Ab sofort bei jedem Messermord eine Riesen-Gaudi

von WiKa (qpress)

Schloss Schönblick: Na das sind ja herrliche, wie staatstragende Aussichten in dieser wunderlichen Bananenrepublik. Schon seit Tagen steppt der Bär tobt der braune Mob auf der Straße und mahnt an, dass der Tod von Daniel H. in Chemnitz nicht umsonst gewesen sein darf. Wie es sich für die Politik gehört, die diese Problematik ansonsten unter der Staatsratsvorsitzenden Murksel doch lieber steif aussitzt, wird ausnahmsweise mal ganz heftig aus Berlin re(a)giert. Es sollen jetzt Zeichen und Wunder geschehen, sodass sich alle gleich wieder richtig lieb haben … so die graue Theorie von oben.

Einerseits wird jetzt mehr Bundespolizei nach Chemnitz geschickt, weil man den dortigen Nazis einfach nicht über den Weg trauen kann und für die restlichen 10 Prozent „Nicht-Nazis“ in Chemnitz, gibt es jetzt „tote Hosen“ und „Schweinesahne Fischfilet“. Kurzum, es gibt eine Riesengaudi, damit die Dumpfbacken schneller über die miesen Messerkünstler hinwegkommen. Blöd nur, dass man dort jetzt Musiker und Künstler hinkarrt, die bei dieser Klientel gar nicht so gut ankommen. Darunter könnte die Party mächtig leiden. Aber das „große Vergessen“, nebst der feinfühligen Inszenierung der Staatsräson, mag wegen des so aufgeblähten Skandals vielleicht besser gelingen.

Regierung muss an Chemnitzer vorbeiregieren können

Aber offenbar kommt es ja auch nicht so sehr auf die Menschen in Chemnitz an, sondern auf die richtigen Signale, die die Politik aus Berlin für den Rest der Replik auszusenden gewillt ist. Die Leute in Chemnitz sollen sich ja nicht einbilden eine eigene Meinung haben zu dürfen. Die wird immer noch aus Berlin vorgegeben. Auch der „Bundes-Präser“, zu SPD Zeiten auch als Pöbel-Meier noch zu Ansehen gekommen, der heute für alle da ist, mit Ausnahme derer, für die er meint nicht da zu sein, beteiligt sich ganz Volks-fürsorglich an dieser Aktion. Er goutiert den künstlerischen „AbSpeieseplan“ für Chemnitz. Werbung für Linksextremisten? Steinmeier wegen Chemnitz-Konzert in der Kritik[Merkur]. Wenn es gegen Rechts geht, darf man eben nicht so zimperlich sein. Das weiß auch Steinmeier. Man muss den Braunen nur mal richtig das Gehör freiputzen, dann kommt auch Chemnitz wieder zur Besinnung, so der tiefrote Plan.

Ab sofort bei jedem Messermord eine Riesen-GaudiUnter all diesen Aspekten ist es nicht abwegig, entsprechende Partys vermehrt zu vergleichbaren Anlässen zu organisieren. Schließlich, so die einhellige Meinung der Politik, dürfen die Opfer solcher Vorkommnisse nicht instrumentalisiert werden. Genau deshalb will man in Chemnitz ja auch nur gegen „Rechts rocken“. Aber mal ganz ehrlich? Wäre das ohne den Tod von Daniel H. denn überhaupt passiert? Also irgendwas ist da mit der Instrumentalisierung gerade aus dem Ruder gelaufen, aber daran sind die Nazis schuld. Und die Tatsache, dass man jetzt rote statt braune Kapellen aufspielen lässt, unterstreicht eigentlich nur mehr den „roten Fascho-Vorhang“ dieser Chemnitzer Sonder-Bühne.

Die Zeit der falschen Signale

Jetzt pflegt jeder die seltsamen Zeichen dieser Zeit nach eigenem Verständnis zu interpretieren. Für die Gäste, Siedler, Flüchtlinge, Asylanten und Schutzbedürftigen tut sich hier womöglich ein völlig neuer Weg zu mehr öffentlicher Anerkennung auf. Ein sehr starkes Signal … gehst Du mit dem Messer auf die Straße und messerst einen weg, feiert das Land gleich eine Riesen-Party. Das ist brandneu, weil sie das auch von zu Hause so noch nicht kennen. In jedem Fall bestehen so erheblich mehr Kontaktmöglichkeiten, wenn man gemeinsame Partys feiert. Dann muss es ja auch nicht stören, dass die Künstler hart links sind, Hauptsache es ist laut und schön und um den „Preis der Party, den Anlass“ feilschen wir nicht, soviel haben wir als reiches Deutschland, immer ärmer im Geiste, schon noch übrig.

Der braune Mob ist total verwirrt und sieht sich in seinem Totengedenken ernstlich gestört. Als hätten sie Anstand und Moral für sich gepachtet (o.k., weiter links ist es nicht mehr weit her damit) bestehen Sie auf Ruhe und Ordnung im Saal. Ihre Teilnahme an der Riesen-Party ist deshalb höchst ungewiss. Das könnte allerdings auch ein wenig mit dem Unbehagen zusammenhängen, da man das Motto der Veranstaltung ebenso gut mit „Rock gegen Rechts“ umschreiben könnte. Spätestens ab da muss der Chemnitzer Durchschnittsmichel begreifen, wo er seitens der Merkel-Republik einsortiert wird.

Ab sofort bei jedem Messermord eine Riesen-GaudiDie Regierung meint es doch nur gut! Mit denen die schon länger hier leben, als auch mit denen, die den Umgang mit Messern (und Gabeln) erst noch korrekt erlernen müssen. Vorsicht ist geboten, damit es nicht zu oft zu solchen Konzerten kommen muss, die ja Gott sei Dank, auch wegen der Kosten, nur „Einzelfälle“ bleiben sollen. Bestimmt sind die „Toten Hosen“ für diese Situation auch mehr Omen als Nomen. Das die  jemals für die Merkel-Junta aufspielen, damit konnte wahrlich niemand rechnen. Es bleibt festzustellen: irgendwie ist die Gesellschaft zutiefst krank. Ob das der Plan ist? Und wenn, von wem? Hmm, bestimmt ist das alles nur rein zufällig so.

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