Berliner Richter wähnten Renate Künast in der AfD

Berliner Richter wähnten Renate Künast in AfDvon WiKa (qpress)

Propagandaland: Renate Künast ist eine überaus renovierte Integrationsfachfrau. Ihr Ansehen reicht weit über die Landesgrenzen hinaus, dann diese Schlappe. Es war jetzt wirklich megapeinlich und der Aufschrei donnerhallte somit völlig zurecht quer durch die Bananenreplik. Das Berliner Landgericht erkannte auf die Zulässigkeit wüster Beschimpfungen und teils sexistischer Beleidigungen der Renate Künast. Das Landgericht begründete, wer sich im politischen Betrieb versuche, müsse mit entsprechendem und teils unflätigen Gegenwind rechnen. Das gehöre zum Alltag der Politiker|innen|x und müsse von diesen schon verkraftet werden. Das führte mehr oder minder zu einem Ohnmachtsanfall der so geschmähten Künast, die nunmehr den Gang durch die Instanzen anstrebt.

Mit etwas Glück kann ihr dieser Gang nach Canossa und die Rezitation all dieser Schmähungen vor der nächst höheren Instanz erspart bleiben. Unbestätigten Gerüchten zufolge, sollen die Berliner Provinz Landrichter ihren Fehler bereits bemerkt haben. Die äußerst unpolitischen bis nichtsahnenden Richter kannten die Frau vermutlich nicht. Eingedenk der wüsten Beschimpfungen die auf Renate Künast eingeprasselt waren, verorteten sie die arme Frau nicht grundlos bei der AFD. So schnell lassen sich dramatische klingende Dinge aufklären, wenn man nur etwas genauer hinsieht. Nachdem das geklärt ist, ist davon auszugehen, dass ihr in der Folge korrektes Recht widerfahren wird.

Zweierlei Maß ist kein Neuland

Zweierlei Maß ist kein NeulandSoweit es sich um Mitglieder der AFD handelt, die politisch aktiv sind, ist eine derartige Ansprache nicht nur zweckmäßig sondern eher der gute Ton. Kurzum, wäre ein vergleichbares Urteil, soweit der/die Geschmähte bei der AFD ist, völlig im Bereich des „Normalen“ gewesen. Es ist ein Markenzeichen unserer aktuellen Gesellschaft, dass zunehmend mit zweierlei Maß gemessen wird. Wir beurteilen die Leute nicht mehr danach, was sie sind, tun und wofür sie stehen, sondern lediglich welche geistigen Wurzeln wir ihnen zuschreiben müssen. Das ist bekanntlich schnell gemacht und hat mit Recht- und Gerechtigkeit wenig zu tun. Es ist ein inzwischen anerkanntes Markenzeichen politischer als auch soziologischer Propagandalehre. Recht hat, wer am lautesten Schreit und die Medien hinter sich weiß.

Im Grunde ist dieses Verhaltensmuster eine urdeutsche Tradition, die ihre Blüte bereits im Dritten Reich erlebte. Wie es ausschaut, möchte diese Tradition jetzt eine Renaissance unter umgedrehten Vorzeichen feiern. Der Kampf gegen Rechts ist mindestens so etabliert wie der Kampf gegen das Klima. Beides sind Kampf- und Krampfwettbewerbe gegen Don Quijot’sche Windmühlen. Sie taugen überaus gut zur Beschäftigung und Spaltung der Massen. Hierbei ist immer nur wichtig, dass die Massen das Spiel nicht durchblicken, sonst könnten sich die angestauten Aggressionen eines Tages gegen die hinter den Kulissen wirkenden Spielleiter richten.

Der Mediale Überblick zur Künast-Katastrophe

Der Mediale Überblick zur Künast-KatastropheAn dieser Stelle wurde ein wunderbarer Überblick der „medialen Urteile“ zu diesem Vorgang zusammengetragen: Zorn nach Künast-Urteil: „Die Auffassung des Gerichts ist schlicht hanebüchen“[LOCUS]. Inhaltlich kann und darf man sich als normal denkender Mensch durchaus den dort vertretenen Auffassungen anschließen. Solche Beschimpfungen und Diffamierungen gehören einfach nicht daher. Keiner von uns würde sich so etwas für sich persönlich wünschen. Es sei denn, es trifft die Richtigen, dann muss man schon mal Neune gerade sein lassen. Da geht sogar Gewalt gegen Andersdenkende, wenn die doch falsch denken.

Deutschland bewegt sich weiter unaufhaltsam in Richtung UN-Rechtsstaat. Ob es sich hier um so eine Art letzten Versuch der Richter handelte, die Künast unsanft auszubremsen? Sicher kann sie im Falle einer drohenden Öko-Diktatur eine wesentliche Rolle spielen. Das ist natürlich von noch weiter hergeholt, weshalb die in der Überschrift vertretene These die richtigere sein wird. Nach dem gesellschaftlich- medialen Aufschrei ist davon auszugehen, dass ihr alsbald, in der nächst höheren Instanz, richtiges Recht widerfahren wird. Vergleichbare Geschichten, mit politisch nicht richtig denkenden Landsleuten aus dem blau-braunen Sektor, werden selbstverständlich gar nicht erst den Weg in die herzzerreißenden Massenmedien finden. Dort bleibt dann Recht, was den Herrschenden billig ist.

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4 Kommentare

  1. Diese Leute vergessen einfach nur, dass sie selbst dran schuld sind, wenn sie beschimpft werden. Uns darf man ja auch, richterlich abgesegnet, Köterrasse nennen. Und Sigi Magenband betituliert uns als Pack. Also Künast, hab dich mal nicht so.

    Nachdem, was Ihr hier mit diesem Land gerade verzapft, wundert es mich allerdings sehr, dass man Euch nur verbal beschimpft und Euch nicht schon längst einzeln aus dem Bundestag gezerrt hat.

  2. Macron fand sich unangenehm berührt, als Bolsonaro seine Frau als "häßlich" bezeichnete.  Ich möchte nicht wissen, welche schmeichelnden Worte Bolsonaro über Renate Kühnast abgeben würde.  Er würde es vermutlich vehement ablehnen, als ihr potentieller Vergewaltiger bezeichnet zu werden!  Bei deren Physiognomie ist es nämlich nicht schwer sich im Zaum zu halten.

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