Thüringen bringt Spaßfaktor in die Politik zurück

Thüringen bringt Spaßfaktor in die Politik zurückvon WiKa (qpress)

Linke Würstchen: In Thüringen kehrt nach Jahren der Lethargie der Spaßfaktor in den Landtag zurück. Auf Bundesebene werden wir noch über Jahre unter dem breiten Hintern einer Aussitzkanzlerin zu leiden haben. Um so erfreulicher, dass sich zumindest der Thüringer Landtag dazu entschlossen hat, ein wenig zu „patchworkeln“ und auf diese Art einen frischen Wind von der Landesebene in den Bundestag wehen zu lassen. Hintergrund dieser Minirevolte ist die überraschende Wahl des FDP-Politikers Thomas Kehricht zum Thüringischen Ministerpräsidenten, nachdem Ramelköck bzw. Höckelow keine Chance gegeben wurde.

Sorry, der Kehricht muss natürlich raus aus dem Landtag und ein Thomas Kemmerich rein. Naja, ob nun Kehricht oder Kemmerich, das ist doch bei einem in der Versenkung verschwundenen Bodo Ramelow eigentlich alles derselbe Unrat. Programm? Darüber hat in Thüringen sicher noch niemand nachgedacht. Am allerwenigsten eine FDP, die es mit 5 Stimmen weniger gar nicht in diese Kasperbude gebracht hätte. Wie auch, wenn der totale politische Richtungsstreit in dem Haus kaum Luft für bürgerbezogenes Regieren lässt. Aber der Unterhaltungswert des Thüringer Landtags hat sich quasi binnen Minuten vervielfacht, bundesweit! Das ist die entscheidende und zuversichtlich stimmende Botschaft des Tages aus dem „Kreativ-Osten“ dieser Bananenrepublik.

Ab jetzt gibts Haue für die FDP

Ab jetzt gibts Haue für die FDPDamit ist das Unsagbare und das Unmachbare partiell schon mal Realität geworden. Vermutlich wird der Rest der Gutmenschenrepublik sogleich über das Bundesland als auch über die FDP herfallen. Bestens gleich noch den Notstand ausrufen, weil es ein Nicht-AfD-Politiker (hier von der FDP) wagte sich mit den Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten wählen zu lassen. Schließlich gilt es seit dem Dritten Reich als demokratische Tugend, mit bestimmten Gruppierungen nicht zusammenzuarbeiten, sondern selbige hart auszugrenzen. Diese Tradition geriet über Jahrzehnte in völlige Vergessenheit. Aber mit dem Erscheinen der AfD konnte sie erfolgreich wiederbelebt werden. Dies gilt zumindest für alle Parteien, die sich für besonders demokratisch halten, mit Ausnahme der AfD, die sich aus völlig unerfindlichen Gründen nicht selbst disst.

Nur niemals mit einer Kraft reden die lediglich 23,4 Prozent der Bevölkerung eines Bundeslandes repräsentiert. Das kann man einfach nicht machen. Wenn, dann muss man doch für alle reden und regieren. Exakt wie es die übergroße Koalition von Links, Grün, SPD, FDP, CSU/CDU so erfolgreich gegen die AfD auf Bundesebene in Szene setzt. Die zentralen Themen lauten nach wie vor: Ausgrenzen was eben geht, ferner missachten, ignorieren, niemals koalieren, niemals zuhören, nicht hinsehen und im Zweifel präventiv draufhauen Das ist Demokratie wie sie nicht nur Merkel liebt, sondern wie sie in Zeiten von Schuld-Kult und Erbsünde sein muss.

Von Höcke und Nazis lässt man sich nicht wählen

Von Höcke und Nazis lässt man sich nicht wählen So titelt zumindest die Bild und damit sind die Vorgaben völlig klar. Ein Viertel aller Thüringern sind nach wie vor Nazis. Nach dem Willen der bereits erwähnten, richtig demokratischen Parteien, sollten die besser deportiert werden. Jetzt ist das Geschrei groß und Neuwahlen sollen es richten. Aber wer soll dann wen wählen damit irgendwas besser wird? Oder möchte man lediglich guten EU-Traditionen folgen? Dort lässt man einfach solange wählen, bis das Ergebnis in etwa der groben politischen Vorgabe entspricht.

Alles in allem wird der Unterhaltungswert deutscher Politik wieder deutlich gesteigert, zumindest kurzfristig. Das alles natürlich auf Kosten der Bürger, die den Kanal von der Politik ziemlich voll haben. Das liegt zum Teil daran, dass es die demokratischen Parteien schaffen, bis zu einem Viertel der Bevölkerung auszugrenzen und als Nazis zu diffamieren. Vielleicht muss man doch mal darüber sinnieren, wie gut die indirekte Demokratie nun tatsächlich noch funktioniert und wenn, für wen?

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Thüringen bringt Spaßfaktor in die Politik zurück
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18 Kommentare

  1. Hier zeigt sich das wahre Demokratieverständnis des politischen Demokraten-Kartells. Sollte das Bundeskartellamt seine Tätigkeit vielleicht auf diese Kundengruppe ausdehnen? Ich wäre dafür.

  2. Was auch immer abgesprochen war oder auch nicht, fakt ist, dass es eine demokratische Wahl war. Und wenn sich Merkel und AKK jetzt hinstellen und nach Neuwahlen geifern, zeigt mir das, dass die demokratischsten Wahlen, die ich  in meinem Leben erfahren durfte, in meiner Schulzeit die Wahlen zum Klassensprecher waren.

    Was sich da jetzt abspielt, auch die Tweets von Ramelow auf Twitter, wo er Hitlerbildchen postet, oder die gesamte MSM-Presse, sowie "Expertenmeinungen" im TV, läßt einen nur noch fassungslos zurück. Man weiß bald nicht mehr, ob man lachen oder weinen soll. Auf jeden Fall hat die Demaskierung der ach so tollen Demokraten begonnen. Von mir aus können sie sich jetzt auch gegenseitig zerfetzen.

    Man sollte sich für den genialen demokratischen Schachzug der AfD bedanken. Endlich kommt Bewegung in die Quasselbude in Berlin.

    Und was die geforderten Neuwahlen der AKK betrifft, nur zu. Dann fliegt die FDP wieder raus und die AfD bekommt noch mehr Stimmen und Sitze im Landtag. Wie und was sie jetzt machen, richtet nur noch mehr Schaden für die Altparteien an.

    Und dass es einer CDU lieber gewesen wäre, ein Ramelow wäre MP geblieben, muß einem schon zu denken geben. Ramelow ist ein Waschechter Kommunist, ehemals KPD und jetzt in der SED/PDS Nachfolgepartei DIE LINKE. Die Partei, die ihre eigenen Landsleute an der Mauer erschießen ließ. Aber es gibt ja keine bessere Ablenkung, als die Nazikeule zu schwingen.

    Hoffentlich fliegt der ganze Laden bald in die Luft, damit die normalen Bürger in Frieden neu anfangen können. Nichts wünsche ich mir mehr, als dass diese zu Unrecht hochbezahlten Landeszerstörer verschwinden und ihrer gerechten Strafe zugeführt werden.

     

      •  Und Lindner stellt jetzt die Vertrauensfrage in seiner Partei … Was für ein Held! Hätte er das Ding durchgezogen, aber so … hat er sich dann doch verbiegen lassen. Und tschüss!

  3. EU- Politik auf höchstem Niveau ist in Thüringen eingezogen, solange Wählen bis alles links ist.

    früher waren Naso`s links, nach ´45 in Nazi´s umbenannt auf einmal Rechts,

    Sind die rechten vieleicht nur die rechten weil sie Recht haben und damit die nach´45er.

  4. Parteienpolitik ist und bleibt nun einmal ein schmutziges Geschäft. Leider haben die meisten Wähler dies immer noch nicht begriffen. devil

    Immerhin dient das schmutzige Geschäft zu erheblichen Anteilen der Unterhaltungsindustrie! enlightened

    Sonst wäre das Leben doch langweilig, oder etwa nicht?

  5.  Tja, da herrschen jetzt Heulen und Zähneklappern bei den selbsternannten Demokraten, wie auch im Rundfunk. Marietta giftet wie in ihren besten Zeiten gegen einen demokratisch gewählten Ministerpräsidenten (hält es nicht mal für nötig Ihm zu gratulieren), übt sich aber in Zurückhaltung bei der ebenfalls interviewten AKK.

     Groß die Empörung über Dammbruch und Fall einer selbst gestellten "Brandmauer gegen Rechts", wissentlich unterschlagend, daß die aufgebaute Verweigerungshaltung gegenüber den "Linken" und "Rechten" ursächlich dafür verantwortlich ist!

        • Lustig ist Kramp Karrenbauer… Die will Lindner davor gewarnt haben, dass die AfD den FDP Kandidaten wählen wollte. Und der böse Lindner hat nicht dafür gesorgt, dass die FDP ihren Kandidaten nicht aufstellt.

          Also der Wunsch der Bundes CDU nach einem Linken Minsterpräsidenten wurde nicht entsprochen von der FDP.

          Wer nun 3 Sekunden nachdenkt, der kommt auch darauf, dass ja auch die CDU den FDP Mann praktisch geschlossen gewählt hat. D.h. sie hätte auch einfach ihre Parteifreunde anrufen können und die vor der Sache warnen können.

          Vielleicht hat sie es ja auch getan und die haben ihr die lange Nase gezeigt…

          Jedenfalls hat Kramp Karrenbauer damit mal wieder gezeigt, dass sie keine Hausmacht in der CDU hat und sich nicht durchsetzen kann. Wenn die Nachfolgerin von Merkel wird, dann geht die CDU auf unter 25%.

          Mich erinnert Kramp Karrenbauer immer an eine Putzfrau.

          Eine Putzfrau die den CDU-Teil der Blockpartei CDU-SPD-Grüne-Linke-FPD abwickeln wird. 

          •  So, wie die "Reinigungskraft" sich äußert, dürfte klar sein, daß es wieder nur um Parteiinteressen geht. Und da wurde diesmal ein dicker Strich durch die Rechnung gemacht. Und alles im demokratischen Rahmen, was die "Aufrechten" erst recht und eigentlich auf die Palme bringt … Scheinheiliges Pack!

             Da bleibt dann nur noch Geifern übrig, wie aktuell Schulz bei Lanz … laugh

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