Die Presse ist fassungslos: Besonders junge Leute wählten AfD

Die Presse ist fassungslos: Besonders junge Leute wählten AfD
Bild: Fotomontage aus freien Bildern von pixabay

von Niki Vogt (schildverlag)

Die Frankfurter Rundschau zeigt sich offen undemokratisch: Unter dem Titel „Das Gift der AfD ist in der Jugend angekommen“, werden nach dem Motto „Demokratie ist, wenn die AfD nicht mitmachen darf“, alle möglichen Gründe angeführt, warum denn die Jugend sogar noch öfter das Kreuzchen bei der AfD gemacht hat, als die älteren Jahrgänge. Nur einer nicht: Dass viele junge Leute das Land, in dem sie ihren Weg gehen wollen und sollen, eine Familie gründen und ein Einkommen verdienen müssen, auf dem völlig falschen Weg sehen. Sie glaubenden etablierten Parteien nicht einmal mehr, dass diese das ganze Desaster, das sie angerichtet haben, überhaupt wieder in Ordnung bringen wollen – und selbst, wenn sie es wollten, nicht könnten.

Die wahren Gründe werden nicht angesprochen

Die demokratischen Parteien hätten TikTok nicht den bösen Rechten überlassen sollen. Damit zieht der von der Frankfurter Rundschau zitierte Politik- und Kommunikationsberater Johannes Hillje sich schon selbst die Hosen bis auf die Knöchel herunter, unterstellt er doch damit, dass die jungen Leute nur aufgrund bunter Bildchen und ein paar Slogans Wahlentscheidungen treffen. Die Union müsse schon aus Selbstinteresse jungen Wählenden ein „attraktiveres Angebot machen und ihre Bedürfnisse in den Fokus nehmen“. Genau das ist aber das Problem. Zu glauben, man könne eine Politik, die das Land auf vielfältige Weise zerstört, mit „attraktiven Angeboten“ als hip und klasse besser verkaufen, unterschätzt die ab 18-Jährigen. Auch das Argument, Wahlverhalten werde in der Familie weitergegeben, widerlegt er ja selber, indem er beklagt, dass „rechtsextreme Einstellungen“ insbesondere bei jungen Menschen zugenommen haben und seien bei ihnen mittlerweile „stärker ausgeprägt als bei Älteren“.

Der Elefant im Raum füllt denselben schon fast vollständig aus. Die wahren Gründe sind natürlich nicht TikTok, schlechte Parteireklame und „rechtsradikale Eltern“. Die Gründe heißen: Migrationsdesaster, Unternehmensabwanderung, Insolvenzen, Inflation, Klimaterror, queere Regenbogen-Religion, überbordende Kriminalität, Verarmung der Bürger, Gesinnungsterror, überteuerte Energie, Blackout-Gefahr, Impfterror, Korruption, Verbote und zu viele Lügen. Und die jungen Leute sind nicht so doof, sich mit ein bisschen Propagandaschminke wieder einfangen zu lassen.

Die jungen Leute, die AfD wählen, sehen keine gute Zukunft mehr für sich, das ist der wahre Grund.

Es sind diejenigen jungen Leute, die eben nicht auf die inszenierte Klimapanik als unser größtes Problem hereinfallen. Das sind eben nicht die in den Medien gefeierten verhätschelten Wohlstandskinder, die sich mit Mamas SUV zur Klimademo fahren lassen oder auf die Straße kleben, bevor sie eine Flugfernreise nach Thailand antreten.

Es sind aber die jungen Leute, die direkt mit den von der ach-so-demokratischen-Ampelregierung geschaffenen Problemen zu tun haben. Die jungen Frauen, die nicht mehr unbesorgt abends durch die Stadt gehen können. Die ganz genau wissen, woher die „toxische Männlichkeit“ wirklich droht. Es sind die jungen Männer, die aufpassen müssen, nicht von bestimmten Gesellschaftsgruppen angepöbelt zu werden, die Gewalt provozieren, die lebensbedrohlich werden kann und oftmals leider wird. Es sind die jungen Leute, die sehen, dass sie als Berufseinsteiger gar nicht soviel verdienen können, dass sie ein eigenständiges Leben mit den ständig weiter ausufernden Kosten führen könnten. Die gern ein Familie gründen und ein Heim aufbauen würden, aber wegen Heizungs-, Dämm- und Zinsen-Irrsinn auf Jahre hinaus keine Chance haben. Die in der Corona-Lockdown-Zeit den Staat als strengen Zuchtmeister erlebt haben. Die in der Angst leben, dass die ihnen aufgeschwätzte Impfung ihre Gesundheit zerstören könnte. Die sich sorgsam in Acht nehmen müssen, dass sie nicht irgendetwas, das der maximal-intoleranten Meinungscamarilla nicht passt, irgendwo sagen oder schreiben. Die sich in einer Welt ausgesetzt fühlen, in der sie keine Freiheit, keine Entfaltungsmöglichkeit, keine Selbstbestimmung, keine Sicherheit, keinen bescheidenen Wohlstand erreichen können.

Und die sich von einer Regierung von Dilettanten herumgeschubst fühlen, die sich mit Hurra in einen Krieg stürzen, mal eben Russland den Krieg erklären, bei dem Deutschland verwüstet und auf lange Zeit zerstört werden kann.

Die Welt steht ihnen leider nicht mehr offen, wie man in der Vor-Covid-und-Linksgrün-Ära noch halbwegs sagen konnte. Nirgendwo eine helle Zukunft in Sicht, überall strenge Reglements, Abgaben, Steuern, politische Korrektheit. Ja, sogar echte Gefahren für Leib und Leben, wenn man eigentlich nur mal durch die Stadt gehen will.

Ein sehr guter Freund kam vor kurzem aus Syrien zurück. Er war vollkommen erstaunt, dass dort in den Städten auch abends überall die jungen Leute lachend und fröhlich herumlaufen. Keine Raufereien, keine Polizeieinsätze, keine Messer, keine „Männergruppen“, denen man besser ausweicht und auf die andere Straßenseite wechselt. Die jungen Frauen laufen westlich und schick angezogen unbehelligt auch allein und abends durch die Stadt – und sie werden NICHT angemacht wird oder auch nur irgendwie unhöflich behandelt. Die jungen Leute sind dort optimistisch und wollen ihr Land aufbauen. So war es auch einmal hier.

Die Jugend ist links“ gilt nicht mehr

Selbst die Unter-18-Jähringe, die bei sogenannten U-Wahlen in Bayern schon mal ihre Stimme zu Testzwecken abgeben dürfen, haben auf Platz zwei die AfD gewählt. Die AfD habe damit im Vergleich zu den U-Wahlen 2018 ihr Ergebnis fast verdoppelt, barmt der Präsident des Bayerischen Jugendrings, Philipp Seitz. In Bayern lagen die Ergebnisse unter den U-18-Jährigen-Wahlen gar nicht so weit entfernt von den offiziellen Wahlen:

Bei der U18-Landtagswahl in Bayern, deren Ergebnisse am Sonntag, 1. Oktober 2023, bekannt gegeben wurden, geht die CSU mit 26,12 Prozent als Gewinner hervor. Sie liegt auch in einer aktuellen Umfrage zur Landtagswahl vorn. Die AfD ist mit 14,99 Prozent zweitstärkste Kraft. Es folgen die SPD (13,72 Prozent), die Grünen (13,23 Prozent), die Freien Wähler (9,09 Prozent), die FDP (5,83 Prozent), die Linke (4,25 Prozent) und die Tierschutzpartei (3,87 Prozent).

Der Wind hat sich gedreht“, schreibt die Seite NIUS des ehemaligen BILD-Chefredakteurs Julian Reichelt, den man unter dem Vorwand, er habe Praktikantinnen belästigt, rausgeschmissen hat, weil er Unbequemes sagte und ein zu großes Publikum bekam. Nun legt er erst richtig los und das Filz-System kann ihn nicht mehr zügeln. „Ein Mythos wird widerlegt: Die Jugend wählt nicht links“:

„Umso jünger der Wähler, desto wahrscheinlicher ist es, dass er sich für eine linke Partei entscheidet. Dieser Glaubenssatz beherrschte jahrelang die politische Landschaft in Deutschland. Zahlreiche junge Menschen würden unter dem Einfluss grüner Lehrer und woker Ideen in den Universitäten, immer weiter nach links rutschen, so die Feststellung.

Doch der Wind hat sich gedreht. Die Wahlen in Bayern und Hessen zeigen: Immer mehr junge Leute entscheiden sich bewusst für nicht-linke Parteien.“

Die bayerischen Wahlergebnisse zeigen es. Ganze 22 Prozent der Erstwähler in Bayern wählten CSU. Das ist weniger, als bei den Älteren. Dafür machten aber 18 Prozent der Erstwähler ihr Kreuzchen bei AfD, ganze 10 Prozentpunkte mehr als 2018. In den Jahrgängen der 18- bis 24-Jährigen kommen CSU, Freie Wähler und AfD laut Infratest zusammen auf 51 Prozent. Das ist eine dünne Mehrheit unter den jungen Leuten, die aber weiter wachsen wird. In Hessen sieht es nicht anders aus. Im ehemals tiefroten Bundesland, in dem die Linksaußenpolitikerin der SPD und Haupttreiberin der ungeregelten Migration durch diese Wahl, gerne hessische Ministerpräsidentin geworden wäre, sorgten auch die Jungwähler dafür, dass die Ambitionen der Frau Bundesinnenminister wie eine Seifenblase zerplatzten.

Das Handelsblatt berichtet – ganz entgegen seiner Kernkompetenz – es sei doch ein Rätsel, wie denn die Jungen zwischen 18 und 24 diese Partei wählen können, wo doch selbst viele Wirtschaftsvertreter warnen, weil sie die AfD als ein Risiko für den Wirtschaftsstandort Deutschland sehen.“

So einen Unsinn glauben offenbar nicht einmal Teenies. Es ist ja gerade die jetzige, grün-dominierte Ideologenriege, die die deutsche Wirtschaft in eine tiefe Krise treibt. Die massenhaften Insolvenzen verursacht, große Unternehmen aus dem Land treibt, via CO2-Steuern auf bald jeden Bissen Brot und jeden Hundehaufen die Bürger in die Armut treibt und die Kaufkraft in Grund und Boden hämmert. Das wird die Wirtschaftskrise noch weiter anheizen.

Allein die CO2-Steuer bei den Speditionen, die die Waren in die Supermärkte und Geschäfte liefern, werden 2024 um bis zu 83 Prozent steigen. Das können die Speditionen nicht kompensieren und werden es auf ihre Transportpreise draufschlagen. Das wird an den Endkunden weitergereicht – der es bald nicht mehr bezahlen kann und will. Heute schon kommen die Deutschen an die Grenzen ihrer finanziellen Belastbarkeit, haben ihre Rücklagen aufgebraucht und viele sogar ihren Kreditrahmen vollständig ausgenutzt.

Das hier hat sicher nicht die AfD zu verantworten:

Die Systemparteien sind in ihrer ideologischen Falle gefangen

In einer Umfrage gaben die bayerischen AfD-Wähler auf die Frage „Welches Thema spielt für ihre Wahlentscheidung die größte Rolle?“ 55% die Zuwanderung als Antwort  an, 20% die wirtschaftliche Entwicklung, 15% die innere Sicherheit. In Hessen war das Ergebnis nur geringfügig anders: 51% die Zuwanderung, 18% die wirtschaftliche Entwicklung, 14% die innere Sicherheit.

Die Ampelkoalition steht nun vor dem Dilemma, dass sie die jungen, wie auch die älteren Wähler nicht mehr wirklich zurückgewinnen kann. Denn gerade die Themen, die diese Probleme verursachen, sind ja die Kernpunkte der Ampel-Agenda: Offene Grenzen und verordnetes Gutmenschentum, Diffamierung jedes Andersdenkenden als Nazi, „Klimarettung“ um jeden Preis, daher CO2 Steuern auf alles. Dazu kommt die allgemein wahrgenommene Verhätschelung von Straftätern mit linksextremem oder Migrationshintergrund, worüber man nicht reden darf. Was aber absehbarerweise zum Aufblühen der Clankriminalität geführt hat, derer man nun nicht mehr Herr wird. Das kann die Politik jetzt nicht mehr ohne riesige Probleme ändern – und sie will es ganz offensichtlich auch nicht. Die linksextreme Gewaltszene wir dauerhaft über ein Geflecht von Stiftungen, von denen auch einige Steuergelder empfangen, alimentiert. Dazu kommt noch das vom allergrößten Teil der Bürger abgelehnte Tamtam um alles „Queere“, samt der allgemein höchst unbeliebten Genderei. Auch das ist linksgrüne Doktrin, die den weitaus überwiegenden Teil der Bevölkerung nur noch nervt.

Sie werden das nicht lösen wollen und nicht können, sondern immer nur noch schlimmer machen. Ich mache aber eine Wette: Die Bemühungen der Ampelregierung, das Wahlalter auf unter 18 zu senken, dürften auf Eis gelegt werden. Natürlich nur wegen des Ukrainekrieges. Oder wegen des Israel-Konfliktes. Aber wahrscheinlich eher sang- und klanglos.

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Wer sich die Grafik über die Mautgebühr genau angeschaut hat, wird schnell feststellen, wie es im nächsten Jahr mit den Preisen abgehen wird. Noch 2 Jahre SchlAmpel und das Land endet im Chaos.

Wie war das noch Herr Lindgrün? „Besser nicht regieren als falsch regieren“? Wer mit linksgrünen Vollidioten ins Bett steigt, kann nur ein noch größerer Vollidiot sein. Im Osten der Republik haben die Menschen Heuchlerei längst erkannt.

An dieser Stelle möchte ich den WEF-Präsidenten Brende zitieren:

Es geht uns schlechter als letztes Jahr, aber besser als im nächsten Jahr.“

Na dann noch viel Vergnügen mit dieser SchlAmpel!

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1 Kommentar

  1. Man soll die Jungen nicht unterschätzen. Die Straßenkleber und Anti-Kohle-Hüpfer sind absolut in der Minderheit. Mich wundert es nicht, dass die jungen Leute so gewählt haben. Sie wollen ein normales und unbeschwertes Leben haben, so wie wir es in den 70/80/90 Jahren erlebt haben. Da die Altparteien es ihnen gründlich versaut haben, bleibt ja nur noch eine Partei übrig, die sie wählen können. Ihr letzter Strohhalm eben, auch wenn nicht in Stein gemeiselt ist, dass diese Partei es dann tatsächlich besser machen würde. Oder sollte man sagen “ besser machen d ü r f t e.

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