Ramelhöck oder Höckelow gegen weicheierige Mitte

Ramelhöck oder Höckelow gegen weicheierige Mittevon WiKa (qpress)

Thüringer Würstchen: Die sogenannte repräsentative Demokratie hat sich unter Angela Merkel zu einer Art Einheitsbrei der Versager-Parteien weiterentwickelt. Klare Kante gibt es zumeist nur noch bei der Selbstversorgung der Volksvertreter … parteiübergreifend. Weshalb man da immer noch an Klischees wie Links und Rechts festhalten muss, entzieht sich der Wahrnehmung des um seine Beteiligung betrogenen Bürgers. In Thüringen, so die wahrnehmbaren Signale, möchte man dieses Spiel mal so richtig auf die Spitze treiben. Letztlich, um dem dummen Michel zu zeigen, dass man ihn immer noch in jeder Phase des politisches Seins hinters Licht führen kann.

Derweil droht das „Zünglein an der Waage“ in Thüringen, die FDP, noch Zungenkrebs zu kriegen. Es geht um eine Handvoll Stimmen. Der 7. November ist bereits zum Tag der Wahrheit für die FDP bestimmt. Dann kommt der amtliche Befund, ob Top oder Flop. Mithin ist Thüringen derzeit das aktuellste Abbild der bundesdeutschen Merkel-Tragödie. Aber im Bundesregierungslager ist man sich sicher, für das Debakel kann nur die AfD verantwortlich sein. Ein Grund mehr die Partei zu „dissen“, auch in der Provinz. So funktioniert die neue, marktkonforme Demokratie. Nicht reden, sondern ausgrenzen.





Man redet mit allen demokratischen Kräften

Geredet wird also mit allen „demokratischen Kräften“?! Derzeit grübeln die demokratischen Selbstbedienungs-Berufspolitiker noch nimmer, wie es überhaupt soweit kommen konnte, dass so undemokratische Kräfte, wie die AfD, in die Parlamente einziehen konnten. Sowas hätte es unter Erich Honecker, in dem Deutschland, welches die Demokratie sogar im Namen führte, niemals gegeben. Eher hätten sich die Blockföten auf die Daumen gehauen. Das macht man heute nicht mehr, stattdessen sucht man ganz einfach nach externen Sündenböcken. Womöglich vermisst das Merkel-Regime genau diese bewährten DDR-Mechanismen und gibt sich deshalb so paralysiert. Leider bekommen wir dafür keine validen Bestätigungen aus dem K®anzler-Eck, außer vielleicht Merkels alternativloses Aussitzen nebst eisernem Schweigen. Das soll nach dem aktuellen Vier-Jahresplan noch bis 2021 andauern.

Man redet mit allen demokratischen KräftenNachdem die Linke irgendwie keine regierungsfähige Koalition zusammenbringt und über eine Minderheitsregierung sinniert, sprintet jetzt der CDU-Heini, der Mohring seitwärts vor. Er behauptet stumpf und steif, dass er auch „Minderheitsregierung“ kann: Mohring bringt Minderheitsregierung ohne Linke ins Spiel[Der LÜGEL]. Hmm … das könnte eigentlich auch die FDP, wenn sie nicht gerade in den kommenden Tagen durchs Rost fiele.

Wer Rot-Rot-Grün-Gelb kann, der kann auch Rot-Blau

Da es ausgerechnet die CDU ablehnt, mit den einstigen Nazi-Kollegen aus der eigenen Partei zu reden, die sich heute AfD nennen, wird das richtig lustig. Wäre nicht die CDU schon viel weiter links als die aussterbende SPD, hätte man jetzt einen ziemlich soliden rechten Block vermuten mögen. Nur sieht sich die CDU da nicht mehr und dank Merkel Wirken ist der Verein heute eigentlich eine tolle DDR-CDU. Naja, es kann ja auch nicht um Thüringen und die Regierbarkeit des Landes gehen, das macht die Merkel von Berlin aus im Nebenerwerb. Über so profane Dinge sollte man bei so wichtigen Themen, wie beispielsweise der Ausgrenzung undemokratischer Kräfte, gar nicht erst nachdenken. Aber was, wenn die Staatsräson erst einmal gesiecht hat, dann muss es ja trotzdem Lösungen geben? Richtig, was alle demokratischen Kräfte immer von sich behaupten. Mal wieder für mehr als 50 Prozent der Menschen, die Wähler und für Deutschland zu arbeiten. Ist das so schwer zu begreifen?

Wer nichts kann, kann immer noch MinderheitsregierungDie Lösung könnte also Ramelhöck oder Höckelow heißen, je nach dem, wer von Beiden diese mehrheitliche Links-Rechts Koalition anführt. Bevor sich also der Ramelow den Schneid abkaufen lässt, muss er doch nur mit ehemaligen CDU-Nasen reden. Wo ist das Problem? Soviel Endstationen gibt es ja gar nicht. Und da das politische Rondell sowieso ein Kreisverkehr ist und keine Sackgasse, kann man links und rechts nie so genau lokalisieren. Also was soll die falsche Scham? Da muss doch nur die Linke noch ein wenig nach Links und die Rechte ein wenig nach rechts rücken. Und schwubs, werden sie sich im unbeleuchteten hinteren Teil des Politkreises finden und in die Arme fallen. Leider steht derzeit zu vermuten, dass ausnahmslos alle Parteien dem Wähler nicht mal ein anständiges Unterhaltungsprogramm für das viele Steuergeld gönnen. Die meinen das mit dem Ausschluss jeglicher Bürgerbeteiligung wirklich ernst und werden es uns am Beispiel Thüringens vorführen.

 

Wandere aus, solange es noch geht!

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