Die Regierung sitzt im ideologischen Bunker

Autor Vera Lengsfeld

Die Proteste der Bauern dauern den fünften Tag an und es wird mit jedem Tag klarer, dass sie von der Mehrheit der Gesellschaft unterstützt werden. Die Regierung hat aber nicht die Absicht, ihre fatale Politik zu korrigieren. Stattdessen versucht sie mit einem propagandistischen Aufwand, der an schlimmste Corona-Zeiten erinnert, die Proteste zu diskreditieren, in der Hoffnung, die Woche zu überstehen, die Proteste zu erschöpfen und sich tot laufen zu lassen.  Man kann nur hoffen, dass diese Rechnung nicht aufgeht, denn es steht nicht weniger als das wohl unseres Landes auf dem Spiel.

Es geht hier nicht um die Streichung der angeblich „klimaschädlichen“ Subventionen, die in Wahrheit keine sind, denn es handelt sich um Steuerrückerstattungen. Um genau zu sein handelt es sich um 900 Millionen Euro, die der Staat einbehalten will, weil ihm 60 Milliarden im Haushalt fehlen, nachdem das Verfassungsgericht die verfassungswidrige Haushaltsplanung für 2024 gestoppt hat.

Was die Regierung sich ausgedacht hat, um das Haushaltsloch zu stopfen, hat mit Sparen nichts zu tun. Denn man spart, indem man Ausgaben reduziert. Das ist nicht beabsichtigt. Man muss nur Außenministerin Baerbock zusehen, die täglich neue Millionenbeträge zusagt, ob an die Hamas, Verzeihung, die UNRWA, von der man inzwischen wissen kann, dass sie sich fest in Hamas-Hand befindet, oder 15 Millionen an die libanesische Armee. Es wird weiter Geld rausgeschmissen, als müsse lediglich die Druckfrequenz erhöht werden. Schaut man sich den Haushalt an, so erfährt man, dass Deutschland allein für „Entwicklungshilfe“ 61,85 Milliarden ausgibt. Davon werden Projekte in 109 Ländern finanziert. Für Migranten kommen 48,2 Milliarden hinzu. Diese Kosten werden 2024 durch die Erhöhung des „Bürgergeldes“ und der fortdauernden ungebremsten Migration noch steigen. Zaghafte Forderungen aus der Politik, diese Ausgaben wenigstens etwas zu reduzieren, etwa, indem man neu angekommenen Ukrainern nicht mehr ungeprüft Bürgergeld auszahlt oder auf fragwürdige Projekte im Ausland verzichtet, wird lauthals widersprochen. Entwicklungsministerin Svenja Schulze lässt die Öffentlichkeit wissen, dass es mit ihr keine Kürzung der Ausgaben geben werde. Das sei „kurzsichtig“ und „populistisch“.

Ihre Begründung, warum das so sei, ist allerdings an Absurdität schwer zu überbieten: Wenn die Entwicklungshilfe nicht gezahlt würde, gäbe es in Deutschland jedes Jahr Hochwasser. Die 22-seitige Auflistung der Entwicklungshilfeprojekte umfasst u.a. folgendes: Informatisierung der Steuerverwaltung in Kenia: 5 Millionen, „jugendfreundliche Dienste“ in Kenia: 6,5 Millionen, „gute Regierungsführung und Dezentralisierung“ in Togo: 12 Millionen, WAPP (West Africa Power Pool)-Übertragung an die Elfenbeinküste, Verwendung unbekannt: 30 Millionen, „klimafreundliche urbane Mobilität in Indien: 205 Millionen, Modernisierung medizinischer Multiprofilzentren in Usbekistan: 9 Millionen, Energiereformprogramm in Indien: 205 Millionen, Cash-Transfer zur Ernährungssicherung und Abfederung der Covid 19-Pandemie in Mosambik: 27 Millionen, HIV und AIDS-Prävention in Zentralafrika: 20 Millionen, Unterstützung von Klein-und Mittleren Unternehmen in Südosteuropa: 7,85 Millionen.

Das steht nur auf den ersten zehn Seiten der Aufzählung. Nichts davon hat irgendeinen Einfluss auf das Hochwasser in Deutschland, die anderen Projekte natürlich auch nicht. Vielmehr stellt sich die Frage, warum eine Raumfahrer-Nation wie Indien Entwicklungshilfe beziehen muss, warum die Covid-19-Folgen in Mosambik abgefedert werden müssen, für die Impfopfer in Deutschland aber kein Geld da ist, oder warum sich unsere Regierung, die kalt lächelnd den Insolvenzen deutscher Klein- und Mittelbetriebe zuschaut, dann in Südosteuropa für solche Unternehmen stark macht.

Mit Unbedarftheit oder Versagen ist das nicht mehr zu erklären. Vielmehr scheint eine Strategie angewendet zu werden, die das grüne Urgestein Joschka Fischer entwickelt hat:

„Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest von Europa (und der Welt) sind. Das wird immer zu „Ungleichgewichten“ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache die Deutschen haben es nicht.“

Die Quelle dieses Zitates sei unbekannt, wenden die Faktenchecker ein. Meines Wissens hat Fischer die Urheberschaft nie bestritten. Es liest sich jedenfalls wie eine Blaupause für das, was politisch in Deutschland exekutiert wird.

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Was kann man von grünen u.a. US-Agenten auch schon erwarten? Und nicht vergessen, die Medien-Huren.

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Die Regierung sitzt im ideologischen Bunker
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10 Kommentare

  1. Das Wohl der Menschheit erfordert die Auflösung des Staates Israel. Israel wurde von den Five eyes gegründet und kann bei ihrer großen Landmasse (USA, Kanada, Australien) sehr gut die paar Millionen Israelis aufnehmen. Die Menge der umzusiedelnden Menschen wäre sogar nur etwa halb soviel wie die Umsiedlung der Deutschen nach 1945. Das von den Five eyes betriebene Experiment „Israel“ ließ den Nahen Osten seit mehr als 90 Jahren nicht zur Ruhe kommen. Da die Juden überdurchschnittlich intelligent sind, werden sie in allen Staaten, in denen sie sich niederlassen, fleißig arbeiten und die Wirtschaft voranbringen. Auch Rußland könnte viele wieder aufnehmen, da viele Juden aus den Ostgebieten kamen und der russischen Kultur eng verbunden sind – und Putin ist ein ausgesprochener Freund der Juden! Wenn das so weiter geht, gibt es noch einen Dritten Weltkrieg, bei dem bestimmt auch Atombomben zum Einsatz gelangen. Wäre es da für die Menscheit nicht besser, wenn die Zionisten aus Palästina wieder abziehen würden? Die orthodoxen Juden, die seit Jahrhunderten friedlich mit den Christen und Moslems in Jerusalem leben, sollten natürlich dort bleiben können.

    Viele Juden des Ostgebiete hatten im Ersten Weltkrieg schwer unter der Soldateska der Russen zu leiden, sodaß sie verständlicherweise anschließend nach Israel oder den USA ausgewandert sind, so wie die Vorfahren von Blinken und Nuland. Dies kann man nachlesen bei: Dr. Max Simon, Der Weltkrieg und die Judenfrage, Verlag H. G. Teubner, Leipzig und Berlin 1916

    https://web.archive.org/web/20201031103617/http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/Simon_Juden_Erster_Weltkrieg_1916.pdf

    S. 26 ff.

    „Auf diese Weise suchte man systematisch die Bevölkerung und die Armee gegen die Juden aufzubringen, und diese Arbeit hat dann auch reiche Früchte getragen. Mit dem Aufmarsch der russischen Heere in den westrussischen und polnischen Grenzgouvernements setzte in diesen Gebieten ein regelrechter Feldzug gegen die jüdische Bevölkerung ein. Eine Kette von ununterbrochenen furchtbaren Pogromen begann, und Tausende von Juden sind deren Opfer geworden. Unschuldige wurden erhängt und erschossen, jüdische Frauen und Mädchen vergewaltigt, die jüdischen Läden geplündert; kein Verbrechen gibt es, das nicht gegen die schutzlosen jüdischen Opfer der russischen Soldateska tagtäglich verübt wurde. Noch ist es heute unmöglich, eine genaue Darstellung dieser organisierten Massenverbrechen zu geben, aber dennoch sind genügend Tatsachen und Zeugnisse bekannt geworden, die ein Bild von dem furchtbaren Martyrium geben, das die russischen Juden zu erdulden hatten. Der deutsche Feldrabbiner Dr. Arthur Levy, der gleich nach der deutschen Okkupation nach Polen kam, hat versucht, an verschiedenen Orten genaue Feststellungen über die russischen Missetaten zu erheben. Die Ergebnisse seiner Nachforschungen hat er in drei Briefen an den „American Hebrew“ zusammengestellt, von denen wir die wichtigsten Stellen hier wiedergeben:

    Aus dem ersten Briefe (Lodz, den 27. Dez.1914):

    Überhaupt das Herz krampft sich mir zusammen, wenn ich hier in Polen sehe und höre, welch entsetzliche Gewalttaten an den Juden im Laufe dieses Krieges von den Russen verübt worden sind und tagtäglich verübt werden. Die Pogrome früherer Zeiten sind ein Nichts gegen die rasende Vernichtung jüdischer Häuser und jüdischen Lebens, die mit dem russischen Heere sich durch ganz Polen wälzt, mit ihm vorwärts, mit ihm rückwärts geht und es begleitet wie ein drohender Schatten. In mehr als 215 Ortschaften wurde bisher pogromiert, und es ist kein Ende dieses Schreckens abzusehen.

    Ich will aber ins einzelne gehen und Ihnen Tatsachen berichten, nackte Tatsachen, deren Wucht sich niemand wird verschließen können, und die sich durch keinerlei Schönfärberei aus der Welt schaffen lassen.

    In Staschew wurden am Jaum-Kippur 11 Juden in Tallis und Kittel in der Synagoge aufgehängt. – In Klodowa wurden 2 der angesehensten Juden an einem Freitagabend, als die Juden aus der Synagoge kamen, am Balkon des eigenen Hauses aufgeknüpft, nachdem die Frau des einen selber die Stricke hatte herbeiholen müssen. 24 Stunden mußten die Leichen hängen bleiben, und die Juden der Nachbarschaft durften die Fensterläden nicht schließen, damit sie sich dem entsetzlichen Anblick nicht entzögen. Auf die Brust hatte man den Getöteten einen Zettel mit der Aufschrift geheftet: Gehängt, weil sie ein Dreirubelstück nicht wechseln wollten. – In Schildlowice haben sich jüdische Mädchen in den Pilicer-Teich geworfen, weil sie geschändet worden waren und diese Schmach nicht durchs Leben tragen wollten. — In Ostrowice forderten die Kosaken die Auslieferung des Rabbiners Zaddik-Kalischer, der gehängt werden sollte, weil er angeblich die Österreicher begünstigt hatte. In Wirklichkeit war er zusammen mit dem polnischen Geistlichen den österreichischen und deutschen Truppen so wie früher den russischen entgegengegangen und hatte um schonende Behandlung der Einwohner gebeten. Da der Rabbiner sich versteckt hielt, warteten die Kosaken den herannahenden Jaum-Kippur ab und umzingelten die Synagoge, um dort den Rabbiner gefangenzunehmen. Als sie im Begriff waren, in das Bethaus einzudringen, zogen die Deutschen in O. ein, und die Kosaken flüchteten nachdem sie vorher Haus und Hof des Rabbiners zerstört hatten. – Am 4. Dezember, während des Freitagabend-Gottesdienstes, kam in Petrikau der Gouverneur mit Polizisten in die Synagoge, ließ sämtliche Thorarollen aus der heiligen Lade entfernen und diese nach einem geheimen Telephon durchsuchen, das die Juden dort untergebracht hätten. – In Kleszew wurden 150 Juden als Spione verhaftet und nach Warschau geschleppt. – Aus Zyrardow, Pruschkow, Bialabrzeg, Iwangorod, Grodzisk, Skiernewice und vielen anderen Orten wurden sämtliche Juden fortgejagt. In Skiernewice traf sie der Ausweisungsbefehl am Freitagabend, als sie gerade die Sabbatlichter angezündet hatten. Und so gingen die 10.000 Skiernewicer Juden aus ihren Häusern, ließen Licht und Challoh (Sabbatgebäck) zurück und zogen, der Rabbiner an ihrer Spitze, hinaus ins Dunkel der Nacht. Die Grodzisker Juden wollten sich nach Warschau wenden und baten durch eine Deputation um Erlaubnis. Der General hieß sie nach dem linken Weichselufer gehen, und da sie ihm antworteten, das wäre dasselbe wie in die Weichsel gehen, meinte er zynisch: Das wäre das allerbeste.“ – In Lowicz wurden 2 junge Juden, Sandberg und Fränkel aus Zgierz, wegen angeblicher Spionage nach vorheriger Verstümmelung des einen aufgehängt; dasselbe Los wurde dem angesehenen Getreidehändler Moses Lipschitz zuteil, weil er – vor dem Kriege – nach Deutschland Geschäfte gemacht hatte. -— In Bechawa (Lubliner Gouvernement) wurden im Oktober 78 Juden an einem Tage wegen „Spionage“ aufgehängt. – In Kramostaw (Lubliner Gouvernement) wurden viele Häuser eingeäschert, die Juden (200 Familien) zum großen Teil mit Frauen und Kindern vernichtet. – In Lodz sind 15.000 Kleinhändler ihrer Habe beraubt und zu Bettlern gemacht worden. Lodzer Frauen wollten ihre verwundeten Männer in den Lazaretten in Petersburg und Moskau besuchen. Es wurde ihnen verboten, weil diese Städte nicht im Ansiedlungsrayon liegen. – In Zdunska-Wola wurden sämtliche Frauen und Mädchen geschändet, selbst eine Wöchnerin am dritten Tage ihrer Niederkunft und Kinder von 6 und 5 Jahren blieben nicht verschont. – Eine Frau, deren Mann im Kriege war, starb an den Folgen einer Vergewaltigung. Bald darauf kehrte der Mann verwundet heim. Er fand sein Kind ohne Mutter, und seine Frau von einem „Kameraden“ zu Tode geschändet.“

    • Meinst Du die orthodoxen oder sephardischen Juden ? Es waren doch letztere, die seit altersher im Nahen Osten als semitischer Stamm siedelten und mutmaßlich dieselben „Wurzeln“ haben wie die gleichfalls semitischen (semitisch = Sprachfamilie) Palästinenser.

      Es erklärt sich wohl nur durch die Wechselfälle der Geschichte, die aus den einen Juden und den anderen Muslime machte – in der gleichen Weise wie ein innerasiatisches Turkvolk (Seldschuken) zum Islam und ein anderes, eng verwandtes (Khazaren) zum Israelitentum konvertierte.

      Was auch erhellen dürfte, weshalb der türkische Sultan Bayezid II den nach dem Alhambra-Edikt aus Spanien ausgewiesenen Juden, gleichwohl es wohl weit mehrheitlich sephardische Juden waren, in seinem Reich Aufnahme gewährte (Hauptansiedlungsort war Saloniki, 1914 gemessen an der Gesamtbevölkerung die Stadt mit dem weltweit größten Anteil an Juden – auch Mustafa Kemal Pascha alias Atatürk stammte, wie viele sog.“Jungtürken“, gebürtig aus Saloniki).

      Dazu aus einer zweifelhaften Netzenzyklopädie der einkopierte Text, der übrigens das heute in zionistischen Kreisen und auch dem ZdJ genährte Cliche der „dauernden Verfolgung der Juden“ recht eindeutig widerlegt:

      „Viele Juden ließen sich in Portugal nieder, wo sie König Johann II. aus finanziellen Gründen zunächst willkommen waren. Die Aufenthaltserlaubnis war jedoch befristet. Juden, die nach zweijährigem Aufenthalt noch nicht getauft waren, hatten das Land zu verlassen. Da nur wenige die Gelegenheit fanden, das Land mit Schiffen zu verlassen, wurden sie versklavt, zwangsgetauft oder nach Afrika verfrachtet, um dort in den Plantagen ihrer christlichen Arbeitgeber zu arbeiten. Unter Johanns Nachfolger Manuel I. erfolgte nach einem kurzen Zwischenspiel von Toleranz und Milde ein dem Alhambra-Edikt vergleichbarer Erlass, in dem Juden und Mauren befohlen wurde, das Land bis Oktober 1497 zu verlassen.
      Ausweisungen von Juden vom 12. bis zum 17. Jahrhundert

      Der größere Teil der spanischen Sepharden zerstreute sich in kleinen Gruppen nach Nordafrika, Ägypten, in die Levante, wo ihnen der osmanische Sultan Bayezid II. Zuflucht gewährte, und nach Griechenland besonders Saloniki.[12]

      Andere gelangten nach Italien, wo sie mit unterschiedlicher Begeisterung aufgenommen wurden. Die Republik Venedig tolerierte sie und erweiterte das Ghetto zur Aufnahme der Sepharden. Die Renaissance-Päpste unterstellten die Juden dem Schutz der Kirche. Viele Juden siedelten sich im Kirchenstaat an, vor allem in Ancona und in Rom. Kleinere Gruppen der Vertriebenen gelangten nach Amsterdam und Antwerpen, aber auch nach Hamburg. Sardinien und Sizilien waren Länder der Krone von Aragón, in denen das Edikt genauso galt wie auf dem spanischen Festland. Das Königreich Neapel wurde 1504 durch Ferdinand II. erobert. Als das Herzogtum Mailand an die spanische Krone fiel, wurden auch dort alle Juden vertrieben. Die Medici in Florenz nahmen die Juden mit offenen Armen auf und gewährten ihnen Aufenthalt für Livorno. In den so genannten Leggi Livornine (1590–93)[13] erhielten sie gleichberechtigt wie alle anderen Nationen – Spanier, Portugiesen, Griechen, Deutsche, Hebräer, Mauren, Armenier, Türken etc. – volle Religionsfreiheit, das Recht Waffen zu tragen, sich überall in der Stadt niederzulassen und Läden zu eröffnen. Diese Bedingungen waren so attraktiv für die Sepharden, dass die jüdische Bevölkerung von 114 Personen im Jahr 1601 auf rund 3.000 im Jahr 1689 anwuchs.[14][15].“

      • Die Synagoge von Istanbul hat die Form einer Arche, weil die Juden dankbar waren, nach ihrer Vertreibung aus der Iberischen Halbinsel so freundlich von den Türken aufgenommen worden zu sein. Luther meinte deshalb, die Juden wollten das christliche Europa an die Türken verraten, was ihnen mit der Eroberung Wiens 1529 auch fast gelungen wäre.

        https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?sts=t&cm_sp=SearchF-_-home-_-Results&ref_=search_f_hp&tn=Von%20den%20Juden%20und%20ihren%20L%FCgen

        Da die türkischen Sultane nach der Schlacht von Angora ihre Nachkommen prinzipiell nur mit Sklavinnen zeugten, nie mit Ehefrauen, wurde auch der Sohn einer jüdischen Sklavin Sultan!

        Ich meinte mit den orthodoxen Juden diejenigen, die immer schon in Jerusalem waren, den Zionismus ablehnen und auch nicht den zionistischen Wehrdienst leisten wollen. Im Laufe der Jahrhunderte scheinen mit immer wieder Juden nach Jerusalem ausgewandert zu sein. Die Glückel von Hameln berichtet auch von ihrem Vater, daß er nach Jerusalem gegangen ist, weil offensichtlich ein Schwindler dort die Ankunft des Messias angekündigt hatte.

        https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?sts=t&cm_sp=SearchF-_-home-_-Results&ref_=search_f_hp&an=Gl%FCckel%20von%20Hameln

        (Ich würde prinzipiell nicht empfehlen, Bücher über Juden nach 1945 zu kaufen, weil ich schon Fälschungen festgestellt habe!)

        Giselher Wirsing beschreibt 1939 sehr gut den Unterschied zwischen den alteingesessenen Juden in Jerusalem und den neu zugewanderten Ostjuden. S. 58

        https://web.archive.org/web/20200919083523/http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/Wirsing_Palaestina_1939.pdf

        „Palästina – Vatikan des Weltjudentums

        Motto:

        „Wenn die Frage gestellt wird, ob es überhaupt einen gemäßigten Zionismus gibt, so ist das ausgenutzt worden, worüber ich aus Solidarität nicht sprechen konnte. Chachamim hisharu kediwrechem – Weise, hütet Eure Worte!“

        Chaim Weizmann auf dem Zionistenkongreß in Jena am 29. Dez. 1929

        Das Judentum in Palästina hat so viele Gesichter wie die jüdische Rasse rings in der Welt. In der Altstadt von Jerusalem sitzen hart neben den engen arabischen Vierteln die orientalischen Juden in ihren kleinen schmutzigen offenen Läden. Sie besohlen Schuhe, löten zerbrochene Geräte, flicken zerrissene Kaftane. Am Freitag um die sechste Abendstunde knarrt es dann überall in den engen Gassen von dem Geräusch der sich schließenden Rolläden, und alsbald sieht man eine Menge sich durch die Straßen der Klagemauer entgegen drängen, die an Rembrandts Bilder aus dem Amsterdamer Ghetto erinnert. Pelzverbrämte Kaftane tragen sie nun und über den Ringellöckchen den breitrandigen, runden Pelzhut. Mit altklugen Augen stapfen die Judenkinder dazwischen. Stundenlang stehen sie dann vor jenen Quadern, die Salomos Tempel getragen haben, heute bedeckt mit altjüdischen Gebeten, Hoffnungs- und Fluchsprüchen. Um dieselbe Stunde ist der mohammedanische Freitag abgelaufen, und in den Arabervierteln, die vorher ein ähnliches Bild der Geschäftsruhe boten, wird es wieder lebendig. Wenn am Samstagabend der jüdische Sabbat zu Ende geht, läuten die christlichen Kirchen den Sonntag ein. Dreimal wöchentlich feiert man, schichtweise sozusagen, in Jerusalem. Diese alten orientalischen Juden, denen sich jetzt aus dem Jemen und der früheren Türkei einige Tausend hinzugesellt haben, haben sich der orientalischen Lebensweise mit vollendetem Mimikry angepaßt. Sie sitzen mit untergeschlagenen Beinen bei ihrer Arbeit, strenggläubig und orthodox halten sie jedoch an ihren alten Riten fest. Selten nur verlassen sie das Gewinkel der Jerusalemer Altstadt. Sie sind eine in sich geschlossene Welt.

        Außerhalb der alten Mauern und Tore Jerusalems hat sich das Ostjudentum ein Zentrum errichtet, das, von der Jaffa-Straße durchzogen, am ehesten an die Nizka in Warschau oder an Lodz gemahnt. Mietskasernen, wie sie irgendwo anders auch stehen. Ein paar schreiende amerikanische Filmreklamen, Läden mit billiger Manufaktur, billigem Schuhwerk, dazwischen Zeitungshändler, die mit langgedehntem „Dawa-a-ar“ die neueste hebräische Zeitung ausrufen. Schnürsenkelverkäufer und Händler in allen Geldsorten der Erde, die es noch nicht zu einem eigenen Laden gebracht haben, deren weite Taschen dafür zu enthalten scheinen, was immer geprägt wird, Dollars, tschechische Kronen oder Zloty, Lire, ägyptische Pfunde oder irakische Piaster. Den ganzen Abend wimmelt diese jüdische Menge durcheinander, schnell noch ein Geschäft abschließend, jedes Café, ja selbst das Kino zu einer kleinen Börse verwandelnd. Still ist es nur, wenn kurz vorher irgendwo eine Bombe geworfen ist und darum die Polizeistunde schon auf den frühen Abend fällt.

        Nur zehn Minuten geht man von dort hinüber nach dem „King David“, einem riesigen Steinkasten, der mit schweizerischem und englischem Kapital als „erstes Luxushotel des Orients“ erbaut worden ist. Eine zeitlang ist es sogar von einem Mitglied der Hotelierfamilie Seiler aus Zermatt verwaltet worden. Im alten guten deutschen „Hotel Fast“ war die britische Uniform dominierend. Hier im „King David“ sieht man sie kaum. Flüsternd sitzen in den Ecken der weiten Halle einige jüdische Damen und Herren in großem Abendkleid und Frack. Eine dezente Kapelle flötet Tango und Rumba, hier und da erhebt sich lässig und sehr blasiert ein elegantes Paar zum Tanz. Als Diener hat man sich wie in den großen ägyptischen Hotels dunkelbraune Fellachen aus dem Sudan erzogen – in „echt orientalischer“ Maskerade. Ein paar englische und amerikanische Bankiers sitzen noch hier, einige ältere philantropische Amerikanerinnen mit ein bißchen zuviel wertvollem Schmuck in Anbetracht des guten Zwecks ihrer Reise. Die Prospekte, die eine „kultivierte Atmosphäre“ versprachen, haben durchaus nicht zuviel gesagt. Es ist eine ganz dezente jüdische Hautevolée, die hier am Nachmittag und Abend zusammenzukommen pflegt. Durch die hohen Glasfenster des „King David“ sieht sie hinüber zu den Mauern, die Alt-Jerusalem umgeben. Ein romantischer Blick. Man kann träumen bei ihm – und rechnen.“

  2. FCLeider fehlen bei den ständigen Aufzählungen für Geldverschwendung der „deutschen“ Politiker die sehr fragwürdigen Geldflüsse nach Israel, da hängt man sich lieber an irgend welche Radwege in Peru auf, da es zum einen ein emotional nützliches Beispiel und zum anderen vollkommen ungefährlich ist.

    Weder ist die BRD Rechtsnachfolger des sogenannten 3. Reiches, noch wurde sie je von irgendeinem Gericht dieser Welt dazu verurteilt dies zu tun.

    Auch weiß niemand, wie viele Milliarden nicht nur gen Israel, sondern auch an viele zionistische Organisationen, welche schon oft der Veruntreuung überführt worden sind, geflossen sind.

    Es scheint ein großer und zugleich nie versiegender Strom zu sein, der aber irgendwie auf wundersame Weise nicht sichtbar zu sein scheint.

    Der Zionismus hat jedenfalls unendlich viel Leid, Opfer und Tränen hervorgebracht, gleichwohl wird er gebetsmühlenartig als leuchtende, wenn nicht gar heilige Bewegung verklärt.

    Israel sollte eigentlich zum Segensträger für die Völker werden, leider ist es zum Fluch für dieselben geworden, wie wir ja auch in unseren Tagen mehr als genug sehen können.

    Dies macht aber alles nichts, wir zahlen und zahlen bis zum Ende dieser Erde, welch eine herrliche Aussicht für uns Deutsche, denn scheinbar gibt es für „unsere“ Politiker gar nichts lohnenderes zu tun, als unsere finanzielle Wertschätzung für diese Synagoge des Satans aufzubieten, ein schier unendlicher Kotau, der in der Geschichte mit Sicherheit vergeblich seines gleichen sucht.

    • Er wird durchaus sichtbar durch die groteske „Verschuldung“ dieser „B.R.D.“, ihrer trotz jahrzehntelanger Handelsbilanzüberschüsse in Rekordhöhe siechen Infrastruktur, den maroden Sozialversicherungssystemen und hier v.a. der Bettelrenten für jahrzehntelange Einzahler in die GRV; ein ganz besonders niederträchtiger Akt der Illoyalität dieses Regimes gegenüber Bürgern, deren Interessen es zwingend und über allem anderen zu vertreten hätte und die diesen sog.Staat unter Verlust eines Großteils ihrer Lebens[Arbeits-]zeit erhalten haben.
      Zumal vor dem Hintergrund einer oppulenten Vollversorgung über dem Niveau der Durchschnittsrente weit überwiegend nicht arbeitender, de lege lata illegal und noch mit dem Anspruch auf „Familiennachzug“ in diese sog.Bundesrepublik hereinziehender, als „Flüchtlinge“ euphemisierter, muslimischer und schwarzafrikanischer Sozialleistungsnomaden, deren Kosten weit überwiegend auch noch durch jene Teile der arbeitenden Deutschen, die durch diesen sog.Staat um ihre ohnehin beitragsinäquavilenten Renten betrogen werden, zu leisten sind.
      Selbst ein Herr Raffelhüschen hat sich zwischenzeitlich zu dieser ruinösen Absurdität geäußert (Zitat:“saudumm“).
      Eine Entwicklung, die das für die Ziele der Zionisten nach dem „Beispiel“ der U.S.A. überaus erfolgreiche Modell der vielrassischen und multiethnischen Segregation zuerst in der „B.R.D.“ und dann in „€U“ropa zu kopieren bestimmt ist.
      Zugleich ein „Modell“, dem nicht zufällig die im Zeichen einer angeblichen „Gleichheit“ und „Brüderlichkeit“ zur gottspielerischen Schaffung des „Neuen Menschen“ angeleiteten und maßgeblich auf jüdischer Mystik und Riten beruhenden (nichr nur) Hochgradlogen, der durch das Logenkonstrukt „€U“ eigentlich ausführenden Machtstruktur hinter der Fassade „staatlicher Institutionen“ und der Maske der Parteien, unverbrüchlich verbunden sind. Zu letzterer Struktur kann nur das Studium des Buches „Das schwarze Reich“ des Autors E.R.Carmin (Pseudonym) empfohlen werden.

  3. Die Russen schreiben für die Angelsachsen sei jetzt die Stunde der Abrechnung gekommen. Da die Five eyes jedoch auch in Symbiose mit der jüdischen Welt leben, kann man das auch so interpretieren, es sei nun auch für die jüdische Welt die Stunde der Abrechnung gekommen? Wir sehen, daß unsere Regierung mit aller Macht nur die jüdischen Interessen verteidigt, während unsere eigenen Interessen sie völlig kalt lassen. Vgl.

    https://www.mmnews.de/aktuelle-presse/210381-faeser-kritisiert-ausschluss-israels-von-eishockey-wm

    „Faeser kritisiert Ausschluss Israels von Eishockey-WM.“

    Könnte man sich vorstellen, daß Faeser nur im geringsten sich mit der gleichen Vehemenz für unsere Interessen einsetzt? Kaum vorstellbar, wenn man alles Deutsche zum Kotzen findet und das beste Mittel um Schaden für die Welt fernzuhalten darin sieht, unser Steuergeld für Schwachsinn weltweit zu veruntreuen.

    Ist der Brückenkopf Israel der Five eyes jetzt ernsthaft gefärdet, kann er nur mit Atombomben noch verteidigt werden?

    Die Israelis sind jedenfalls schwer ernüchtert über ihre Regierung, denn so dumm sind sie nicht, daß sie nicht erkennen würden, Netanjahu habe den Angriff der Hamas nicht vorhergesehen, um ihn zu seinen politischen Zwecken ausbeuten zu wollen, daß es ihm unmöglich gewesen wäre mit der Hamas eine Vereinbarung über die Geiseln zu erreichen. Viele Israelis haben bestimmt den Eindruck, daß die Regierung für politische Zwecke über ihre Leichen geht, genauso wie die amerikanischen Juden über die Leichen der europäischen gingen, als Hitler ihnen ankündigte, sich für die Kriegsteilnahme der USA an ihren europäischen Volksgenossen zu rächen.

    https://de.rt.com/international/192679-fuer-angelsachsen-ist-stunde-abrechnung-gekommen/

    „Für die Angelsachsen ist die Stunde der Abrechnung gekommen
    14 Jan. 2024 07:57 Uhr

    An allen Fronten scheinen die angelsächsischen Länder Probleme zu verzeichnen. Ihre Eliten verlieren weltweit die Oberhand und müssen selbst zu Hause einstecken. Es scheint, als sei der Moment der Abrechnung für das von ihnen verursachte Leid in der Welt gekommen.“

    • Diese Art des guerillaartigen, permanenten Vielfrontenkrieges, den Netanjahu und dessen Clique aus einem skrupellosen, politisch-messianischen Machtkalkül heraus heraufbeschworen hat, wird das komplexe und im westlichen Sinne hochentwickelte, zionistische Konstrukt Israel, dessen Bevölkerung seit nunmehr über 75 Jahren als Fremdkörper in einer ihm gegenüber feindseligen Umgebung steht, mutmaßlich nur über eine begrenzte Zeit hinweg durchhalten, gleich wie hochgerüstet dessen militärischer Leviathan auch immer sein mag.

  4. Ich kann mir nicht vorstellen, daß tatsächlich die Geldschöpfung reduziert werden soll; denn wenn weniger Geld in Zirkulation ist, würde das Wachstum des BIP sinken, was immer als große Katastrophe angesehen wird und auch international das Standing der B.R.D. extrem schaden würde.

    Wenn jetzt also der Bevölkerung durch die Mehrwertsteuererhöhung (Strom, Gas, Gaststättenbesuch, indirekt Mauterhöhung) Geld entzogen wird, die Bauern plötzlich eine Miliarde Steuererhöhung erleiden sollen, dann nur weil das Geld für andere Zwecke benötigt wird, vermutlich für Waffenlieferungen an die Ukraine, – die von Rheinmetall produzierten Waffen erhöhen auch das BIP -, genauso wie die Erhöhung der Zuwendungen an die Antifa und die Klimakleber, also Staatskonsum, vielleicht auch diese unsinnige Mengen für Lustausgaben ins Ausland und Übertragungen an die Ukraine.

    Die Bauern will man jetzt zermürben, indem Scholz und Lindner sie durch Sophismen verwirren. Ob das klappt, beleibt abzuwarten. Bei Weselsky, der in einer antikapitalistischen Schule aufgewachsen ist, wird das bestimmt nicht klappen, daß der Vorstand sich ungerchtfertigte Boni genehmigt und die arbeitende Bevölkerung zur Abwechslung an der langen Leine hält, wie bei dem angelsächsischen Klassenstaaten üblich, wird ihn nicht überzeugen. Da die Gewerkschaften oben größtenteils unterwandert sind, während sich unten echte Klassenkämpfer abarbeiten, sind solche kleinen Gewerkschaften wie GdL und Vereinigung Cockpit dem System ein Dorn im Auge, die vom Rundfunk ständig attackiert werden.

    Wir befinden uns im steilen wirtschaftlichen Abstieg, und ich frage mich, welche Konflikte zwischen den Einheimischen und den Zugewanderte ausbrechen werden, wenn der abnehmende Wohlstand sich in Rauch auflöst! Wenn wir keinen Exportüberschuß mehr haben und auch nicht die 3500 Tonnen Gold aus den USA zurückbekommen: Wie sollen wir dann die Renten der Millionen Gastarbeiten ins Ausland überweisen, die im Anschluß an ihre Erwerbstätigkeit ins Ausland zurückgekehrt sind? Werden dann die Deutschen im Winter wieder Steckrüben und Grünkohl essen, statt Paprika und Brokkoli?

    Hans-Werner Sinn hat sehr richtig erkannt, daß es den Politikern mit ihrem Wahn für Elektroautos gelungen ist, die deutsche Schlüsselindustrie zu vernichten, d. h. den Sektor an dem viele andere Sektoren dranhängen. Die Grünen und die EU haben unendlich viel Lärm gemacht als Wissing für die Verbrenner noch eine Tür für E-Fuels offenhalten wollte,

    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/rueckschlag-fuer-verkehrsminister-wissing-im-streit-um-verbrenner-19194119.html

    allerdings wird jetzt BMW seine Verbrenner nur noch im Ausland produzieren und bei uns nur die untauglichen Elektroautos produzieren, die nur wegen staatlicher Subventionen florieren konnten. Anderer Automobilhersteller werden folgen, so daß wir immer ärmer werden MÜSSEN, der EU und den Grünen sei Dank!

    https://www.focus.de/finanzen/boerse/konjunktur/top-oekonom-ueber-konjunktur-klimaschutz-und-buergergeld-keim-der-deindustrialisierung-top-oekonom-erklaert-verbrenner-ausstieg_id_259571730.html

    „Top-Ökonom über Konjunktur, Klimaschutz und BürgergeldHans-Werner Sinn: Erzwungenes Verbrenner-Aus legte „Keim der Deindustrialisierung“

    Samstag, 13.01.2024, 11:55

    Deutschland wird deindustrialisiert, sagt Hans-Werner Sinn. Ein Grund dafür sei die politisch gewollte Wende zur Elektromobilität, so der Ökonom. Für den Klimaschutz bringe das aber so gut wie nichts. Er hat klare Handlungsempfehlungen.“

    • Anbei das vollständige Interview mit Hans-Werner Sinn, der den vollkommenen Schwachsinn der Politiker offenbart, den sie selbst aber normalerweise nicht ausbaden müssen, genauso wenig wie ihre Handlanger im medial-politischen Komplex!

      https://www.focus.de/finanzen/boerse/konjunktur/top-oekonom-ueber-konjunktur-klimaschutz-und-buergergeld-keim-der-deindustrialisierung-top-oekonom-erklaert-verbrenner-ausstieg_id_259571730.html

      Top-Ökonom über Konjunktur, Klimaschutz und Bürgergeld
      Hans-Werner Sinn: Erzwungenes Verbrenner-Aus legte „Keim der Deindustrialisierung“
      Samstag, 13.01.2024, 11:55

      Deutschland wird deindustrialisiert, sagt Hans-Werner Sinn. Ein Grund dafür sei die politisch gewollte Wende zur Elektromobilität, so der Ökonom. Für den Klimaschutz bringe das aber so gut wie nichts. Er hat klare Handlungsempfehlungen.

      Hat Deutschlands Schlüsselindustrie, der Autobau, den Umstieg auf Elektromobilität verschlafen, wie so oft behauptet wird? Hans-Werner Sinn, ehemaliger Präsident des ifo-Instituts und einer der renommiertesten Ökonomen Deutschlands, hat eine klare Antwort.

      „Der Begriff ‚Verschlafen‘ passt nicht, weil es ja nicht um eine Marktentwicklung ging“, sagt Sinn im Interview mit der „Welt“ . Stattdessen sei es politischer Willen gewesen, der nicht vorhersehbar war. Und: „Frankreichs Atomlobby und Autoindustrie wollten E-Autos schon lange, weil man da eine Chance sah, im Wettbewerb mit der deutschen Automobilindustrie wieder nach vorne zu kommen.“ Deswegen hätten sie mit den „grün-gesinnten Kräften“ der EU ein Verbrennerverbot durchgesetzt. meint Sinn.

      Ähnlich sei es in China verlaufen, führt Sinn weiter aus. Die Chinesen hätten jahrelang vergeblich versucht, mit den hochkomplexen Motoren deutscher Hersteller zu konkurrieren und seien nun auf E-Autos ausgewichen. „Nun lacht man sich ins Fäustchen darüber, dass Deutschland seine Champions im Stall lassen muss und nur die E-Autos ins Rennen schicken darf.“

      „Der Auspuff liegt nur etwas weiter entfernt – im Kohlekraftwerk“

      Für die Entwicklung der deutschen Industrie sei das eine denkbar schlechte Entwicklung. „Der entscheidende Schritt zu einem Verbrennerverbot wurde schon 2018 durch eine drastische Verschärfung der CO2-Grenzwerte für Pkw-Flotten getan“, erklärt Sinn. Die Folge: Hersteller mussten zwangsweise E-Autos produzieren. Dabei sei allgemein bekannt, dass „der Auspuff nur etwas weiter entfernt liegt – im Kohlekraftwerk.

      Der Ökonom wird dabei deutlich: „Es war dieser faule Trick, der die Krise der Automobilindustrie auslöste. Diese Krise strahlt mittlerweile auf die gesamte Industrie aus und wird durch die Energiekrise noch verstärkt, die besonders die Chemieindustrie trifft.“ Damit sei „der Keim der Deindustrialisierung gelegt“, urteilt Sinn.

      Gleichzeitig sei der Effekt für den Klimaschutz praktisch nicht existent. Öl, welches nicht hierzulande verbraucht werde, werde eben woanders verbrannt, sagt Sinn. Das beweise der Markt – denn während die Produktion [Anm.: von Öl] praktisch immer stabil blieb, schwankten die Preise wild. „Ging eine Weltregion in den Boom, hat sie mehr Öl gekauft und das Öl anderen Ländern zu steigenden Preisen entzogen.“ Umgekehrt führten Rezessionen zu weniger Ölkäufen, wodurch andere Länder wieder zum Zug kamen.
      Ohne Klima-Clubs wird es nicht gehen

      Darum werde Klimapolitik nur helfen, wenn Länder koordiniert vorgehen, argumentiert der Volkswirt. „Wenn die EU im Alleingang den Kauf von Ölprodukten verbietet, hat das keine Auswirkungen auf die Menge des weltweit verbrannten Öls und auf die weltweite CO2-Emission. Solche Verbote subventionieren über fallende Ölpreise nur die Wettbewerber auf den Weltmärkten, die genau das Öl verbrauchen, das die EU freigibt. Die Tanker machen einfach nur eine Kurve.“

      Sinns Vorschlag: Klima-Clubs, welche das Ölkartell Opec durch konzentrierten Verzicht in die Knie zwingt. Leider, räumt Sinn ein, habe diese Idee vorläufig kaum eine realistische Chance, bleibt aber dennoch der einzige gangbare Weg. „Das europäische Gutmenschentum funktioniert beim Öl definitiv gar nicht. Es stützt die schmutzigen Konkurrenten und verschafft uns ein gutes Gewissen, sonst nichts“, merkt Sinn an.
      Zur aktuellen Haushaltskrise und der Debatte zur Schuldenbremse hat Sinn eine klare Meinung. Lange hätten sich europäische Staaten mit der Druckerpresse finanziert. Bei den Sondervermögen der Bundesregierung aber sei den Richtern der Kragen geplatzt – eine sinnvolle Entscheidung. „Endlich haben sie der Regierung ein Stoppschild vor die Nase gesetzt. Die muss nun priorisieren, statt zu tricksen“, sagt Sinn. Das müsse auch nicht heißen, dass nicht in die Zukunft investiert werden kann. „Der Staat kann Investitionen durch Kürzungen im konsumtiven Bereich kompensieren.“

      Sinn fordert, Lohnzuschüsse statt Lohnersatz zu zahlen

      Zudem plädiert Sinn darauf, den Sozialstaat zu reformieren. „Wir brauchen ein System, bei dem der Staat das Mitmachen statt des Wegbleibens prämiert. Er muss Lohnzuschüsse statt Lohnersatz zahlen. Die Devise muss sein, dass jeder, der arbeiten will, arbeiten kann und dann genug zum Leben hat“, fordert der Ökonom. So kämen wieder mehr Menschen in Arbeit und Brot.

      Auch beim Bürgergeld pocht Sinn auf Änderungen. Zwar sei die Bemessung verfassungsrechtlich abgesegnet – doch „das Gericht hat nicht gesagt, dass der Staat keine Arbeit als Gegenleistung verlangen darf“, so Sinn, und weiter: „Es geht nicht an, dass wir zweieinhalb Millionen völlig arbeitsfähiger Menschen in Deutschland haben, die nicht arbeiten, während die Firmen händeringend nach Arbeitskräften suchen.“ Es sei ebenso Unding, dass ukrainische Flüchtlinge in Nachbarländern in den Arbeitsmarkt gehen und hierzulande im Bürgergeld landen würden.

      Der konkrete Vorschlag des Ökonomen: „Wer vom Staat Geld will, sollte dafür auch bei seiner Kommune eine Leistung erbringen müssen.“ Das würde einerseits helfen, die Infrastruktur in Schuss zu halten. Auf der anderen Seite würde es laut Sinn Anreize setzen, sich auf dem privaten Arbeitsmarkt eine Beschäftigung zu suchen. Andere europäische Länder würden bereits solche kommunalen Hilfsjobs anbieten.

      Und sollte ein Empfänger dieses Angebot ausschlagen, „dann braucht er das Geld offenbar nicht, weil er über andere Einkommensquellen verfügt“, sagt Sinn.

    • Eben – alle „deutschen“ Fahrzeughersteller bauen ja noch sog.Verbrenner – nur eben nicht mehr hierzulande. Mit dem „Verbrenner“ wandert die von der korrupten Klimassekte fanatisch bekämpfte Schlüsseltechnologie des aufgeladenen Dieseldirekteinspritzmotors als der nach wie vor effizientesten Antriebsform für Pkw ab, in der die hiesigen Fahrzeughersteller zusammen mit Italien und Frankreich unangefochten a der Spitze der Entwicklung standen.
      Das ist in etwa so, als hätte Admiral Nelson vor der Schlacht von Trafalgar seine „Victory“ in einem Akt des Wahnsinns selbst versenkt.

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