Herr Lehrer, ich weiß was!

von Jürgen

Ob mit oder ohne gestreckten Arm oder laut vernehmlichen Schippen, das muß `raus! Nun, Schülerwissen ist meist recht oberflächlich, wie könnte es anders sein? Nicht umsonst ist schließlich der Schüler der Lernende und der Lehrer der Wissende! Und damit ist der, der weiß, immer im Vorteil!

Allerdings, wie verhält es sich mit dem vermeintlich gesicherten Wissen? Worauf beruht es und warum wird es, als solches, weitergetragen? Bar jeglichen Zweifels daran, daß es nicht stimmen könnte? Schließlich steht es ja in den Schulbüchern und entspricht somit auch der offiziell verbreiteten Meinung! Unsere Volkszertreter äußern sich dahingehend und die Medien verbreiten auch nichts anderes; da muß man sich doch d´rauf verlassen können!?

Nicht viel anders verhalten sich auch viele „systemkritische“ Autoren. Sie lassen kein gutes Haar an aktueller Politik, berufen sich dabei aber immer noch auf geltende „Grundwahrheiten“, die als unumstößlich gelten!

Bevorzugt auf unserer „Schuld“, aus der es kein Entrinnen zu geben scheint und, insbesondere, dem damit verbundenen Kanzler, bei dem, sobald er erwähnt wird, nach wie vor, bei den meisten, alle Rolläden herunter gehen, der Bordstein hochgeklappt und die Kinder in Sicherheit gebracht werden!

Nicht anders bei den angesprochenen Autoren! Egal, wie sie heißen mögen, welche Ressourcen sie haben mögen, offensichtlich können oder wollen sie diesen einen Schritt nicht gehen, der da heißt, das Undenkbare zu denken! Das offenkundig „Feststehende“ zu hinterfragen!

Wissen sie es nicht besser? Oder wollen sie es nicht wissen? Sicherlich, man macht sich, zumindest unbeliebt; läuft Gefahr, in eine gewisse Ecke gestellt zu werden. Ja und jetzt?

Ein jeder weiß was, gleichsam dem streckenden Schüler, scheut aber was? Wo es doch gesagt oder ungesagt, den gleichen Weg geht! Temporär betrachtet, wer hinterfragt, den „erwischt“ es früher, aber schlußendlich, wenn alle nur schweigen oder hinnehmen, ist das gleiche Ende nicht ebenso gewiß?





Nicht zuletzt, treten diese „Schüler“ als unsere Lehrer auf, vermeintlich alles wissend und alles erklärend könnend! Kein Thema, dessen sie nicht mächtig wären, solange man nicht gewisse Unterlassungen berücksichtigt.

Diese Heuchler! Was ist da Sinn und Zweck der Übung? Da werden Artikel en masse oder gar ganze Bücher geschrieben, aber immer nur um den heißen Brei herum! Ja nur nicht in der vermeintlich (braunen) Scheiße rühren!

Stehen die Zitate Churchills und anderer ehrenwerter Zeitgenossen nicht für sich selbst?!

http://die-heimkehr.info/geschichte/was-adolf-hitler-ueber-den-krieg-sagte/

Ich bringe das jetzt trotzdem, obwohl ich da nicht mehr kommentieren darf … es gibt halt nichts, was es besser auf den Punkt bringt!

Und, daß wir uns recht verstehen, in dieser Zeit, war es die einzige Möglichkeit einer gewissen Gesinnung überhaupt etwas entgegenzusetzen! Nicht mehr und nicht weniger! Und wahrlich alles andere als perfekt! (Was diverse Jünger, so, gar nicht so gerne hören!)

Aber, unsere schülerhaften Oberlehrer, die uns so gerne die Welt erklären wollen, sie meiden dieses Thema, wie der Teufel das Weihwasser!

Sie schreiben sich die Finger wund und belügen nicht nur uns, sondern auch sich selbst! Sie gleichen denen, die lieber mal die Rolläden herunterlassen!

Wie einfach ist es doch, über die vermeintliche Hauptakteurin herzuziehen, die da Merkel heißt, inklusive ihrer Ministerriege! Die sind schuld an allem! Gewiß, unschuldig sind sie alle nicht, aber, wo ist das Motiv? Wer ist Ausführender, und wer der Brandstifter?

Sind wir mittlerweile alle so degeneriert oder konditioniert, um diesen Blödsinn zu glauben? Wir lassen uns, am Nasenring „der Geschichte“, durch unser Leben zerren!

Erst lassen wir uns beschulen und anschließend belehren. Jedem dahergelaufenen Affen nehmen wir ab, was er abzusondern weiß! Kein Gedanke zu kühn, als daß er nicht geglaubt werden könnte, egal von welcher Seite!

Nur, an die Grundfesten, da gehen die wenigsten! Die Schüler nicht, sowenig wie die vermeintlichen Lehrer! Es könnte ja weh tun, in welcher Form auch immer!

Euer Jürgen

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17 Kommentare

  1. Es bleibt immer die eine Frage offen: Wie war es wirklich? Und vor allem, welcher geschriebenen Geschichte kann man trauen, wenn selbst die Echtheit der Bibel angezweifelt wird?

    • Angsthase, wahr ist immer was geglaubt wird. Aber welcher aufgeklärte Mensch glaubt heute noch an die Bibel? Hegel hat es auf den Punkt gebracht, die Menschen sind die Götter des Universums. Der Gott der Christen ist in jedem Menschen verborgen der die Fähigkeit zum Mitlid hat. Wer diese nicht hat, der ist vom Teufel besessen.

    • Angsthase,

       warum sollte man die Echtheit der Bibel nicht anzweifeln können? Mündliche Überlieferungen, die oft erst Jahrzehnte später zu Papier gebracht wurden. Und das ganze auf etlichen Konzilen ausdiskutiert, was da jetzt hineingehört und was nicht?

       Wie auch immer, wenn tagtäglich vor dem gleichen gewarnt wird und eine Erinnerungskultur wie eine Monstranz vor uns hergeschoben wird; was soll man davon halten?

       Und das Gedenken "an diese Zeit" heute immer noch benutzt wird, um uns mundtot zu machen … also, irgendwas muß da ja dran sein?

      • Ja, in der Tat muß da was dran sein. Allerdings genau was, ist ja die Frage. Es gibt so viel unterschiedliche Literatur und Zeugenaussagen, über die auch im Netz diskutiert wird. Es fehlt aber stets der  100%ige Beweis. Da nutzt es auch nichts seine Ahnen zu befragen, denn die hatten noch weniger Möglichkeiten sich zu informieren als wir heute.

        Also: Wie war es wirklich? Ich würde es auch gerne wissen.

         

         

  2. Tja Jürgen, so ist das. Wer nicht ein Minimum letzten eigenen Willens besitzt, wird vermutlich schwer aus dieser Talsohle der Unwissenheit wieder herausfinden. Die Kinder werden den Müttern teilweise bereits nach einem Jahr weggenommen, und im KinderGARTEN (–>Pflänzchen ziehen) "erzogen", dann be-Grundschult (Schulen–>Zurechtstutzen) und weiter gehts bei den jeweiligen "weiterführenden Schulen". Bis zur Universität. Uni–>Alle gleich. Alle haben das gleiche Wissen beständig erfolgreich wiedergegeben für eine gute Note. Mission erfolgreich. Nur für wen?

    Ich hab das zum Glück schon früh kapiert, daß die mich hier irgendwie verarschen wollen. Bloß weg. Natürlich hat man auch etwas gelernt, so ist das nicht. Aber…ich habe gemerkt, das kann nicht die Realität sein. Auf alle Fragen die ich gestellt habe, auf die gab es keine befriedigende Antwort. Zum Beispiel, warum wurde der Jude immer so gehasst? Warum werden wir Deutschen so gehasst? Keine Antwort.

    Dann bin ich immer öfter aufgestanden und einfach gegangen…in der 11.Klasse dann endgültig, bereits von 5 Fächern befreit.
    "Mit dem Zeugnis bekommst Du nie einen Arbeitsplatz!!!" hat mir noch ein Lehrer hinterher gerufen.
    Ja, tschüß.

    Hab meine Lehre gemacht und als Zweitbester der Stadt abgeschnitten. Gab auch einen Preis. Aber nur, weil ich noch einem Kollegen heimlich mit durch die Praktische-Prüfung geholfen habe…hab für ihn mit-gedreht. Mein Werkstück hat ganz leicht geklemmt…so eine Kugel-Beförderungsmaschine…hätte ich noch hinbekommen. Dann war die Zeit leider um. Na egal. Heute verdiene ich 3 Mal soviel wie diese Hippie-Schwätzer. Wenn nicht noch mehr! Denn ich könnte. Das Geld liegt auf der Straße, muß man nur sehen.

    Das war aber auch ne scheiß-Schule…aber mit den Mädels bin heute noch in Kontakt, hehe!
    Gibt Wichtigeres, oder?! heart

  3. Lieber Jürgen, bitte werden Sie nicht direct wieder wütend, wenn ich mich anders äußere als wie Sie vermitteln möchten.

    Also, meinen Lehrern verdanke ich alles, auch wenn ich es oft zuwenig gewürdigt habe. Direkte politische Einflussnahme der Lehrer  habe ich nie erlebt. Ausserhalb von Schule und Universität sind Lehrer keine Lehrer mehr , sondern Menschen mit bestimmten Ansichten. Allgemeinbildung hilft natürlich bei der eigenen Positionierung, Spezialisierung kann zur Einseitigkeit führen. Man darf also Lehrende nicht mit der Privatperon  verwechseln. Natürlich nutzt z,B.AKK ihr pädagogischen Fähigkeiten um andere zu manipulieren. Hoecke tut nichts anderes, jeder so wie er kann. Das sollte jeder im Auge behalten, der Ihren Aufsatz liest.

    • Lieber Erwin,

       die uns im Netz "Lehrenden" waren nur ein Bild für unsere so obergescheiten Autoren, die uns so manches als Wahrheit verkaufen, aber immer nur an der Oberfläche bleiben …

       Ich freue mich für Dich, wenn Du sagen kannst, Du warst mit Deinen Lehrern zufrieden! Allerdings gab es zu meinen Realschulzeiten auch keine direkte politische Beeinflussung. Da wurde "nur" gelehrt, was auf dem Lehrplan stand … Du verstehst, was ich meine?

       Und wenn die Diskussion schon in diese Richtung geht. Als Schüler kannte ich keine Lehrer privat. Heute ist das anders. Und was soll ich sagen? Menschlich betrachtet hat es auch da liebenswerte Köpfe darunter. Aber sie beten halt ihren Stoff herunter wie der Herr Pfarrer seine Bibel. Und der Großteil hat sich natürlich daran angepasst, was zu lehren sei.

       In technischen, sportlichen oder sprachlichen Disziplinen hat man da sicherlich Freiheiten. In Geschichte vermutlich nicht! 🙂

    • Erwin, ich schätze mal, das war auch noch eine andere Zeit? Meine Grundschullehrer/innen (kein divers!) waren auch klasse. Wir haben plattdeutsche Gedichte & Lieder gelernt, waren im Wattenmeer oder im Wald auf Exkursion.

      Das Gymnasium war katastrophal. "SS ist zu politisch! Wir sagen Doppel-S." Da gings schon los. Die hatten alle einen an der Klatsche. Der Physik-Lehrer hatte sich die Haare Lila gefärbt, fuhr einen Golf3-Cabrio und hat die Mädchen nach dem Unterricht weggelockt! Uns hat er gefragt, ob wir was zu Kiffen für ihn hätten.

      Was gut war: Wir hatten Geschichte und Erdkunde auf Englisch. Dafür bin ich auch dankbar. Und meine Lateinlehrerin war großartig! Obwohl ich so schlecht war hat sie mich durchkommen lassen. Wir mochten uns. Wir haben bei ihr gegrillt, draußen im Garten Unterricht gemacht usw….und heute hilft es immer noch, Fremdwörter besser zu verstehen. Ja, dafür sollte man dankbar sein.

      Dann in der Berufsschule, die Lehrer waren eigentlich alle super! Vielleicht auch subjektiv, weil mir das Praktische eben mehr liegt als auswendig lernen. Irrationale Zahlen, die es gar nicht gibt usw. Wurzel aus Null berechnen und so´n Scheiß. Die 5 Sozialversicherungen aber kennt kein Abiturient! Jedenfalls, Grundschule und Berufsschule hatte ich nur 1er und 2er. Gymnasium ziemlich total versagt. Außer Englisch, Sport und Kunst.

      Dort werden halt die geformt, die später an die Uni´s sollen/wollen. Ich war da völlig fehl am Platz. Trotzdem auch dankbar. Die Schulzeit war generell die beste Zeit.

      Aber meißt dann doch lieber außerhalb des Gebäudes. enlightened

      • Zulu, ja das war eine andere Zeit, ich war noch Volksschüler. Habe alles nachholen müssen und später mit 1,1 Abitur gemacht, dann mit 1,2 diplomiert spater promoviert. Seit 30 Jahren bin ich mit einer Lehrerin Mathe/Physik verheiratet. Da kiege ich einiges aus dem Schulbetrieb mit.

        • Oha, Erwin. Meine aktuelle Liaison ist auch Physikerin. Da muß man aufpassen! 

          Ja, aber siehste: Es ist nie zu spät etwas nachzuholen. Ist ja heute kein Problem. Die Kinder werden teilweise viel zu schnell reingepresst in ein System, was sie nicht verstehen, oder auch gar nicht individuell fördert, oder. Beschäftige mich gerade nebenbei mit ADHS, oder hyperaktive Kinder. Hab zwar aber erst 3 Sendungen gesehen und ein paar Artikel gelesen, aber meine Frage: Ist das wirklich eine Krankheit? Das glaube ich nämlich nicht. Es sind einfach missverstandene und unterforderte Kinder! Die werden mit Ritalin ruhiggestellt, damit sie niemandem auf den Sack gehen. Dabei haben die oft ungeheures/überdurchschnittliches Potential…und später enden sie als Wrack. Missachtet und selbst zerstört. Ich habe gute Freunde verloren, die waren außergewöhnlich, meiner Ansicht nach.

          Till hat einen Beiwagen für die Vespa konstruiert und gebaut, total cool! Hat sich umgebracht. Felix hat eine Mofa mit 10Liter-Bierfass als Tank und Langgabel gebaut. Umgebracht. Auch zwei meiner Lehrgesellen…die Besten von denen man lernen konnte: Haben sich umgebracht. Warum?? 

          Da frag doch bitte mal Deine Frau dazu; würde mich halt grad interessieren.

          Übrigens: Glückwunsch zu 30 Jahren Ehe! Das schafft auch nicht jeder! 🙂

          LG Zulu

          • Zulu, ich kenne einige dieser Kinder mit ADHS und ADS. Die nehmen alle Ritalin oder ähnliches. Wenn die nicht die Pille nehmen, warden sie unerträglich. In der Volksschule kriegten diese Kinder ein paar auf die Backen und gut war es. Heute warden sie halt mit Chemie vollgestopft. Wer kann schon sagen warum jemand Selbstmord begeht.

          • @Jürgen/Erwin: Hab das Video angefangen zu schauen (1Std.), danke. Zuerst dachte ich zwar Claudia Roth schnauft da rum, lol 🙂 Aber ist gut! Ja…sie bestätigt die These. Kinder müßen selbst lernen, und die Eltern oder ihr Umfeld müßen dem gerecht werden und auf sie hören. Nicht umgekehrt. Man kann nicht unterdrücken, was einem Menschen von Geburt an mitgegeben worden ist. Dies muß entdeckt, geweckt und gefördert werden.
            Sonst wird „das“ halt nix. Fehlgeleitete Synapsen schleppen sie ihr ganzes Leben mit sich rum, bis…ja, leider so tragische Sachen wie Suizid passieren.

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