Staatsausgaben erzeugen kein Wirtschaftswachstum

von Frank Shostak

Frank Shostak

Nach Ansicht vieler Kommentatoren haben Staatsausgaben großen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum. Insbesondere wenn das Wirtschaftswachstum sich verlangsamt, könne eine Erhöhung der Staatsausgaben den notwendigen Anschub geben, um die Wirtschaft wieder zu beleben, so dass ein weiterer Abschwung verhindert wird.

Diejenigen, die bei einer abnehmenden Konjunktur für eine Erhöhung der Staatsausgaben eintreten, gehen davon aus, dass die erhöhten staatlichen Ausgaben weitere Ausgaben nach sich ziehen, die wiederum die Wirtschaft stärken.

Bei dieser Denkweise werden die Ausgaben eines Marktteilnehmers zum Einkommen eines anderen und die Ausgaben eines dritten Marktteilnehmers zum Einkommen des ersten.

Wenn also die Menschen aus irgendeinem Grund weniger zuversichtlich in die Zukunft blicken und beschlossen haben, ihre Ausgaben zu reduzieren, sinkt die gesamtwirtschaftliche Nachfrage. Sobald ein Marktteilnehmer weniger ausgibt, verschlechtert dies die Situation eines anderen, der wiederum auch seine Ausgaben senkt.

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Staatsausgaben erzeugen kein Wirtschaftswachstum
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3 Kommentare

  1. Völlig unverständliche ja sinnentleerte Aussagen. Zusätzliche Staatsausgaben werden derzeit mit frisch gedrucktem Geld finanziert und erhöhen natürlich das Bruttosozialprodukt. Der Nachteil ist, dass die Schuldenlast weiter steigt und steigt. Deshalb hat die Politik gesteuerte EZB ja die Zinsen auf Null gesetzt und kauft Firmenbonds auf. Die Leute sollen ihr Geld ausgeben und nicht sparen.Wenn die BRD sagen wir 6% Zinsen auf ihre Bonds zahlen müsste, müsste der Bundeshaushalt für die Zinslast herhalten. Was die EZB da mit den Zinsen betreibt ist massive Enteignung und damit ein grandioser Volksbetrug wie es ihn in der Größenordnung noch nie gegeben hat..

  2. Was soll man dazu noch sagen?

    “… In dieser Welt der kapitalistischen Demokratien, da lautet der wichtigste Wirtschaftsgrundsatz: das Volk ist für die Wirtschaft da und die Wirtschaft ist für das Kapital da. Und wir haben nun diesen Grundsatz umgedreht, nämlich: das Kapital ist für die Wirtschaft da und die Wirtschaft ist für das Volk da.

    Das heißt mit anderen Worten, das Primäre ist das Volk, alles Andere ist nur ein Mittel zum Zweck. Das ist der Zweck. Wenn eine Wirtschaft es nicht fertig bringt, ein Volk zu ernähren, zu bekleiden usw., dann ist sie schlecht. Ganz gleichgültig ob mir ein paar hundert Leute sagen, aber für mich ist sie gut, ausgezeichnet, … meine Dividenden stehen hervorragend …”

    Die Quelle darf erraten werden! 

     

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