China und Saudi-Arabien kurz davor, dem US-Dollar einen schweren Schlag zu versetzen

Angesichts der US-Sanktionen nach der russischen Militärintervention in der Ukraine machen sich viele Länder Sorgen um den Fortbestand des US-Dollars als Weltreservewährung. Nun könnten China und Saudi-Arabien dem Dollar einen gewaltigen Schlag versetzen.

Quelle: rtde

Laut einem neuen Bericht des Wall Street Journal befindet sich Saudi-Arabien in aktiven Gesprächen mit Peking, um seine Ölverkäufe nach China in chinesischen Renminbi (Yuan) zu bepreisen. Dieser Schritt würde die Dominanz des US-Dollars auf dem globalen Erdölmarkt brechen und eine weitere Verlagerung des weltweit größten Rohölexporteurs in Richtung Asien signalisieren.

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Die Meldung wird zu einem Zeitpunkt veröffentlicht, an dem eine zehn Milliarden Dollar teure Raffinerie und ein Chemiekomplex von Saudi Aramco, dem größten Ölproduzenten der Welt, im Nordosten Chinas den letzten Schliff erhalten. Die Hinwendung Saudi-Arabiens zu China ist zum Teil eine natürliche Entwicklung, da China der größte Abnehmer saudischen Rohöls ist, mit steigender Tendenz. Aus Quellen des Wall Street Journal geht jedoch hervor, dass sich die Gespräche mit China über Öl bepreist in Yuan im vergangenen Jahr beschleunigt haben.

Die Quellen verweisen auf die Unzufriedenheit des Königreichs über die Versuche Washingtons, ein Abkommen mit Iran zu schließen, die fehlende Unterstützung Washingtons für die Intervention im jemenitischen Bürgerkrieg sowie den überstürzten Rückzug der USA aus Afghanistan. Dem Bericht zufolge sind die Saudis auch „zunehmend unzufrieden mit den jahrzehntelangen Sicherheitsverpflichtungen der USA zur Verteidigung des Königreichs“.

Die westlichen Sanktionen gegen Russland führten auch Ländern, die keine guten Beziehungen zu den USA haben, vor Augen, wie der Dollar als Waffe eingesetzt werden kann. Das scheint auch die Gespräche zwischen Saudi-Arabien und China über die Bepreisung des Öls in Yuan neu entfacht zu haben.

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China kauft mehr als 25 Prozent des Öls, das von Saudi-Arabien exportiert wird. Würden die Preise in Yuan festgelegt, stärkten diese Verkäufe das Ansehen der chinesischen Währung und brächten die chinesische Währung auf den Weg, eine Reservewährung im globalen Ölhandel zu werden.

Einer der Grundpfeiler der letzten 45 Jahre und ein Anker, der den Reservestatus des US-Dollar stützte, war ein globales Finanzsystem, das auf dem sogenannten Petrodollar basierte: Die Ölproduzenten verkauften ihre Produkte sowohl an die USA als auch an den Rest der Welt für US-Dollar, die sie dann in auf Dollar basierende Vermögenswerte umwandelten und in auf Dollar basierende Märkte investierten. Dies geschah explizit, um den Dollar als Weltreservewährung zu stützen und dabei die Stellung der USA als unumstrittene Finanzsupermacht zu sichern.

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Falls der Petro-Dollar tatsächlich als globale Abrechnungswährung für Rohöl an Gewicht verliert – wozu dann noch grünes Klopapier besitzen? China baut bereits seit Jahren seine Dollar-Bestände ab und investiert diese in ausländische Unternehmen und in Infrastruktur (Seidenstrasse) . Die Beziehungen der Saudis zur US-Terroradministration waren auch schon mal besser.

Aber! Wie wird uns angeblich eingetrichtert?: Wenn der US-Dollar kippt, kippen sämtliche Währungen.
Ist es wirklich so?

Zumindest ist Gold und Silber in unsicheren Zeiten, in die wir uns derzeit befinden, eine bessere ÜberLebensversicherung als in Dollar oder Euro. Silberunzen haben sogar den Vorteil, dass man damit kleinere Einkäufe tätigen kann, falls diese noch möglich sind.

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4 Kommentare

  1. Sei Dir nicht so sicher, das dachte AH auch schon einmal! Bist Du denn imstande, Dir die potenzierte Gemeinheit und Verwerflichkeit des anglo-zionistischen Westens überhaupt vorzustellen? Warte ab, wie es weitergeht! Vielleicht kannst sogar Du als ehemaliger KGB-Führer noch was dazulernen! Vor allen Dingen wirst du ja gar nicht mehr an die Weltöffentlichkeit kommen, um für Dich zu werben.

    https://www.mmnews.de/politik/179313-putin-ende-der-vorherrschaft-des-westens

    „Putin: Ende der Vorherrschaft des Westens

    16. März 2022

    Putin: Der Westen wird seine globale Dominanz sowohl politisch als auch wirtschaftlich verlieren. Die Sanktionen markierten das Ende einer Ära. Die politischen Eliten des Westens hätten ihre Länder in ein „Lügenimperium“ verwandelt.

    via RT

    Nach Auffassung des russischen Präsidenten Wladimir Putin wird der Westen von nun an seine „globale Dominanz“ sowohl politisch als auch wirtschaftlich verlieren. Die jüngsten beispiellosen Sanktionen, die die USA und ihre Verbündeten gegen Russland wegen seiner Militäraktion in der Ukraine verhängt haben, markierten das Ende einer Ära.

    In seiner Rede am Mittwoch erklärte der russische Staatschef, dass der „Mythos des westlichen Wohlfahrtsstaates, der sogenannten goldenen Milliarde, bröckelt“. Außerdem sei es „der ganze Planet, der den Preis für die Ambitionen des Westens und seine Versuche, seine schwindende Vorherrschaft um jeden Preis zu bewahren, zahlen muss“.

    Der russische Präsident sagte zudem eine weltweite Lebensmittelknappheit voraus, da die westlichen Sanktionen gegen Russland die gesamte Weltwirtschaft beeinträchtigen würden.

    Im Hinblick auf die Entscheidung mehrerer westlicher Länder, die Vermögenswerte der russischen Zentralbank einzufrieren, erklärte Putin, dass dies Russlands Vertrauen in diese Länder unwiederbringlich untergrabe. Auch andere Länder würden es sich nun wohl zweimal überlegen, ob sie ihre Reserven in die Obhut dieser Länder geben. Nach Ansicht des russischen Präsidenten wurde fast die Hälfte des Moskauer Vermögens vom Westen „einfach gestohlen“.

    An die Adresse der Menschen im Westen gerichtet, sagte der russische Staatschef, dass die massiven Sanktionen gegen Russland bereits auf die USA und Europa selbst zurückfielen und die dortigen Regierungen alles daran setzten, ihre Bürger davon zu überzeugen, dass Russland die Schuld trage.

    Putin warnte die Menschen im Westen, dass die Versuche, Moskau als Hauptursache für all ihre Probleme zu brandmarken, eine Lüge darstellten. Viele dieser Probleme seien das direkte Ergebnis der „Ambitionen“ und „der politischen Kurzsichtigkeit“ der westlichen Regierungen.

    Die politischen Eliten des Westens, so Putin, hätten ihre Länder in ein „Lügenimperium“ verwandelt, doch Russland werde der ganzen Welt auch weiterhin seine eigene Position präsentieren, egal wie.“

  2. Anstelle der Russen wie auch der Saudis würde ich das Rohöl nur gegen Gold oder Silber verkaufen; denn ganz Westeuropa ist genau genommen pleite, und die Chinesen sollen interne Schulden von 300 % des BIP haben. Der Wechsel zum Rubel oder Yuan löst also das prinzipielle Problem mit dem Kreditgeld nicht, das vielleicht jetzt in einer Abwärtsspirale sondersgleichen weltweit untergehen wird. Was kommt dann, wenn man auf die Arbeitsteilung und damit Geld nicht verzichten will? Digitalgeld, das von einer funktionierenden Stromversorgung abhängig ist? Wobei doch ein erheblicher Teil unserer Mitmenschen sich mit dem Smartphone nicht anfreunden wollen! Da die Öl-und Gasvorräte der Saudis und Russen nicht unendlich sind, würde ich diese nur gegen echte, nicht manipulierbare Gegenwerte verkaufen.

    Offensichtlich ist Silber und nicht Gold das Austauschmittel der Zukunft; denn das Desinteresse der Geldmächte daran erkennt man, daß Gold nach wie vor mehrwertsteuerfrei verkauft wird, während der Schäuble nicht zögerte sich insoweit zu entblöden, daß er sogar für kleine Silbermünzen die Mehrwertsteuer einführte.

  3. Nun, die Familie Saud sollte vielleicht etwas vorsichtiger sein, denn Saddam Hussein wollte das Öl über den Euro abrechnen und Muammar al-Gaddafi über eine neue goldgedeckte Währung, … ihr Ende dürfte uns allen bekannt sein.

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