PEGIDA, der Hintergrund

UPDATE! UPDATE! 02.01.2015

Die deutsche Debatte um PEGIDA und die Anti-Islam-Kampagne ist eine Scheindebatte. In Wahrheit geht es um die Glaubwürdigkeit der Politik, angesichts der permanenten Volksverdummung (ein krasseres Wort muß ich mir aus Anstandsgründen verkneifen). Weil über die Massenmedien diese Verdummung auf durchschaubare Weise penetriert wird, ist die Glaubwürdigkeit der Medien ebenfalls dahin. Der steigende bürgerliche Unmut drückt sich nicht nur in den PEGIDA-Spaziergängen aus, sondern auch in der rapiden Zunahme der Blogs und Foren als Plattformen zur Meinungsäußerung.
Genau deshalb geraten die Politiker jetzt in Panik, organisieren mit lautstarken Krawallmachern Gegendemonstrationen gegen die »Spaziergänger«.

Frau Merkel warnte in ihrer Neujahrsansprache: „… gehen Sie nicht zu denen …“ Mit salbaterhafter Stimme unterstellte sie den Demonstranten Intoleranz und Haß. Am 16. 12. gab es beim Bayrischen Rundfunk eine Umfrage zur Haltung gegenüber PEGIDA. Beinahe 82 Prozent der Befragten konnten sich vorstellen, bei einem nächsten Marsch dabei zu sein. Wenn die Kanzlerin angesichts solcher Umfrageergebnisse weiter PEGIDA diffamiert, muß sie ihre Neujahrsansprache auf höhere Weisung formuliert haben.

Vordergründig prangert PEGIDA die falsche, verlogene Asylpolitik an. Wofür PEDIDA wirklich steht, ist hier zu lesen. (Wem das Schriftbild des Dokuments zu klein ist, kann über Strg/+ das Layout vergrößern). Ohne das Positionspapier zu kennen, sollte sich niemand ein Urteil über PEGIDA erlauben. Am Montag, dem 22. Dez. um 18:30 Uhr fand wieder ein PEGIDA-Treffen auf dem Platz vor der Dresdener Semper-Oper statt.

Pegida-Demo, Dresden, 22.12.2014
Quelle:staseve.wordpress.com

In Dresden singen “Pegida”-Anhänger Weihnachtslieder, während die Gegner lautstark protestieren. Die Forderungen nach einer angemessenen Reaktion auf die Bewegung werden lauter – berichtet staseve. Nach Schätzungen der Polizei rund 17.500 Menschen – 2500 mehr als in der vergangenen Woche und damit mehr denn je. Parallel dazu zogen 4500 Gegendemonstranten durch die Stadt.

Der Chef der Dresdner Staatskapelle, Christian Thielemann, warnte davor, die “Pegida”-Demonstranten vorschnell zu verurteilen. “Pegida ist ein Sammelbecken für die Unzufriedenen in der Gesellschaft”, sagte er der “Dresdner Morgenpost” (Dienstag). Die Politik werde für die vielen unterschiedlichen Probleme unterschiedliche Lösungen finden müssen.

Doch die Politik begreift nicht, daß sie mit jeder neuen Attacke gegen PEGIDA die Zahl der Demonstranten vergrößert. Immer mehr Menschen sind es leid, mit durchschaubar falschen Argumenten als rechtsradikale Spinner bezeichnet zu werden. Politiker wie Justizminister Heiko Maas maßen sich an, die Demonstranten als »Schande für Deutschland« zu titulieren. Ganz offensichtlich hat der Mann keinen Schimmer, worum es in der Zuwanderungsfrage eigentlich geht. In Unkenntnis der Hintergründe beschimpft er die Bürger.

Um klarzustellen: »Zuwanderung« ist ein Instrument zur Durchsetzung politischer Ziele. Das Instrument dient seit Beginn des vorigen Jahrhunderts zur Strategie imperialer Machtinteressen.
Kräfte, über die ich mich hier nicht weiter auslassen möchte, haben vor 100 Jahren ein Programm verfasst, wie sie Macht über die Völker gewinnen können. Ihr Ziel lautet, Staaten zerstören, moralische Gesetze aufheben, sämtliche Religionen beseitigen. Der Mob soll regieren (ich denke nur an ISIS, Boko Haram u.a.)
„Wir werden die persönlichen und nationalen Gegensätze zwischen den Völkern so verschärfen und religiösen sowie rassischen Hass so schüren, daß er riesige Ausmaße erreicht … die Worte »Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit« sind Holzwürmer, die sich in den Wohlstand der Menschen bohren und sämtliche Grundlagen der Staaten zerstören“.

Durchmischung der Weltbevölkerung, Aufhebung nationaler Bindungen bis hin zur Aufhebung familiärer Strukturen. Dies ist das »Handwerkszeug« der Erbauer der geplanten Neuen Weltordnung, und die Strategen fühlen sich so fest im Sattel, daß sie ungeniert die Wahrheit über die eigenen Ziele offenlegen, ohne sich hinter Begriffen wie »Demokratie« und »Freiheit« zu verstecken. Einer der führenden Vertreter heißt Thomas P.M. Barnett, Strategieberater von Ex-US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld. Laut Barnett gehört »Einwanderung« zu einem der »Ströme«, mit denen das Ziel angepeilt wird.

Barnett betont, daß ihm nationale Grenzen, unabhängige Staaten, sich voneinander abschottende Religionen und alles, was mit Traditionen zu tun hat, ein Graus sind. Er will alles mit allem vermischen, den Zwang der Ökonomie (oder sollte man besser sagen: Terror der Ökonomie?) über alles andere stellen und hofft mit einer bisher an Geschwindigkeit nie dagewesenen Durchmischung aller gewachsenen Strukturen langfristig Frieden und Wohlstand sichern zu können.
Wohlstand für wen?

Trotz bevorstehender gewaltiger Umbrüche sei dieses Thema hier vertieft:

Wie sehr muß sich ein Wurm biegen, um durch einen gewundenen Kanal zum Licht zu gelangen? Es gibt Menschen, die entwickeln zum Erreichen bestimmter Ziele im Verbiegen wahre Meisterschaft.

Welchen Zwängen muß Bundesjustizminister Heiko Maas unterliegen, um die PEGIDA-Demonstranten als »Schande für Deutschland« zu bezeichnen?

Mit seiner Äußerung hat er Wolfgang Hübner, Stadtverordneter der Freien Wähler in Ffm. veranlaßt, einen offenen Brief an ihn zu schreiben mit der Überschrift: Auch ich war gestern eine »Schande für Deutschland«.

Sehr geehrter Herr Bundesjustizminister, wenn ich Medienberichten glauben darf (was allerdings mir von Tag zu Tag schwerer fällt), dann haben Sie die Dresdner Volksinitiative PEGIDA und ihre montäglichen Aktionen als „Schande für Deutschland“ bezeichnet. Am gestrigen Montag nun habe ich die weite Fahrt von Frankfurt am Main nach Dresden nicht gescheut, um mir selbst einen Eindruck zu verschaffen, was es mit dieser „Schande für Deutschland“ auf sich hat.

Ich war erst einmal erstaunt, ja überwältigt, dass über 15.000 Frauen und Männer trotz Kälte, Dunkelheit und einem weitab der wunderschön wiedererstandenen Dresdner Altstadt gelegenen Treffpunkt ihre grundgesetzlich garantierten Rechte auf Versammlungs-, Meinungs- und Redefreiheit an einem ganz normalen Werktag wahrgenommen haben. Ich wurde dann Zeuge einer niemals aufwieglerischen, geschweige denn extremistischen Kundgebung und eines absolut friedlichen Spaziergangs von vielen tausend Bürgerinnen und Bürgern zum Ort der Abschlusskundgebung.

Für diese bislang größte Veranstaltung von PEGIDA hätte es keines einzigen der in großer Zahl in Bereitschaft stehenden Polizeibeamten aus Sachsen und anderen Bundesländern bedurft – so wenig wie bei allen PEGIDA-Montagsaktionen in den Wochen zuvor. Aber Sie wissen ja selbst sehr genau, dass die Polizei nur deshalb so massiv Dienst leisten musste, weil auch gestern wieder die Gefahr von Blockaden und Gewaltaktionen seitens linker und linksextremer Kräfte gegen die Teilnehmer von PEGIDA bestand.

Herr Bundesminister, ich habe mich gestern Abend in Dresden verdammt wohl und bestens aufgehoben gefühlt unter all den Frauen und Männern aus unserem Volk und auch aus dem Ausland, die ein machtvolles Zeichen gegen Islamisierung, Asylmissbrauch, Sozialabbau und Kriegstreiberei gesetzt haben. Selbstverständlich konnte ich mir nicht über jeden der über 15.000 Teilnehmer selbst ein Bild machen. Aber ich traf zum Beispiel ein Ehepaar mittleren Alters, das aus Erfurt kam, weil das Ehepaar die Medienberichte und nicht zuletzt Ihre Äußerung über PEGIDA empörend genug fand, um sich auf den abendlichen Weg nach Dresden zu machen. Dieses Ehepaar erzählte mir, schon 1989 in Leipzig dabei gewesen zu sein, als erst der Ruf laut wurde „Wir sind das Volk!“, und dann „Wir sind ein Volk!“. Auch gestern riefen die Menschen im mächtigen Chor „Wir sind das Volk!“ Ich habe das übrigens mitgerufen und war gerne eine Stimme in diesem Chor der um unser Land besorgter Menschen.

Ich gestehe also ganz offen, Herr Minister, dass ich gestern Abend in Dresden auch Teil dieser „Schande für Deutschland“ war. Und wissen Sie was, Herr Minister: Ich bin stolz darauf, einer von PEGIDA gewesen zu sein. Denn dort waren die Bürgerinnen und Bürger, die nicht verleugnen wollen, Deutsche zu sein und Deutsche in Deutschland bleiben zu wollen. Dort war die sogenannte ‚schweigende Mehrheit‘, die nicht mehr schweigen will. Und dort waren die Bürgerinnen und Bürger, die arbeiten, Steuern bezahlen und damit auch Ministergehälter finanzieren.

Nicht gesehen und nicht begegnet bin ich gestern Abend in Dresden vermummten Gewalttätern, die mit öffentlichen Mitteln gefördert werden. Aber die treiben sich bei Aktionen von PEGIDA auch nur auf Seiten derer herum, die für Gegenkundgebungen sogenannter „breiter gesellschaftlicher Bündnisse“ die besseren Plätze und die geneigteren Medien beanspruchen können. Machen wir es kurz, Herr Minister: Ich habe niemanden gesehen oder gehört, der Anlass gab, von einer „Schande für Deutschland“ zu reden.

Was ich hingegen erlebt habe und wofür ich sehr dankbar bin, war diese Freude für Deutschland. Allerdings werden Sie diese Freude mit mir und den über 15.000 von Dresden nicht teilen wollen. Aber das, Herr Minister, ist mir und immer mehr Menschen in unserem Land inzwischen auch völlig egal. Denn wir haben den Eindruck, dass Politiker wie Sie samt weiten Teilen des politischen und medialen Machtblocks in Deutschland drauf und dran sind, die wahre Schande von Deutschland zu werden.

Nächsten Montag werden in Dresden bei PEGIDA Weihnachtslieder gesungen und Kerzen angezündet. Ich erlaube mir, Herr Minister, schon heute mal eine Kerze für Ihren so bedauernswert getrübten Realitätssinn anzuzünden.

Mit bürgerlichen Grüßen

Ihr Wolfgang Hübner

Der offene Brief wurde reblogged von PI

Udo Ulfkotte zählt 16 Argumente auf, für die es sich lohnt, für Pegida auf die Straße zu gehen.

 

 

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