimes auseinanderzusetzen, diese überhaupt anzuerkennen und sich von ihnen abzugrenzen.

      Bricht also eine neue Zeit an? Eine Zeit der „neuen Gewohnheiten“? Ich will nichts überdramatisieren. Doch Geschichtsrevisionismus sitzt in Gestalt einer parlamentarischen Vertretung in Landtagen und im Bundestag. An neue Gewohnheiten gewöhnt man sich meist schneller als gedacht. Das ist es, was ich fürchte.

      • Nicht daß mich die AfD besonders interessieren würde, oh nein, aber Typen wie Chrupalla sind mir grundsätzlich sehr suspekt, da lobe ich mir doch die klare Haltung einer Alice Weidel allemal.

        Wer mit den Schlächtern des Deutschen Volkes Siege feiert, der hat zumindest für mich, seinen Offenbarungseid geleistet, und dafür, um dies auch hier klar zum Ausdruck zu bringen, habe ich überhaupt kein Verständnis.

        • Weidel wird m.A.n. die Merkel02 werden – nicht nur wegen verblueffender Aehnlichkeiten in Lebensumstaenden, Neigungen und (Partei-)Vita.
          Man erinnert sich auch noch an die schrill herausgestammelten, deutschnationalen Sprueche, mit denen IM Erika bis 2005 -also in ihrer « Konsolidierungsphase » in der « C.D.U. », waehrend der dem DDR-Import aus der Uckermark groessere Parteikreise zunaechst skeptisch bis ablehnend gegenueberstanden-,auf Stimmenfang ging.
          Alles Maskirovka eines durch und durch verdorbenen, ressentimentbeladenen, verschlagenen und auf herrisch-heimtueckische Weise auch brutalen Subjektes.

        • Gleichgültig, wer von den bisher in der Kriegsursachenfrage so unbefriedigend arbeitenden Geschichtsdarstellern das je einsehen wird, noch heute sind die folgenden Feststellungen Prof. Dr. Friedrich Berbers aus dem Jahr 1941 richtig:

          „1938 steifte die Sowjetunion der Tschechoslowakei den Rücken in der Sudetenkrise.

          Seit Frühjahr 1939 bemühten sich englische Unterhändler, Moskau für den Einkreisungsring gegen Deutschland zu gewinnen. Es war eine überlegene diplomatische Tat, die Sowjetunion durch den Abschluss des deutsch-russischen Nichtangriffspaktes vom 23. August 1939 zu neutralisieren, um die deutscherseits gewünschte Lokalisierung des drohenden Krieges umso leichter erreichen zu können.

          Obwohl der Pakt den grundsätzlichen weltanschaulichen Gegensatz zwischen dem nationalsozialistischen Deutschland und der bolschewistischen Sowjetunion nicht aufheben konnte noch wollte, war er doch von deutscher Seite als eine Regelung von langer Dauer gemeint, die die beiderseitigen Interessensphären ohne Überschneidungen klar abgrenzen sollte. Aber Sowjetrussland hielt sich nicht daran:

          • Nach der Besetzung der weiten ihm zugestandenen Gebiete Ostpolens wandte es sich gegen Finnland und raubte diesem nach einem mehrmonatigen, blutigen Krieg die östlichen Provinzen.

          • Es wandte sich gegen das Baltikum und verleibte sich die bisher selbstständigen Staaten Estland, Lettland und Litauen ein.

          • Es nahm Rumänien unter Kriegsdrohung Bessarabien und die Bukowina fort.

          • Aber damit war es noch keineswegs befriedigt. Es stellte neue Forderungen in Bezug auf Finnland, auf Rumänien, auf Bulgarien und die türkischen Meerengen.

          • Es erklärte seine Missbilligung der bulgarischen und ungarischen Freundschaftspolitik mit Deutschland.

          • Es schloss am 05. April, einen Tag vor dem deutschen Einmarsch, einen Freundschaftspakt mit der jugoslawischen Putschisten-Regierung.

          • Es intensivierte seine Zersetzungsarbeit in Deutschland selbst wie in den mit Deutschland verbündeten oder befreundeten Staaten Europas.

          • Es ließ seine hochgerüsteten Armeen auf der langen Front von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer aufmarschieren, um Deutschland im gegebenen Augenblick in den Rücken zu fallen.

          • Unter dem Druck dieser bedrohlichen Gesamtlage entschloss sich die deutsche Führung am 22. Juni, dem drohenden Angriff durch einen Gegenstoß zuvorzukommen.“
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          1939 Nachdem Chamberlain und Halifax mit der Garantieerklärung für Polen vom 31. 03. die Lunte am Pulverfass angezündet hatten, suchten sie bei Russland um Schützenhilfe für die Einkreisung Deutschlands nach.

          Sie wünschten am 15. 04. von Russland eine ähnliche Garantieerklärung für jeden Angegriffenen, wie es die Polengarantie war. Aber die Sowjets lehnten ab. Diese wünschten stattdessen, daß die englische Polengarantie nur auf einen Angriff auf Polen durch Deutschland beschränkt würde. Zudem wünschten sie Durchmarschrechte durch Polen (C. Tansill 1957, S. 563). Damit wurden die russischen Pläne eines Angriffs durch Polen auf Deutschland erstmalig angedeutet.

          Quelle: Der lange Weg zum Krieg

      • Und weil wir hier gerade bei gewissen Klarstellungen sind, spätestens an dieser Stelle hört auch mein Verständnis für einen gewissen Herrn Putin auf, denn mit der gefühlt ewigen Wiederholung der geschichtsverfälschenden Chimäre des Großen Vaterländischen Krieges, geht er mir auch so langsam auf die Nerven.

        • Der Zweite Weltkrieg war eine Intrige, bei der Roosevelt und Churchill Stalin dazu bewogen mit Hitler einen Pakt zu schließen, um zuerst Polen durch Deutschland zu zerstören und dann dadurch der Roten Armee den Weg nach Berlin zu öffnen.

          Allerdings hat dieser Krieg angeblich ca. 50 Millionen Menschen das Leben gekostet, und es ist unmöglich der Bevölkerung der Siegermächte zu vermitteln, daß sie nur ihrer eigenen Führung dies zu verdanken hat. Hitler seinerseits wollte nur die deutschen verstreuten Volksreste konsolidieren. An dieser Legende kann Putin unmöglich rühren, namentlich da die deutsche Regierung diese Geschichtslügen jeden Tag mit ihrem Staatsrundfunk weiter untermauert, und die deutsche Bevölkerung dies durch jahrzehntelange Verdummung bei gleichzeitigem Wohlstand akzeptiert hat.

          Hitler hat in seinen Reden am 22. Juni 1941 zum Angriff auf die Sowjetunion sehr überzeugend darauf hingewiesen, daß er diesen Krieg nicht wollte, der vom anglo-zionistischen Westen gegen die Deutschen angezettelt wurde, wie jetzt gegen Rußland. Vgl. auch seine Darlegungen in:

          https://krisenfrei.com/massenformierung-des-weltbewusstseins/#comment-180467

          Gegen Hitlers ursprüngliche Absicht mit der Sowjetunion jemals Krieg zu führen spricht auch der Vertrag mit Stalin über die Umsiedlung der Volksdeutschen. Warum holt man mehr als eine halbe Million Volksdeutsche ins Reich, um anschließend das Gebiet sowieso zu erobern?

          Dazu Hitler auch am 22. Juni 1941:

          https://web.archive.org/web/20190513204456/http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/HitlerReden_1941_1942.pdf

          „Die Folgen dieses von mir selbst gewünschten und im Interesse des deutschen Volkes abgeschlossenen Vertrages waren besonders für die in den betroffenen Ländern lebenden Deutschen sehr schwere.

          Weit mehr als eine halbe Million deutscher Volksgenossen – alles Kleinbauern, Handwerker und Arbeiter – wurden fast über Nacht gezwungen, ihre frühere Heimat zu verlassen, um einem neuen Regime zu entgehen, das ihnen zunächst mit grenzenlosem Elend, früher oder später aber mit der völligen Ausrottung drohte.

          Trotzdem sind Tausende Deutsche verschwunden! Es war unmöglich, jemals ihr Schicksal oder gar ihren Aufenthalt zu ermitteln. Unter ihnen befinden sich allein über 160 Männer deutscher Reichsangehörigkeit.

          Ich habe zu dem allem geschwiegen; weil ich schweigen mußte! Denn es war ja mein Wunsch, eine endgültige Entspannung und wenn möglich einen dauernden Ausgleich mit diesem Staate herbeizuführen.

          Schon während unseres Vormarsches in Polen aber beanspruchten die sowjetischen Machthaber plötzlich entgegen dem Vertrag auch Litauen.

          Das Deutsche Reich hat nie die Absicht gehabt, Litauen zu besetzen und hat auch nicht nur kein derartiges Ansinnen an die litauische Regierung gestellt, sondern im Gegenteil das Ersuchen der damaligen litauischen Regierung, nach Litauen in diesem Sinne deutsche Truppen zu schicken, als nicht den Zielen der deutschen Politik entsprechend abgelehnt.“

          Im Ergebnis muß man sagen, daß historische Wahrheit zur Geschichte der Deutschen eine Geheimwissenschaft weniger ist, die dem besetzten und geistig unterworfenen und degeneriertem Volk niemals mehr zum Bewußtsein kommen wird, so daß sie geistig völlig umnachtet jetzt zur Schlachtbank gegen Rußland geführt werden können, einer Atommacht!

          Das kann ja nur gut ausgehen???

        • Das ist eben der Sowjet-Kitt, der den heterogenen und antagonistischen Laden « Russland » zusammenzuhalten bestimmt ist. Kann es aber auch nicht mehr hoeren, ebenso wie ich die Eindimensionalitaet der meisten pro-russischen « social media »-Kanaele und « Militaerblogger » nicht mehr lesen kann – das unterscheidet sich nur noch nach der Art des Siegesgeheules von der Kiewer Dauer-Propaganda oder pro-Zelenkskij Elogen des sog.« Westens ».

    • In dieser « Regierung » finden sich mutmasslich nicht einmal -oder wenn ueberhaupt nur zu einem kleinen Teil- Deutsche.
      Denn ein scheinbar deutsch klingender Name oder der Geburtsort «  B.R.D. » sagen ueber die tatsaechliche Abkunft rein gar nichts aus (die logorrhoetisch Retardierte im sog. »Aussenministerium » hat sich ja zu ihrer tatsaechlichen Abkunft bereits oeffentlich geauessert).

      • Wozu zählt man, wenn der Großvater väterlicherseits offensichtlich aus der österreichisch-ungarischen Monarchie (Böhmen/Mähren) stammt? Weißt Du das?

        • Nun, ich war zwar nicht gefragt, aber diese Angabe dürfte zu ungenau sein, um eine exakte Aussage darüber zu treffen:

          „Sein Staatsgebiet umfaßte die heutigen Staaten Österreich, Ungarn, Tschechei, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, sowie Teile des heutigen Rumäniens, Polens, der Ukraine, Italiens und Serbiens. Neben Deutschen und Magyaren lebten slawische Tschechen, Slowaken, Polen, Ukrainer (Ruthenen), Slowenen, Kroaten, Serben und Bosniaken sowie romanische Rumänen, Italiener und Rätoromanen darin, falls man Juden als Nationalität sieht auch diese, allerdings nirgends als geschlossene Bevölkerung. Der Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn hatte bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges ca. 52 Mio. Einwohner und ein 44.748 Kilometer umfassendes Eisenbahnnetz. Zum Vergleich: Frankreich verfügte zur gleichen Zeit über 40 Mio. Einwohner und ein 40.770 Kilometer langes Eisenbahnnetz.

          Regiert wurde der Staat von der deutschen Dynastie der Habsburger, deren Mitglieder jahrhundertelang (bis 1806) den deutschen König und römisch-deutschen Kaiser gestellt hatten.

          Österreich-Ungarn war der direkte Nachfolgestaat des Kaisertums Österreich (1804–1867). Der Österreichisch-Ungarische Ausgleich von 1867 brachte Ungarn weitgehende Souveränitätsrechte. Allerdings gab es weiterhin nur einen gemeinsamen Herrscher für Österreich und Ungarn; die Belange der Landesverteidigung, Finanzpolitik und Außenpolitik wurden weiterhin gemeinsam geregelt, der Rest der Verwaltung wurde auf Landesebene geführt.

          Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Doppelmonarchie nach den Machtinteressen der Siegermächte zerstückelt, wobei die neu gegründeten Kunststaaten „Tschechoslowakei“ und „Jugo-Slawien“, neben Polen und Rumänien die Hauptprofiteure waren. Da alle diese Gebilde wiederum ethnisch zerrissen waren, erwiesen sie sich erwartungsgemäß als instabil. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker war so gut wie nirgends bei den neuen Grenzziehungen beachtet worden. Mit der Durchsetzung des sogenannten Vertrages von Saint-Germain wurde die Zerschlagung Österreich-Ungarns besiegelt.“

          Quelle: Österreich-Ungarn / Auszug

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