Krise in Saudi-Arabien?

Nach einer Reuters-Quelle wurden am Montag, dem 6.11.´17 Guthaben in Höhe von 800 Milliarden Dollar ins Saudi-Arabien eingefroren. Die herrschende saudische Königsfamilie hat offenbar erkannt, dass sie nicht nur gefährliche Dissidenten durch die Verhaftung Dutzender potenzieller Putschisten zertreten kann. Sie kann auch die Devisenreserven des Landes, die in den letzten drei Jahren um mehr als 250 Milliarden Dollar gesunken sind, wieder aufstocken. Durch die Konfiszierung eines Teils der großen Vermögen kann der Staatshaushalt im Zehn- bis Hundert- Milliarden-Bereich auftgestockt werden.

Es geht nicht nur um die Finanzreserven des Königshauses

♦ Eine Rakete wurde auf die saudische Hauptstadt abgefeuert. Eine Rakete, die angeblich im Iran gebaut und nach Jemen geschmuggelt wurde, nur um in Saudi-Arabien gefeuert zu werden.

♦ Nach ersten Berichten starben zwei saudische Prinzen innerhalb von 24 Stunden bei einem „versehentlichen“ Absturz eines Hubschraubers.

♦ Ein anderer Prinz während eines Feuergefechts, das ausgebrochen war, als die Sicherheitskräfte seine Festnahme versuchten.

♦ Andere hochrangige Mitglieder des Establishments und der königlichen Familie wurden unter Korruptionverdacht verhaftet und ihre Bankkonten eingefroren.

♦ Der libanesische Premierminister Saad Hariri tritt unerwartet zurück, nachdem er von seinen saudischen Unterstützern nach Riad gerufen wurde. Unterdessen beschuldigte Saudi-Arabien den Iran, „direkte militärische Aggression“ zu verüben, und beschuldigte den Libanon, Riad „den Krieg erklärt“ zu haben, indem er der Hisbollah „Aggression“ gegen das Königreich erlaubte.

All dies geschah innerhalb von nur wenigen Tagen. Angesichts der immer größer werdenden sicherheitspolitischen Herausforderungen und Probleme auf regionaler Ebene scheint sich die Krise in Saudi-Arabien derzeit zu beschleunigen.

Ein Faktor, der zur anhaltenden Krise beiträgt, ist eine große Spaltung in der saudischen Königsfamilie: der Machtkampf, der dazu führte, dass der ehemalige Kronprinz abgesetzt und durch einen neuen ersetzt wurde. In dieser Konsequenz darf die aktuelle „Anti-Korruptions“ -Verfolgung gesehen werden, die vom gegenwärtigen Kronprinzen Mohammad bin Salman initiert wurde.

Auch Außerpolitisch scheitern mehrere wichtige Vorhaben

♦ Die Effektivität Intervention gegen die Hutis im Yemen scheint zu schwinden, wenn von dort eine Rakete auf Riad abgefeuert werden konnte.

♦ Bashar al-Assad ist immer noch in Syrien an der Macht.

♦ Die Versuche, Katars Orientierung Richtung Iran zu unterbinden, scheiterte, nachdem Katar gegenüber Russland, der Türkei und dem Iran offen die Hand ausgestreckt hat.

♦ Der Iran gewinnt immer mehr Einfluss in der Region, während die Saudis ihn zu verlieren scheinen – worin der Grund für die zahlreichen Stellvertreterkriege zu suchen ist.

♦ Außenpolitisch suchen die Saudis sogar Kontakt zu Moskau als König Salman den Kreml besuchte. Allerdings blieb es bei beidseitigen Versprechungen ohne Garantien dafür, dass diese jemals erfüllt würden.

Zu all diesen Fehlschlägen kommen die schwindenend Einnahme durch den niedrigen Ölpreis. So scheint es, dass die Position des Königs und seines Kronprinzen von Tag zu Tag instabiler wird. Möglich, dass die Lage derart schlimm ist, dass, um den Kopf über Wasser zu halten, die „Anti-Korruptions“ -Kampagne als einzig möglicher Ausweg betrachtet wurde. Die Korruption ist in Saudi-Arabien immer ein Thema, auf das niemand bisher ein Auge geworfen hat.

Unter dem Gesichtspunkt, dass die Führung des Königreichs jetzt dringend einen Feind braucht, um die öffentliche Aufmerksamkeit von den chaotischen Ereignissen abzulenken, ist auch die kriegerische Rhetorik gegen den Iran, den Libanon und die Hisbollah zu betrachten. Interessant dabei ist der angesagte Kampf gegen die Hisbollah, für den Riad durchaus bereits Israel als Verbündeten gewonnen hat. Am 5. November startete Tel Aviv die bisher größte Luftübung in der Geschichte Israels. Wie ein durchgesickertes diplomatisches Kabel bestätigt, koordinieren die Saudis und Israelis ihre Bemühungen gegen den Iran und die Hisbollah – was die ohnehin angespannte Situation im Nahen Osten durchaus verschärfen könnte. Die Gefahr eines erneuten großangelegten militärischen Konflikt ist nicht von der Hand zu weisen. (Quelle)

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