Vor den Europa-Wahlen

Deutschland geht es gut? Das war einmal. Die fetten Jahre sind schon seit über 30 Jahren vorbei. Joachim Jahnke zeigt in seinem Artikel anhand von vielen Grafiken und Erklärungen deutlich auf, was in den letzten Jahrzehnten aus Deutschland geworden ist. Armut, Politverdrossenheit, Umverteilung … usw. Für systemkritische Leser ein „Must read“!

Jeder sollte sich nach intensivem Studium dieses Artikels genauestens überlegen, ob er seine Stimme an die geldverbrennende EU-Krake verschenkt.

Ich werde meine Briefwahlunterlagen schön abheften, um hinterher nachweisen zu können, dass ich mich nicht an den kriminellen Machenschaften zum „Europäischen Untergang“ beteiligt habe. Aber wer weiß, ob es in fünf Jahren in dieser Form überhaupt noch eine Wahl zum EU-Parlament geben wird.

Viel Vergnügen mit der Analyse von Joachim Jahnke.

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Warum schon 43 % mit dem Zustand der Demokratie in Deutschland unzufrieden sind

von Joachim Jahnke (jjahnke.net)

Eine neue Umfrage des international renommierten Meinungsforschungsinstituts PEW Research ergab im vergangenen Jahr, daß 43 % der Befragten aus Deutschland unzufrieden damit sind, wie bei uns die Demokratie funktioniert. Das ist sehr viel und hat sehr zugenommen, auch wenn in vielen anderen Ländern der Anteil der Unzufriedenen noch erheblich höher liegt, in Frankreich z.B. eine Mehrheit von 51 % (Abb. 20309). Allerding gibt es auch Länder, wie Schweden mit nur 30 % oder die Niederlande mit nur 34 %, wo diese Anteile erheblich niedriger sind.

Der Hauptgrund der Unzufriedenheit dürfte sein, daß 54 % und damit eine deutliche Mehrheit der Meinung sind, die gewählten Politiker kümmerten sich nicht um die Sorgen normaler Menschen. Auch hier sind die Anteile bei den Niederlanden mit 40 % und Schweden mit 45 % erheblich niedriger (Abb. 20310). In Frankreich sind es dagegen mit 68 % mehr als zwei Drittel.

Wie denn sollen in Deutschland Bundestagsabgeordnete, die von gerade auf 10.083 Euro erhöhten monatlichen Diäten und einer pauschalen steuerfreien Aufwandpauschale von derzeit 4.418 Euro pro Monat, also zusammen fast 15.000 Euro (und viele noch von hohen Nebeneinkünften) leben, Verständnis für die Sorgen normaler Arbeitnehmer entwickeln, die von durchschnittlich 1.432 Euro voll zu versteuerndem Einkommen leben müssen? Wer in parlamentarischer Selbstbedienung mehr als das Zehnfache bezieht, lebt in einer völlig anderen Liga, ob er das will oder nicht. Die Abgeordneten, die sich dennoch ihr soziales Bewußtsein erhalten haben, muß man umso mehr bewundern.

Und wie sollen sich Bundestagsabgeordnete um die Sorgen normaler Arbeitnehmer bekümmern, wenn sie in einem neoliberalen Europa-Dusel fast alle entscheidenden wirtschaftspolitischen Funktionen auf demokratisch nicht ausreichend kontrollierte EU-Strukturen abgeschoben haben, die meilenweit von eben diesen Arbeitnehmern und Bürgern der EU entfernt sind? Da müssen beispielsweise diese Arbeitnehmer in Deutschland akzeptieren, daß ihre Ersparnisse trotz Inflation schon seit 5 Jahren gar nicht mehr verzinst werden und seit schon 10 Jahren real an Wert verlieren, weil die Befugnis bei der EZB liegt und dort die deutsche Stimme nicht mehr wert ist als die Maltas. Ein weiteres Beispiel ist der Europäische Gerichtshof (EuGH), gegen dessen Entscheidungen das Bundesverfassungsgericht die deutsche Verfassung nicht mehr verteidigt, und bei dem es unter 27 Richtern nur einen aus Deutschland gibt, ebenso wie einen aus Malta mit gerade einmal 433.000 Einwohnern (kleiner als Duisburg).

Die Einstellung zur Migration ist in Deutschland eine wesentliche Wetterscheide in der Beurteilung der Demokratie. Von denen, die meinen, die Demokratie funktioniere schlecht, sind nur 27 % der Ansicht, die Migranten wollten sich integrieren, während 52 % die gegenteilige Ansicht vertreten.

Man kann daher vermuten, daß die Behandlung der Migrationsfrage durch die GroKo einen starken Einfluß auf die Beurteilung des Funtionierens der Demokratie in Deutschland gehabt hat und weiter hat. Das zeigt auch der starke Anstieg des Anteils der mit dem Funktionieren der deutschen Demokratie Unzufriedenen von 26 % in 2017 auf 43 % in 2018, der stärkste Anstieg unter den Vergleichsländern (Abb. 20311).

Zwei Drittel der befragten Deutschen sind von Wahlen desillusioniert und glauben nicht mehr, daß sie viel verändern, einer der höchsten Werte unter Vergleichsländern (Abb. 20312).

Pew befragte für die internationale Studie zwischen dem 14. Mai und dem 12. August 2018 insgesamt 30.133 Menschen in 27 Staaten.

Eine zweite Wetterscheide, die den Absturz an Vertrauen in die deutsche Demokratie erklären kann, ist die sich immer weiter zuspitzende Ungleichheit in der Verteilung von Einkommen und Vermögen. Ein Blick auf die folgenden 8 Grafiken aus einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung dürfte ausreichen, um die verheerende Situation zu dokumentieren (die wichtigsten dieser Grafiken zur Ungleichheit werden in den meisten Medien, wie SPIEGEL, nicht überraschend unterschlagen).

Erwerbstätigkeit schützt viel zu oft nicht mehr vor Armut

Reichstes Zehntel 35 % plus, ärmstes 10 % minus

43 % halten Nettoverdienst für zu niedrig und nicht gerecht, aber auch die Großverdiener sind immer noch unzufrieden!

Wenig Zufriedenheit mit dem eigenen Einkommen in der unteren Hälfte

Steter Anstieg der Unleichheit nach Gini (1=totale Ungleichheit)

Noch deutlicher im Verhältnis des obersten zum untersten Zehntel

Starker Anstieg der Niedrigeinkommensquote

Besonders bei den jüngeren Jahrgängen

Im Vergleich der europäischen Länder (ohne Osteuropa) ist die Ungleichheit in der Einkommensverteilung seit 1990 nur in Irland noch stärker gestiegen als in Deutschland, wobei Irland von einem unvergleichbar niedrigen Einkommensniveau gekommen ist (Abb. 20322). Das ergibt sich auch aus dem neuen Arbeitspapier „WID.world WORKING PAPER N° 2019/06 – How Unequal Is Europe? Evidence from Distributional National Accounts“ mit Daten von der World Income Database (WID). Die oberen 60 % haben sich wesentlich besser entwickelt als die unteren 40 % der Einkommen.

50 reichen Haushalten gehört so viel wie etwa 40 Millionen Deutschen, also der Hälfte der Bevölkerung. Gemessen an der Wirtschaftskraft des Landes hat Deutschland mehr Milliardäre als die USA und die meisten unter allen größeren Ländern nach der Schweiz (insgesamt sind es in Deutschland 146 Milliardäre, Abb. 20326). Um bis zu einer Milliarde zu zählen und dabei nur etwa eine Sekunde pro Zahl aufzuwenden, braucht man etwa 31 Jahre – dies, um eine Vorstellung von dem gigantischen Vermögen der Milliardäre zu geben. Die meisten können ihr eigenes Vermögen nur noch grob schätzen, aber nicht mehr zählen, und vieles davon halten sie steuerschonend im Ausland.

Daß ausgerechnet Deutschland so vergleichsweise viele Milliardäre aufweist, hängt auch mit dem Steuersystem zusammen. Seit 1997 wird keine Vermögensteuer mehr erhoben, weil es Schröder ablehnte, diese nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts mögliche Steuer in verfassungskonformer Form weiterzuführen. Wichtiger noch ist, daß die CDU/CSU/SPD Koalition 2009 mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz die Erbschaftssteuer für Unternehmenserben beseitigt hat und daß Unternehmenserben auch nach dem Gesetz zur Anpassung des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes von 2016 weitgehend von der Erbschaftssteuer befreit bleiben. In den vergangenen Jahren fielen so 90 Kindern Firmen im Wert von durchschnittlich jeweils 300 Millionen Euro steuerfrei in den Schoß; der Fall der Verena Balsen ist dafür ein gutes Beispiel („Ich bin Kapitalistin. Mir gehört ein Viertel von Bahlsen und da freue ich mich auch drüber. Es soll mir auch weiterhin gehören. Ich will Geld verdienen und mir Segelyachten kaufen von meiner Dividende und so was“).

Außerdem wurde unter SPD-Finanzminister Steinbrück 2009 die Kapitalertragssteuer eingeführt und damit der Steuersatz für Kapitaleinkünfte selbst der Milliardäre von bei diesen 45 % (Spitzensteuersatz) auf nur noch 25 % fast halbiert sowie der Steuersatz für Unternehmensgewinne von 38,3 % auf nur noch 29,8 % abgesenkt. So mauserte sich die SPD zu einer Partei für deutsche Milliardäre. Fragt da noch jemand, warum die SPD von einst stolzen 45,5 % bei der Bundestagswahl von 1972 auf nur noch 16 % oder wenig mehr als ein Drittel bei der letzten Sonntagsumfrage abgestürzt ist (Abb. 20004), wobei auch die Haltung zur Migration noch viele Stimmen kostet?

Die Zahl der deutschen Millionäre hat sich in US$ seit dem Jahr 2000 bis 2018 auf fast 2,2 Millionen mehr als vervierfacht (Abb. 20325).

Wenn das alles so weiterläuft, sollte sich niemand wundern, wenn die Demokratie wegen Versagens ihrer wirtschaftlich und politisch verknüpften Eliten auch in Deutschland ins Schleudern kommt. Das ist dann nur noch eine Frage der Zeit. In der weltgeschichtlichen Vergangenheit wurden solche Ungleichgewichte immer nur durch Revolutionen, Seuchen, andere ähnlich schlimme Weltkrisen oder Kriege korrigiert, nie jedoch auf friedlich evolutionären Wegen. Zwei Weltkriege und eine schreckliche Weltwirtschaftskrise haben so in Deutschland starke Spuren hinterlassen, und nun ist die Ungleichheit wieder auf das Niveau vor dem ersten Weltkrieg geklettert (Abb. 19494). Beachten Sie, daß diese steile Aufwärtsentwicklung des Anteils des obersten Zehntels genau nach Untergang des kommunistischen Gegenmodells und Komplettierung der neoliberalen Globalisierung Anfangs der neunziger Jahre Fahrt aufnahm.




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Vor den Europa-Wahlen
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14 Kommentare

  1. Ja gut Dieter, aber muß das Faß jetzt leider noch mal aufmachen:
    Wählen oder nicht?

    Dieses Konstrukt EU ist nun mal da und der Turm zu Babel nicht so schnell abgerissen.
    Seit Jahrzehnten ein Bündnis für Miteinander und Frieden auf dem Kontinent. Okay.
    Die Ausbeutung einzelner Länder sei dabei jetzt mal ausgeklammert. Das muß sich ändern und ist alles Mist, na klar. Zurück zur reinen Handelsunion wäre wünschenswert.
    Sowie einst die Hanse oder Seidenstraße.

    Im Grunde pflichte ich Dir bei, ich persönlich war 3 Mal im Leben wählen, aber ein paar Leute gehen trotzdem immer hin. Mit dem Ergebnis müßen wir dann alle leben, falls die Wahlen nicht gefälscht sind (was sie sind; davon gehe ich aus).

    Nur diesmal ist die Situation eine Andere. Es stehen überall frische/neue Front-Truppen europaweit zur Debatte, welche den alteingesessenen faulen Sesselfurzer-Bonzen mal gehörig das Schwitzen lehren könnten! Ob sie halten was sie versprechen weiß niemand, aber welche Wahl hätte man jetzt sonst?

    Verstehst Du wie ich mein? Das Konstrukt ist nunmal da, und im Prinzip ja auch ne gute Sache, nur völlig korrumpiert, fremdgesteuert und mißbraucht worden, viel zu teuer, nur Hausierer etc.
    Aufgrund der neuen politischen Bewegungen noch einen Versuch wagen?
    Oder sagen…klei mi an Mors. Hmm. Doch, denke schon, daß ich diesmal hingehe.

    Aber nur wenn´s nicht regnet.
    So wie heute. Sind alle in Ordnung? Im Süden war´s ja besonders heftig.
    Von wegen Dürre-Frühling…das nennt sich Wetter!
    Zum Glück haben die Pressespacken nun endlich Ersatz-Futter.
    "Superüberradikaler Regen zieht über´s Land!" heart

    LG Zulu

  2. Moin Zulu,

    in gewisser Weise stimme ich Dir zu. Nur geht es mir um Prinzipien, die da wären:

    1. Raus aus der NordAtlantischenTerrorOrganisation

    2. Raus aus der EU (Dexit)

    3. Freies Marktgeld anstatt staatliches Zwangsgeld

    4. Friedensvertrag

    Da es keine Partei gibt, die mir dies garantiert, kommt

    5. Verbot aller politischer Parteien (s. Heureka)

    ins Spiel. Die Konsequenz daraus ist: Die Wahlunterlagen als Beweis dafür aufbewahren, dass ich mich an diesem Betrugssystem nicht beteiligt habe. 

    • Ja, da hast Du natürlich auch wieder recht. Deine erklärten Ziele teile ich selbstverständlich.
      Dennoch: Bin hin und her gerissen.
      Nutzt man diesmal ausnahmsweise den vorhandenen, aber ekelhaft-korrumpierten offiziellen Weg?
      Als letzte Chance nutzen bevor wir endgültig Kalifat-Europa sind?
      Oder entzieht man sich dem System komplett?

      Soweit es geht lebe ich das ja auch.
      Strom/Miete/Gas/Internet/Kfz. Keine Versicherungen. Keine Schulden.
      Generalstreik betreibe ich ebenfalls seit 2,5 Jahren. Die nächste Losung für innere Zufriedenheit & Veränderung dieses Landes wäre der gewaltsame Aufstand. Nur wer hat da schon Lust darauf?

      Wenn sich jetzt aber GAR NICHTS tut, weil man sieht…es verschlimmbessert sich alles nur, fühlt sich das auch irgendwie mistig an, oder? Wir sind ja keine Sekte, sondern halbswegs normale Menschen, die von Sekten (Grüne z.B.) kontrolliert werden!
      Das lasse ich mir nicht länger gefallen. Diese Fatima Roth kann gerne auf ihrer 20 Mio. Insel in der geliebten Türkei verrotten wenn sie möchte. Die seien ihr sogar geschenkt! Hauptsache sie ist weg. Einfach nur weg.

      Weißt Du was, da ich mich nicht entscheiden kann…bin zwar nicht gläubig,
      aber ich mache es tatsächlich vom Wetter abhängig, habe ich gerade beschloßen.
      Ja…mal sehen wie Lage, Stimmung & Gemüt an dem Tag so sind.
      Also, in jedem Fall BLAU-Machen. 😛

  3. Meiner Meinung nach wären Wahlen nur annehmbar, wenn es Direktwahlen gäbe. Bei einer Parteienwahl hat der Wähler es nicht in der Hand, wer aus diesen Parteien ein Ministeramt erhält, egal ob der von den Parteien im Nachhinein Aufgestellte kompetent ist, oder nicht. Auch auf nachträgliche Koalitionen hat der Wähler keinen Einfluss mehr. Der Bundespräsident, welcher auch nicht vom Volk gewählt werden kann, bestätigt dann die Minister.

    Hätte denn irgendjemand eine von der Leyen als Verteidigungsministerin gewählt? Oder einen Maas als Außenminister? Oder die Leute  der EU-Kommission, wie Juncker?

     

    Die Wählerstimmen brauchen die Parteien nur für ihren Machterhalt und anteilsmäßig für ihre Parteikassen. Alles andere wird über die Köpfe der Bevölkerung hinweg entschieden. Das hat mit Demokratie nichts zu tun.

    • Na klar Angsthase, sehe ich genau so. Einzige Möglichkeit ist, daß heuer erst mal frische Leute dran kommen. Auch sie werden sich bestimmt früher oder später korrumpieren lassen. So geht Politik scheinbar nun mal? Wie dieses schmierige Netzwerk in Österreich…boah! Aber diese alt-eingesessene Saubande & Seilschaften da, die muß endlich ausgetauscht werden. Subito! Wie Rollo, Ferkel & Co. Mehr Beschränktheit brauchen sie uns nicht zu beweisen. Sie dürfen bitte weitergehen.

      • Zulu,

        ich glaube nicht, dass da andere Leute dran kommen. Es wird so ausgehen wie in unserem Bundestag mit der AfD. Man wird versuchen es schon irgendwie hinzubiegen. Solange wir die alte Garde nicht durch irgend eine andere Möglichkeit loswerden, wird sich nicht viel ändern. Soros wird sicher auch noch seine Händchen im Spiel haben. Oder glaubst Du, die lassen sich die Butter vom Brot nehmen?

         

        "Diejenigen, welche gewählt werden, haben nichts zu entscheiden und diejenigen, die entscheiden, werden nicht gewählt."

         

        Und sollte es tatsächlich so sein, dass dieses Konstrukt EU-Parlament eigentlich illegal ist, werde ich einen Teufel tun und diese Kriminellen auch noch unterstützen.

        • Das mag sein, Angsthase. Aber damit schießen sie sich dann endgültig ins eigene Knie.
          Wie groß der Zorn jetzt schon ist! Deren Macht auf die friedlichen Demonstranten auszuleben, Internet zu zensieren, Jugendarbeitslosigkeit, Rentnerarmut, unnütze Kriege, immer neue Steuern, MIGRATION & GEWALT, fehlende Sicherheit etc.

          Neue Leute werden im Bundestag trotz Fraktions-Statut NICHT als Vizepräsident zugelassen. Juncker sagt jetzt schon, KEINE Rechten in Brüssel. Wie kann ein (dazu noch besoffener) "Demokrat" so etwas im Vorfeld einer Wahl nur von sich geben?
          Alles nur Beschiß. Und die Europäer haben das längst gemerkt.
          Diese Wahl wird sehr interessant…auch wenn sie gefaked werden wird.
          Spannende Zeiten.

          • 24.05.2019

            "aber ich mache es tatsächlich vom Wetter abhängig," nachdem ich es offenbar geschafft habe, noch einen Personalausweis zu erneuern.

            Ich werde wählen gehen, und zwar die AfD, und dann anschließend in die Ostalb abdüsen, nachdem ich den Abreisetermin wegen der Wahl verschoben habe.

            Wahlen bewegen überhaupt nichts, genauso wie Gesetze, die leichtfertig gebrochen werden können und durch rabulistische Spitzfindigkeiten umgedeutet werden, siehe Merkel, aber es handelt sich doch immerhin um ein Votum der Bevölkerung, inwieweit sie dem allerschwersten Druck der Massenmedien, etwa  Maybrit Illner, Anne Will, Angela Merkel und anderen kinderlosen weiblichen Agenten, widersteht.  Und daß es Widerstand gibt, hört man doch am besten bei den Verweigerern der GEZ-Steuer.

            Und dies ist schon etwas Gewinn, weil es der Elite den Untergrund-Widerstand zeigt, im Falle der AfD vielleicht auch die Abschaffung der GEZ-Steuer bringt.  Da das Europäische Parlament gar nichts zu sagen hat und nur eine Scheinmacht darstellt, wie etwa die Königin von England, eine absolut leere Hülle, muß man nicht wählen gehen.  Die Herrschaft über die europäischen Völker wird von einer usurpierten Elite ausgeübt, wie immer diese wählen mögen.  Wählen sie nicht konform, wie in Ungarn oder Italien, werden die Gegner der Elite als Populisten beschimpft und ununterbrochen von Geheimdiensten zersetzt ("Strache"), die Gedanken der Bevölkerung zerredet; wählen sie überhaupt nicht, kommt so ein Schnösel wie Macron und seine Quasi-Mutter daher, weil es gelungen ist, die Wahlbeteiligung auf 42 % zu senken.

            Meine Frau meinte jedoch, ohne AfD wären 2016 gleich weitere 3 Millionen "Fachkräfte" gekommen.

            Daß die ganze Demokratie bei uns nur Quatsch ist, weil ihre Aufgabe nur darin besteht, die ohnehin bestehende Macht der Geld-Elite zu legitimieren, aber nicht zu fundieren, kann man besten daran erkennen, wie gefährlich es ist, der Bevölkerung  reinen Wein einzuschenken hinsichtlich der der Elite anvertrauten Macht.  

            Julian Assange wird jetzt von einer weiblichen Richterin in Virginia 18 Straftaten vorgeworfen, mit einem maximalen Strafmaß von 175 Jahren Gefängnis – und nur weil er uns über "westlich-zionistische" Verbrechen informiert hat, die verheimlicht werden sollten.  Dieselbe Richterin war schon bei Manning und Snowdon tätig.

            "She is a hanging judge."

            https://www.rt.com/news/460117-us-charges-julian-assange-classified/

            Da in England schon wieder eine "Verteidigungs"-Ministerin ernannt wurde, Penny Mordaunt, frage ich mich, ob man das Militärwesen nicht den Frauen ganz überlassen sollte, insbesondere den Wehrdienst, siehe die torture queen Gina Haspel (CIA);  da die Frauen vermutlich auch die besseren Soldaten wären:

            Ludwig Büchner, Das goldene Zeitalter, 1891, S. 258:

            "Daß sich afrikanische, wie asiatische Despoten vorzugsweise gerne weibliche Leibgarden bedienen, ist bekannt.  Der König der Aschantis an der Westküste Afrikas hat eine Leibgarde von viertausend kinderlos lebenden weiblichen Kriegern, welche sich durch Tapferkeit und Todesverachtung, aber auch durch Wildheit und Blutdurst den Feinden fürchterlich machen.  In dem den Aschantis benachbarten Königreich Dahomey sind die weiblichen Kriegerregimenter stärker und waffenkundiger als die männlichen;  und unter den Afghanen Indiens gibt es nach Radenhausen (Isis) einen unabhängigen Stamm, in welchem die Frauen auf die Jagd reiten und Krieg führen, während die Männer daheim blieben müssen."

    • Angsthase,

       Das ist sicherlich ein entscheidender Punkt, daß die Wahl unpersönlich ist, bzw., über Listen mitentschieden wird. Aber, je weiter es nach oben geht, um so entfernter und unbekannter sind dann auch die zu Wählenden?

       Ich denke, daß kann auch in einer rein direkten Demokratie nicht aufgelöst werden? Und selbst, wenn wir sie hätten, würde es uns vor einer Politik schützen, wie sie zur Zeit durchgeführt wird?

       Heute wählen wir doch nur noch die Programme, die uns angeboten werden, wer die schlußendlich vertritt, spielt eigentlich gar keine Rolle … Die Leute kann man mögen oder für unfähig halten … es ändert nichts!

       Anders herum gedacht; wer würde sich über fehlende direkte Einflußmöglichkeit der Wähler beklagen, wenn eine Politik gemacht würde, die dem Wohlergehen seines Volkes dienen würde? Bräuchte es dazu überhaupt der Parteien?

       Oder steht und fällt vielmehr einfach alles mit der rechten Gesinnung in einem Lande?

      • Das Problem ist, dass es nicht ausreichend ist, wenn nur ein Land zum Wohle der Bevölkerung agieren würde. Diese globale Vernetzung der Politik und Wirtschaft würde das gar nicht zulassen. Würde Deutschland damit anfangen, wären wir wahrscheinlich ziemlich schnell wieder da, wo wir schon einmal waren. Dazu bräuchte man einen globalen Systemwandel/Abruch. Aber wie soll das funktionieren?

         

        Da fällt mir gerade was ein, was ich heute auf journalistenwatch.com gelesen habe:

         

        "Kurz mal die Welt lahmlegen: Thunberg und Neubauer fordern zu weltweitem Klimastrike auf."

         

        Ungeachtes dessen, dass diese Gören gar nicht wissen, was sie da fordern, käme das doch gelegen. Weltweiter Strike, Zusammenbruch, Neuanfang. Allerdings ergäbe dies enorme "Verwerfungen", wenn nicht sogar den WW3. Das kann auch nicht im Sinne des Erfinders sein. Aber abgesehen davon, dass dieser Aufruf sowieso nicht weltweit funktionieren würde, würde ich mir das fast schon nur für unser Land wünschen. Der Zusammenbruch wird bei uns so oder so irgendwann von ganz alleine kommen, wenn sich nicht bald etwas dreht. Fakt ist allerdings, davon bin ich überzeugt, dass wir als Bevölkerung es nicht alleine schaffen würden. Schon gar nicht mit Wahlen. Ohne Militär, welches auch immer, sehe ich keine Chance. Will man international Deutschland den Bach runter gehen lassen, wird es auch so geschehen.

        • " Der Zusammenbruch wird bei uns so oder so irgendwann von ganz alleine kommen, wenn sich nicht bald etwas dreht. "

          Na dann! Was hindert uns, daran festzuhalten? 🙂

           Da wir ja eh´ nur auf die Mütze kriegen, ist es doch g´rad´ egal, wegen was? Und wenn man schon keine Chance hat, sollte man sie wenigstens nutzen!

          • Das sehe ich genauso, Jürgen. So sehr ich Angsthase, Deine Kommentare, immer stets sehr schätze und teile…aber, haben wir nicht alle mittlerweile Gewissheit? Was nützt es uns ständig noch selbst zu maltretieren mit Zusammenbruch, Klimatod, Atom-WW3, Messern & Morden, Zensur, korrupte Politik, Untergang, Vergiftung, Replacement, Elektrosmog etc.

            Im Grunde kann man sich auch gleich den Strick knüpfen.
            Habe da keine Lust zu. Wüßte auch gar nicht wie das geht.

            Ich halte für essentiell wichtig, daß wir mit unserem noch gesunden Geist dagegenhalten, diese Sachen weder verinnerlichen/absorbieren noch gar ausbreiten. Genau das tuen wir nämlich mit unseren Gedanken & Unterbewusstsein. Dieser Mist gehört da nicht rein!

            Der Verstand ist etwas anderes. Der sortiert und filtriert einkommende Botschaften.
            Aber je mehr wir uns solch Zeug antun, desto frustrieter/kränker/bekloppter werden auch wir zwangsläufig irgendwann sein.
            Überall nur noch Gefahr. Terror! Meteoriten! Diesel! Falsche Wahlen! CO² Gretels! Deutschland verrecke! Mir doch egal-Kanzlerette?
            JA! Dann ist sie und ihr ganzes Fußvolk welches ihr treudoof folgt mir eben auch scheißegal! Macht Euern Dreck doch alleine.

            Es gibt Studien (und ich glaube fest daran), daß jeder Mensch eine Art Sender ist (Aura), und alle sind miteinander verbunden. Bekannt: Jeder von uns erkennt im Prinzip in Sekundenbruchteilen, ob ihm jemand feindlich gesonnen ist, er jemanden evtl. mag, sich in ihn/sie/es/divers verliebt (Liebe auf den Ersten Blick) oder ob er ihn völlig abstoßend findet. Sekunden! Das ist nicht der Verstand. Der setzt dann aus. Das ist Überschneidung zweier magnetischer Felder, also Elektrizität!

            Super spannend.
            Harmonie bedeutet ja auch Ausgleich zwischen zwei Schwingungen.
            Wenn nun alles zusammen in Harmonie schwingt…ach naja, und so weiter.
            Ihr haltet mich noch für einen esotherischen Spinner, falls nicht eh schon, lol
            Aber es ist sogar messbar!

            Na wie dem auch sei. Morgen gibt´s beim Vaddi im Garten ne Grillung; mache wie immer den Salat. Wenn noch Zeit ist Auto schleifen & lackieren. 
            Der ganze Schmodder interessiert mich einfach nicht mehr.
            Macht unzufrieden. Mag Zulu nicht.

  4. 24.05.2019
    Eine wesentliche Änderung Europas wird es durch die Wahl sowieso nicht geben, d. h. die Islamisierung Europas wird wohl unabänderlich sein.  Ich sehe jeden Tag mädchenhaft junge Muslimas mit Hidschab, die zwei Kinder durch die Gegend schieben.  Unsere jungen Frauen sind in diesem Alter in Discos auf dem Ballermann oder sonstwo und toben sich aus.  Bei deser muslimischen Gebärfreudigkeit sind wir nolens volens verloren, was bei der anders gearteten Arbeitsmentalität vieler Ausländer für die Rentner eine bittere Überraschung bringen wird.  Schopenhauer:  "Armut im Alter, ist ein großes Unglück."  Und heutzutage gibt es keine Freiräume von den Beamten, jedweder Lebensunterhalt  ist vom Staat abhängig!

    Ich vermute, daß die Islamisierung Europas der Tribut der Zionisten an die arabischen Fürsten war, weil diese die Palästinenser verraten haben und Jerusalem und den Tempelberg den Juden überließen.  Und die jüdischen Gemeinden in Europa stehen dem Zuzug der Moslems prinzipiell zustimmend gegenüber.  

    Bei den Generalstreiks und dem allgemeinen Aufruhr der Pälästinenser wegen der Kolonisierung Palästinas durch Juden in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts  waren die arabischen Fürsten immer mäßigend und verhinderten eine arabische Machtdemonstration.    Warum??? Was wurde ihnen dafür verspröchen?  Was bekamen sie dafür???  

    Giselher Wirsing, 1939:  

    "So kam es zu der hochbedeutsamen Tatsache, daß die Engländer 1936 den Streik in Palästina nicht durch die Machtmittel des Generals Dill zu beenden vermochten, sondern daß der Aufstand erst vom Hohen Arabischen Komitee abgesagt wurde, als König Ibn Sa’ud, König Ghazi vom Irak und Emir Abdallah von Transjordanien ein gemeinsames Schreiben an das Hohe Arabische Komitee gerichtet hatten, das folgenden Wortlaut hat:
    „Durch den Präsidenten des Hohen Arabischen Komitees an Unsere Söhne, die Araber von Palästina:

    „Wir sind sehr beunruhigt durch den gegenwärtigen Zustand in Palästina. Deshalb sind Wir übereingekommen mit Unseren Brüdern, den Königen und dem Emir, Euch aufzufordern, Euch zum Frieden zu entschließen, um weiteres Blutvergießen zu verhindern. Hierbei verlassen Wir Uns auf die guten Absichten Unseres Freundes Großbritannien, der erklärt hat, daß er Gerechtigkeit üben wird. Ihr müßt zuversichtlich sein, daß Wir Unsere Anstrengungen zu Eurer Unterstützung fortsetzen werden.“

    Ganz ähnlich war es auch mit dem Entschluß des Hohen Arabischen Komitees, den ursprünglich gegen die Peel-Kommission ausgesprochenen Boykott aufzugeben. Tatsächlich hätte dieser Boykott die Arbeit der Kommission weitgehend beeinträchtigt, wie das später bei der Woodhead-Kommission der Fall war. Das Hohe Arabische Komitee wurde von den Engländern, denen viel daran lag, daß bei den Untersuchungen Lord Peels und seiner Kollegen nicht der Eindruck entstünde, sie seien einseitig nur auf den jüdischen Aussagen aufgebaut worden, sehr bedrängt, den Boykott fallen zu lassen. Dies geschah aber erst, als König Ghazi und König lbn Sa’ud nach der Rückkehr einer abermaligen Palästinadelegation von den beiden arabischen Höfen einen Brief an das Hohe Arabische Komitee schrieben, in dem es hieß:

    „Wegen des Vertrauens, das Wir in die guten Absichten der britischen Regierung setzen, den Arabern Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, haben Wir eingesehen, daß es im Interesse der arabischen Sache liegt, mit der Königlichen Kommission in Berührung zu kommen… Wir haben den edlen Delegationen [Anm. der Palästinenser] (das heißt Aouni Bey Abdul Hadi) alle Unsere Gedanken hierüber auseinandergesetzt und versichern Euch, daß Wir nicht unterlassen werden, Euch, soweit es in Unserer Macht steht, zu helfen, und Wir hegen die Hoffnung, daß Gott Euch allen beistehen wird, wie es für den Islam und die Araber am besten ist.“

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