Die Sinnlosigkeit des Drogenkriegs

Jacob G. Hornberger (antikrieg)

Dreizehn mexikanische Polizisten wurden kürzlich bei einem Hinterhalt im westlichen Bundesstaat Michoacan getötet. Der Anschlag wurde von mindestens 30 Personen durchgeführt, die leistungsstarke Waffen abfeuerten. Die Mörder waren Mitglieder eines Drogenkartells namens Jalisco New Generation Cartel.

Im engeren rechtlichen Sinne sind die Killer die Mörder. Aber in einem moralischen Sinne sind die Befürworter des Drogenkriegs, darunter sowohl US-amerikanische als auch mexikanische Amtsträger genauso verantwortlich für den Tod dieser 13 Polizisten wie die Mörder.

Das liegt daran, dass der Drogenkrieg das ist, was die Drogenkartelle hervorbringt, die dann rausgehen und Polizisten überfallen und töten. Oder anders ausgedrückt, ohne den Drogenkrieg hätte es kein Drogenkartell gegeben und somit wären diese 13 Polizisten noch am Leben.

Drogenkartelle sind nicht die einzige negative Folge des Drogenkriegs. Dieser hat auch Raubüberfälle, Diebstähle, Entführungen, Einbrüche, Überfälle und offizielle Korruption mit sich gebracht. Wenn zum Beispiel Drogen verboten werden, führt das dazu, dass die Schwarzmarktpreise in die Höhe schnellen, was den Süchtigen dann dazu bringt, einen Raubüberfall zu begehen, um das Geld zu bekommen, um den enormen Preis für seine Drogen zu zahlen. Oder betrachten Sie als ein weiteres Beispiel die Tatsache, dass Strafverfolgungsbeamten, Staatsanwälten und Richtern die Möglichkeit eröffnet wird, ein Bestechungsgeld anzunehmen, um bei einem Drogendeal in die andere Richtung zu schauen oder um einen bestimmten Drogenhändler zu schonen.

Einer der faszinierenden Aspekte dieses Phänomens ist, dass die Befürworter des Drogenkriegs nie die persönliche Verantwortung für die negativen Folgen ihres Drogenkriegsprogramms übernehmen. Sie sagen, dass sie moralisch nicht für den Tod dieser 13 mexikanischen Polizisten verantwortlich sind, weil sie (1) nicht beabsichtigten, sie zu töten, und (2) sie nichts mit den Morden selbst zu tun hatten.

Aber sie liegen falsch. Wenn jemand ein Regierungsprogramm ins Leben ruft oder unterstützt, das Drogenkartelle produziert, die Menschen töten, ist er moralisch verantwortlich für die natürlichen und vorhersehbaren Folgen dieses Programms. Seine guten Absichten sind völlig irrelevant, zumal es eine jahrzehntelange Bilanz dessen gibt, was das Regierungsprogramm in Bezug auf die Folgen gebracht hat. Schließlich ist es ja nicht so, dass Drogenkriegsbefürworter nicht wissen, dass der Drogenkrieg gewalttätige Drogenkartelle ins Leben ruft. Seit Beginn des Drogenkriegs vor vielen Jahrzehnten ist das der Fall. Es geschah auch, als Alkohol verboten wurde – gewalttätige Alkoholbanden waren die Folge.





Darüber hinaus weiß jeder, dass US-Beamte und mexikanische Beamte seit Jahrzehnten Drogenkartelle, Drogenbanden, Drogenbarone und Drogendealer zerschlagen haben. Denken Sie an das Medellin-Kartell. Oder das Sinaloa-Kartell. Los Zetas. Das Beltran-Leyva-Kartell. Das Golf-Kartell. Zu verschiedenen Zeiten haben die Behörden dieses Kartell oder jenes Kartell zunichte gemacht, oft unter dem großen Beifall der Zeitungsredakteure. Die Drogenbarone werden für Jahrzehnte ins Gefängnis gesteckt, sogar lebenslang. Erst kürzlich schickten US-Beamte den berüchtigten Drogenkartellführer „El Chapo“ für den Rest seines Lebens ins Gefängnis.

Hat eine dieser Verhaftungen im Drogenkrieg in den letzten 50 Jahren verhindert, dass diese 13 mexikanischen Polizisten ermordet wurden? Hat El Chapos lebenslängliche Haftstrafe das verhindert? Natürlich nicht! Das liegt daran, dass, wenn die Behörden ein Drogenkartell oder einen Drogenbaron verhaften, es oder er sofort durch ein anderes oder durch andere ersetzt wird. Der Drogenkrieg ist ein klassisches Beispiel für ein unbegrenztes Regierungsprogramm. Egal wie viele Drogenkartelle, Drogenbanden, Drogenbarone und Drogendealer sie verhaften, es gibt danach immer mehr zu verhaften. Es ist ein endloser Prozess.

Bedeutet das, dass es keine Möglichkeit gibt, die Gesellschaft von Drogenkartellen zu befreien? Nein, das bedeutet das überhaupt nicht. Es bedeutet, dass die Führung eines Drogenkriegs gegen die Drogenkartelle nicht der richtige Weg ist, um sie loszuwerden. Das ist der Weg, um sie in ihrer Existenz zu erhalten.

Der einzige Weg, die Gesellschaft, sowohl hier als auch in Mexiko, von gewalttätigen Drogenkartellen, Drogenbanden, Drogenbaronen und Drogendealern zu befreien, ist die Legalisierung von Drogen. Mit anderen Worten, beenden Sie einfach den Drogenkrieg. Denken Sie daran: Der einzige Grund, warum gewalttätige Drogenkartelle ins Leben gerufen werden, sind die Drogengesetze. Ohne Drogengesetze gibt es keine gewalttätigen Drogenkartelle.

Diese 13 mexikanischen Polizisten sind nur einige von den Hunderttausenden von Mexikanern, die im Rahmen des Drogenkriegs getötet wurden. Der beste Weg für Drogenkriegsbefürworter, Buße zu tun für den Tod und die Zerstörung, die sie am mexikanischen Volk und an anderen Völkern angerichtet haben, besteht darin, sich mit denen von uns zusammenzuschließen, die sich bemühen, dieses Unheil durch die Legalisierung von Drogen zu beenden.

(Visited 105 times, 1 visits today)
Die Sinnlosigkeit des Drogenkriegs
3 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (99% Ergebnis)

8 Kommentare

  1. " Der einzige Weg… ist die Legalisierung von Drogen."
    Volle Zustimmung! Vorgestern kam im TV eine (ausnahmsweise) sehr gute Sendung darüber.
    Dort haben sie Länder besucht (z.B. Portugal) wo das so ist.
    Jeder ist doch für sich selbst verantwortlich!
    Man kann schließlich auch Klebstoff schnüffeln oder Aceton trinken.
    Hat nicht jeder Lust zu. Aber diejenigen die es machen wollen können für sich frei entscheiden.
    Man regelt ja auch nicht die Abgabe von Gummibärchen. Immer diese Bevormundung!

    "Verbote" erzeugen Kriege, Tote und Beschaffungskriminalität sowie Justiz-Kosten.
    Ist doch total dämlich.
    Dann werden eben "schwarz" irgendwelche Substanzen zusammengebraut, die erst recht toxisch für den Konsumenten sind (Schuhcreme in Haschisch, Kokain mit Zement usw.). AHA? Steckt also wieder die Pharmalobby dahinter? Gesunde Menschen bringen keinen Profit! Alkohol ist mehr als 4 Mal so schädlich wie Tabak; beides überall beziehbar. Danach kommt nur noch Heroin, Crack und so´n Dreck.
    Cannabis ist ÜBERHAUPT NICHT schädlich! Im Gegenteil: Es ist eine Heilpflanze. Darum.

  2. Die Drogenkartelle, Banden, Rockerclubs und Streetgangs, die im Drogenhandel tätig sind, beziehen die Drogen direkt vom CIA Strukturen.

    Seit dem Opiumkrieg gegen China gehört der Drogenanbau und Verkauf zu den wesentlichen Strategien des militärische-industriellen Komplexes in den GB und wurde später von den USA übernommen.

    Auch die Gewalt von Rockerclubs ist absolut gewollt, weil damit der Boden für die Überwachung der Bevölkerung bereitet wird und durch das Gefühl der Angst die Kontroll- und Unterdrückungsstrukturen gerechtfertigt werden.

    Wenn einzelne Drogenkartelle ausgeschaltet werden, dann immer die, die nicht unter Kontrolle der USA funktionieren.

    Der Afghanistankrieg (Bundeswehreinsatz) diente dem Schutz des Opiumanbaus vor der Taliban, die aus religiösen Grunden den Opiumanbau in den von ihnen befreiten Gebieten unterbunden haben. Daneben ging es auch um eine Ölpipeline, die die Taliban nicht durch ihr Gebiet lassen wollten.

    Wie im Opiumkrieg wurde das Zeug gegen den Iran eingesetzt und der dortige Markt mit Heroin überschwemmt. An der Grenze zwischen dem Iran und Afghanistan gibt ca. 3000 Tote jedes Jahr bei Gefechten zwischen Grenzschützern und US geschütztem Heroinschmugglern.

    Man kann die Rolle des Afghanistan Einsatzes sehr gut an den Mengen produzierten Heroins vor- während und hoffentlich bald auch nach dem Einsatz (Überfall) sehen. Bevor die NATO Horden eingefallen sind, war der Anbau auf nahe Null zurückgegangen. Das konnte man nicht dulden.

    Auch im Opiumkrieg gegen die eigene Bevölkerung spielen Drogen eine wichtige Rolle. Wie ein mir bekannter Ex-Alkoholiker mal feststellte: Alles wird teurer aber der billiste verkaufte Fusel bleibt seit Jahrzehnten im Preis gleich.

    Menschen, die sich zudröhnen, sind keine Gefahr für die Oligarchen und die Ausbeutung der Massen. Wenn man politische Bewegungen zerschlagen will, dann bieten sich Drogen dazu an, wie man das vorbildlich mit LSD und Kannabis bei den Protesten gegen den brutalen Überfall auf Vietnam mit der vom den Geheimdiensten angestoßenen Hippybewegung sehen konnte.

    Ich möchte auch keine dauernd zugedröhnten Nachbarn haben. Oder im Straßenverkehr Menschen mit Alkohol oder Opiaten im Blut begegnen. Eine Freigabe würde zwar die Begleitkriminalität senken aber die Hemmschwelle für Jugendliche senken.

    In einer totalen Suchtgesellschaft mit Heroin und sonstigen Junkies an jeder Straßenecke möchte ich persönlich nicht leben.

    Der jetzige Krieg gegen die Drogen ist ein Krieg gegen die eigenen Bevölkerungen. Es ist aber nicht zu erwarten, dass je ein Krieg gegen die Hintermänner des Drogenhandels in der Nordamerikanischen Terrorallianz geführt wird.

    Die kontrollierte kostengünstige Abgabe von Drogen an süchtige Erwachsene unter bestimmten Voraussetzungen, wie dem Konsum abseits der Öffentlichkeit könnte ich mir allerdings vorstellen.

    Freigabe auf keinen Fall…

    • Martin, in den US-Bundesstaaten wo Cannabis legalisiert wurde ging die Kriminalität deutlich zurück. Außerdem sind neue Arbeitsplätze entstanden, so wie in den Niederlanden.
      Nur weil es legal ist muß man es ja nicht machen, verstehst Du.

      Ich hätte in meiner Jugend die Möglichkeit gehabt ALLES an Drogen, Pillen & Pilzen auszuprobieren was es gibt (natürlich illegal), aber ich habe es nicht getan sondern lieber zugeschaut. Aus Angst vor der Wirkung. Vielleicht bekommt man Schaum vor´m Mund und fällt tot um? Wer weiß das schon. Nein danke. Habe viele sehr gute Freunde verloren, die nicht mehr waren wie vorher. Heute sind sie tot oder Wracks ihrer selbst, mit lebenslangen Psychosen, obwohl sie clean sind. Irreversibel beschädigt.

      Habe jedoch jahrelang gekifft. Nix passiert. Entspannt. Entschleunigt. Macht kreativ. Natürlich sollte man damit kein Auto fahren! Wer´s schon mal probiert hat weiß, die Wirkung ist nach 5 Stunden (wie zwei-drei Bier) eh vorbei. Man hat keinen Kater und gar nix. Seit 2005 mache ich es nicht mehr, weil es mir einfach zu teuer und zu gefährlich ist daran zu kommen. Ein Kollege hat deswegen den Job verloren, weil es eben VERBOTEN ist. Wir müßen Blutproben abgeben, und in diesen Test´s wird nach dem Abbauprodukt gesucht. Er kifft doch nicht auf der Arbeit! Das finde ich nicht richtig.

      Was ich außerdem noch sagen möchte ist, auch am Beispiel Norwegen mit dem Alkohol: Alles was verboten ist erhöht den Reiz es doch mal zu machen! Die ballern sich da abends so dicht…sowas hab ich noch nicht gesehen. 6er Träger Bier kostet ~25 Euro, Flasche Vodka oder Havannah 70-90€. Gibt es aber nur in bestimmten Läden oder zu bestimmten Uhrzeiten. Wochenende und an Tankstellen schon gar nicht. Auf Weihnachtsmärkten sucht man Punsch vergeblich. Trinken in der Öffentlichkeit kann sehr teuer werden (ab 500€). Also wird selbst destilliert & privat reingekloppt, bevor man rotzevoll in die Club´s torkelt, die auch um 1Uhr Sperrstunde haben. Da muß man sich beeilen! Druckbetankung mit Methylisat. Bestimmt sehr förderlich für die Gesundheit. Gäbe es diese Prohibition NICHT, wäre alles viel entspannter, meiner Meinung nach.

      Der Typ der da mit 3,4 Promille ein Mädchen tot gefahren hat (5000€; 1 Jahr Fahrverbot; lächerlich!) gehört selbstverständlich in den Knast und seine verfluchten Freunde gleich mit!!!
      Aber wenn man niemanden damit belästigt?
      So ähnlich hast Du´s ja auch formuliert. 🙂

      LG Zulu

      • Zulu

        befürwortet also "Opium für das Volk!" …. 🙂

         Die eigentliche Frage ist doch, warum so oft und gerne zu Drogen, gleich welcher Art, gegriffen wird? Frust wird ertränkt und der Glimmstängel als Schnullerersatz? Wozu bedarf es härterer Drogen? Wenn, dann nur zu heilenden Zwecken; da gehe ich mit Dir! Aber der ganze Rest?

         Bewußtseinserweiterung? Na ich weiß nicht? Was passiert da? Die Denkfähigkeit wird erhöht oder wie muß man sich das vorstellen?

        • Na Jürgen, ob ich Dir nun die Benutzung von Suchmaschinen und Lexika erklären muß bezweifle ich mal stark. Kann doch hier keine wissenschaftliche Abhandlung hinzaubern! Aber siehst Du: Wären sie legal, könntest Du es ja selbst ausprobieren. 🙂

          Opium (Morphin) wurde schon im Mittelalter verwendet, wenn nicht noch früher. Doch wie alles im Leben ist zu viel niemals gut. Die Briten haben in China das gleiche gemacht wie die Ami´s heute in Afghanistan: Ein Monopol und pure Ausbeutung geschaffen; Stichwort Opium-Kriege. Sie haben damit Kohle gemacht und die Bevölkerung abhänging & willenlos werden lassen (Heroin).

          Mohnblumen gibt es auch hier. Johanniskraut, Brennessel, Arnika ect. Im Endeffekt sind es doch alles nur natürlich vorkommene Substanzen. Man kann auf einer Schafsweide berauschende Pilze finden, Weidenrinde kauen (Aspirin), die Wurzel vom Wilden-Hopfen rauchen (LSD) oder einer Kröte den Rücken abschlecken. Das geht auch und ist nicht verboten. Man muß das aber nicht tun!

          Was ist mit Zucker, Koffein, E-Stoffe, Impfungen (Aluminium & Quecksilber), Aspartam oder BPA? Sind das nicht auch Drogen? Sie verändern uns, aber zum Negativen und sie sind überall in unserem Alltag vertreten. Warum wird sowas nicht verboten? Diese Cocktail-Dosis ist nämlich viel zu hoch für unsere Körper. Haben Tiere Alzheimer, Diabetis oder Krebs?

          Wie dem auch sei. Ich glaube, da man sich die Stoffe auch selbst aus der Natur besorgen kann wenn man will, steckt ein rein finanzieller, wenn nicht gar manipulativer Zweck dahinter. Wer es tut, wird zudem noch kriminalisiert. Und zurück zum Thema: Darum werden Kriege geführt. Es geht "bei den harten Sachen" um Menschenkontrolle, nicht um Verbesserung der Lebensumstände.

          Die Eingangs erwähnte gute Doku über "Drogen" (stigmatisierend) ist leider nicht mehr verfügbar…habe gesucht. Bäh. Aber kennst Du den Film "Trainspotting"? So einen Dreck würde ich nie anrühren. Beim Arzt sehe ich jedesmal diese ganzen Wracks. Abschreckung genug. Wiegesagt, man säuft ja auch kein Hydrauliköl, weil es so schön geschmeidig macht. 😛

          LG Zulu

    • @Martin
      Daß die Taliban gegen den Opium-Genuß waren, glaube ich gerne;  denn als ich das Buch Vámbérys aus dem Jahr 1863 digitalisierte, stand mehrfach darin, daß seine Gruppe von Mekka-Pilgern gegen den Genuß von Opium war.  Ein Afghane war ein Opiumesser und hatte Vámbérys Verkleidung durchschaut, wurde jedoch von den Mekka-Pilgern als Opiumesser abgelehnt.  

      http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/Vambery_Reise-in-Mittelasien-1863.pdf

      S. 24: "Den nächsten Morgen hörte ich von Nur-Ullah, daß dies ein Tirjaki, d. h. Opiumesser, wäre und dazu ein durchtriebener Mensch, den ich so viel wie möglich vermeiden sollte."

      Man suche in Vámbérys Buch das Stichwort "Opium".

      Der ungeheure Verbrauch von Opioiden, den Trump jetzt eindämmen will

      https://de.wikipedia.org/wiki/Opioidkrise_in_den_USA

      könnte man durchaus als eine vorsätzliche Schädigung ansehen, um die Masse der Bevölkerung in den USA zu demoralisieren und damit politisch unschädlich zu machen.

      Wenn der Rundfunk sich immer wieder über die Mafia aufregt, die Mussolini unterdrückt hatte, die die Amerikaner aber zur Eroberung Siziliens wieder rehabilitierten, denke ich immer:  Eine Mafia zieht über eine andere Mafia her wie in einen Drogenkrieg.

  3. Wenn ich hier auch kurz meinen Senf hinzugeben darf.

    Wie kann man eine Heilpflanze nur verbieten? Der einzige Profiteur eines Cannabis-Verbotes ist die Pharma-Mafia. Die wollen lieber mit ihrer Chemie Mrd.-Umsätze machen.

    Es gibt Millionen Alkoholsüchtige, die mit Millionen Steuergeldern therapiert werden und die Erfolgsquote ist relativ gering. Davon profitiert ebenfalls die Pharma-Mafia. Und das alles legal. Was hat denn damals die Prohibition in den USA gebracht? Der Schwarzmarkt blühte und es gab Bandenkriege und etliche Tote.

    Achtet bitte mal im Supermarkt darauf, wieviel harter Alkohol in den Einkaufswagen liegen. Nicht selten beobachte ich, wenn Hochprozenter im Angebot sind dass sich mehr von diesem Gift als Lebensmittel im Einkaufswagen befinden. Und das alles legal.

    Für Jugendliche ist der Verkauf von Alkohol verboten. Zu Recht! Heutzutage ist es aber kein Problem, dieses Verbot zu umgehen. Wer diese Tricks nicht kennt, hat die Welt verpennt.

    Außerdem macht Alkohol bis zu einem gewissen Pegel aggressiv. Bei einem Cannabiskonsum ist dies eher nicht der Fall. Schon viele Menschen sind an einer Alk-Vergiftung verstorben. Zumindest ist mir kein Fall bekannt, dass jemand an einer Cannabis-Vergiftung oder Überdosierung verstorben ist.

    Es gibt Menschen, die den Genuß von Cannabis nicht vertragen aber Hochprozenter ohne Ende in sich hineinkippen können. Toll.

    Und immer daran denken, dass die Politik und deren Medien Cannabis als Suchtdroge verteufeln und den weitaus gefährlicheren Alk in gewisserweise gutheißen.

    Ich könnte zu diesem Thema noch viel weiter ausführen, aber das würde hier zu weit führen. Der Schlaf geht vor.

    • So ist das, Dieter. Selbst in Lügipedia steht, eine Studie aus den USA hat bewiesen: Cannabis Konsumenten fahren 2-3 Stunden danach zurückhaltender und sicherer. Und jepp: Cannabis macht nicht süchtig! Habe von einem auf den anderen Tag aufgehört, weil ich es mußte. Ohne Probleme.

      Gute Nacht! 🙂

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*