Wird Italien das neue Griechenland?

Ein führender Wirtschaftsberater der italienischen Fünf-Sterne-Bewegung hat die EU aufgefordert, über die Umstrukturierung der Staatsverschuldung zu diskutieren. Der Vorschlag aus dem „Haus“ von Beppe Grillo dürfte Investoren noch mehr verunsichern.

Natürlich wird ein solcher Schritt in anderen Ländern der EU Unterstützung finden. Man kann ziemlich sicher sein, dass sich etliche unter den EURO-Mitgliedern an der „Party“ gern beteiligen würden.

Auf diesen Ausgang setzt der größte Hedge-Fonds weltweit und verdreifachte in den letzten Monaten seine bärischen Einsätze gegen italienische Unternehmen, hauptsächlich im Finanzsektor. Nach den Wahlen am 4. März dürfte es in Italien keinen eindeutigen Gewinner geben, was noch größere Schwierigkeiten bei der Regierungsbildung als in der Bundesrepublik führen dürfte. Weitreichende Wirtschaftsreformen wären damit erstmal undenkbar.

Bridgewater hat seine pessimistischen Wetten gegen italienische Unternehmen auf $ 3 Milliarden und 18 Firmen erhöht, gegenüber $ 713 Millionen Anfang Oktober. Die Positionen der Wertpapierfirma gegen europäische Unternehmen belaufen sich insgesamt auf 3,3 Milliarden Dollar, drunter auch Siemens.

„Während ein Italexit unwahrscheinlich ist, sollten die Euroskeptiker gewinnen, will Luigi Di Maio, Anführer der italienischen Anti-Establishment-Five-Star-Bewegung, den angeschlagenen Banken des Landes die Rückgewinnung von Vermögenswerten erleichtern und ihnen ermöglichen, ihre Renditen zu maximieren.“

Bereits Ende 2017 war der einzige Käufer italienischer Staatsanleihen die EZB. Wenn die EZB bis Ende 2018 die QE der EZB allmählich auf Null senkt, wirk kein Käufer der letzten Instanz mehr übrig bleiben. Mario Draghis inszenierte Reise nach Jerusalem wäre beendet.

Es sei denn, Donald Trump würde die FED ermuntern, noch einmal wie 2008 den Finanzcrash zu verhindern. Doch die Offshore-Dollar-Schulden sind durch die weltweite Null-Zins-Politik und die quantitative Lockerung in den letzten Jahren auf 11 Billionen Dollar (BIZ) gestiegen. Wer soll Short-Position gegenüber dem US-Dollar in einer Liquiditätskrise abdecken?

Wenn Trump und die FED die Europäer hängen lassen, stehen der EZB und vor allen Dingen Deutschland schwere Zeiten ins Haus.

Gibt es einen besseren Weg als den, den Bridgewater geht? beyondtheobvious stellt die Alternativen vor:

♦ Szenario 1: Es gibt nur eine Turbulenz in Italien –, italienische Banken fallen.

♦ Szenario 2: Wir kriegen eine normale Rezession –, Ölaktien und Zykliker wie Siemens fallen.

♦ Szenario 3: Wir kriegen eine neue Eurokrise –, alles fällt.

♦ Szenario 4: Die US-Fed rettet nicht – Armageddon.

Übrigens, zur Absicherung seiner Short-Positionen hat Bridgewater seine Positionen in Gold und Goldminen aufgestockt.

Noch ist der Fokus der Öffentlichkeit auf den Zustand der Parteien im Land gerichtet. Wie wird es erst sein, wenn der Zustand des Euro wieder ins Blickfeld gerät und das Integrations-Chaos bei der Migrationskrise deutlicher wird?

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