Wehe wenn der Zeiger zittert

Kein Seismograph könnte deutlicher reagieren!
Prognosen hat es viele gegeben. Die offenkundigen Anzeichen sahen bisher nur wenige. In diesen Tagen aber geht es Schlag auf Schlag.

Nichts läßt sich mehr schönreden. Die Spannungen in der Euro-Zone drohen offen auszubrechen. Paris fordert von Deutschland eine gewaltige Konjunkturspritze. 50 Milliarden Euro soll Berlin in die Binnenwirtschaft investieren, damit es vor allem in Frankreich aufwärts geht. Der Laien-Ökonom auf dem dortigen Wirtschaftsminister-Posten (Philosophie-Professor Emmanuel Macron) glaubt in der Tat, ein solches Strohfeuer könnte die Euro-Misere beseitigen. Das Ende der Neuverschuldungs-Sperre wäre vermutlich nichts weiter als die endgültige Abwrack-Prämie für den Euro.

Bundesbank-Chef Weidmann warnt denn auch vor dem Hintergrund seiner Potemkin-Goldbarren: Deutschland habe genug Schulden.

Die „Zentralbank der Zentralbanken warnt jetzt zum dritten Mal deutlich vor einer erneuten Finanzkrise. Wird die BIZ zum Rufer in der Wüste?

Dennoch neue Schulden: die EU-Steuerzahler dürfen für die Außenstände der Ukraine bei Gazprom aufkommen. Damit die Schulden nicht in den Haushaltsbüchern erscheinen, und daß auf keinen Fall der Bundestag darüber debattiert, wird der Ukraine (zunächst) ein „Übergangskredit“ der EU eingeräumt. Bezahlen werden die Herren in Kiew mit Sicherheit nie. Die Mehrheit der EU-Länder wird den Zahlungsausfall nicht verkraften. Die deutschen Steuerzahler dürften am Ende dafür geradestehen „dürfen“. Frau Merkel stimmt dem Deal zum Wohle des großen Ganzen zu – das aber verstehen wir immer weniger.

Banken-Streßtest: Übermorgen, am Donnerstag, werden die Geschäftsleitungen der großen euroländischen Noch-Banken über die «vorläufigen endgültigen Ergebnisse» des jüngsten Streßtests in Kenntnis gesetzt. Zum Schließen der festgestellten Kapitallücken haben die Manager eine Frist von sechs Monaten. Die Bilanzlöcher selbst müssen binnen neun Monaten beseitigt werden. Ob es diese Banken dann noch gibt? Wer bereitet die notwendige Panik-Phase vor?

Wissenschaftler warnen: Der aktuelle Ebola-Stamm sei viel aggressiver und gefährlicher als bei allen bisher bekannten Ebola-Ausbrüchen. Der aktuelle Erreger kann eher durch Aerosole verbreitet werden, als bis dato bekannte Stämme.

Angesichts der neuerlich bevorstehenden Finanzkrise ist es nicht verwunderlich, wenn die Panik vor Ebola über die MSM jetzt hochgekocht wird. Nichts würde die Schließung von Banken und diverser öffentlicher Einrichtungen leichter erklären lassen, als die Infektionsgefahr durch Ebola.

Seit dem Beginn des Angriffs des islamischen Emirats im Irak vom Juni geht der Ölpreis nicht nur nicht in die Höhe, sondern er fiel fast um 25 %, von $115 pro Barrel auf $83,78. Was steckt dahinter? Nicht nur Rußland, Venezuela, Irak, Iran und Syrien sind betroffen. Auch die USA selbst. Zusätzlich zerstören die USA beim angeblichen Kampf gegen IS die Ölindustrie im Irak und Syrien. Die Gaslieferungen nach Westeuropa könnten in diesem Winter durch die Ukraine-Krise drastisch zurückgehen. Welcher Energie-Kollaps wird hier vorbereitet? Oder geht es dem Dollar an den Kragen?

Der Energie-Kollaps wäre das Ende des Petro-Dollars. Nur am Petro-Dollar-Faden hängt noch der Dollar. Kauft die Welt den Energie-Rohstoff nicht mehr gegen Dollar, ist die Verschuldung der USA in Höhe von (60 Billionen $) beinahe 80 Prozent des Welt-BIP (77,71 Billionen $) nicht mehr zu kaschieren.

Einer der Gegner des Petro-Dollar, der CEO der französischen Total, Christophe de  Margerie kam bei einem Flugzeugunglück ums Leben. Ein Betrunkener krachte mit einem Räumgerät gegen das landende Flugzeug. Welch ein Zufall!

Angesichts des übrigen Zustandes der Welt hat Goldman-Chef Europ (M.D.) frech den Anleihe-Kauf durch die EZB gestartet und sogar ausgeweitet auf Coverd-Bonds und ABS. Kein Wunder, wenn der Bund-Future nach der Herausbildung eines Doppel-Top jetzt südwärts tendiert – der Crash der Anleihemärkte ist eingeläutet.
Der Seismograph zeigt es an: die Nadel zittert, und das Dröhnen des Zusammenbruchs wird nicht lange auf sich warten lassen.
Was erwartet die Deutschen?

Mit welcher Währung werden wir künftig zahlen?

Wie leben wir in den kommenden Jahren?

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