Was Russland zwingend von der EU lernen muss

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Moos-kauen: Nun, es ist wichtig und richtig, dass sich alle EU-Staaten einzeln und noch einmal alle zusammen konsortial, über die EU-Außenbefugte, die Federica Mogherini, über die Zustände in Russland echauffieren. Es geht um nichts Geringeres, als die Gefährdung der Demokratie. Dass allein reicht aber nicht. Die EU sollte auch entsprechende Werte vermitteln, die von der russischen Führung mit gutem Gewissen angenommen und umgesetzt werden können. Das erst, abseits unreflektierter Kritik, zeichnet wahre Partnerschaft und warmherzige (Mit)Menschlichkeit aus.

Die Rede ist von Maßnahmen, die keinen negativen Einfluss auf die Demokratie und die Beteiligung der Bürger an derselben haben. Letzteres natürlich nach den einhelligen Einsichten der EU. Danach ist Gewalt kein Mittel, über das man in der EU berichten würde, außer die systemische Konkurrenz legte diese an den Tag. Selbstverständlich hat die EU, zur Manipulation der Massen … und zum Schutz seiner „indirekten Demokratie“, ganz andere Praktiken entwickelt. Was Russland zwingend von der EU lernen mussDie gilt es nunmehr Russland zu vermitteln und nicht nur wie hier, platte Kritik nach Moskau zu entsenden: EU kritisiert Vorgehen der russischen Polizei in Moskau[ZEIT]. Das ist doch viel zu billig.

Wie sollten die Empfehlungen an Russland lauten?

Russland sollte sich schlicht an den letzten EU-Wahlen ein Beispiel nehmen. Dann wären auch ein paar dutzend Kandidaten mehr oder weniger auf den Listen kein Problem, die dort bislang ganz offiziell aus den Wahllisten gestrichen wurden. Man hätte einfach alle Kandidaten zugelassen und nach Ablschuß der Wahl die Leute „implantiert“, die man sich seitens der Führung an den nötigen Positionen wünscht. So macht das mustergültig die EU. So kam die Ursula von der Leyen in die Position einer EU-Kommissionspräsidentin. Das ist „urdemokratsich“ und schützt vor unnötigen Auseinandersetzungen und unliebsamen Überraschungen, weil man den Wählern ohnehin nicht trauen kann. So erfolgen die Begradigungen hernach ganz elegant, nach einer völlig korrekten Wahl. Diese Finessen muss allerdings das eher schroffe und altbackene Russland erst noch erlernen.

Was Russland zwingend von der EU lernen mussAuch der Umgang mit der Gewalt, in Verbindung mit der Demokratie, ist in Russland irgendwie noch nicht befriedigend ausgestaltet. Zumindest aus Sicht unserer Medien, die da ein sehr scharfes Auge darauf haben. Weniger scharf ist dafür der Blick für alle Gewaltakte, die sich beispielsweise am Rande des Gelbwesten-Dauerprotests in Frankreich ergeben. Auch die täglichen Straßenschlachten in den anrüchigen Bonlieus kommen da nicht so gut raus. Und wenn die Linken in Hamburg fast einen Stadtteil in Schutt und Asche legen, ist das selbstverständlich für eine ausgewachsne, indirekte Demokratie gar kein Problem.

Wir müssen hier nirgends zensieren, denn die Medien wissen sehr wohl um ihren Nutzen als „Vierte Gewalt“ in den Nationalstaaten als auch in der EU. Sie stellen sich einfach über die anderen Gewalten und treiben diese, ganz nach den Interessen ihrer Aktionäre und Lobbyisten, im Namen der Presse- und Meinungsfreiheit vor sich her. Die „Freie Meinung des Kapitals“ hat in der EU deshalb einen sehr hohen Stellenwert. Das scheint in Russland noch nicht der Fall zu sein. Letzteres muss als Beleg und Rechtfertigung gelten, weshalb man das Land so hart kritisieren muss.

Logische Schlussfolterungen

Warum also sollten wir uns an die eigene Nase packen, wo doch die der Russen sehr viel eher zum Zupacken einlädt? Und wahre Könner müssen sich auch nicht erst den Balken aus dem eigenen Auge ziehen, bevor sie dem Nachbarn den Splitter aus dem Auge entfernen. Profis machen das nämlich heute bereits im Doppelblind-Verfahren. Es wäre ja auch schrecklich, wenn wir mit einem mal kein Feindbild mehr hätten. Das ist zur Aufrechterhaltung einer allgemeinen Panik unter den Menschen hierzulande unerlässlich. Ohne Angst ist die Masse einfach nicht mehr lenkbar, sondern nur noch frei. Wer, außer der „Masse Mensch“ selbst, könnte sowas schreckliches wollen? Der Aufbau planetarer Feindbilder, wie Außerirdische oder CO2, braucht einfach noch etwas mehr Zeit, um dann die Eine-Welt-Regierung, mit neuem Feindbild, vorstellen zu können.

Was Russland zwingend von der EU lernen mussDamit ist völlig klar, was Russland nun zwingend von der EU zu lernen hat. Einerseits alle nötigen personellen Besetzungen, nach einer nutzlosen Wahl, einfach von oben herab anzuordnen, weil das einer guten demokratischen EU-Praxis entspricht. Über die Gewalt gegen das eigene Volk nicht berichten oder die Berichterstattung nach Kräften zu lancieren. Bestens wie bei uns, auf freiwilliger Basis einfach zu unterlassen. Das passt nicht ins Konzept unser kapitalgesteuerten Medien, weil das keinen Profit macht. Das allerdings setzte auch in Russland erst einmal die weitere Privatisierung der Medien voraus. Nur das stellt sicher, dass das Geld seinen Einfluss intensiver und demokratischer geltend machen kann. Mal sehen wann Russland das alles endlich von der EU lernt und umsetzt.

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