Europa – Das Chaos ist gewollt

Die EU war der erste Schritt, um Europa zu destabilisieren. Dann kam der Euro und damit die wachsende Verschuldung in Europa. Nun sind es die Flüchtlingsströme. Und wer hat dies alles von langer Hand geplant?

Im Gegensatz zu zahlreichen Stimmen, die die Auffassung vertreten, dass der Zustrom von Flüchtlingen nach Europa die unbeabsichtigte Folge der Konflikte im Nahen und mittleren Osten und in Afrika ist, teilt Thierry Meyssan von ›Réseau Voltaire‹ diese Sichtweise nicht; vielmehr erklärt er diesen als ›ein strategisches Ziel der Vereinigten Staaten.‹ [1]

Quelle: politonline

Den Ausführungen von Meyssan seien daher die Worte des langjährigen Chefredakteurs von Börsenmagazinen und Börsendiensten, Axel Retz, zu den jetzigen Vorgängen vorangestellt, da sie Meyssans Standpunkt stützen; Retz schreibt u.a. »Wer glaubt, daß derartige Geschehnisse schicksalhaft und alternativlos seien, der übersieht vielleicht, daß vieles von dem, was sich um uns herum ereignet, akribisch geplant wurde und umgesetzt wird. Die USA hat nun angekündigt, schon sehr bald F-22-Raptor-Kampfjets nach Europa zu verlegen, als Zeichen gegen die zunehmende russische Aggression. Ja, klar doch. Die Russen haben mit ihren Militärbasen Europa regelrecht eingekesselt und fahren rund um den Kontinent immer mehr an schwerem Kriegsgerät auf. Oder war es irgendwie anders? Ja, es war anders. George Friedman, Chef der US-Denkfabrik Stratfor, redet und schreibt sich ja auch völlig unbedarft von der Seele, daß die Vorgänge rund um den Maidan ein von der USA inszenierter Putsch gewesen sind, den er sogar als den offensichtlichsten der Geschichte bezeichnet. Und in seinem Bestseller The Next Decade tut er auch kund, daß man die Krise mit Rußland behutsam eskalieren müsse, um Deutschland und Frankreich nicht mißtrauisch werden zu lassen. Einlullen, so schreibt er, muß man die Europäer. Nicht minder freimütig wie Friedman kommt auch Thomas P. M. Barnett zur Sache. In seinen Büchern The Pentagon’s New Map und Blueprint for Action, die in der USA ebenfalls zu Bestellern wurden, erklärt der Militärstratege, der früher für Ex-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld im Pentagon tätig war, wie die Vormachstellung der USA gefestigt und die Neue Weltordnung umgesetzt werden soll. In Blueprint for Action schreibt er: Das Endziel ist die Gleichschaltung aller Länder […] durch die Vermischung der Rassen, mit dem Ziel einer hellbraunen Rasse in Europa; dazu sollen in Europa jährlich 1,5 Millionen Einwanderer aus der Dritten Welt aufgenommen werden. Das Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90, zu dumm zum Begreifen, aber intelligent genug, um zu arbeiten. Für alle, die sich der Neuen Weltordnung widersetzen, hat Herr Barnett auch gleich eine pragmatische Lösung zu Papier gebracht, nachzulesen auf Seite 282 des Buches: And when they threaten violence against gobal order, I say: Kill them.Militärisch betrachtet, schwelt vor Europas Haustür eine Lunte, und mit der Flüchtlingsproblematik wird auf dem Rücken der Ärmsten der Armen die Destabilisierung Europas betrieben und die Solidaritätsbereitschaft der EU-Mitglieder einem vermutlich nicht erfolgreich ausgehenden Test unterzogen. …..… Und die Kosten, die die zur Völkerwanderung angeschwollenen Flüchtlingsströme mit sich bringen, lassen sich heute noch gar nicht abschätzen.« [2]

Unter dem Titel Die Blindheit der Europäischen Union gegenüber der Militärstrategie der USA schreibt Meyssan u.a.: Wenn die Militärakademien der EU ihre Arbeit getan hätten, hätten sie die Lehre des amerikanischen big brothers studiert. In der Tat veröffentlicht das Pentagon bereits seit Jahren alle Arten von Dokumenten über die Chaostheorie, die dem Philosophen Leo Strauss entlehnt wurde. Vor ein paar Monaten noch hatte Andrew Marshall ein Budget von jährlich 10 Millionen $ zur Verfügung, um an diesem Thema zu forschen. [3] Leo Strauss (1899 – 1973) war Spezialist der politischen Philosophie. Er versammelte eine kleine Gruppe von Studenten um sich, von denen die meisten später für das Verteidigungsministerium arbeiteten. Sie bildeten eine Art Sekte und inspirierten die Pentagon-Strategie. Aber keine Militärakademie der Europäischen Union hat dessen Lehre und ihre Folgen ernsthaft studiert, weil sie eine Form des barbarischen Krieges ist, aber auch, weil sie von einem Meister der amerikanischen jüdischen Elite entwickelt wurde [4] und ihnen dies darüber hinaus verboten wurde. Die wenigen Lehrer und Forscher, die sich auf dieses Gebiet gewagt hatten, wurden stark bestraft, während die Presse zivile Autoren, die daran interessiert waren, als Verschwörer bezeichnete. Hätten die Politiker der EU der Forschung ihrer Länder freien Lauf gelassen, hätten Sie begriffen, dass die Vereinigten Staaten durch ihre Intervention und ihren organisierten Regimewechsel in der Ukraine dafür gesorgt haben, dass die EU in ihrem Dienst bleiben würde. Seit der Rede von Wladimir Putin auf der Münchner Sicherheitskonferenz des Jahres 2007 bestand die grosse Angst von Washington darin, dass Deutschland begriffe, wo sein Interesse liegt: Nicht in Washington, sondern in Moskau. Der Hauptkanal der Verständigung zwischen der EU und der Russischen Föderation wurde daher von der USA durch die schrittweise Zerstörung des ukrainischen Staates abgeschnitten. Wie man auch die Folgen der Ereignisse drehen und wenden möge, man wird keinen anderen Sinn dafür finden: Washington will nicht, dass die Ukraine Mitglied der Union wird, wie dies die Worte von Frau Nuland bezeugen. Sein einziges Ziel ist, dieses Gebiet in eine gefährliche Zone zu verwandeln.

Die EU-Politiker, wären sie ein wenig gereist, hätten nicht nur im Irak, in Syrien, in Libyen, am Horn von Afrika, in Nigeria und in Mali, sondern auch in der Ukraine die Umsetzung dieser strategischen Doktrin mit eigenen Augen sehen können. Indessen haben sie auf Antrag des big brothers ihre dortigen Botschaften oft geschlossen und damit auf ihre eigenen Augen und Ohren vor Ort verzichtet. So hat sich auch das Chaos in Libyen nicht gebildet, weil es den libyschen Revolutionären nicht gelang, nach dem Sturz von Muammar al-Gaddafi untereinander eine Vereinbarung zu treffen, sondern weil es das strategische Ziel der USA war. Es gab niemals eine demokratische Revolution in Libyen, sondern eine Abspaltung der Kyrenaika. Es gab niemals ein Mandat der UNO zum Schutz die Bevölkerung, sondern das Massaker von 160 000 Libyern, drei Viertel davon Zivilbevölkerung, durch die Bomben der NATO [Zahlen des Internationalen Roten Kreuzes]. Wenn Gaddafi tot sein würde, hiess es, bräuchte die Stammesgesellschaft mindestens eine Generation, bis sie einen neuen Führer hervorbringen könnte, so dass das Land in einem Chaos versinken würde, das es zuvor noch nie gekannt hat. 2003 begann die amerikanische Presse die Chaostheorie zu evozieren; nach Auffassung von Leo Strauss und dem Pentagon sollte das Chaos derart sein, dass sich nichts, was nicht vom Willen des Schöpfers der neuen Ordnung, der Vereinigten Staaten, vorgesehen war, strukturieren könnte. Das Prinzip dieser strategischen Doktrin lässt sich wie folgt zusammenfassen: Das Einfachste, um die natürlichen Ressourcen eines Landes über einen langen Zeitraum hinweg plündern zu können, besteht nicht darin, das Land zu besetzen, sondern darin, den Staat zu zerstören. Ohne Staat keine Armee, ohne feindliche Armee kein Risiko einer Niederlage. Deshalb ist es das strategische Ziel der US-Armee und der von ihr geleiteten Allianz, der NATO, die Staaten zu zerstören. Was aus der betroffenen Bevölkerung wird, ist nicht Washingtons Problem.

Kein westeuropäischer Staatsmann, absolut keiner, würde öffentlich zu sagen wagen, dass die Flüchtlinge aus dem Irak, aus Syrien, Libyen, vom Horn von Afrika, aus Nigeria und Mali nicht den Diktaturen entfliehen, sondern dem Chaos, in das wir ihr Land gestürzt haben, und dass die islamistischen Attentate, die auf Europa hereinbrechen, keine Ausdehnung der Kriege im erweiterten Nahost darstellen, sondern von denjenigen gesponsert werden, die auch das Chaos in dieser Region gesponsert haben. Wir bevorzugen weiterhin zu glauben, dass die Islamisten Juden und Christen Böses antun wollen, obwohl die überwiegende Mehrheit ihrer Opfer nicht jüdisch oder christlich, sondern muslimisch ist. Mit Überzeugung werfen wir ihnen vor, den Krieg der Zivilisationen zu betreiben, obwohl dieses Konzept im nationalen Sicherheitsrat der Vereinigten Staaten geschmiedet wurde und ihrer Kultur fremd bleibt.

Ferner würde kein westeuropäischer Staatsmann, absolut keiner, öffentlich zu sagen wagen, dass der nächste Schritt die Islamisierung der Drogenvertriebsnetze sein wird [5], nach dem Modell der Contras in Nicaragua, welche die Drogen in der schwarzen Gemeinschaft von Kalifornien mit Hilfe und unter dem Kommando der CIA verkauften. [6]

Die US-militärische Planung 
Wir sind hier also mit zwei Problemen konfrontiert, die sehr schnell wachsen werden: Die islamistischen Attentate stehen erst am Anfang, während sich die Auswanderungen in einem einzigen Jahr verdreifacht haben. Wenn meine Analyse richtig ist, werden wir im nächsten Jahrzehnt islamistische Attentate sehen, die mit dem erweiterten Nahen Osten und mit Afrika verbunden sind, sowie diesen ähnliche Nazi-Attentate, die mit der Ukraine verbunden sind. Dann werden wir entdecken, dass al-Kaida und die ukrainischen Nazis seit ihrer gemeinsamen Konferenz im Jahr 2007 in Ternopil (Ukraine) verbunden sind. In Wirklichkeit kannten sich die Großeltern der einen und der anderen seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Nazis hatten damals sowjetische Moslems gegen Moskau eingestellt [es war das Programm von Gerhard von Mende im Ostministerium]. Am Ende des Krieges wurden die einen und die anderen von der CIA [das Programm von Frank Wisner mit dem AMCOMLIB, dem American Committee for the Liberation of the Peoples of Russia] zur Durchführung von Sabotageoperationen in der Sowjetunion zurückgewonnen.

Die Migration, die im Moment nur ein humanitäres Problem darstellt, wird weiterhin anwachsen, um ein ernsthaftes ökonomisches Problem zu werden. Die jüngsten Entscheidungen der EU, Schiffe von Menschenhändlern in Libyen zu versenken, werden nicht etwa der Eindämmung der Migration dienen, sondern dazu, neue militärische Operationen zu starten, um das Chaos in Libyen aufrechtzuerhalten und zu rechtfertigen – also nicht, um es zu beheben. Es geht für Washington nicht darum, den europäischen Markt, der für die USA wesentlich ist, zu zerstören; es geht vielmehr darum, sicherzustellen, seine Entwicklung einzugrenzen, damit er sich nie im Wettbewerb mit der USA befinden kann.

1991 hatte Präsident George Herbert Walker Bush einen Schüler von Leo Strauss, Paul Wolfowitz, beauftragt, eine Strategie für die post-sowjetische Ära zu entwickeln. Dessen Wolfowitz-Doktrinfordert die Vorherrschaft der Vereinigten Staaten über den Rest der Welt, damit gewährleistet ist, die Europäische Union zügeln zu können. Dieses Dokument, vermerkt hierzu Meyssan, ist noch immer geheim, aber sein Inhalt zeigte sich in dem von der New York Times am 8. März 1992 veröffentlichten Artikel US Strategy Plan Calls For Insuring No Rivals Develop von Patrick E. Tyler; die Zeitung veröffentlichte auch umfangreiche Auszüge, so auf Seite 14: Auszüge aus dem Pentagon Plan: Prevent the Re-Emergence of a New Rival. Weitere Informationen sind Barton Gellmans Artikel: Keeping the US First – Pentagon would preclude a Rival Superpower zu entnehmen; dieser erschien in der Washington Post vom 11. März 1992. Was Washington heute darüber hinaus vorschlägt, ist, die EU mit der NAFTA und den Dollar mit dem Euro zu fusionieren und die Mitgliedstaaten der EU auf das Niveau von Mexiko zu senken. [7]

Die Europäische Union verweigert ihre Mitschuld an den Verbrechen der USA; die Kriege in Afghanistan und im Irak haben bereits 4 Millionen Menschen das Leben gekostet. Sie wurden im UNO-Sicherheitsrat als Zurückschläge aus Notwehr dargestellt, heute jedoch wird zugegeben, dass sie lange vor dem 11. September in einem viel breiteren Kontext der Umgestaltung des Nahen und mittleren Ostens geplant worden waren und die für ihre Implementierung gegebenen Gründe lediglich Propagandafabrikationen waren. Es ist üblich, so Meyssan, das deutsche Volk zu verspotten, das bis zum Ende Vertrauen in seine Nazi-Führer hatte und sich erst nach seiner Niederlage der in seinem Namen begangenen Verbrechen bewusst wurde. Aber wir handeln genauso. Wir vertrauen weiterhin unserem big brother und wollen die Verbrechen nicht sehen, in die er uns verwickelt. Insofern ist zutreffend, was Putin erklärt: »Er sei   erstaunt, daß die USA die EU für ihr Krisenmanagement in der Flüchtlingsfrage kritisiere, denn Europa folgt aus sogenannter Bündnistreue blind der US-Außenpolitik, und muß dann die Lasten tragen.« So spricht er auch eine weitere Tatsache aus, die Brüssel niemals aussprechen würde, dass nämlich »die Syrer nicht wegen Präsident Baschar al-Assad vertrieben werden, sondern wegen des Islamischen Staats (IS). Der Krieg in Syrien war ausgebrochen, als die westliche Allianz unter US-Führung beschlossen hatte, Assad zu stürzen.«

Der Autor Udo Ulfkotte schrieb am 15. August bezüglich der Hintergründe der Migration: »Ich glaube nicht an Verschwörungstheorien. Aber es gibt einen offen einsehbaren Plan, Europa mit Hilfe von Migration zu islamisieren. Die Fakten: Saudi-Arabien hat nach Angaben von amnesty international bis heute nicht einen Flüchtling aus Syrien aufgenommen. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum das so ist? Die Antwort: Die großen Flüchtlingsströme sollen als Migrationsströme nach Europa geleitet werden. Den dahinter stehenden Plan hat der renommierte muslimische Sozialwissenschaftler Professor Bassam Tibi in seinem 1996 erschienenen Buch Der wahre Imam auf Seite 64 veröffentlicht: Dort heißt es: Die Islamische Liga hat anläßlich ihrer Tagung im Juli 1993 ein Arbeitspapier verabschiedet, wonach die Migration nach Europa und der Aufbau islamischer Zentren als Mittel der Islamisierung Europas gesehen werden [veröffentlicht in der arabischen Tageszeitung Asharq al-Awsat vom 28. Juli 1993]. Und was ist zwei Jahrzehnte nach der Verabschiedung dieses Plans zur Islamisierung Europas mittels Migrationsströmen eingetreten? Nach Angaben des deutschen Bundesamts für Migration [8] waren 2013 genau 64,9 Prozent aller Flüchtlinge, die Deutschland aufnahm, Muslime. Dort heißt es auf Seite 24: Die Betrachtung der Asyl-Erstanträge des Jahres 2013 unter dem Aspekt Religionszugehörigkeit zeigt, daß mit 64,9 % die Angehörigen des Islams den größten Anteil der Erstantragssteller bilden.«

Was die Folgen dieser Strategie angeht, so ist auch das gesellschaftliche Chaos, das mit der Migrationspolitik einhergeht, offensichtlich gewollt. »Wir haben«, führt Henry Paul aus, »kulturhistorisch entstandene Sitten, Gebräuche, Riten, Verhalten und Regeln. Wir wurden seit Generationen langsam aber sicher darin sozialisiert. Warum müssen wir jetzt durch einen vermeintlichen Staatsauftrag ertragen, daß Zugewanderte sich einen Dreck um unsere Gegebenheiten, unsere Kultur, unsere Regeln und sogar unsere Gesetze kümmern, wenn zu gleicher Zeit von uns erwartet wird, daß wir deren Sitten, Gebräuche, Riten und Verhalten akzeptieren. Diese schiefe und privilegierte Sicht ist einer Sozialisierung abträglich und fördert Parallelgesellschaften. Die Türken wollen unter Türken sein, Marokkaner unter Marokkanern, Syrer unter Syrern. Warum also sollen Deutsche nicht unter Deutschen sein, sondern müssen sich   Fremden gegenüber anpassen? Eine Verdrehung aller Kulturen und historischer Ethnologie-Entwicklungen. Der Migrant – also der Zuwanderer, das angeblich neutralisiert-euphemistische Wort – fordert, dass wir uns seinen Gebräuchen anpassen, seine Gesetzwidrigkeiten tolerieren, ihn in Jobs bringen, ohne eine Qualifikation vorweisen zu müssen, ihm ohne Bildung Vorrechte einräumen und ihm sein Leben mit seiner Großfamilie auf die Dauer finanzieren, weil er ja sonst diskriminiert würde. Um es jetzt ganz deutlich zu formulieren: Ich habe nichts gegen Fremde, ich habe nichts gegen andere Kulturen oder Religionen, ich habe nichts gegen andere Lebensweisen oder Riten, Regeln oder Sozialisierungen; ich habe schwarze und weitere Freunde aus anderen Ländern – denn ich habe lange Jahre hindurch in verschiedenen Ländern und Kulturen gelebt und gearbeitet, war also selber immer Ausländer. Aber ich habe etwas gegen eine Regierungspolitik, die uns hier in unserem eigenen Land niedermacht, uns Rechte wegnimmt, den Fremden mehr Rechte und Privilegien einräumt und uns dafür zahlen lässt, ich habe etwas gegen die Willkommens-Arien, gegen die Indoktrinierung in den Medien, im Staatsfunk, in sämtlichen Verlautbarungen und Reportagen, die besagen: Wir müssen Ausländer hereinholen, total versorgen, umhegen und kuscheln, fördern und ausstaffieren. Dagegen habe ich etwas, weil es eine Politik ist, die uns als Land, als Nation schadet, die uns Bürgern nicht gerecht wird, und die uns weitere immense Schulden aufbürdet, denn jeder Flüchtling kostet uns bis zu einer halbe Million Euro, wenn er bei uns bleibt. 75 % aller Migranten sind ohne Beschäftigung, sind arbeitssuchend, also Kostgänger.

Ich habe etwas dagegen, wenn wir unsere seit Jahrzehnten ordentlich aufgebaute Sozialstaatsstruktur durch Menschenmassen auffüllen, die in diese Struktur nicht passen. Ich habe etwas dagegen, wenn ich selbst für mein Leben komplett aufkommen muß, mit allen Widrigkeiten und Schwierigkeiten, der Migrant aber von allem verschont wird und obendrauf sogar noch zusätzliche Vorteile genießt. Ich habe etwas dagegen, daß die USA mit einer von ihr gewünschten Bevölkerungspolitik, die plötzlich unser Wunsch sein soll, unseren Staat dominiert. Dieser Retterstaat ist genau so flüchtlingspervers wie die USA kriegspervers ist; und – das hat System: Die USA führt die Kriege und wir führen die Flüchtlingsaufnahme. Partnerschaftlich.« [9]

»Unter dem außer Kontrolle geratenen Ansturm illegaler Einwanderer«, so Michael Paulwitz, »zerfällt das bisher geltende europäische Asylsystem wie ein Kartenhaus. Seine tragenden Elemente: Erstens, die Festlegung der Dublin-Abkommen, daß Asylanträge in dem Land bearbeitet werden müssen, in dem ein Asylbewerber zuerst EU-Boden betreten hat, zweitens, die Verpflichtung der Staaten mit EU-Außengrenze, diese stellvertretend für alle zu schützen und zu kontrollieren, damit, drittens, die EU-Binnengrenzen im Schengen-Raum offenstehen können, erweisen sich unter dem hunderttausendfachen Migrationsdruck über die Schleuserrouten zu Wasser und zu Lande als nicht ernstfalltaugliche Schönwetter-Illusion.« [10]

Zu Thomas P. M. Barnett siehe Die neue Weltkarte des Pentagons sowie
Die Bilderberger-Konferenz 2005
[1] http://www.voltairenet.org/article187423.html   15. 8. 15
Die Blindheit der Europäischen Union gegenüber der Militärstrategie der USA – Von Thierry Meyssan
[2] http://www.boerse-online.de/nachrichten/meinungen/Alles-mit-Ansage-1000784158/2
3. 9. 15 Alles mit Ansage – Axel Retz
[3] Nach 42 Jahren verließ Andy Marshall das Pentagon, Voltaire Netzwerk, 9. Januar 2015
[4] Selective Intelligence Seymour Hersch, The New Yorker, May 12, 2003
[5]   http://www.voltairenet.org/article186092.html   29. 11. 2014
Die Karzai-Familie vertraut den Heroinhandel dem Islamischen Emirat an
[6] Dark Alliance: The CIA, the Contras and the Crack Cocaine Explosion by Gary Webb, Seven Stories Press 1999; ISBN-10: 1888363932
[7] Attaque contre l’euro et démantèlement de l’Union européenne », par Jean-Claude Paye, Réseau Voltaire, 6 juillet 2010
[8] http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Broschueren/bundesamt-in-zahlen-2013.html »Das Bundesamt in Zahlen 2013«
[9] http://www.contra-magazin.com/2015/04/migrationspolitik-in-deutschland-das-gesellschaftliche-chaos-ist-politisch-gewollt/ 22. 4. 15
Migrationspolitik in Deutschland: Das gesellschaftliche Chaos ist politisch gewollt – Von Henry Paul
[10] https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/vom-hohen-ross-herab/
3. 9. 15   Michael Paulwitz   Vom hohen Roß herab

 

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