Tucker Carlson Interview mit Putin (deutsch)

Putin-Interview von Tucker Carlson: Mainstream dreht frei

Es ist Putins erstes Interview mit einem westlichen Moderator seit Beginn des Krieges in der Ukraine. Seit Tagen hält sich der frühere Fox-News-Moderator Tucker Carlson in Moskau auf. Hier das Gespräch in deutscher Übersetzung.

Im folgenden eine geleakte Version des angeblichen Transkripts  des Interviews. Für die Echtheit kann keine Garantie übernommen werden. Tucker Selbst hat das Gespräch derzeit noch nicht offiziell veröffentlicht.

Ohh, dann halte ich mich lieber noch zurück. Nur die erste Frage sei mir erlaubt.

***

TUCKER: Was würden Sie den Menschen sagen, die Amerika regieren?

PUTIN: Unsere Botschaft lautet: Russland ist nicht euer Feind. Wir wollen keinen Krieg. Wir sind zum Frieden bereit. Eure Führer suchen den Konflikt. Das ist nicht das, was wir wollen. Russland steht für sein eigenes Volk ein. Wir wollen nicht, was uns nicht gehört.

***

Das komplette Interview wird nachgeliefert.

Die grüne Göre jedenfalls könnte, was Diplomatie und Aussenpolitik anbetrifft, sehr viel aus dem Interview lernen. Andere Kriegshetzer, wie… (die Liste wäre zu lang) übrigens auch.

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Tucker Carlson Interview mit Putin (deutsch)
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12 Kommentare

  1. Nun, wenn man eine gewisse Ruhe sich angeeignet hat, dann tut man sich keine zwei Stunden Video mehr an, man achtet nur noch auf die Reaktionen. Das ist eigentlich schon zu viel, weil erwartbar und es wird sich deswegen was ändern?

  2. Ich habe es mir gerade auf Odysee angehört.

    Für uns als Deutsche war relativ wenig spannendes drin.

    Erst mal hat Putin die Geschichte Russlands und Polens und die Erfindung der Ukraine erklärt. Später die Geschichte in der Sowjetunion.

    Und dann wie der Westen immer wieder mit falschen Versprechen die Osterweiterung der Nato vorangetrieben hat.

    Wie es den Putsch in der Ukraine gab und was da alles dann zum Donbasskrieg und später dem Eingreifen Russlands in der UKraine geführt hat. Die Rolle, der jeweiligen Präsidenten, usw…

    Er erwähnte lobend Egon Bahr, der die Russen gewarnt hatte, den Zusagen des Westens zu vertrauen und der ein neues Sicherheitskonzept für Europa entwerfen wollte.

    Deutschland wird ein paar mal erwähnt als größter Finanzier der Ukraine nach den USA und als Vasall der Amerikaner.

    Nordstream 2 kommt vor und da sagt Putin klar, dass es die Amis waren. Weil Interesse und Fähigkeiten den Kreis sehr klar eingrenzen.

    Zum Gas sagt er, dass er nicht versteht, warum Deutschland die Hilfen an die Ukraine nicht davon abhängig macht, dass beide Gaspipelines, die durch die Ukraine führen geöffnet werden. Im Moment sperrt die Ukraine ein zum Lasten Deutschlands.

    Zu Deutschland Regierung sagt er, dass die sich nicht den Deutschen sondern der internationalen westlichen Elite verantwortlich fühlt.

    Es ging dann noch lange weiter mit Asien China, Singapoor, Indien, dem Abstieg des US-Dollars. Dem Aufstieg der russischen Wirtschaft trotz Sanktionen.

    Putin hat auch erklärt, dass Polen nur dann von Russland angegriffen wird, wenn es Russland angreift. Und dass keine Interessen in den baltischen Staaten bestehen.

    Auch sagte er, dass Russland verhandeln würde, dass Selenski per Dekret Verhandlungen mit Russland verboten hat. Es ging auch um die Rolle von Selenski als jüdischer Anführer einen Nazisystems und der historischen Rolle der Ukrainischen Helden im 2. WK bei der Vernichtung von Juden, Russen und Zigeunern.

    Auf viele Fragen hat Putin keine bewertenden Antworten gegeben, wenn es um den Westen ging. Er hat sehr vorsichtig geantwortet und formuliert.

    Und er sieht den Aufstieg Chinas an die Spitze und den Aufstieg Singapurs in die Top Wirtschaftsmächte als unabwendbar an. Etwas mit dem sich die Amerikaner werden arrangieren müssen.

    China sieht er als Nachbarn, den man sich nicht aussuchen kann. Aber die Chinesen seien immer zum Ausgleich durch Verhandlungen bereit.

    Und er hat sehr betont, wie kurzsichtig die USA handeln. So sei der Putsch in der Ukraine des CIA ein Taktischer Erfolg gewesen. Aber damit hätte sich das System selbst geschadet und uns Unrecht gesestzt, obwohl Janukovic eh bei vorgezogenen Wahlen keine Chance gehabt hätte.

    Und hier hat er noch einen Fakt erwähnt: Als es da mit den Protesten losging kam der Westen auf Russland zu und hat gesagt: Kümmert Ihr Euch darum, dass Janukovic keine Polizei und kein Militär einsetzt, dann sorgen wir dafür, dass die Proteste friedlich bleiben.

    Deutschland, Frankreich (?) und Polen haben für die Vereinbarung unterschrieben und gebürgt. Die dann dazu genutzt wurde, um den Unstürz mit Gewalt zu Organisieren.

    Es hat dann noch ein bisschen zu seinen Kontakten mit verschiedenen US-Präsidenten gesprochen. Unter anderem Bush, Clinton, Biden und Trump.

    Er meinte, dass Bush fälschlicherweise als dumm wahrgenommen wird.

    Ansonsten sagte er noch, dass auch mit einem anderen Präsidenten in Russland die Sache nicht anders aussehen würde, weil es eben Interessen gibt und keinen Präsidenten, der da willkürliche Entscheidungen trifft.

    Zum System der USA hat er sich dumm gestellt… Und so getan als wäre das zu kompliziert sei, um von Russen verstanden zu werden…

    Das war auch so die typische Art, um über den Westen nun möglichst wenig negatives zu sagen…

  3. Ich habe das Interview zu mitternächtlicher Stunde gesehen. Das sollte im TV zur besten Sendezeit laufen, dann würden die verstrahlten Menschen sehen, dass sie es nicht mit einem Kriegstreiber zu tun haben. Eigentlich hat dieses Interview die westlichen Kriegstrommeln offensichtlich zerlegt. Was macht der Westen daraus? „Putins Propaganda“. Ja natürlich.

    Auffällig war, dass er oftmals keine Details zu bestimmten Themen äußern wollte. Sehr diplomatisch. Ich hätte es genauso gemacht, weil man garantiert detailierte Aussagen verdreht, oder sie als unglaubwürdig hingestellt hätte. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Vielleicht kommt ja alles zu seiner Zeit.

    Fazit: Putin machte mitnichten einen kranken Eindruck, so wie man es uns ständig glauben lassen möchte. Für mich kam er sehr aufgeräumt rüber, mit klaren Gedanken und sehr geschichtsbewandert. Es war jedenfalls ein sehr interessantes und aufschlußreiches Interview, nach dem man sicher keine Angst vor einem Angriffskrieg Russlands gegen den Westen haben muß. Diese hatte ich auch vorher nicht. Schlußendlich hat er das bestätigt, was man schon jahrelang in den alternativen Medien mitbekommen hat.

    Druschba

    • Für uns sicherlich nichts neues, aber stellen wir uns einmal einen notorischen Mainstreamkonsumenten in Amerika oder in Westeuropa vor, der zum ersten mal den „leibhaftigen“ Putin hört, … doch zumindest die, welche ihr selbstständiges Denken noch nicht ganz verloren haben, sollten doch zumindest ein wenig überrascht gewesen sein, solch einem Interview folgen zu können.

      Meine bisherige Einschätzung über Putin hat sich jedenfalls bestätigt, ich kenne in der BRD niemanden, der ihm auch nur im Geringsten das Wasser reichen könnte, denn im Kontrast zu ihm erscheinen mir „unsere“ Politiker wie der letzte Abschaum auf dieser Erde.

    • PS. Mein uneingeschränkter Respekt gilt auch Tucker Carlson, weil er allen Widerständen zum Trotz die Sache durchgezogen hat, und auch hier hat sich wieder einmal bewahrheitet, wer auf der sachlichen und somit argumentativen Ebene nichts zu bieten hat, der muß natürlich auf die persönliche Ebene hinabsteigen und den vermeintlichen Gegner angreifen.

  4. Putin greift an!
    Angeblich „durch nichts gerechtfertigt“ aber das ist nur die westliche Sicht

    Zu den Phrasen, die in Deutschland seit dem Beginn des russischen Angriffs in der Ukraine mit besonderer Inbrunst heruntergebetet werden, gehört die vom angeblich „durch nichts gerechtfertigten“ russischen Einmarsch. Selbst die Bundestags-AfD hat sie übernommen, um sich pflichtschuldigst von Putins Militäraktion zu distanzieren.
    Aber: Wer entscheidet, was „durch nichts gerechtfertigt“ ist? Moralisch aufgeblasene Besserwisser in bundesdeutschen Redaktionsstuben oder vielleicht doch eher der russische Präsident?
    Man muß unterstellen, daß Putin Dinge weiß, die Annalena und Co. nicht auf dem Radarschirm haben. Oder daß er einfach den besseren Überblick über die Lage hat, in der sich sein Land befindet. Aber auch das, was er der Welt zur Begründung für die Militäroperation mitgeteilt hat, ist alles andere als haltlos. Die rund 14.000 ermordeten Russischstämmigen in der Ostukraine seit 2014 zum Beispiel. Irgendwann ist eben Schluß, und Putin entschloß sich spät genug, nach acht Jahren, noch mehr tote Russen im Nachbarland zu verhindern. Man muß das nicht gut finden. Es ist keine Frage der Moral. Aber es ist ein Argument, das eine Militäraktion rechtfertigen kann, wenn alles andere nicht zum Erfolg führt. Putin und die russische Regierung haben in den letzten Wochen gebetsmühlenartig daran erinnert, daß Moskau seit Jahren darauf drängt, das Minsk-II-Abkommen endlich einzuhalten. Das ist nicht geschehen.
    Inzwischen kommen fast jeden Tag weitere Gründe ans Tageslicht, die die Militäroperation als angemessen und hoch an der Zeit erscheinen lassen. Reden wir nur über die rund
    30 amerikanischen Bio-Labore in der Ukraine (deren Forschungen an hochgefährlichen Krankheitserregern offenbar so brisant waren, daß der frühere US-Präsident Obama sie in den USA verbot). Oder die mittlerweile aufgetauchten Angriffspläne, die nahelegen, daß die russische Seite einem weiteren Angriff Kiews auf die beiden „Volksrepubliken“ von Lugansk und Donezk nur um kurze Zeit zuvorkam. Man muß das alles nicht zwanghaft für Kreml-Propaganda halten.

    Die Angestellten, die durch das System eine feste und geregelte Arbeitsstelle gefunden haben, werden sich so sehr an dieses verlogene Konstrukt klammern und so abhängig von der Gunst des Systems sein, daß aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird.
    Mut zur Wahrheit wird man dort vergeblich suchen.

    • Das Einzige, was man Putin „vorwerfen“ könnte ist, dass er die Militäroperation nicht früher angeordnet hatte, denn das gefühlte ewige Zögern war wahrlich eine Zumutung für die Bevölkerung der ukrainischen Ostprovinzen.

    • „Die Angestellten, die durch das System eine feste und geregelte Arbeitsstelle gefunden haben, werden sich so sehr an dieses verlogene Konstrukt klammern und so abhängig von der Gunst des Systems sein, daß aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird.
      Mut zur Wahrheit wird man dort vergeblich suchen.“

      Das kann ich, als kommunaler Angestellter so nicht bestätigen! 😉

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