Kommt der harte Kern der Eurozone?

Unter dem Titel „Schäubles Falle für Griechenland schnappt zu“ ist beim Griechenland-Blog zu lesen:

Laut der La Tribune infizierte Schäuble das Hilfsprogramm für Griechenland mit einem Wurm, um schließlich doch noch den von ihm geforderten Grexit zu erreichen.

Im August 2013 hatte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble als Bedingung dafür, die Unterstützung Griechenlands zu akzeptieren, die Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) an der Hilfe für das Land gestellt, dabei jedoch sehr wohl wissend, dass diese Beteiligung in Wirklichkeit nicht möglich ist.

Schäubles Ziel war und ist, sobald diese Wahrheit enthüllt wird, wieder das 2015 geschlossene Thema der Beteiligung Griechenlands an der Eurozone aufs Tapet zu bringen, schreibt Romaric Godin in der französischen Wirtschaftszeitung „La Tribune“ unter dem Titel „Griechenland: die Falle des Wolfgang Schäuble schnappt zu„.

Schäuble wollte von Anfang das Scheitern des Memorandums

Weil – wie die Zeitung betont -, wenn der IWF sich an dem Programm zu beteiligen weigern würde, da die Forderungen des Fonds nach massiven Beschneidungen der Verschuldung mit gewissen gezielten Reformen als Gegenleistung für Schäuble inakzeptabel sind, würde das Programm für Berlin hinfällig werden, da eine seiner Voraussetzungen (sprich die Beteiligung des IWF) unerfüllt geblieben wäre und Schäuble dann wieder das Thema des Grexit aufgreifen können würde.

Der deutsche Finanzminister wusste folglich sehr gut, was er tat, da die Beteiligung des IWF an dem Hilfsprogramm für Griechenland in Wirklichkeit von Anfang an nicht möglich war, wird in dem Artikel der La Tribune betont.

Im Juli 2015 hatte Schäuble das Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone für „fünf Jahre“ vorgeschlagen. Bundeskanzlerin Merkel hatte seinen Vorschlag damals abgewiesen, jedoch hatte der Finanzminister noch nicht sein letztes Wort gesprochen. Laut Romaric Godin pflanzte Schäuble einen Wurm – nämlich den IWF – in das Memorandum, der es letztendlich auffraß und ihm nun erlaubt, das Thema wieder auf den Tisch zu bringen. Weil Wolfgang Schäuble seinen eigenen Plan für die Organisierung Europas vorantreibt, sprich den Plan der Schaffung eines „harten Kerns“ der Eurozone. (Quelle: dikaiologitika.gr)

Diese Strategie Schäubles erklärt den Hate Speech gegen Le Pen und Wilders, deren politischer Aufstieg der Schaffung des Harten Europa-Kerns im Weg stehen könnte.
Die ganz andere offene Frage ist, ob der weitere Zerfall der Eurozone nach einem Austritt Griechenlands noch aufzuhalten ist. Es könnte dann nämlich durchaus sein, daß den Steuermännern das Ruder völlig aus der Hand gerissen wird.
Und auch diese weitere Konsequenz ist denkbar: Die Turbulenzen um den strauchelnden oder scheiternden Euro verursachen so viele Kollateralschäden, daß die aufgebrachten Massen keinen der Verantwortlichen mehr im Amte lassen.

Neueste Meldung:

Trump erwartet Krim-Rückgabe von Russland (t-online)

Siehe dazu diesen Artikel:

Die kastrierte Präsidentschaft

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