Amerikanisches „Friedensgas“ direkt aus Russland

Amerikanisches „Friedensgas“ direkt aus Russlandvon WiKa (qpress)

WashCow: Was sich verdeutscht wie “WaschKuh” liest, bezeichnet eigentlich die Achse “Washington-Moscow”. Auf dieser Achse ist “D” (das Kartoffelfresserland) sicher eine bemerkenswerte Größe, aber keinesfalls ein unabhängiger Akteur. Zu dieser Einschätzung kommt die russische Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa. Hier berichtet der Feindsender genüsslich darüber: Angesichts Lage um Nord Stream 2 • Sacharowa bezeichnet Deutschland als amerikanische Besatzungszone … [RT-Deutsch]. Ausweislich dieses Berichts scheint es Zeitverschwendung zu sein sich ernstlich mit “D” auseinanderzusetzen.

Erstens hat Deutschland nach dieser Lesart nichts zu vermelden und zweitens ist der Unterhaltungsfaktor einer Annalena Baerbock in Moskau nicht so gewichtig, dass man dafür den Staatszirkus aufsperren müsste. Auch das “letzte Aufgebot”, sprich das amtierende Scholz-Regime, gibt in Gänze nicht viel mehr her. Und tatsächlich, soweit man sich das ganze “Getue” genauer ansieht, mag die Position der Maria Sacharowa nachvollziehbar erscheinen. Kennt eigentlich noch irgendwer einen souveränen Staat, der Besatzungskosten in seiner angeblichen Verfassung (aka Grundgesetz Art. 120(1)) präventiv regelt? Sicher nicht, denn Deutschland war und ist nach dem letzten Weltkrieg nicht nur bis heute “Feindstaat” geblieben, sondern wohl immer noch Spielball gewisser Mächte.

NATO richtig verstehen

NATO richtig verstehenDazu gehört auch der erweiterte Blick auf die NATO. Immerhin war Deutschland damals kein Gründungsmitglied, sondern lediglich der Anlass zur Gründung der NATO. Und so hatte der erste NATO-Generalsekretär, Hastings Ismay, den Sinn des Bündnisses korrekt beschrieben: „… die Russen draußen, die Amerikaner drinnen und die Deutschen unten halten“. Das Ziel hat sich nie geändert, nur dessen Realisierung. Das ließ sich besser umsetzen, wenn man Deutschland integriert und so erst richtig am Boden halten kann, um es als dienstbaren Geist gegen sich selbst zu verwenden. Und warum sollten die Russen das nicht bemerkt haben?

Diese Feststellung korrespondiert demnach ausgesprochen gut mit dem was wir jetzt aus “Feindesland” zu hören bekommen. Manchmal kommen leise Zweifel auf, wer es zur Zeit besser mit den Deutschen meint. Unsere “falschen Freunde”, oder vielleicht die uns zugeteilten “aufrechten Feinde”? Folgt man dem Feindsender, so wurde das Besatzungskonstrukt sehr geschickt hinter der NATO verborgen. Nur leider werden wir keinen Einblick in die Zusatzvereinbarungen bekommen, die um die Wendezeit herum zur Zementierung “gewisser Zustände” geschlossen wurden. Es bleibt bei den Andeutungen aus Russland und den tatsächlich zu beobachtenden Lebensumständen.

Echte Probleme richtig lösen

Echte Probleme richtig lösenStatt mehrere Lieferketten zur Energieversorgung aufzubauen, darunter auch Nord Stream 2, wünschen sich die USA ein wenig mehr Exklusivität für ihr teureres und dreckigeres Fracking-Gas. Das ist verständlich, denn unter “echten Freunden” bevorzugt man diejenigen, die es verstehen, die nachrangigen Freunde am besten zu barbieren. Das ist im Moment die Situation und warum unsere besten Freunde uns vor dem bösen Russen-Gas bewahren möchten. Deshalb muss Nord Stream 2 sterben. Das wird jeder sofort verstehen, der nicht bis zu Ende denken kann oder mag.

Um den ökologischen Schaden durch das “US-Drecksgas” zu minimieren, wäre das Gas aus Russland schon nicht schlecht. Blöderweise ist es per Definition “Feind-Gas”. Das ließe sich problemlos ändern. Würden unsere Freunde aus den USA das ideologisch vorbelastete Gas von Russland kaufen und über Nord Stream 2 direkt nach Deutschland liefern lassen, wäre alles im Lot. Die USA müssten lediglich einen Aufschlag von 50-100 Prozent berechnen (wegen der Sicherheitsgarantien) und der Zusage es im Zweifel auch mit Gewalt aus Russland herauszuholen, sollte Russland mal Zicken machen.

Die westliche Spitzfindigkeitsüberlegenheit

Ab diesem Punkt des Konstrukts handelte es sich bei dem Erdgas, welches aus der Nord Stream 2 Pipeline zu uns strömt, um wertvolles “Freundschafts- und Friedensgas”. In diesem Falle brauchte es auch keine Sanktionen mehr gegen Russland (das Gas betreffend, in anderen Bereiche schon), da doch die USA mit dieser Variante hinreichend für ihre Liebesdienste belohnt sind. Seit der ganzen Sanktioniererei gegen Russland haben die USA übrigens die höchsten Umsätze seit Jahrzehnten mit Russland eingefahren. Sie neutralisieren quasi die böse “Putin-Strahlung” in all diesen Geschäften. Das ist ein glasklarer Hinweis darauf, dass die Sanktionen gegen Russland immer dann besonders gut wirken, wenn die USA auskömmlich daran verdienen.

Da fragt man sich, warum die außenministrierende Baerböckin das noch nicht gepeilt hat? Etwa, weil sie aus dem Völkerballrecht kommt, nichts begriffen hat und vom eigentlichen “Sonder-Feund-Geschäft” nichts versteht? Der Tipp an die Grünen lautet daher, nicht so viel dumm rumlabern, sondern den USA das hier beschriebene Geschäft andienen. Deutschland zahlt immer gern das Doppelte, sofern es etwas ökologischer ist und der Feindcharakter des Gases auf diese Weise US-homöopathisch zu neutralisieren ist. Aber nein, es muss erst wieder ein richtiger Affenzirkus darum veranstaltet werden, damit das Feindbild der NATO ja seine Berechtigung behält.

(Visited 147 times, 1 visits today)
Amerikanisches „Friedensgas“ direkt aus Russland
5 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (99% Ergebnis)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*