MH17: die Niederlande wechseln die Pferde im Galopp?

Folgende Mail ist in unserer Redaktion eingegangen.

Hallo, sehr geehrte Redaktion! Ich habe bemerkt, dass das Thema die Ukraine in der deutschen Medienlandschaft manchmal sehr einseitig beleuchtet oder im Gegenteil ignoriert wird. So ist es eben mit dem gestrigen Ereignis in den Niederlanden – dort wurde ein Film über MH17-Absturz von den russischen Journalisten vorgeführt, aber die Nachricht ist nirgends zu lesen, als ob man sie verschwiege. Ich habe eine alternative Sicht in einem Beitrag beschrieben und wenn sie Ihnen passt, wäre es super, den Beitrag auf Ihrer Internetseite zu lesen. Sie dürfen mit dem Text frei umgehen, unter meinem oder anderen Namen veröffentlichen, es ist auch O. K., weil ich es nicht für Geld tue.

Beste Grüße,
Petra (Polina)

MH17: die Niederlande wechseln die Pferde im Galopp?

Am Mittwochabend wurde ein Film über den Abschuss von Flug MH17 in den Haag präsentiert. Die Autoren des Films sind angeblich kremlfreundliche Journalisten. Diesbezüglich stellt sich eine Frage: Auf welcher Seite liegen Sympathien von den Niederlanden?

Die Ermittler der MH17-Katastrophe, bei der alle 298 Insassen ums Leben kamen, machen drei Russen und einen Ukrainer für den Abschuss des Flugzeuges verantwortlich. Es wurde auch festgestellt, dass die Maschine mit einer Rakete von einem Buk-System abgeschossen wurde, das über die russische Grenze in die Ukraine gelangt war. Jedoch scheinen die Autoren von „MH17: The Quest for Justice“ (die ehemalige RT-Korrespondentin Yana Yerlashova und der niederländische Blogger Max Van der Werf, die aktiv mit den Medien von der pro-russischen Separatisten in der Ostukraine zusammenarbeitete) dem gemeinsamen Ermittlungsteam nicht zuzustimmen und boten ein eigenes Szenario an. Roman Dobrokhotow, der Chefredakteur der investigativen Online-Zeitung The Insider, sagte, russische Journalisten klammerten sich an jede Theorie, um die Schuld der Ukraine an der MH17-Katastrophe zu beweisen. Ein Austausch von Vorwürfen zwischen Russland und der Ukraine ist keine Neuigkeit und hier gäbe es nichts zu beachten, wenn der Film nicht in den Haag vorgeführt wurde.

Wenn ein Stein im Garten der Ukraine ein Zufall ist, dann ist der zweite schon eine Tendenz. Zuerst forderte das niederländische Parlament, die Rolle der Ukraine beim MH17-Absturz zu ermitteln, nun heißt den Haag die russischen Journalisten mit ihrem zweifelhaften Film willkommen. Eine Kehrtwende von Amsterdam ist kaum möglich, solange der Staat das EU-Mitglied ist. Hingegen dürfte das Ziel der Niederlande den EU-Interessen dienen. Der ukrainische Präsident bekleidet das Amt nur seit diesem Frühling und erfreut sich großer Beliebtheit dortzulande. Trotzdem ist er sehr jung und politisch total  unerfahren, was schon einen internationalen Skandal veranlasst hat. Durch die Vorführung des russischen Films könnte die Niederlande die Ukraine zurechtweisen und ihr zu erkennen geben, dass frisches politisches Blut keinen weiteren Aufstieg des Staates bedeutet. Wenn dieser unfreundliche Trend weitergeht, kann man annehmen, dass die EU versucht, den Staat zu einer Marionette endgültig zu machen.

Dazu noch diese Info.

MH17 – Privatermittler Resch vermutet gezieltes Desinteresse an seinen Beweismitteln

Wandere aus, solange es noch geht!

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