„Das Wichtigste sind die rechtlichen Schritte“

Bild: Cristina ArmasCristina Armas, Rechtsanwältin aus Spanien, hat im Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag Klage gegen den spanischen Präsidenten, die WHO und weitere internationale Organisationen eingereicht. Das Anwaltskollektiv Liberum, zu dem sie gehört, konnte in Spanien die Aufhebung mehrerer Maßnahmen durchsetzen. Armas verklagte zuletzt außerdem einen bekannten spanischen Journalisten, der gegen Ungeimpfte hetzte. Ein Gespräch über die Möglichkeiten und Grenzen juristischen Widerstandes.

CAMILLA HILDEBRANDT

Multipolar: Cristina Armas, Sie sind Anwältin in Spanien, unter anderem für die von Ihnen mitgegründete Organisation Liberum, die im letzten Jahr in der Presse viel Aufsehen erregt hat, durch die Klagen im Rahmen der Corona-Krise. Zuletzt haben Sie eine Klage wegen Hassverbrechen gegen den bekannten Journalisten Federico Jiménez Losantos eingereicht, Moderator beim Spanischen Radiosender „esradio“. Er hatte erklärt, dass Menschen, die nicht gegen Covid geimpft sind, „Ratten und Kakerlaken“ seien, die „getötet und ausgerottet“ werden müssten. Wird der aktuelle Fall vor Gericht gehen?

Armas: Wir haben eine Beschwerde eingereicht. Und die Richterin hat jetzt zugestimmt – was wir im Grunde nicht wirklich öffentlich sagen dürften, weil es vertraulich ist. Aber da es in mehreren Medien bereits erschienen ist, kann man sagen, dass die Richterin zugestimmt hat, ein verkürztes Verfahren zu eröffnen. Mit anderen Worten: Die Richterin ist der Ansicht, dass eine Straftat vorliegt und ein Prozess stattfinden muss. Es hat jedoch bisher noch kein Gerichtsverfahren gegeben, und es ist auch noch kein Urteil ergangen.

Multipolar: Glauben Sie, dass der Fall erfolgreich sein wird?

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„Das Wichtigste sind die rechtlichen Schritte“
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2 Kommentare

  1. „Es hat jedoch bisher noch kein Gerichtsverfahren gegeben, und es ist auch noch kein Urteil ergangen.

    Multipolar: Glauben Sie, dass der Fall erfolgreich sein wird?

    Armas: Ich denke schon.“

    Eher nicht, weil höchstwahrscheinlich mit einem anderen Richter, der die Klage sofort abbügeln wird; denn die Kammer in NRW, die die unspezifizierten Lockdowns als gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstoßend aufhob, bekam sofort ein anders Sachgebiet. Wer glaubt denn im Ernst, daß es in diesen anglo-zionistischen Staaten irgendein durchdringendes positives Politikergebnis vor Gericht geben könnte??? Justiz ist bei uns Rabulistik!!!

    A propos, was ist eigentlich aus der Klage des Herrn Müller geworden vor dem Verwaltungsgericht Darmstadt?

    https://krisenfrei.com/mwgfd-mitglied-prof-dr-werner-mueller-klage-beim-verwaltungsgericht-darmstadt-bzgl-gleichbehandlung-von-genesenen-mit-geimpften/

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