Kann man Putin einfach so „tuckern“ lassen?

von WiKa (qpress)

Moos kauen: Der westliche, gut auf Linie gebürstete Mainstream tobt und mit ihm sehr viele wohlmeinende, um die eigenen Existenz besorgte Politiker, die wissen, dass andere Meinungen, wenn sie wahrgenommen werden, gefährlich werden können. Man möchte es gerade nicht so tuckern lassen. Das Mühen innerhalb der EU, um so eine Art Wahrheitsministerium, welches politisch korrekte Fakten zertifiziert und gegenläufige bzw. unangenehme Fakten verräumt, ist keine neue Absucht. Seit Jahren wird zielstrebig daran gearbeitet, die armen hirnlosen Schafe vor eigenen (kritischen) Denkleistungen zu bewahren. Eine noble Geste, nicht wahr?

Viel schöner ist es natürlich, wenn sich Meinungsmacher und -multiplikatoren ideologisch mit der „richtigen Seite“ verbünden, dann entsteht erst gar kein Konflikt mit der Macht und die Herde kann schiedlich friedlich in Richtung Schlachtbank gelenkt werden. So muss man, in der sicher nicht ausbleibenden Endphase, weniger unliebsame Menschen und Meinungen entsorgen. Das hat übrigens im Nationalsozialismus relativ gut funktioniert. Erst ziemlich spät, nachdem bereits viele Menschen drauf reingefallen waren, wurde es dann richtig hässlich. Naja, das wird uns Wissenden natürlich nicht noch einmal passieren, wenngleich gerade alle Indikatoren das Gegenteil belegen.

Tucker Carlson hat zu dicke Eier …

Der ewige Klassiker FeinBILD Russland Putin CDU Merkel Deutschland Wahlplakat 1950 2015Jetzt kommt so ein Störenfried um die Ecke und will Erzfeind Putin von Russland interviewen. Ein absolutes NoGo. Der Typ hat wohl nicht verstanden, dass niemand die Sichtweise von Putin hier hören sollte. Sonst könnte noch wer darauf kommen, dass einige der russischen Positionen sogar eine fundierte Berechtigung haben. Das wiederum könnte die Zerstörung des so sorgsam gezüchteten Feindbildes (Klassiker) nach sich ziehen, was mit der Implosion des eigenen Systems gleichzusetzen wäre. Jetzt sollte jeder die große Gefahr erkannt haben, die von Tucker Carlson für den werten Westen und den Weltkrieg Weltfrieden ausgeht.

Eigentlich müsste man Tucker, diesen Nestbeschmutzer, gänzlich verbieten oder zumindest sanktionieren oder aber das Reisen nach Russland verbieten. Wie kann er es wagen? Einfach so nach Moskau zu reisen, um dort den Anführer des ersten Feindstaates zu interviewen? Bei so einem Charakter zeigt sich nachträglich, das ein durchaus systemkonformes Medium wie FoxNews, ihn damals zurecht gefeuert hat. Sowas unsensibles und undemokratisches, indem er einfach die Grundrechte gemäß US-Verfassung für sich beansprucht. Sowas schreckliches würde keinem Deutschen einfallen, daran sollte sich Tucker mal orientieren.

Kann man Putin einfach so tuckern lassenDementsprechend schäumen hierzulande alle professionellen Schreiberlinge und Schaumschläger des Mainstreams bis zum Anschlag. Hier mal ein Überblick dazu: Mainstream in der Kernschmelze: Tucker Carlsons Putin-Interview versetzt Elite in Aufruhr … [freedert]. Da kann sich jede Regierung bestätigt fühlen, die sich sorgsam um die Meinungshygiene seiner Schäfchen bemüht. Anders als Tucker Carlson wissen wir natürlich sehr genau, dass Meinungsfreiheit wirklich etwas verpflichtendes hat, nämlich frei von jedweder Meinung zu sein. Das erst ist der korrekt gelebte Ausdruck dieser Tugend, nur eben noch zu wenig bekannt.

Wer Krieg will, muss es richtig anzetteln

Des Pudels Kern ist natürlich ein anderer. Der dürfte darin zu suchen sein, dass bestimmte, nicht einflusslose Kreise, derzeit stark auf eine Eskalation der Auseinandersetzung mit Russland hinarbeiten. Dabei ist die Ukraine womöglich längst verloren, nur niemand gibt das zu. Das heißt also, jetzt müssen die nächsten Nationen ins Feuer hüpfen, damit dieser Plan noch aufgehen kann. Vorzugsweise sind das die EU-Staaten. Die Ukraine wird zunehmend blutleerer, weil das Kanonenfutter ausgeht und auch die Zwangsrekrutierungen nicht unbedingt die Kanonenfutter-Qualität erbringen, die es braucht um mit Russland fertig zu werden.

Tucker Carlson könnte all diese Bemühungen mit einem Putin-Interview konterkarieren und die Lust auf Krieg im Wertewesten in einer unangemessenen Weise stören. Solange die Einseitigkeit der Informationen gewährleistet ist, wird es selbstverständlich allzeit genügend Befürworter für einen Krieg geben. Diejenigen, die um die wahren Verhältnisse wissen, werden sowieso nicht daran teilnehmen. Die konzentrieren sich auf Hetze/Anstiftung und das Abkassieren der erwartbaren Kriegsdividenden. Kurzum, Tucker Carlson entwickelt sich zu einer echten Bedrohung des Systems und dem gilt jetzt das ganze weltweite Unmutsgeschrei, seine Person betreffend.

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2 Kommentare

  1. Ich würde gerne mal wissen, warum Scholz schon wieder in den USA war, noch nicht einmal für einen Tag, warum er nicht aus Gründen der Klimaschonung einen Linienflieger wie Milei nach Davos nahm, erneut ganz allein ohne Journalisten, ohne Dolmetscher konferierte und auch ohne Presseerklärung zum Abschluß. Alle Mutmaßungen der Massenmedien sind unwahrscheinlich, weil sie viel bequemer per Telefon hätten erledigt werden können und davon auszugehen, Scholz könnte eine Umstimmung der Republikaner wegen der Ukraine-Gelder erreichen, ist geradezu abartig hoch drei.

    Wir kennen die Psyche von Scholz. Er macht nie etwas allein, siehe Leopard-Lieferungen, marschiert nur auf breiter Front, bemüht sich alle Indizien, wie bei Warburg, verschwinden zu lassen, erinnert sich an nichts, läßt sich lieber schieben als Vorkämpfer zu sein, versucht dies jedoch durch manchmal markige Worte vorzutäuschen. Aus diesem Grunde ist absolut unwahrscheinlich, daß er jetzt das Flaggschiff für die Fortsetzung des Rußland-Kriegs abgeben will, wenn die USA wegen der dortigen Migrationskrise und Trump ausfallen. Aber was bleibt ihm übrig, als weiterzumachen und Putin als Dämon zu charakterisieren? Aber die Provokation Rußlands mit Taurus wird er trotzdem nicht zulassen, das bringt nichts und zerschlägt nur weiteres Porzellan. Vielleicht denkt er auch daran, daß wir noch der Feindstaatenklausel der UN unterliegen und dem Waffenstillstand vom 8. Mai 1945, der jede kriegerische Aktion gegen Rußland (Nachfolgestaat der Sowjetunion) ausschließt?

    Oder handelt es sich um die Röhrensprengung der USA in der Ostsee, die er unbedingt verheimlichen will? Angesichts der zunehmenden Deindustrialisierung bei uns müssen die wahren Urheber unbedingt verheimlicht werden. Die Schweden haben jetzt die Untersuchung ohne Veröffentlichung beendet, im Sicherheitsrat der UN wurde die Ermittlung von seiten der Westmächte abgelehnt, nur Deutschland ermittelt weiter und kommt nie zum Ende, weil der bekannte Täter nicht benannt werden darf. Was tun sprach Zeus? Wie verhilft sich Scholz aus der Klemme? Warten auf den großen Krieg gegen den Iran, der von allem ablenkt, weil die Menschen mit Not und Armut vorrangig beschäftigt sind, oder ein neues Andromeda-Märchen spinnen? Seiner bekannten Psyche gemäß wird Scholz auf alle Fragen zu seiner Amerika-Reise nur allgemeine, unbstimmte Antworten geben, und wir dürfen weiter rätseln.

  2. „Der Typ hat wohl nicht verstanden, dass niemand die Sichtweise von Putin hier hören sollte“, nachdem wir uns so große Mühe gegeben haben, die russischen Medien auszuschalten, damit sie unsere Schafe nicht noch mehr verwirren. Ein Herdenhund namens öffentlich-rechtlicher Rundfunk genügt! Da jedoch alle Medien des „Westens“ eine Suppe sind, sind ARTE und n-tv nicht besser!

    „Das wiederum könnte die Zerstörung des so sorgsam gezüchteten Feindbildes (Klassiker) nach sich ziehen, was mit der Implosion des eigenen Systems gleichzusetzen wäre.“ So ist es, nachdem die bundesrepublikanische Prominenz Strack-Zimmermann, Jürgen Hardt und Christoph Heusgen genradezu vehement heute davor warnten, daß wenn die Ukraine fällt, Europa als nächstes dran ist – und Putin mit Carlson entschieden verneint Polen oder Estland anzugreifen, sofern diese mit dem Kriegsspiel nicht anfangen.

    „Eigentlich müsste man Tucker, diesen Nestbeschmutzer, gänzlich verbieten oder zumindest sanktionieren oder aber das Reisen nach Russland verbieten.“ In den Kommentaren des „Westens“ wird immerzu erwähnt, daß Carlson ja mit dem Satan persönlich befreundet ist, was ihn völlig entwertet: Trump, dem bösen Mann, auf dessen teuflischen Anweisungen hin der Kongreß die Fortführung des Krieges in der Ukraine verboten haben soll!

    „Dabei ist die Ukraine womöglich längst verloren, nur niemand gibt das zu. Das heißt also, jetzt müssen die nächsten Nationen ins Feuer hüpfen, damit dieser Plan noch aufgehen kann.“ Der Wechsel der Militärführung durch die Entlassung von Saluschnij ist so eine Bestätigung, daß es mit der Ukraine zu Ende geht. So ernannte Ministerpräsident Paul Reynaud, als sich die Niederlage Frankreichs 1940 abzeichnete noch einmal schnell den Georges Mandel zum Innenminister und den populären Veteranen Philippe Pétain zum stellvertretenden Ministerpräsidenten, was die Niederlage jedoch nicht mehr aufhielt.

    Es war schon damals unverständlich, daß Frankreich sich wegen Polen, das die deutsche Minderheit brutal unterdrückte, völlig unvorbereitet in den Krieg gegen das Deutsche Reich einließ und ihm den Krieg erklärte. Schon damals war die französische Regierung fremdbestimmt, wie heute das ganze kosmopolitische Europa!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Prozess_von_Riom

    „Der durch Dekret vom 30. Juli 1940 gegründete oberste Gerichtshof wurde von der Vichy-Regierung per Verordnung ermächtigt, „darüber zu urteilen, ob die früheren Minister oder ihre direkten Mitarbeiter die Angelegenheiten ihrer Ministerien durch Handlungen verraten haben, die dazu beitrugen, vor dem September 1939 vom Friedens- in den Kriegszustand überzuleiten und dadurch die Folgen der entstandenen Situation zu verschlimmern.“ Die vom Gericht untersuchte Periode erstreckte sich vom Beginn der Volksfront-Regierung Léon Blum, [Jude, der gegen Franco kämpft!!] 1936 bis zum Kabinett Reynaud 1940.“

    Wird das Interview von Tucker Carlson etwas bewirken? Hitler hatte sich dies von dem Gespräch mit dem amerikanischen Journalisten Wiegand auch erhofft, doch war diese Einzelmeinung gegen die überragende Macht der jüdischen Presse in den USA, wie Botschafter Potocki schrieb, erfolglos.

    https://krisenfrei.com/wieder-hunderte-demos-gegen-rechts-am-wochenende/#comment-227609

    Die amerikanische Presse verbreitete, das Deutsche Reich wolle die USA angreifen und habe sogar eine Landkarte entwickelt, wie Nord- und Südamerika aufzuteilen sei, wie es jetzt schon Karten für die ca. 20 Nachfolgestaaten für Rußland geben soll. Allerdings hatten die USA damals ca. 20 Flugzeugträger, das Deutsche Reich keinen einzigen! Vergeblich erinnerte Hitler die USA daran, sich an die Monroe-Doktrin zu halten, d. h. sich auf Nord- und Südamerika zu beschränken!

    https://web.archive.org/web/20190712090516/http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/HitlerReden_1940_1941.pdf

    S. 31:
    Unterredung des Führers mit dem amerikanischen Korrespondenten Karl von Wiegand am 15. Juni 1940

    „Die Unterredung des Führers mit dem amerikanischen Korrespondenten Karl von Wiegand ging aus von der Frage nach der Einstellung Deutschlands zu Amerika. Hierzu erklärte der Führer, daß Deutschland einer der wenigen Staaten sei, die sich bisher von jeder Einmischung in amerikanische Verhältnisse zurückgehalten hätten.

    „Deutschland hat territoriale oder politische Interessen auf dem amerikanischen Kontinent weder früher gehabt, noch besitzt es solche heute. Wer das Gegenteil behauptet, lügt aus irgendwelchen Gründen vorsätzlich. Wie sich der amerikanische Kontinent daher sein Leben gestaltet“, so betonte der Führer, „interessiert uns nicht. Dies gilt nicht nur für Nordamerika, sondern ebenso für Südamerika.“

    Zu der Monroedoktrin bemerkte der Führer:

    „Ich glaube nicht, daß eine Doktrin, wie sie Monroe proklamiert hat, als eine einseitige lnanspruchnahme der Nichteinmischung aufgefaßt werden konnte oder kann; denn der Zweck der Monroedoktrin bestand nicht darin, zu verhindern, daß europäische Staaten sich in amerikanische Dinge einmischen – was übrigens England, das selbst, ungeheure territoriale und politische Interessen in Amerika besitzt, fortgesetzt tut -, sondern daß ebenso Amerika sich nicht in europäische Angelegenheiten einmengt. Die Tatsache, daß George Washington selbst eine derartige Warnung an das amerikanische Volk ergehen ließ, bestätigt die Logik und Vernünftigkeit dieser Auslegung. Ich sage daher: Amerika den Amerikanern. Europa den Europäern!“

    Nach Deutschlands Haltung zu dem von Präsident Roosevelt angekündigten Aufrüstungsprogramm Amerikas gefragt, erwiderte der Führer:

    „Ich halte mich an die Monroedoktrin auch bei der Beantwortung dieser Frage. Ich beurteile auch das Rüstungsprogramm der USA. nicht, es interessiert mich auch nicht. Ich arbeite selber gezwungenermaßen seit Jahren am größten Rüstungsprogramm der Welt und kann daher vor allem phantasievolle Schwätzereien von realen Möglichkeiten des praktischen Lebens sehr gut unterscheiden. Es scheinen über diesen Punkt sehr phantasievolle Anschauungen zu herrschen.“

    Zu der Frage der Intervention Amerikas durch Lieferungen von Flugzeugen und Kriegsmaterial antwortete der Führer:

    ‚Die Intervention Amerikas mit Massenlieferungen von Flugzeugen und Kriegsmaterial kann den Ausgang dieses Krieges nicht ändern. Gründe dafür brauche ich nicht anzugeben. Die Wirklichkeit wird darüber entscheiden.'“

    usw.

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