Precht – Ein Zeuge Coronas

Statt Philosophie Schuhputzen für die Kanzlerin

Autor: Uli Gellermann (rationalgalerie)

Als der Gelegenheitsphilosoph Sloterdijk vom TV-Philosophen Richard David Precht in der Medien-Öffentlichkeit abgelöst wurde, gab es Hoffnung. Immerhin hat er mal gefordert: „Holen wir uns unsere Autonomie zurück“. Diese kühne Forderung konterkarierte er dann damit, dass er auf das „unternehmerische“ Ethos setzte, ohne zu beschreiben, wo es denn vorkommt. Auch redet Precht gern von „unserem“ Staat, als ob der ihm oder „uns“ gehöre.

Corona-Leugner auf Intensivstationen

Aus dieser gebückten Haltung heraus behauptete er jüngst im SÜDKURIER: „Corona-Leugner arbeiten selten auf Intensivstationen“. Mit dem Propagandawort „Corona-Leugner“ hat er brav die Diffamierungslinie der Merkel-Spahn-Fraktion übernommen, und für deren Gegner wünscht er sich augenscheinlich den Einsatz auf den Intensivstationen. Mit den Inhalten der Demokratie-Verteidiger mag sich der Philosoph erst recht nicht auseinandersetzen: Es könnte ihn intellektuell überfordern.

Hier spricht nicht die Wissenschaft sondern die Unterwerfung.

Gerade in einer Zeit, in der staatliche Willkür mal die eine Maske (FFP2) wieder gegen die andere (medizinische) auswechselt und weder die eine noch die andere gegen das übliche Medien-Virus helfen, sondert der Entertainer mit Professoren-Titel diesen Satz ab: „So kann ich auch darüber streiten, ob ich im Freien wirklich so häufig eine Maske aufziehen muss. Auf der anderen Seite hat der Staat Angst, wenn die Leute ihrer Maskenpflicht eben nicht nachkommen müssen, sondern nur in bestimmten geschlossenen Räumen, dass sie es dort auch vernachlässigen.“ Hier spricht nicht die Wissenschaft sondern die Unterwerfung.

USA längst ausgestorben

Aus ähnlich staatsfrommem Glauben resultiert diese Precht-Sorge: „In Amerika ist der Prozentsatz der Bevölkerung, die sich mit ihrem Staat nicht mehr identifiziert, die die Institutionen ablehnt, bereits sehr hoch.“ Dem Zeugen Coronas fällt einfach nicht auf, dass in den USA sich bereits eine Vielzahl von Bundesstaaten der Pandemie-Legende verweigern. Diese müssten, glaubt man Merkel und Precht, längst ausgestorben sein. Im Gegenteil: In Florida zum Beispiel gab es nie eine Maskenpflicht, die Strände waren zu keinem Zeitpunkt geschlossen – und seit September gehen alle Kinder ganz normal zur Schule. Trotzdem sind weniger Menschen an Corona gestorben als im US-Durchschnitt.

Von Hippies bis Nazis

Precht glaubt nicht nur die medizinische Lüge, er plappert devot auch die Mainstream-Ideologie nach: „Die Leute, die sich da auf Querdenkerdemos umarmen – das reicht ja von Hippies bis Nazis.“ So einer war nie auch nur in der Nähe einer Aktion für das Grundgesetz, so einer darf an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler Berlin“ irgendwas lehren, einer Uni, die nach dem Marxisten und Skeptiker Hanns Eisler benannt ist.

Augen und Ohren fest geschlossen

Während die Aktionen für Grundrechte regelmäßig verboten werden, während das Verfassungsgericht den Schlaf der CDU-Kumpanei schläft, stellt der Philosoph zur Justiz des Corona-Regimes fest: „Jeder konnte klagen und hatte auch eine gute Chance, Recht zu bekommen. Das hat eindrucksvoll gezeigt, wie gut unsere Justiz funktioniert und wie unabhängig sie ist.“ So einer hat Augen und Ohren fest geschlossen. So einer taugt nicht für die Philosophie, der taugt als Schuhputzer, für die Schuhe der Kanzlerin.

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4 Kommentare

  1.  Einer der propagiert, daß der Mensch von der Spitzmaus abstammt und weil er den aufrechten Gang erlernte … na ja … wie er das wohl gemeint hat?  cheeky

  2. Ein bezahlter Systemling der abscheulichsten Sorte. Darf er doch seine "Absonderungen" immer wieder im Regierungsfunk loswerden.

    • David Precht ein Systemling wie Gert Scobel, der an der Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen studierte, und unlängst über weibliche Sexualität philosophierte, was ich mir übrigens nicht angetan habe.  Man sieht nur, wie vielseitig die käuflichen "Philosophen" eingesetzt werden können!

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