Des Kaisers neue Kleider: Lumpen und Fetzen

Quelle: (Fortunanetz)

Nun ist es amtlich. Auf Geheiß der UN soll das BIP (=Bruttoinlandsprodukt) neu berechnet werden und das freut alle überschuldeten Staaten der Eurozone. Denn eine Aufblähung des BIP reduziert zwar nicht die Staatsverschuldung als solche, aber die Staatsschuldenquote. Die ist nämlich definiert durch das Verhältnis Staatsverschuldung zu BIP. Wenn zum Beispiel ein Land eine Staatsschuldenquote von 100 Prozent hat, dann sind BIP und Staatsschulden gleich groß. Mit der neuen Berechnungsmethode steigt das BIP, die Staatsschuld bleibt aber gleich. Und genau damit sinkt die Quote. Und schon ist ein Land nicht mehr so verschuldet.

Das ist doch praktisch!

An der neuen Berechnung ist noch harmlos, dass Forschung und Entwicklung von Firmen jetzt dem BIP zugeschlagen werden, also als Investitionen und nicht als reine Ausgaben betrachtet werden. Doch dann liest man erstaunt, dass ab jetzt auch Prostitution, Drogen und Waffen dazu gehören. Natürlich sind das Umsätze, aber eben illegale. Das juckt aber offensichtlich niemanden. Ab jetzt wird die Mafia staatstragend! Menschenhandel ist nun ein Bestandteil des BIP. Wir vergessen dabei nicht zu fragen, ob auch die Umsätze aus dem Geschäft mit illegaler Pädophilie dazu gerechnet werden. Weltweit werden Kinder geraubt und verkauft, um damit das fragwürdige Vergnügen reicher Kunden zu befriedigen. Frau Merkel: Wie hoch ist der Beitrag der Pädophilen am neuen BIP? Auch in diesem Bereich gibt es Menschenhandel und Prostitution.

Ab jetzt hat der Staat eigentlich kein Interesse mehr daran, Drogenhandel, Prostitution, illegalen Waffenhandel und Menschenhandel ernsthaft zu bekämpfen. Das würde nämlich im Erfolgsfall die Staatsschuldenquote erhöhen! So sieht es ab jetzt aus.

Wollen sie auch gerne ihre Kinder im Drogensumpf, bei pädophilen Sexparties oder in Kriegen verlieren? Ist doch alles gut fürs BIP! Und gut dafür, dass sich der „Kaiser“ noch ein letztes Mal mit Lumpen und Fetzen zeigen kann und nicht ganz nackt ist. Das ist zwar ein hoher Preis, den wir alle da zahlen, um dem abgetakelten Kaiser noch eine Runde zu erlauben – aber wir haben es ja offensichtlich!

Um es einmal plastisch und am konkreten Beispiel zu zeigen, worum es geht:

In der New York Times wird in einem Artikel recht freimütig aufgezeigt, woher die Waffen des Islamischen Staates letztlich kommen. Insbesondere ist die dort eingefügte Karte besonders aufschlussreich, zeigt sie doch optisch und auch für Analphabeten verständlich, was Sache ist. Seit 2012 werden fröhlich Waffen aus Kroatien, Saudi-Arabien, und Qatar in die Türkei verbracht und von dort gelangen diese eben nach Syrien – und zwar im großen Stil. Kleinere Kontingente kamen nach Jordanien. Über die offenen Grenzen der Türkei und des Irak reisten Kämpfer ein, nahmen dort die Waffen mit und bekämpften Assad. Nachdem die Konkurrenz des „islamischen Staates“, früher bekannt als „Al-Qaida im Irak“, die syrischen Rebellen besiegt hatte, sind die meisten Waffen nun in deren Hand.

Nach der neuen UN-Regelung haben jetzt Saudi-Arabien, Qatar und Kroatien ihr BIP erhöht, denn auch Waffenhandel bedeutet Umsatz und Gewinn. Ich vermisse nun die in der Grafik eingezeichneten Waffenlieferungen aus Spanien, Italien, Griechenland und Portugal… aber das ist ja dann nur noch eine Frage der Zeit, würde ich sagen. Auch der Bundesregierung sei anzuraten, es nicht bei „nur“ 400 salafistischen Kämpfern für den Islamischen Staat aus Deutschland zu belassen. Einige mehr würden doch auch unser BIP steigern. Man stelle sich vor, der deutsche Waffenhändler hat seinen Stand in Istanbul oder Ankara und schon kommen deutsche Dschihadisten dort an und nehmen dort ihre Waffen mit ins Kampfgebiet. So ist das nämlich bisher gelaufen, nur dass die Waffenlieferanten offiziell keine Deutschen waren – zumindest wenn man der Grafik aus der New York Times glauben darf. Die besagten „400“ hatten nämlich diesen Reiseweg: Deutschland – Türkei (als Touristen), dort bekamen sie Waffen „geschenkt“ und reisten dann illegal ins Kriegsgebiet ein. Das Tolle an dem neuen Geschäftsmodell wäre: die eingereisten Glaubenskrieger können deutsch, der deutsche Waffenhändler auch! Und zudem steigert es das deutsche BIP.

Und was die Prostitution anbetrifft: wer einmal in den Golfstaaten war, kennt die dort übliche perverse Praxis. Die islamischen Staaten rund um das Gewässer namens „Golf“ haben ein offizielles Alkohol- und Prostitutionsverbot. Klar! Steht ja so auch ganz ausdrücklich im Koran drin. Man soll keinen Alkohol trinken und heiraten und Kinder bekommen. Nun stellt man dann als ausländischer Gast aber fest: Es geht doch was! Es gibt viele Hotels, die Alkoholausschank für „Ausländer aller Art“ haben und dort sitzen auch nette Damen. Wenn dann spät Nachts die Hotelbar schließt, verlassen alle das Lokal, auch die Damen und oh Wunder, oh Wunder stehen die dann zu hunderten vor dem Hotel herum und werden mit Limousinen „abgeholt“. Aber offiziell geschehen ist nichts! Nach einer halben Stunde ist übrigens immer der Platz absolut leer. Niemand mehr da!

Auch an diesem „Geschäft“ könnte doch ab jetzt der italienische Staat oder auch der deutsche ein wenig daran verdienen, oder? Und die Drogen sind übrigens bei der Prostitution oft auch gleich noch mit im Gepäck.

Damit wir uns richtig verstehen: ich sage nicht, dass ich das so gut fände, ich sage nur wie es ist und woran sich der Staat mit einer derartigen BIP Berechnung beteiligt.

Und warum das Ganze? Nur damit der Kaiser namens „Staat“, der völlig überschuldet ist, noch eine oder zwei weitere Runden drehen kann, bevor ihm die Fetzen und Lappen herunter fallen und man sieht, dass er nackt ist.

In vielen Ländern der Eurozone haben die Menschen verstanden, weshalb sie leiden sollen… und auch in Deutschland spricht sich der Irrsinn immer mehr herum! Deshalb ist ja auch die AfD derzeit in einem stimmungsmäßigen Aufwind. Die Wahlforscher kommen schon jetzt darauf: Wäre nächsten Sonntag Wahl, würden 10 Prozent die AfD wählen. Kein Wunder, wenn man bedenkt, mit welchen üblen Methoden hier Konkursverschleppung in der Eurozone betrieben wird.

Solche Zahlen bringen natürlich die sogenannten „etablierten Parteien“ in Erklärungsnot. Wo kommen denn die ganzen rechten Wähler her? Bisher hatte man es immer so dargestellt, dass die AfD eine Partei am „rechten Rand“ sei und aus Nazis und Ewiggestrigen besteht. Angesichts der massiven Wählerwanderung von SPD, CDU und Linken zur AfD ergibt dies aber ein schräges Bild. Schließlich war der Hauptteil der Wähler von den etablierten Parteien zur AfD gewandert, frühere Nichtwähler hingegen stellen eher die Minderheit der Klientel dieser Partei dar. Und so ist Herr Güllner um eine geniale Lösung, diesen Widerspruch aufzulösen, nicht verlegen! Seiner Meinung nach kommen die nationalsozialistischen Wähler der AfD aus dem Lager von SPD, CDU und FDP.

So viel „braun“ war noch nie in Deutschland, kann man da nur noch sagen. Wie verzweifelt muss man sein, um mit solchen Argumenten sein schräges Weltbild mit aller Gewalt aufrecht zu erhalten?

Wie man sieht, werden die Versuche, den Bankrott der Eurozone und auch die Bankrotterklärung der etablierten Parteien, die unisono für diese verkorkste Politik der Eurorettung votiert haben, immer absurder, immer lächerlicher und auch immer bösartiger. Es tritt offen zu Tage, was schon lange unter der Decke geschlummert hat!

Es zeigt sich immer mehr, wohin Merkels Eurorettungs-Politik in Wahrheit führt,

meint

Michael Obergfell

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