Ernst Wolff: Jetzt kracht’s!

Sind die Bauernproteste erst der Anfang? Ernst Wolff im Gespräch mit Michael Mross.

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Ernst Wolff: Jetzt kracht’s!
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5 Kommentare

  1. Was mich immer so ein bisschen stört:

    Schuld ist der „digital industrielle Komplex“

    Also wer? Das wird nicht gesagt.

    Tatsächlich sind es die Oligarchen der USA – viele davon jüdisch – die dahinter stehen und uns im Endspiel ums Geld abziehen…

    Sie sind es auch, die den Mittelstand (inkl. Bauern) loswerden wollen.
    Sie sind es auch, die dafür gesorgt haben, dass Internationale Konzerne keine Steuern zahlen und das Geld sauber in die USA abfließen kann.

    Wer die Schuldigen nicht benennt, der ist nicht hilfreich.

    Denn gegen etwas Anonymes – Übermächtiges da kann man kaum etwas machen. Aber die ganzen Lakaien der USA identifizieren und entsprechend behandeln, das kann man.

  2. Der Bauernprotest könnte durchaus ein Katalysator für eine tiefgreifende Veränderung sein, vor allem wenn die Logistik-Unternehmen sich dem anschließen sollten, denen die Mautgebühr gewaltig erhöht wurde. Lindner schwafelte heute – wie Baerbock – immerzu von Demokratie und friedlichem Protest, aber das gesamte politische Establishment hat offensichtlich Schiß vor echtem Zorn, weil seine Propagandamedien ununterbrochen davor warnen ihnen einmal harte Kante zu zeigen. Scholz und seiner Ampel muß es nicht unbedingt wie Launay gehen, dessen Kopf auf einer Hellebarde herumgeführt wurde,

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bernard-Ren%C3%A9_Jordan_de_Launay

    „Ein Metzger und späterer Revolutionär (Mathieu Jouve Jourdan, gen. Coupe-Têtes (‚Kopfabschneider‘)), schlug ihm den Kopf ab, der dann auf einer Stange zum Rathaus getragen wurde.“

    aber das ganze System steht vor einem Dilemma, jetzt nachzugeben, wobei doch schon in letztem Jahr durch das GEG und die Elektroautos die Bevölkerung schwer frustriert wurde, die sich immer mehr im Zentrum von unnötigen Angriffen sieht? Aber auch die Bauern können nicht nachgeben, weil sie nicht noch mehr arbeiten können und ansonsten ruiniert sind.

    Erschwerend kommt hinzu, daß es Baerbaock nicht gelang, ihre Prophezeiung, die russische Wirtschaft zu runieren, in die Tat umzusetzen und wir vor einer Deindustrialisierung stehen, aber auch die Zukunft Israels ungewiß ist. Denn die Palästinenser wurden nicht wie die Deutschen nach 1945 umerzogen und vollkommen kastriert, auch durch freche Lügen, also sinnen die Palästinenser nach wie vor auf Rache und den Untergang Israels.

    Ob unser Systen reif für einen Umsturz ist, ist schwer zu sagen. Wir haben jetzt das Ancien Régime, das eigentlich schon abgewirtschaftet hat, aber immer noch steht. Wer wird der Auslöser sein, der das Faß zum Überlaufen bringen wird? Für die Französische Revolution war der Katalisator die Halsbandaffäre, in welcher der Hochstapler und Freimaurer Cagliostro verwickelt war.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Halsbandaff%C3%A4re

    Auch damals gab es ein Geldproblem, dem man mit immer mehr entwertetem Papiergeld, den Assignaten, beizukommen versuchte.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Assignat

    Wer als Katalisator des Schwarzen Freitags im Oktober 1929 in New York diente ist nach meiner Kenntnis nach wie vor unklar. Vermutlich waren dies heimlich die großen Wall-Street-Banken, die sich vor dem großen Aktien­-Crash glattstellen konnten. Den letzten beißen eben immer die Hunde!

    Die Bauernrevolte wird vermutlich noch nicht das große Ende des Systems ankündigen, jedoch eine weitere Delegitimierung des neuen Ancien Régime.

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