Die Covid-19 Todeszahlen sind „eine beträchtliche Überschätzung“

von Kit Knightly (theblogcat)

https://off-guardian.org/2020/04/05/covid19-death-figures-a-substantial-over-estimate/

Vor ein paar Wochen haben wir berichtet, dass gemäß dem italienischen Institute of Health (ISS) nur 12% der von Italien gemeldeten Covid-19 Toten tatsächlich Covid-19 als Todesursache auflisten.

https://off-guardian.org/2020/03/23/italy-only-12-of-covid19-deaths-list-covid19-as-cause/

Bedenkt man, dass 99% davon zumindest eine schwere Begleiterkrankung hatten (und 80% davon zwei solcher Erkrankungen), so stellt sich die ernste Frage, wie verlässlich die von Italien gemeldeten Statistiken sind.

Prof. Walter Ricciardi, Berater des italienischen Gesundheitsministers, erklärt, dass dies durch die „großzügige“ Art zustande kommt, wie die italienische Regierung die Totenscheine handhabt:

Die Art, wie wir in unserem Land die Toten klassifizieren, ist in dem Sinne sehr großzügig, dass alle Menschen, die in den Krankenhäusern mit dem Coronavirus sterben, als Todesopfer durch das Coronavirus angesehen werden.“

In Grunde unterscheidet Italiens Vorgang bei der Registrierung der Toten nicht zwischen jenen, die nur den Virus in ihrem Körper haben und denen, die tatsächlich durch ihn getötet werden.

Bedenkt man das Ausmaß an Angst und Panik, die Italiens vergleichsweise alarmierende Zahlen rund um die Welt ausgelöst haben, so möchte man meinen, dass andere Länder aufpassen würden, solche Fehler zu vermeiden.

Sicher wenden alle anderen Länder auf der Welt rigorose Standards an, um zu klassifizieren, wer und wer nicht der Pandemie zum Opfer gefallen ist, richtig?

Falsch.

In Wahrheit wiederholen andere Länder nicht nur diese Fehler – anstatt aus dem Beispiel Italien zu lernen – sie gehen sogar noch weiter.

In Deutschland beispielsweise – obwohl dort die Todeszahlen und die Mortalitätsrate weit geringer ist als in Italien – betreibt ihre Gesundheitsbehörde noch immer ähnliche Praktiken.

Am 20. März bestätigte der Präsident des deutschen Robert Koch Instituts, dass Deutschland jede verstorbene Person, die mit dem Coronavirus infiziert wurde, als Covid-19 Toten, ob das nun tatsächlich den Tod verursacht hat oder nicht

https://swprs.org/rki-relativiert-corona-todesfaelle/

Dies ignoriert völlig, was Dr. Sucharit Bhakdi den wichtigen Unterschied zwischen „Infektion“ und „Krankheit“ bezeichnet. Was zu Geschichten wie dieser führt, die Dr. Hendrik Streeck mitteilte:

In Heinsberg zum Beispiel, starb ein 78 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen an einem Herzinfarkt, und das ohne Sars-2 in der Lunge. Da er infiziert war, erscheint er natürlich in der Covid-19 Statistik.“

Wie viele „Covid-19 Tote“ fallen in Deutschland in diese Kategorie? Wir wissen es nicht, und werden es vermutlich nie erfahren.

Aber wenigstens beschränkt sich Deutschland darauf, positive Fälle zu testen.

In den Vereinigten Staaten liest sich eine Briefing-Notiz vom Vital Statistics Service des CDC folgendermaßen:

Es ist wichtig zu betonen, dass die Coronavirus-Krankheit 19, oder Covid-19, für alle Verstorbenen berichtet werden sollte, bei denen die Krankheit den Tod verursacht hat oder vermutlich verursacht oder dazu beigetragen hat.“

„Vermutlich verursacht hat“? „Beigetragen“? Das ist unglaubliche Wischiwaschi-Sprache, die leicht zu einer übertriebene Berichterstattung führen kann.

Diese erwähnte, detaillierte „Leitlinie“ wurde am 3. April veröffentlicht, und ist nicht besser:

„In Fällen, bei denen eine definitive Diagnose von Covid-19 nicht gemacht werden kann, aber vermutet oder wahrscheinlich ist (z.B. die Umstände mit einem gewissen Grad an Sicherheit überzeugen), ist es akzeptabel, auf dem Totenschein COVID-19 als „wahrscheinlich“ oder „vermutlich“ anzugeben. In diesen Fällen sollten die Zertifizierer ihre beste klinische Einschätzung anwenden, um zu bestimmen, ob eine COVID-19 Infektion wahrscheinlich war.“

Gibt es sorgfältige Aufzeichnungen darüber, „Covid-19“ von „vermutlich Covid-19“ zu unterscheiden? Stellen die Medien sicher, dass sie in ihrer Berichterstattung diese Unterscheidung machen?

Absolut nicht.

Wann immer die angeblichen Todesfälle erwähnt werden, füttert man uns eine große All-Inklusiv-Zahl, ohne Kontext oder Erklärung, die – dank der laxen Richtlinien – komplett falsch sein könnte.

Regierungsbehörden überall in Großbritannien tun das selbe.





Die offiziellen Richtlinien der NHS für Ärzte zum Ausstellen eines Totenscheins sind genauso vage:

Wenn der Patient vor seinem Tod Symptome aufweist, die typisch für eine COVID19 Infektion sind, aber die Testergebnisse noch nicht bekannt sind, so ist es ausreichend, ‚COVID19‘ als Todesursache anzugeben und das Testergebnis nachzureichen. Falls es keinen Abstrich gab, ist es ausreichend, eine klinische Abschätzung anzuwenden.“

Die Regierung sagt den Ärzten, es sei OK, „Covid-19“ als Todesursache anzugeben, wenn es buchstäblich keinen Beweis dafür gibt, dass der Verstorbene infiziert war. Das bedeutet, dass es potentiell eine riesige Anzahl an „Covid-19 Toten“ gibt, die nie auf diese Krankheit getestet wurden.

….

Nach britischem Gesetz ist Covid19 eine „meldepflichtige Krankheit“, aber das neue Coronavirus-Gesetz ändert den Coroners and Justice Act 2009, der vermutete Covid19 Tote spezifisch von einer gerichtlichen Untersuchung ausnimmt.

Darüber hinaus bedeutet das Coronavirus-Gesetz, laut dem Amt des Obersten Leichenbeschauers, dass diese Toten nicht einem Leichenbeschauer zugeführt werden müssen, und dass ein praktischer Arzt eine Todesursache für eine Leiche abzeichnen kann, die man nie gesehen hat:

Jeder zugelassene praktische Arzt kann ein MCCD (Medizinisches Zertifikat für die Todesursache) abzeichnen, selbst wenn der Verstorbene während der letzten Krankheit nicht zugegen war und nach dem Tod nicht gesehen wurde, vorausgesetzt er ist in der Lage, die Todesursache nach besten Wissen und Gewissen festzustellen.“

Todesfälle „in der Gemeinde“ können als Covid19-Tote aufgeführt werden, ohne auf die Krankheit getestet worden zu sein, oder überhaupt von einem Arzt begutachtet worden zu sein. Diese Toten werden nicht zwangsläufig einem Leichenbeschauer übergeben, und schon gar nicht einer gerichtsmedizinischen Untersuchung.

Mit der Umsetzung dieses Gesetzes hat die britische Regierung es nicht nur wahrscheinlicher gemacht, dass über Covid19-Tote falsch berichtet wird, sie haben aktiv die Sicherheitsrichtlinien beseitigt um das zu korrigieren. Die Berichterstattung korrekter Todeszahlen ist unter diesen Umständen nahezu unmöglich.

Also das ist im besten Fall völlig unverantwortlich und schlimmstenfalls unglaublich unheilvoll.

Bevor ihr also wegen der durchgeknallten alternativen Medien und ihrer verrückten Paranoia die Augen verdreht: Der Gedanke, dass die Todeszahlen überschätzt werden, ist keine Randmeinung oder eine „Verschwörungstheorie“. Das wird sogar regelmäßig in den Mainstreammedien erwähnt, die Leute scheinen es nur nicht zu hören, ertränkt durch die angsteinflößenden Schlagzeilen.

…..

Italien, Deutschland, die USA, Nordirland und England.

Das sind fünf verschiedene Regierungen für vier Länder, und alle sagen, dass es okay ist, wenn man annimmt, ein Patient sei an Covid19 gestorben, und man das der offiziellen Statistik hinzufügt.

Ist das wirklich eine verantwortliche Praxis während einer potentiellen Pandemie?

Tun andere Länder das selbe?

In welchem Ausmaß können wir da den offiziellen Todesstatistiken vertrauen, wenn überhaupt?

Wie Dr. Lee darauf hingewiesen hat, ist Covid19 keine Krankheit mit einer einzigartigen – oder seltenen – Reihe von Symptomen. Die Bandbreite der Schwere und die Art der Ausprägung stimmt mit buchstäblich Dutzenden extrem gewöhnlicher Atemwegsinfektionen überein.

Man kann nicht „Fieber“ und „Husten“ feststellen und dann die Diagnose „wahrscheinlich Covid19“ stellen, das ist nicht annähernd akkurat.

Dies sind die Informationen zu den Zahlen geworden, die wir alle auswendig kennen, aber jedes Jahr sterben zwischen 290.000 und 650.000 Menschen an einer Grippe oder einer „grippeähnlichen Krankheit“. Wenn nur 10% dieser Fälle fälschlicherweise als „wahrscheinliche“ Coronavirus-Infektionen angenommen werden, dann sind die Zahlen über die Todesfälle völlig nutzlos.

In einer Zeit, in der gute, zuverlässige Informationen der Schlüssel zur Rettung von Leben und zur Verhinderung von Massenpanik sind, verfolgen die Regierungen der Welt eine Politik, die es fast unmöglich macht, diese Daten zu sammeln, während sie gleichzeitig die Angst der Öffentlichkeit schüren.

Aufgrund dieser Politik haben wir schlicht und einfach keine verlässliche Möglichkeit zu erfahren, wie viele Menschen an diesem Coronavirus gestorben sind. Wir haben überhaupt keine belegbaren Daten. Und Regierungen und internationale Organisationen setzen alles daran, dass dies so bleibt.

Es ist an der Zeit, dass wir anfangen zu fragen, warum.

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Die Covid-19 Todeszahlen sind „eine beträchtliche Überschätzung“
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8 Kommentare

  1. Die WHO wird es noch bitter bereuen, daß sie sich zur Vernichtung der Wahlchancen Trumps einspannen ließ! Eine Menge gut bezahlter Pöstchen für politisch korrekte Geheimlogenmitglieder stehen bei der WHO vor dem Abschuß!

    Die statistischen Daten zu Covid-19 sind nach wie vor inkonsistent und weisen auf einen gigantischen Betrug hin, trotz der nachträglichen Frisierung der deutschen Daten von 0,5% auf 2 %!

    Corona-Statistik von RT.com an 09.04.2020, 12 Uhr

    Länder      Infizierte       Tote     Prozentsatz
    weltweit    1520000    88500       5,8 %
    Spanien       148200    14800     10,0 %
    Deutschla.   113300      2300       2,0 %
    Italien          139400    17600     12,6 %
    Frankreich   112000    10800       9,6 %
    USA            435000    14800       3,4 %
    Großbritan.    60700     7100      11,7 %

     

    • Vor kurzem hatte ich mal geschrieben, dass mich interessieren würde, wer von den positiv Getesteten vorher eine Grippeimpfung bekommen hat.

      Ich bin mal gespannt, wie diese Verbrecher aus dieser Nummer wieder rauskommen wollen.

      Sehr interessant ist auch der Kommentar von DDK, 09.April, unter dem Bericht!

      Ich jedenfalls lasse mich weder testen noch jemals gegen Grippe oder Sonstiges impfen. Das steht fest!

       

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