Die Verantwortung der westlichen Führer im Ukrainekrieg

Redaktion politonline

Es geht um die neue Weltordnung, die durch Manipulation des Krieges in der Ukraine geschaffen werden soll. Washington benutzt diesen Krieg als Vorwand, um Russland aus allen internationalen Organisationen auszuschließen, die Europäische Union zu schwächen und letztendlich um jeden Preis die Herrschaft aufrechtzuerhalten, die die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich über den Rest des Westens ausüben. Lassen Sie sich nicht täuschen! [1]

Im Narrativ des Westens über den Krieg in der Ukraine, legt Thierry Meyssan dar, wird die gesamte Verantwortung allein dem russischen Präsidenten Putin angelastet und subsidiär den politischen und finanziellen Persönlichkeiten seines Regimes. Diese Version ist jedoch offensichtlich falsch, wenn man die täglichen Berichte der Beobachter der »Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa« [OSZE], deren Neutralität niemand in Frage stellt, betrachtet. Sie bezeugt, am Nachmittag des 17. Februars einen Angriff auf den Donbass durch Kiewer Truppen gehört zu haben; alle Presseagenturen berichteten daraufhin von der Flucht von mindestens 100.000 Zivilisten ins Innere des Donbass‘ oder nach Russland. Es ist offensichtlich, dass nicht Moskau, sondern Kiew es war, das die Feindseligkeiten begann. [2]

Die Angaben der OSZE vom 18. Februar stellen fest, dass, obwohl es in der Ukraine selbst keine Kämpfe gab, die Kämpfe zwischen den ukrainischen Provinzen Donbass und dem anderen Teil des Donbass’ am 18. Februar wieder aufgenommen wurden. Die OSZE sagt nicht, dass es die ukrainische Armee war, die es tat, sondern nur, dass es die ukrainische Armee sein konnte. Die Bombardierung der ukrainischen Bevölkerung des Donbass begann somit am 18. 2.; im Laufe dieses Tages wurde die Bevölkerung mit 1400 Granaten beschossen! In wenigen Stunden – und höchstens in den folgenden zwei Tagen – flüchteten etwa 100.000 Donbass-Ukrainer von der Kontaktlinie. Sie zogen sich in den inneren Donbass zurück oder ganz nach Russland. Und Russland tat nichts anderes, als auf diesen Angriff zu reagieren. [1]

Hinzu kommt der Fakt, dass Selenskyj am 19. Februar in seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz offen damit drohte, aus dem Budapester Memorandum, in dem sich die Ukraine verpflichtet hat, auf eigene Atomwaffen zu verzichten, auszusteigen.

Es war klar, dass es eine russische Antwort geben würde. Russland mußte seine Staatsbürger schützen. Wir haben hier einen Bürgerkrieg, da Ukrainer gegen andere Ukrainer kämpfen. Russland hat in den letzten 8 Jahren fast der gesamten Bevölkerung des ukrainischen Donbass, die in ihrem Alltag und seit ihrer Kindheit Russisch spricht, die russische Staatsbürgerschaft verliehen, also einer Bevölkerung, der die Kiewer Regierung verbietet, in Schulen und Verwaltungen russisch zu sprechen, obwohl dies immer erlaubt war. Auch daher unterstützt die Moskauer Regierung diese Bevölkerung ab dem 24. Februar militärisch. [1]

Die westliche Medienberichterstattung, schreibt Finian Cunningham, hat keine Konkurrenten. Die Nebelhörner der Medien können schmettern, soviel sie wollen, während kaum eine Gegenstimme geduldet, geschweige denn gehört wird. Russland wird zunehmend des Völkermords beschuldigt und sein Präsident sowie andere hochrangige russische Beamte werden als Kriegsverbrecher hingestellt, die vor internationalen Gerichten angeklagt werden sollen, ähnlich wie bei den Nürnberger Prozessen gegen die Naziführer. Es ergehen jetzt auch beispiellose Forderungen, Russland seinen mit einem Vetorecht verbundenen Sitz als ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat zu entziehen, einen Sitz, den es seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs (vor 1991 als Sowjetunion) innehat. Das Vetorecht Russlands ist ebenso wie dasjenige Chinas ein ständiger Fluch für die Vereinigten Staaten und ihre westlichen Verbündeten, die sich über Moskaus Obstruktionspolitik bei ihren Kriegen und anderen Intrigen beschweren.

Die laufenden Friedensgespräche zwischen der Ukraine und Russland stehen jetzt unter starkem Druck und drohen zu scheitern, da Russland zunehmend als Kriegsverbrecher beschimpft wird. Der Krieg in der Ukraine wird daher wahrscheinlich verlängert werden. Das Massaker von Bucha und andere mutmaßliche Greueltaten sind ausgerechnet zu einem Zeitpunkt bekannt geworden, als die ukrainischen und russischen Unterhändler letzte Woche bei der Einigung auf eine Friedensregelung, die eine Neutralitätserklärung der Ukraine und den Verzicht auf eine künftige NATO-Mitgliedschaft beinhalten würde, Fortschritte zu machen schienen.

Hinzu kommt, dass jeder Versuch Russlands, die Anschuldigungen zu bestreiten, mit einer Flut von Spott und Verachtung abgetan wird. Normale diplomatische Beziehungen wurden blockiert. Ein Antrag des russischen UN-Gesandten Wassili Nebensia auf Einberufung einer Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrats zur Erörterung der Tötung von Zivilisten in der Ukraine wurde von Großbritannien, das derzeit den Vorsitz des Sicherheitsrats innehat, kurzerhand abgelehnt. Russische Diplomaten werden massenhaft aus den westlichen Ländern ausgewiesen und russische Medien sind in den sozialen Medien und im Internet in der gesamten Europäischen Union und in Großbritannien vollständig verboten worden. Journalisten, Analysten und Akademiker, die die Behauptungen westlicher Medien in Frage stellen, werden als Apologeten eines kriminellen Regimes verunglimpft. Damit ist der Informationskrieg durch die fast vollständige Abschaltung alternativer Medien optimiert worden. Das westliche Mediennarrativ hat keinen Konkurrenten mehr.

Umso wichtiger ist es, in diesen Zeiten ungebremster Voreingenommenheit, in denen westliche Nachrichtenmedien und Regierungsstellen das Nazi-Bataillon Asow offen als glaubwürdige Informationsquelle zitieren, skeptisch zu bleiben.

Als sich die russischen Streitkräfte am 30. März aus Bucha und anderen Orten in der Nähe der Hauptstadt Kiew zurückzogen, taten sie dies als Zugeständnis, um die Friedensverhandlungen zu erleichtern. Der Bürgermeister von Bucha, Anatoli Fedoruk, feierte am 31. März in einem Video den Abzug des russischen Militärs, erwähnte jedoch nichts von Greueltaten; erst jetzt hat er westlichen Medien von angeblich weit verbreiteten Tötungen berichtet. Die Bilder von auf den Straßen verstreuten Leichen tauchten erst am 2. April und danach auf, also zwei Tage nach dem Abzug der russischen Streitkräfte. Indessen wurde berichtet, dass das Asow-Bataillon kurz nach dem Abzug der russischen Truppen in Bucha und in andere Orte einmarschierte. Die Asow-Kämpfer versprachen offen, Säuberungsaktionen durchzuführen, was als grimmige Anspielung auf den Umgang mit Menschen verstanden werden kann, von denen angenommen wird, dass sie während ihrer kurzen Besetzung mit dem russischen Militär kollaboriert haben.

Mehrere Analysten haben die von den Kräften des Kiewer Regimes in Umlauf gebrachten Videos, die angeblich Leichen von Menschen zeigen, die von russischen Truppen hingerichtet wurden, entlarvt. Diese Videos weisen seltsame Anomalien auf, wie inszenierte Szenen und den Einsatz attraktiver weiblicher Models, die angeblich antirussische Kämpfer sind; die angeblich Wochen alten Leichen gehören in Wirklichkeit zu Menschen, die in den letzten Tagen getötet wurden, möglicherweise nach dem Rückzug der russischen Streitkräfte. Außerdem tragen einige der Leichen weiße Armbinden, was darauf hindeutet, dass es sich um pro-russische Anhänger handelt und dass die wahren Täter der Massentötungen das Asow-Bataillon und andere von der NATO unterstützte Regimenter waren. Russland weist die angeblichen Verstöße kategorisch ab und erklärt, dass die Videos Teil einer Provokation unter falscher Flagge seien, um Russland in den Augen der Weltöffentlichkeit zu kriminalisieren.

Wäre Russland so dumm und leichtsinnig, solche Verbrechen zu begehen?

Dieselben Methoden der Medienmanipulation wurden auch bei der angeblichen russischen   Bombardierung des Entbindungskrankenhauses in Mariupol am 9. März und eines öffentlichen Theaters in derselben Stadt angewendet. Die veröffentlichten Videos werden von den westlichen Medien unhinterfragt verbreitet, zusammen mit vorgefertigten Verurteilungen durch westliche Politiker. Dies erinnert an das Medienmodell, das von den von der NATO unterstützten Dschihadisten und den Weißhelmen in Syrien verwendet wird.

Der große Unterschied besteht jetzt jedoch darin, dass die westliche Propaganda eine nahezu totale Dominanz hat, weil alle anderen kritischen unabhängigen Quellen zum Schweigen gebracht oder ausgeschlossen worden sind. [3]

Wie tief, fragt Rick Sterling, kann der Westen sinken

wenn es um die Dämonisierung Russlands geht? Eine Bevölkerung zu mobilisieren, um einen gezielten Feind zu verunglimpfen und zu hassen, ist eine Taktik, die seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte von den Führern angewendet wird, und sie wird jetzt im aktuellen Konflikt zur Dämonisierung Russlands und Putins eingesetzt. Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine wird alles, was mit Russland zu tun hat, bestraft. Russische Sportler, darunter auch Querschnittsgelähmte, werden von internationalen Sportwettkämpfen ausgeschlossen. Jahrhundertalte russische Schriftsteller und Musiker wie Tolstoi und Tschaikowsky werden aus den Bücherregalen und aus den Konzertprogrammen entfernt. Selbst russische Rassekatzen sind nicht ausgenommen.

Wenn solche Massnahmen gerechtfertigt sind, warum wurden dann nach der US-Invasion im Irak keine US-Sportler, Musiker oder Schriftsteller mit einem solchen Verbot belegt? Und warum empören sich so wenige Menschen über die Bombardierung und Tötung von 370.000 Menschen im Jemen? Oder darüber, dass Tausende von Afghanen verhungern, weil die Vereinigten Staaten das afghanische Staatsvermögen, das in westlichen Banken liegt, beschlagnahmen? Über die Ukraine wird viel und breit berichtet; es ist ein einfaches Hollywood-Drehbuch: Die Ukraine ist der Engel, Russland der Teufel, Selenskyj der Held und alle guten Menschen tragen blau-gelbe Bänder. Die Aufrechterhaltung dieses Bildes erfordert Propaganda, um es zu fördern, und Zensur, um zu verhindern, dass Herausforderer es entkräften. Der Westen rühmt sich der freien Meinungsäußerung, doch die Zensur alternativer Standpunkte ist in Europa und Nordamerika inzwischen weit verbreitet. Am 6. April wurde einer der bestinformierten Militäranalysten, Scott Ritter, bei Twitter gesperrt. Und warum? Weil er angedeutet hatte, dass die Opfer von Bucha möglicherweise nicht von Russen, sondern von ukrainischen Ultranationalisten ermordet wurden und dass die USA und das Vereinigte Königreich ebenfalls schuldig sein könnten. Die Ukraine, die von amerikanischen und britischen Geheimdiensten unterstützt wird, weiß, wie wichtig der Informationskrieg ist. Sie erhebt sensationelle Anschuldigungen, über die die Medien unkritisch berichten. Wenn die Wahrheit schließlich ans Licht kommt, wird sie ignoriert oder auf den hinteren Seiten vergraben.

In den meisten Fällen gehen die westlichen Medien den Anschuldigungen nicht nach und fragen auch nicht mit einfacher Logik, ob sie einen Sinn ergeben. Im Fall der Bucha-Geschichte mußte die New York Times jedoch zugeben, dass sie »nicht in der Lage war, die Behauptungen des ukrainischen Verteidigungsministeriums unabhängig zu überprüfen«. Ebenfalls im Westen ist weitgehend unbekannt, dass der Großteil der Welt die westliche Analyse des Ukraine-Konflikts NICHT unterstützt. Länder, die 59 % der Weltbevölkerung repräsentieren, enthielten sich der Stimme oder stimmten gegen die Verurteilung Russlands in der UN-Generalversammlung. Diese Länder neigen dazu, den US-Exzeptionalismus und die wirtschaftlich-militärische Vorherrschaft als Hauptproblem zu betrachten. Sie halten es nicht für hilfreich, Russland zu dämonisieren und drängen auf Verhandlungen und auf eine schnelle Lösung des Ukrainekriegs.

Kuba erklärte: »Die Geschichte wird die Vereinigten Staaten für die Folgen einer zunehmend offensiven Militärdoktrin jenseits der NATO-Grenzen, die den internationalen Frieden, die Sicherheit und die Stabilität bedroht, zur Rechenschaft ziehen. Russland hat das Recht, sich zu verteidigen«. Der südafrikanische Präsident Ramaphosa gab der NATO die Schuld: »Der Krieg hätte vermieden werden können, wenn die NATO über die Jahre hinweg Warnungen aus den eigenen Reihen, dass ihre Osterweiterung zu mehr und nicht zu weniger Instabilität in der Region führen würde, beherzigt hätte«. Der chinesische Vertreter sagte: »Die endgültige Lösung der Ukraine-Krise erfordert die Abkehr von der Mentalität des Kalten Krieges, die Abkehr von der Logik, die eigene Sicherheit auf Kosten der Sicherheit anderer zu gewährleisten, und die Abkehr von dem Ansatz, regionale Sicherheit durch die Ausweitung von Militärblöcken zu erreichen«. Viele westliche Anti-Kriegs-Bewegungen stehen dem Einmarsch Russlands kritisch gegenüber. Andere, wie der US-Friedensrat, sehen die USA und die NATO als Hauptverantwortliche. Sie alle sehen jedoch die Notwendigkeit, darauf zu drängen, den Krieg zu beenden, bevor er sich verschlimmert.

Im Gegensatz dazu heizt der westliche militärisch-industrielle Medienkomplex den Krieg mit Propaganda, Zensur, Verboten, Dämonisierung und mehr Waffen an. Es scheint, dass sie keine Lösung des Konflikts wollen. Genauso wie sie die NATO bei ihrem Vorstoß gegen Russland unterstützt haben – wohl wissend, dass sie damit Russland bis zum Punkt der Vergeltung provozieren – scheinen sie auf einen langwierigen blutigen Konflikt in der Ukraine zu drängen, wohl wissend, dass sie damit einen globalen Flächenbrand riskieren. Dennoch machen sie weiter, während sie Krokodilstränen vergiessen. [3]

Die anfängliche Rolle Putins 

»Putin«, legt der ehemalige Generalmajor der Bundeswehr und geschichtsrevisionistischer Autor, Gerd Schultze-Rhonhof, dar, »wurde vom Westen in die Ecke gedrängt. Putin versuchte zunächst eine Annäherung an den Westen und bemühte sich, die Russische Föderation mit der EU und der NATO zu vernetzen. Er schlug in drei in Deutschland gehaltenen Reden – 2001, 2007 und 2010 – eine Freihandelszone der EU mit Russland vor und ist damit gescheitert. Und er hat beim Abschiedsbesuch von Bill Clinton in Moskau im Jahr 2000 eine Angliederung Russlands an die NATO ins Gespräch gebracht. Ebenfalls ohne positive Resonanz.

Das Ende der Annäherungsversuche kam erst nach dem Wandel der Außenpolitik des Westens: 1997, noch unter Clinton, setzte die amerikanische Außenministerin Albright die NATO-Osterweiterung durch. 2007 bezeichnete Putin auf der Münchner Sicherheitskonferenz eine weitere NATO-Osterweiterung auf das Gebiet der ehemaligen Sowjetunion als das Überschreiten einer Roten Linie.

Die Ukraine versucht, sich dem Westen zuzuwenden

Die Ukraine hatte im November 2011 ein Freihandelsabkommen mit Russland geschlossen und 2012 und 2013 mit der EU über ein Assoziierungsabkommen verhandelt. Sie machte den Versuch, sich den einen Markt zu erschließen, ohne den anderen zu verlieren; so versuchte die ukrainische Regierung unter Ministerpräsident Asarow, die EU-Annäherung mit der Mitgliedschaft in Russlands Freihandelszone zu verbinden, was die Russen nach anfänglichem Widerstand bereit waren, zu verhandeln, was die EU-Kommission aber immer abgelehnt hat; die EU hat de facto versucht, für den zukünftigen Außenhandel der Ukraine einen Alleinvertretungsanspruch durchzusetzen.

Damit war die ursprüngliche Absicht von Staatspräsident Janukowytsch, die Ukraine wirtschaftlich und politisch als Brücke zwischen Ost und West zu etablierten, gescheitert. Als die Verhandlungen mit der EU in ihre heiße Phase traten, befürchtete Janukowytsch realistischerweise, dass die Wirtschaft der Ukraine bei der Anpassung an die EU deren Konkurrenzdruck wirtschaftlich und technisch nicht gewachsen sein würde, wie zuvor die DDR der BRD. Er forderte daher eine 160 Milliarden Euro umfassende Anpassungsbeihilfe von der EU – und die EU lehnte ab.

Ein zweites Hindernis war, dass sich die Ukraine selbst den Westimporten öffnen sollte, ihr aber dabei nur minimale Ausfuhrquoten zugestanden wurden. Der Ukraine wurde bei dem Verlust des Russlandmarkts für ihre jährlichen 30 Millionen Tonnen Export-Weizen nur eine Ausfuhrquote von 200.00 Tonnen in die EU zugestanden. Das waren 0,7 % des Weizens, auf dessen Ausfuhr und Einnahmen die Ukraine angewiesen war. Bei Fleischwaren waren es 2 % und bei Stahlexporten ähnlich wenig. Daraufhin legte Janukowytsch den Assoziierungsvertrag erst einmal für ein Jahr auf Eis. Der Meinungsdruck in der Ukraine für einen wirtschaftlichen Westanschluß und eine spätere EU-Mitgliedschaft war aber inzwischen in der ukrainischen Bevölkerung so stark, dass Janukowytsch diese Entscheidung nicht überstand. Er wurde abgesetzt, und es kam zum sogenannten Maidan-Aufstand. Altbundeskanzler Helmut Schmidt hat den Versuch der EU-Kommission, »die Ukraine vor die scheinbare Wahl zu stellen, sich zwischen West und Ost zu entscheiden« damals scharf verurteilt und als größenwahnsinnig bezeichnet. Er hat also bereits 2014 gewarnt, dass solch ein Verhalten zu einem Krieg führen kann.

Die wirtschaftliche Landnahmeder USA in der Ukraine

Die USA kamen schon 2008 mit ihrem Vorschlag, die Ukraine in die NATO aufzunehmen. Es ging und geht dabei offensichtlich um massive wirtschaftliche und militärische Interessen und letztlich um den Hegemonialanspruch der USA in ganz Europa. Die Ukraine hat reichlich Bodenschätze. Sie ist ein beachtlicher Exportmarkt und ist mit ihrer Luft- und Raumfahrtindustrie eine wichtige Ergänzung der gleichen Industrie in Russland.

Im Windschatten der EU-Verhandlungen griffen amerikanische Firmen und Vertreter von Regierung und Militär eilends zu und nutzten die Schwäche der Ukraine, um dort Nägel einzuschlagen. Im November 2013 schlossen der US-Energiekonzern Chevron einen für 50 Jahre geltenden Vertrag über die Erschließung und Förderung von Fracking-Erdgas in der nordwestlichen Ukraine. Exxon Mobil verhandelte über Erdgaslagerstätten an der Schwarzmeerküste. Interessant sind auch die geschäftlichen und familiären amerikanischen Verflechtungen mit der Ukraine. Der Sohn des damaligen Vizepräsidenten Joe Biden, Hunter Biden, und der ehemalige Stabschef des damaligen US-Außenministers Kerry Leter sowie der vormalige Wahlkampfmanager von Kerry Archer wurden im Mai 2014 Mitglieder im Verwaltungsrat der größten ukrainischen Gasfirma Burisma. Hunter Biden erhielt als Vergütung einen festgelegten Dollarbetrag pro 1.000 Kubikmeter Erdgas, das durch die Rohre von Burisma lief. Das waren einer amerikanischen Zeitung zufolge in besten Zeiten 50.000 Dollar jeden Monat. Hier verbanden sich offensichtlich US-nationale Wirtschaftsinteressen mit den familiären Vermögensinteressen der Familie Biden. Zu ergänzen ist da noch, dass Burisma die Schürfrechte für Erdgas im Nordzipfel des abtrünnigen Donezk besitzt.

In der Darstellung des Ukraine-Desasters durch die deutschen Medien fehlen leider die Hintergrundgeräusche. Als im Dezember 2013 die Assoziierungsverhandlungen der Ukraine u.a. zunächst am Alleinvertretungsanspruch der EU gescheitert waren, drohten für die amerikanischen Investoren in der Ukraine unwägbare Risiken. Vier Wochen später, am 1. Februar 2014, wurde das Thema auf der Münchner Sicherheitskonferenz in einem Podiumsgespräch zwischen dem damaligen ukrainischen Außenminister Koschara und dem Oppositionspolitiker Klitschko auf den Punkt gebracht. Koschera beantwortete die Forderung Klitschkos nach einer Westorientierung der Ukraine mit dem Satz: »Die Ukraine darf nicht vor die Alternative Europa oder Russland gestellt werden«. Mit einer solchen Regierungseinstellung in Kiew wollten die USA offensichtlich nicht leben. Sie zogen wenig später ihre Fäden für den Staatspräsidentenwechsel von Janukowytsch zu Poroschenko und den Ministerpräsidentenwechsel von Asarow zu Jazenjuk. Auf einem Pressefoto von der Münchner Sicherheitskonferenz sieht man diese Wechsel vier Wochen vorher schon symbolisch dargestellt. Dort stehen US-Außenminister Kerry in der Mitte und Poroschenko und Jazenjuk links und rechts daneben. Außerdem wurde der alte Finanzminister ausgetauscht. Ihm folgte nach einer Spontaneinbürgerung die US-Investmentbankerin Natalia Jaresko. Auch wenn Beweise in einem strengen Sinne für einen amerikanisch gelenkten regime change fehlen, so sei doch noch die Bemerkung der damaligen stellvertretenden US-Außenministerin Victoria Nuland zitiert, die am 13. Dezember 2013 öffentlich erklärt hat, dass die USA seit 1991 über 5 Milliarden Dollar zur Demokratisierung, für den Wohlstand und die Sicherheit der Ukraine ausgegeben haben. Bei dem Wort Sicherheit kann man noch an Rüstungsgüter und Militärberater denken. Was unter Demokratisierung zu verstehen ist, kann man ahnen, wenn man Nulands diplomatisches Bemühen betrachtet, eine proamerikanische Regierung in Kiew zu arrangieren. Am 4. Februar 2014 hat sie in einem abgehörten Telefonat mit dem frisch ins Amt gekommenen US-Botschafter in Kiew, Geoffrey Pyatt, besprochen, welche prowestlichen Oppositionspolitiker dem nächsten ukrainischen Kabinett angehören sollten.

Zur amerikanischen Strategie ihrer Ausdehnung einer politischer Vorherrschaft und dem Erwerb von überseeischen Bodenschätzen gehört auch die Sicherstellung der Seewege zu deren Lagerstätten. 1887 hat der amerikanische Seekriegstheoretiker, Admiral Alfred Mahan, mit seinem Buch Der Einfluß der Seemacht auf die Geschichtedas US-strategische Denken bis zum heutigen Tag geprägt. Er schrieb und lehrte, dass zur Weltmacht die Beherrschung der Weltmeere gehöre. Und die bestünde aus einer allen anderen überlegenen Flotte, aus der Beherrschung der Seewege und aus dem Besitz seestrategischer Positionen, also beherrschender Kriegs- und Handelshäfen am Rand der Meere. Der amerikanische Sicherheitsberater George Friedman hat im Februar 2015 in einem Vortrag vor dem Chicago Council of Global Affairs an diese Seite amerikanischer Strategie und Tradition erinnert. Er führte dabei aus: »Die USA haben ein fundamentales Interesse. Sie kontrollieren alle Ozeane der Welt. ….. Aus diesem Grund können wir in andere Länder eindringen, aber sie können das nicht bei uns. ….. Die Aufrechterhaltung der Kontrolle über die Ozeane und im Weltall ist die Grundlage unserer Macht«.

Bezogen auf die Ukraine und besonders auf die Halbinsel Krim bedeutet das nach amerikanischem Denken und russischen Befürchtungen, dass eine durch die NATO-Mitgliedschaft für die USA geöffnete Ukraine die Dominanz der USA im Schwarzen Meer begründet hätte. Russland hätte seine seestrategische Position mit dem Verlust seines Kriegshafens auf der Krim an die US-Navy abgeben müssen und damit auch die Kontrolle über den Seeweg zum größten Handelshafen Russlands, Noworossijsk. Auch der Handelshafen der Ukraine, Odessa, hätte amerikanischer Kontrolle unterstanden. Wenn Putins Anschuldigung stimmt, haben die USA bereits jetzt bei Otschakiw am Nordzipfel der Schwarzen Meers, 150 km westlich der Krim, ein Schwarzmeerkommando für die US- Navy eingerichtet.

Von geringerer Bedeutung und doch erwähnenswert, ist, dass die Amerikaner seit Jahren Militärberater und Söldner der Militärfirmen Greystone und Academy sowie Rüstungsgüter in die Ukraine schicken. Und im Januar 2015, in der Poroschenko-Zeit, reiste der amerikanische Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Europa, Generalleutnant Ben Hodges, nach Kiew und besuchte die Spitzen der ukrainischen Streitkräfte und ihre Truppen; dort kündigte er an, dass die USA nun auch offiziell Militärberater schicken würden. Die USA sind also auch ohne NATO militärisch bereits in der Ukraine präsent.

Im Übrigen, so Schultze-Rhonhof, bleibt festzuhalten, dass zu den Verursachern des Ukraine-Krieges auch die gehören, die das Nicht-NATO-Osterweiterungs-Versprechen nicht gehalten haben, und die das Selbstbestimmungsrecht der Völker für die Volksgruppen der Auslandsrussen auf der Krim und im Osten der Ukraine nicht beachtet haben. Dazu gehören auch die ukrainische Regierung, die den mit Minsk II vereinbarten Sonderstatus für Donezk und Luhansk verweigert hat, und alle, die zum Schluß hoch gepokert und abgewartet haben, wie Putin in seiner Klemme reagieren wird.

Jeder Krieg ist ein Verbrechen an seinen Opfern. Wer nach den schuldigen Tätern und Kriegsverbrechern sucht, darf den Strippenzieher im Hintergrund nicht übersehen. Eine Alleinschuld trägt nicht etwa der, der erst gebeten, dann gefordert, dann gedroht und zuletzt mit Gewalt durchgesetzt hat, dass man sein legitimes Sicherheitsinteresse respektiert. Schuldig und letztlich Kriegsverbrecher sind auch die Akteure (innen), die von Freiheit der Bündniswahl und Menschenrechten geredet, aber Marktanteile, Erdgas und Militärstützpunkte gemeint haben. [5]

»Jeder«, schreibt Philip Giraldi, »der daran zweifelt, dass die USA derzeit nicht nur Präsident Putin ablösen, sondern auch die russische Wirtschaft zum Einsturz bringen wollen, macht sich Illusionen. Washington versucht seit 1991, die ehemalige Sowjetunion zu zerschlagen, beginnend mit Präsident Bill Clintons Ausweitung der NATO nach Osteuropa, trotz des Versprechens, dies nicht zu tun. Man sollte nicht außer Acht lassen, dass die Kämpfe in der Ukraine vor allem deshalb entstanden sind, weil die Biden-Administration sich weigerte, ernsthaft über die meist vernünftigen Forderungen des Kremls zur Verbesserung seiner eigenen Sicherheit zu verhandeln. Scott Ritter zitiert den Kommentar eines hochrangigen Beamten der Biden-Regierung, der die derzeitige Politik auf den Punkt bringt: »Das einzige Endspiel ist jetzt das Ende des Putin-Regimes. Bis dahin, so lange Putin bleibt, wird [Russland] ein Pariastaat sein, der nie wieder in die Gemeinschaft der Nationen aufgenommen wird«.

Die katastrophale Europareise von Präsident Joe Biden läßt sich wahrscheinlich so charakterisieren, wie man es gerne sehen möchte, und die Medien haben sicherlich viel Wind darum gemacht, aber Biden hat ein Vermächtnis von verschiedenen Fauxpas und Lapsus linguae hinterlassen, die deutlich machen, dass die USA im Spiel sind, um Russland zu besiegen, wie lange es auch immer dauern mag, bis es soweit ist. Und Biden hat beträchtliche Unterstützung von hirntoten Kongreßabgeordneten wie dem republikanischen Senator Lindsey Graham, der dazu aufgerufen hat, Putin zu ermorden, indem er klagte: »Gibt es einen Brutus in Russland?«

Auf seiner Reise ließ Biden verlauten, dass er mit der Entsendung von US-Kampftruppen zur Unterstützung der Ukraine rechnet, und er machte sich einen Spaß daraus, Putin als Killer, Schläger, mörderischen Diktatorund als Mann, der nicht an der Macht bleiben kann zu denunzieren. Dabei hat er offen zu Putins Amtsenthebung, d.h. zu einem Regimewechsel, aufgerufen und gleichzeitig einer offensichtlichen Operation unter falscher Flagge Tür und Tor geöffnet, als er sich weigerte, auf die Frage eines Reporters, wie die USA reagieren würden, wenn Russland in der Ukraine chemische Waffen einsetzen würde, zu antworten. Dass er diese Positionen eingenommen hat, bedeutet, dass es unmöglich sein wird, die Beziehungen zu Moskau nach der Ukraine wieder in den Griff zu bekommen. Das ist ein hoher Preis für etwas, das kaum mehr ist als ein Getue. Aus dem, was ich sehe und höre, würde ich schließen, dass die Neokonservativen und ihre die liberale Demokratie fördernden Freunde von innen heraus hart daran arbeiten, so etwas wie einen Krieg mit Russland herbeizuführen.

Man sollte zu dem Schluß kommen, dass die CIA die zentrale Rolle im Russland-Projekt spielt, weil sie in der Lage ist, ihre Aktivitäten vor einer genauen Überprüfung zu schützen. In Anbetracht früherer Operationen zum Sturz von Regierungen an verschiedenen Orten kann man davon ausgehen, dass der Ansatz der sogenannten verdeckten Aktion mehrstufig ist. Er besteht aus Medienplatzierungen, die darauf abzielen, die Meinung innerhalb und außerhalb Russlands zu beeinflussen und Unruhe zu stiften, aus der Identifizierung und Anwerbung russischer Regierungsbeamter, wenn diese ins Ausland reisen, und aus der Unterstützung von Dissidenten im In- und Ausland, die eine negative Einstellung zu Moskau und seiner Politik haben. Ein wichtiger Bestandteil des Konzepts besteht darin, die Unterstützung westlicher Liberaler für harte Sanktionen und andere repressive Maßnahmen gegen den Kreml zu gewinnen, die auf der betrügerischen Behauptung beruhen, Putin und seine Verbündeten seien darauf aus, Demokratie und Freiheit zu zerstören.

Ironischerweise sind die Amerikaner seit 2001 weniger frei und auch ärmer aufgrund der Handlungen ihrer eigenen Regierung – nicht wegen Wladimir Putin. [6]

 

[1] https://www.voltairenet.org/article216316.html   31. 3. 22
Die Neue Weltordnung, die durch Manipulation des Krieges in der Ukraine geschaffen werden soll – Von Thierry Meyssan

[2] https://www.voltairenet.org/article216360.html   5. 4. 22
Die Kriegspropaganda ändert ihre Form – Von Thierry Meyssan

[3] http://antikrieg.com/aktuell/2022_04_07_esistoffensichtlich.htm 6. 4. 22
Es ist offensichtlich, wer vom Bucha-Massaker profitiert, aber es gibt kaum noch Medien, die das sagen – Von Finian Cunningham resp. https://www.strategic-culture.org/ 8. 4. 22

[4] https://www.auf1.tv/nachrichten-auf1/gerd-schultze-rhonhof-putin-wurde-vom-westen-in-die-ecke-gedraengt 28.3.2022
Gerd Schultze-Rhonhof: Putin wurde vom Westen in die Ecke gedrängt

[5] http://antikrieg.com/aktuell/2022_04_08_faelschung.htm   8. 4. 22
Fälschung von Putin-Zitaten und Ausschluss von behinderten Sportlern – Rick Sterling

[6] http://antikrieg.com/aktuell/2022_04_06_bidenzelensky.htm 5. 4. 22
Biden, Zelensky und die Neocons – Von Philip Giraldi

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Die Verantwortung der westlichen Führer im Ukrainekrieg
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3 Kommentare

  1. GRÖßENWAHN ‼️

    Nach Besuch der Ukraine hagelt es scharfe Kritik in den Niederlanden an EU-Präsidentin von der Leyen: „Diese Person ist verrückt, gefährlich verrückt“!

    EU-Präsidentin Ursula von der Leyen besuchte Präsident Zelenski in Kiew. Sie überreichte ihm die ersten Dokumente, die es seinem Land ermöglichen würden, EU-Beitrittskandidat zu werden. Die Ukraine wird der EU früher als üblich beitreten können, sagte sie.

    Sie war auch der erste westliche (UNGEWÄHLT UND INSTALLIERT)„Führer“, der Bucha besuchte, in der Hunderte von Leichen ukrainischer Bürger gefunden wurden.
    Sie betrachtete 20 exhumierte Leichen aus einem Massengrab und zündete in einer Kirche Kerzen für die Opfer an.

    Von der Leyens Anwesenheit in Butscha ist Teil einer Reise, die sie mit EU-Außenminister Josep Borrell unternimmt, „um die Unterstützung für die Ukraine zu stärken“.

    Ihr Vorgehen führt zu einer Menge Kritik. Der Neurologe Jan Bonte schreibt:
    „Kann jemand von der Leyen in eine Anstalt bringen?
    Zwangseinweisung mit unbefristeter Unterbringung in einem Isolierzimmer? Diese Person ist verrückt. Gefährlich verrückt.“

    Die Juristin und Philosophin Raisa Blommestijn fügte hinzu: „Wie kommt Ursula von der Leyen eigentlich auf die Idee, dass sie ein Mandat hat, um zu entscheiden, ob die Ukraine der EU beitreten soll oder nicht?

    Die niederländische Bevölkerung hat sich 2016 noch gegen ein Assoziierungsabkommen mit der Ukraine ausgesprochen.“

    „Dass das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine ein erster Schritt in Richtung EU-Mitgliedschaft sei, wurde als dumme Verschwörungstheorie bezeichnet.
    (WIE 90%, WAS VOR 2 JAHREN NOCH „THEORIE“ WAR)

    Es würde sich lediglich um ein Handelsabkommen handeln. Die Erweiterung der EU ist nicht aufzuhalten, und deshalb brauchen wir Nexit“, sagt FVD-Mitglied Martin Bos.

    Der freie Journalist Arno Wellens fragt: „Was ist los mit den Deutschen?
    (NUR MIT EINEM TEIL)
    Ignorieren der lokalen Demokratie und Aufbau eines europäischen Superstaates unter deutscher Führung gegen die Russen.

    Die letzten drei Male endete es im Elend, und dieses Mal wird es nicht anders sein.

    „Von der Leyen verspricht Dinge, die sie nicht versprechen kann und darf, und sollte deshalb von ihrem Amt (VON WEM NOCHMAL“GEWÄHLT??)
    entbunden werden. Einverstanden?“, sagt Eelco van Hoecke.

    https://uncutnews.ch/nach-besuch-der-ukraine-hagelt-es-scharfe-kritik-in-den-niederlanden-an-eu-praesidentin-von-der-leyen-diese-person-ist-verrueckt-gefaehrlich-verrueckt/

    ‍ Es zeigt sich immer deutlicher, was die EU wirklich ist:
    EIN WEITERER TOTALITÄRER MOLOCH IN DEM DIE NATIONALSTAATEN UND DEREN BÜRGER SOWIE DEREN INTERESSEN NICHT VERTRETEN WERDEN.!!!!

    Müssen wir demnächst „HEIL“ von der Leyen rufen?

    ZITAT ENDE

    • Ich befürchte, es kommt noch viel schlimmer. Denn Selensky bekommt neuen Besuch. Niemand weniger als Anton Hofreiter und Agnes Strack-Zimmermann reisen auch in die Ukraine. In anbetracht dessen, dass es die Strickliesel wahrscheinlich nicht mehr lange im Amt der Verteidigungsministerin hält, ahne ich Übles. Strack-Zimmermann ist hardcore. Toni mit seiner Mentalität, die wir ja schon oft im Bundestag erfahren durften, ist auch nicht besser. Und wenn man nun noch die Trampolinspringerin, die wohl für „große Waffen“ für die Ukraine plädiert, dazu nimmt, möchte ich mir nicht ausmalen, was dann auf uns zukommen wird. Wenn wir tatsächlich „schweres Gerät“ liefern, sind wir Kriegspartei. Gute Nacht Deutschland. Dieses Säbelgerassel wird nicht gut enden. Wir laufen mit diesen bekloppten Marionetten blindlings in eine Katastrophe.

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