Die Rückkehr der Freiheit: Holland maskenfrei

Seit 10 Jahren verbringe ich meine Sommer statt im heißen Paris auf meinem alten Boot in den Niederlanden. Holland war für mich auch eine Hallig im sturmtosenden Meer des weltweiten Corona-Irrsinns. Nicht, dass die Niederländer frei von der Panik geblieben wären. Aber hier werden eben die Bitterballen nicht so heiß gegessen, wie sie frittiert werden. Ich bin nicht gerade der Bitterballentyp, mag eher die Kibbelinge. „Lekker“, sagen die Holländer, wenn sie gerade „smakelig eten“. Smakelig eten und feiern ist etwas sehr Holländisches, es ist echt Oranje. Dann hüpfen sie gerne unter Hochwerfen der Ellenbogen umher und singen etwas für mich Moffen Unverständliches.

Auf meinem alten Boot bin ich Selbstversorger. Ich habe kochen gelernt und die Freude daran entdeckt. Doch die auch in Holland grassierende Corona-Panik hat mir das Einkaufen vergällt. „1 ½ m Afstand“ und das „Mondkappje“ – die Maske wurden zum Quell meines ständigen Unbills, und Einkaufen ging ich nur noch, wenn der Kühlschrank leer war. Ansonsten merkte ich auf meinem Liegeplatz am Rande eines Naturschutzgebietes in Sneek kaum was von Corona. Zumal mein Liegeplatzvermieter, der ein kleines  „Hotel an het Water“ in der Nähe betreibt, stets sehr Corona-relaxt und freundlich war. In Holland gibt es eben keine Masken-Blockwarte.

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Die Rückkehr der Freiheit: Holland maskenfrei
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3 Kommentare

    • Irre… Irre, in welcher Welt wir leben… Irre, wie man sehen kann, wie im Zeitlupentempo die Tyrannei errichtet wird und die Schafe einfach weitergrasen.

  1. Sie Rückkehr der Freiheit also….. nicht hier !!! ‼️BUNDESMINISTERIUM ERWÄGT SCHON BALD SOZIALPUNKTESYSTEM NACH CHINESISCHEM VORBILD FÜR DEUTSCHLAND * ANJA KARLICZEK BILDUNGSMINISTERIN In einer Studie im Auftrag des Bundesbildungsministeriums ist eines von SECHS ZUKUNFTSSZENARIEN die Einführung eines SOZIALPUNKTESYSTEMS NACH CHINESISCHEM VORBILD. Jobs und Studienplätze hängen dann an sozialem Engagement und einem kleinen ökologischen Fußabdruck. ORIENTIERUNG FÜR DIE WELT VON MORGEN * will man beim Bundesbildungsministerium mit der Kampagne VORAUSSCHAU bieten. Dafür hat man in einer in Auftrag gegebenen „Wertestudie“ sechs Zukunftsszenarien erdacht, die dort von Forschern diskutiert werden. Neben etwa dem „europäischen Weg“ und der „Ökologischen Regionalisierung“ findet sich dort auch das Szenario „Das Bonus-System“. Dabei geht es darum, dass jeder Mensch einen individuellen sozialen Punktestand bekommt, der etwa bei der Vergabe von Jobs oder Studienplätzen eine entscheidende Rolle spielen soll. Es ist ein Sozialpunktesystem, wie es gerade bereits in China getestet wird. Dieses Szenario dient hier allerdings nicht als finstere Dystopie – neutral, fast positiv werden die Auswirkungen aufgezeigt und abgewogen. Im Papier des Bundesbildungsministeriums heißt es dazu: „Für bestimmte Verhaltensweisen können im Punktesystem, das vom Staat betrieben wird, Punkte gesammelt werden (z. B. Ehrenamt, die Pflege Angehöriger, Organspenden, Altersvorsorge, Verkehrsverhalten, CO2-Abdruck). Neben der sozialen Anerkennung ergeben sich durch das Punktesammeln auch Vorteile im Alltag (z. B. verkürzte Wartezeiten für bestimmte Studiengänge).“ Die Zustimmung in der Bevölkerung zum Gesetz würde durch „die Dynamik des Klimawandels“ steigen. Das System ist auf dem Gebiet nämlich wohl erfolgreich: „Dies erzeugte Handlungsdruck zum Gegensteuern, wobei sich ein Punktesystem als effizienter Steuerungsmechanismus zum Umgang mit den Folgen des Klimawandels entpuppte (z. B. durch Punktebewertung des ökologischen Fußabdrucks). Das Verursacherprinzip wurde durch das Punktesystem transparent gemacht. Zudem erwies sich das Punktesystem angesichts der guten wirtschaftlichen Situation als ein geeignetes Instrument für den Arbeitsmarkt, der von Fach- und Arbeitskräftemangel geprägt ist.“, heißt es. Im Jahr 2030 soll das Sozialpunktesystem dann nur noch von einer Minderheit grundsätzlich in Frage gestellt werden: 'Das Punktesystem stößt bei einer Mehrheit der Bevölkerung in den 2030er Jahren auf Zustimmung, da es nach dem Empfinden vieler in einer komplexeren und ausdifferenzierteren Gesellschaft eine verbindende Orientierungsfunktion für verschiedene gesellschaftliche Gruppen einnimmt. Zugleich werden im Deutschland der 2030er Jahre durch das Punktesystem als Prognose- und Steuerungswerkzeug schrittweise neue Normen im Alltag verankert.' Auch für die Demokratie wäre das Sozialpunktesystem offenbar gewinnbringend. Der Staat setze nämlich Anreize „für Aktivität in zivilgesellschaftlichen oder politischen Organisationen, da dies förderlich für den pluralistischen Diskurs ist und als Grundlage des sozialen Bewertungssystems angesehen wird. Nur wer hier aktiv ist, ist in der Lage, sich in die gesellschaftliche Entscheidungsfindung einzubringen.“ Die Denkmuster hier stimmen ziemlich genau mit denen der chinesischen KP überein, die mit ihrem Sozialkredit-System ebenfalls eine Steigerung der „Aufrichtigkeit in Regierungsangelegenheiten“ der „kommerziellen Integrität“, der „sozialen Integrität“ und der „gerichtlichen Glaubwürdigkeit“ erwirken will. In mehreren Mega-Städten wird das Sozialpunktesystem in China aktuell getestet, der Kauf von 17,5 Millionen Flugtickets und 5,5 Millionen Zugfahrtscheinen wurde bereits wegen zu geringer Sozialpunktezahl verweigert. Schlechtere Punkte können aber auch zu schlechteren Karrierechancen, gedrosseltem Internet oder höheren Steuern führen. Das ist offenbar ein System, das manche in Deutschland auch für eines der sechs zentralen Zukunftsszenarien halten und das auch etliche Vorteile (etwa beim Klimawandel) mitbringt. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek https://bmbf.de/de/karlizcek-der-wunsch-nach-mehr-zusammenhalt-und-einem-starken-wir-gefuehl-macht-mut-fuer-12547.html

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